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Montag, 28. Juni 2010, 14:29

Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;


La Palma - Wer mit wem?

Gemeinden auf La Palma unterdrücken die Gretchenfrage

Sparen ist angesagt, das sollte inzwischen jeder verstanden haben, das Staatsdefizit muss deutlich gesenkt werden, damit die Banken und die Finanzjongleure auch weiterhin in Spanien ihren Rubel rollen. - Oder so ähnlich, denn das ist natürlich nicht die offizielle Version, aber Sie haben dabei bestimmt Ihre eigene Definition. - Spanien hat über 8.000 Gemeinden, und mehr als die Hälfte davon hat unter 5.000 Einwohner und das sieht man in Madrid als einfach viel zu teuer und kompliziert an. - Besonders eben, weil diese Gemeinden, eben auch die kleinsten mit nur ein paar Hundert Einwohnern ja auch den gesamten politischen und verwaltungstechnischen Apparat aufweisen müssen. - Angedacht hat man nun in Madrid, mal darüber zu reden, ob es nicht sinnvoll wäre, alle Gemeinden unter 15.000 Einwohner zu eliminieren und der nächsten größeren Gemeinde zu unterstellen. - Man rechnet vor, dass eigentlich nur solche lokalen Korporationen von mindestens 15.000 Einwohnern ein rentables oder vertretbares Verhältnis von Personalkosten in den Haushaltsposten haben, die dann eben einen Überschuss offen lassen für Investitionen und Gelder für die Unterhaltung der lokalen Infrastruktur. - Dabei erklärt man logisch und nüchtern, dass eben der Personalaufwand keineswegs parallel zu der Einwohnerzahl steigt. - Als praktische Beispiele kann man dafür auch die kleinen Gemeinden hier auf La Palma nennen wie Fuencaliente oder Garafía, wo man nahezu 80% des Gesamthaushaltes für Personal ausgeben muss, in den größeren Gemeinden aber nur 50 - 60%. Das hat alles schon Logik und ist sicher nachvollziehbar und man muss sich auch hier wohl irgendwann eingestehen, dass Gemeinden die unter 5.000 Einwohner haben, nicht wirklich funktionierende Gebilde sein können. - Dazu sollte man wissen, auf La Palma gibt es gar 14 Gemeinden, davon haben lediglich 2 über 15.000 Einwohner, Santa Cruz de La Palma und Los Llanos.

Geht man von diesem Gesichtspunkt aus, nur Gemeinden über 15.000 Einwohner erhalten zu wollen, dann sähe die Geschichte ziemlich einfach aus, dann blieben nur 2 Gemeinden übrig und die Aufteilung wäre äußerst einfach nur logisch. - Ostseite und Westseite wären das dann, strittig könnte nur Fuencaliente werden, im Norden wäre die Grenze einfach zu setzen, Garafía ist noch Westseite, Barlovento bereits Osten. - Allerdings kann ich nicht so wirklich an einen derart drastischen Einschnitt glauben, schließlich handelt es sich ja bei dem Vorschlag aus Madrid auch zunächst nur um ein "Verhandlungsangebot". - In Tenerife, Insel mit 31 Gemeinden, ist man mit der Diskussion über eine Gemeindereform schon viel weiter, und hat inzwischen einen Vorschlag gemacht, welcher von den 31 Gemeinden noch ganze 9 übrig lässt. - Man orientiert sich dabei an den alten Verwaltungsbezirken, oder besser Fürstentümer der Ureinwohner. - Das hört sich zunächst wirr und wenig modern an, aber genau aus diesen Fürstentümern sind auch meist später die Gemeinden entstanden, in dem man diese Regionen dann weiter aufteilte. - Allerdings kommt dieser Vorschlag vom illustren Bürgermeister der Hauptstadt Santa Cruz, Miguel Zerolo, auch ein kleiner Fürst mit neureichem Hintergrund, der sehr mit dem Immobilienskandal von Las Teresitas verknebelt ist, aber nichts desto trotz große mediale Wirkung hier auf den Kanaren besitzt. - Die Bürger der anderen Gemeinden hat er dabei nicht gefragt, das ist auch nicht unbedingt Stil der Coalición Canaria, aber immerhin, man spricht öffentlich darüber. - Das macht man hier auf La Palma überhaupt nicht, wohl wissend, dass kaum einem Bürger eine solche Gemeindereform schmecken würde. - Nehmen wir alleine das "Trio Aridane" Tazacorte, Los Llanos und El Paso. - Das war früher schon mal alles eins, nämlich Los Llanos. - Davon spalteten sich unter großen Aufwand wie Beifall Tazacorte und El Paso ab, und das soll man nun alles wieder in einen Topf werfen, das wird schwierig zu erklären sein. - Ähnlich verhält es sich auch mit den "Breñas" und Mazo, vom oberflächlichen Ansehen vielleicht als eine Gemeinde zu betrachten, von Volkes Willen dabei kann aber keine Rede sein. - Vielleicht wäre es aber mal an der Zeit darüber nachzudenken, wie man hier auf der Insel diesen Wahnsinn aufhalten könnte, dass es zahlreiche Gemeinden gibt, die unter 5.000 Einwohner haben, und damit eigentlich gar nicht mehr zahlungsfähig sind. - Besser wir reden jetzt darüber und machen konstruktive Vorschläge, sonst machen das andere für uns, und das wird uns dann sicherlich auch nicht gefallen. - Aber dann könnte man die Schuld zumindest wieder nach außen schieben und müsste sich nicht bei den eigenen Leuten unbeliebt machen. - Ich bin ganz klar für die Eingemeindung von Los Llanos und Tazacorte nach El Paso, das habe ich schon ganz alleine ausdiskutiert und für gut befunden, werde aber diesen Vorschlag nur innerhalb der Gemeindegrenzen von El Paso vorbringen….
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


La Palma - La Palma profitiert auch vom Sternentourismus

Die kleine Kanareninsel La Palma will noch mehr vom Sternentourismus profitieren. Die Inselregierung will aus diesem Grund ein besonderes Programm für den Astronomietourismus auflegen. Die Regierung von La Palma möchte ein Projekt für den Astronomischen Tourismus starten. Man erhofft sich somit im Jahr 20.000 Touristen mehr nach la Palma zu bringen. La Palma ist für dieses Projekt hervorragend geeignet, da man von dort aus, fantastische Himmelsbeobachtungen gestartet werden können. 2 Besucherzentren, eines davon auf dem Roque de los Muchachos, das Observatorium, Teleskope und Planetarium sollen als Anziehungspunkt dienen.


Kanarische Inseln - Die Kanarische Sonderzone – Delegation aus Teneriffa auf Handelsmission in Dubai und Katar

Zusammen mit einer Delegation von den Kanaren suchte man Investoren und klopfte die Möglichkeiten für mögliche gemeinsame Geschäfte ab. Besonderes Augenmerk lag hier auf dem Dubai Ports World (DP World). Mitglieder des Konsortiums der Kanarischen Sonderzone (ZEC) reisten Anfang Juni zusammen mit einer Delegation der Handelskammer von Santa Cruz, Teneriffa nach Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) und Katar, um Geschäfte auf diesen Märkten zu tätigen und Investoren zu suchen, die auf den Kanarischen Inseln tätig werden möchten. Die Vereinigten Arabische Emirate und Katar sind zu einem der globalen Ziele von ausländischen Unternehmen geworden. Gleichzeitig werden von diesen Ländern erhebliche Investitionen in Afrika getätigt, einige davon in westafrikanischen Länder, die sich in der Nähe des kanarischen Archipels befinden. Hinzu kommt, dass beide Länder einen Großteil der Produkte, die sie konsumieren, im Ausland erwerben. Während der Handelsmission trafen sich der Vizepräsident der Handelskammer von Santa Cruz de Tenerife und der Direktor für Außenbeziehungen der Kanarischen Sonderzone (ZEC) mit dem Senior-Vizepräsidenten und dem Generaldirektor für Afrika der Dubai Ports World (DP World), Anil Singh. Besprochen wurden die Besonderheiten der Kanarischen Inseln und die Möglichkeiten, die diese im internationalen Seeverkehr bieten. Dubai Port World (DPW) – Das Unternehmen Dubai Ports World verwaltet derzeit 53 Hafenterminals in 30 Ländern weltweit, hat 30.000 Beschäftigte und bewegt mehr als 100.000 Container pro Tag.



Teneriffa - Politiker und Geschäftsleute demonstrieren auf der Straße

„Viel mehr als ein Scanner“, mit diesem Slogan unterstützten hochrangige Politiker, Vertreter der Handelskammer Teneriffa, Transportunternehmer der Leiter der Universität La Laguna und sogar Inselpräsident Ricardo Melchior eine Forderung der Hafenbehörde. Am Samstag gingen sie damit sogar gemeinsam zum öffentlichen Protest auf die Straße: Insgesamt 250 Personen forderten von der Steuerbehörde die fehlenden 400.000 Euro für einen Container-Scanner beizusteuern.
Seit mehr als zweieinhalb Jahren kämpft die Hafenverwaltung um ein solches Gerät und wurde auf der Warteliste mehrfach von anderen spanischen Städten überholt. Der Scanner soll vor allem zur Kontrolle von Handelsware eingesetzt werden.
„Damit sich Teneriffa als Handelsplattform zwischen Amerika, Europa und Afrika etablieren kann, muss sichergestellt werden, dass internationale Handelsware den Hafen von Santa Cruz passiert. Mit dem Scanner können Ware schnell überprüft und abgefertigt werden. Dafür benötigen wir moderne Technik. Der Scanner ist nicht nur für die Sicherheit unabdingbar, sondern würde gleichzeitig die Abfertigung beschleunigen und dadurch verbilligen“, erklärte Inselpräsident Ricardo Melchior die Notwendigkeit. Am Montagmorgen gab der Präsident der Zollabfertigung, Mario Ramos, die Petition bei der zuständigen Stelle ab. „Es ist nicht eine wirtschaftliche Frage, denn die Summe über die wir sprechen, ist für die Steuerbehörde ein Klacks. Vielmehr geht es darum auf politischer Ebene Kooperation zu signalisieren“, beteuerte Ramos. Für die Beschaffung des Container-Scanners ist eine Gesamtsumme von 1,5 Mio. Euro erforderlich. Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung OLAF stellt einen Betrag von 700.000 Euro zur Verfügung, die Kanarische Regierung 400.000. Nun liegt es an der Steuerbehörde, ob die für die Anschaffung fehlende Summe von 400.000 Euro endlich bewilligt wird.


Teneriffa - Erfolgreiche San Juan Regatta in Adeje

Zahlreiche Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren hatten bei der Regatta zu San Juan ihren Spaß. Zum vierten Mal wurde dieser lustige Wettbewerb mit selbstgebastelten Booten aus Recyclingmaterial durchgeführt. „Wir haben diesen Programmpunkt vor vier Jahren eingeführt, um die Bürgerinnen und Bürger auf die Notwendigkeit zur Mülltrennung aufmerksam zu machen. Alle fanden daran so großen Spaß, das wir die Regatta auch in Zukunft beibehalten möchten. Die Modelle werden immer interessanter und seetauglicher“, pflichtete die Jugendbeauftragte Nayra Medina Bethencourt bei. Gewonnen hat das Boot „La Chapusa“ an dem seine Crew drei Tage lang herumgebastelt hat. Der Siegerpokal der von der Recyclingfirma Ascan Torrabonaf gespendet und stellt in abgewandelter Form die drei klassischen Container der Mülltrennung dar.


Lanzarote - Weltmeisterschaft im Windsurfen

Die Costa Teguise, oder genauer gesagt der Strand Playa de Las Cucharas auf Lanzarote, empfängt in der kommenden Woche die besten Windsurfer zu den Meisterschaften „Islas Canarias PWA Costa Teguise“. Die Weltelite in der Kategorie Freestyle wird auf der Feuerinsel erwartet. Unter anderem werden die aktuellen Weltmeister Sara Quita und José „Gollito“ Estredo am Start sein. Auch der beste kanarische Surfer, Atxon Otaegui, der im letzten Jahr immerhin als Dritter auf das Siegertreppchen stieg, sind mit von der Partie. Der perfekte Ritt auf der perfekten Welle und die internationale Aufmerksamkeit, soll nicht nur die Leistung der Sportler in den Mittelgrund rücken, sondern auch die Wassersportkonditionen auf Lanzarote weltweit bewusst machen. Das Wettreiten auf den atlantischen Wellen findet vom 30. Juni bis zum 3. Juli statt.


Lanzarote - Ein letztes „Adios“ an José Saramago

Lanzarote, die gesamten Kanaren und Portugal sind in diesen Tagen durch die gemeinsame Trauer um den Literatur-Nobelpreisträger José Saramago vereint.
„Er war ein großartiger Mann, ein wunderbarer Mensch und ein exzellenter Schriftsteller. Grund zum Weinen haben heute nur diejenigen, die nie das Glück hatten, ihn kennenzulernen“, tröstete seine Witwe und Übersetzerin seiner Werke, Pilar del Río, auf der Trauerfeier in Lissabon.
José Saramago erlag am 18. Juni in seinem Haus in Tías auf Lanzarote einem chronischen Leukämieleiden. Er hatte eine ruhige Nacht verbracht, gefrühstückt und danach habe er sich unwohl gefühlt. Wenig später sei er friedlich verstorben, bestätigte seine Ehefrau. Seit 1993 lebte das Paar auf der Feuerinsel. Damals hatte der Autor das Buch „Das Evangelium nach Jesus Christus“ veröffentlicht. Die Katholische Kirche war entsetzt über den Roman und stigmatisierte ihn als blasphemisch. Tatsächlich wagte sich der Portugiese mit der Geschichte über einen Jesus, der als Mensch unter Menschen lebte, auf dünnes Eis. Er zeigt ihn als Mann aus Fleisch und Blut mit allen dazugehörigen Attributen: Neugierde, Lebenshunger, Irrungen, Wirrungen, Ängsten und Sinneslust. Er schrieb damit eine Version über das Leben Jesu, die wenig mit der gängigen Theologie zu tun hat und dem Klerus nicht gefallen konnte.
Die akademische Zeitschrift Latras urteilte: „Das Evangelium nach Jesus Christus" hat alles, was man von einem großen Roman erwartet: eine in höchstem Maße spannende Handlung, packende Dialoge, Ironie, Tiefe, Subtilität. Saramago wagt sich auf heikles Terrain, und dabei ist sein Jesus Christus menschlicher und christlicher, als er jemals zuvor dargestellt wurde".
Der Kultursekretär der damaligen portugiesischen Regierung strich Saramago von der Kandidatenliste des Europäischen Literaturpreises. Aus Protest zog der Schriftsteller zwei Jahre später mit seiner Frau nach Lanzarote und gewann 1998 den Nobelpreis für Literatur. Seither pendelte er zwischen Portugal und Lanzarote, wurde vielfach ausgezeichnet und war Verfechter der Idee einer iberischen Einheit. Soziale Missstände, Ungerechtigkeit und eine kritische Haltung gegenüber der Kirche sowie eine tiefe Menschlichkeit sind die Grundpfeiler seiner Werke. „Gott ist das Schweigen des Universums und der Mensch ist der Schrei, der diesem Universum Sinn verleiht“, soll der Schriftsteller seine Einstellung in einer einfachen Quintessenz zusammengefasst haben.
Saramago wurde am 16. November 1922 als Kind einer Landarbeiterfamilie in Portugal geboren. Mit Zwölf musste er die Schule verlassen, weil sich seine Eltern das Schulgeld nicht leisten konnten. Zu diesem Zeitpunkt war sein Interesse für Literatur aber schon geweckt und er verbrachte jede freie Minute in Bibliotheken. Seit 1976 verdiente er seinen Lebensunterhalt als freier Schriftsteller. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1982 mit seinem Liebesroman „Das Memorial“. Er erzählt eine Liebesgeschichte rund um den Bau des Klosters von Mafra aus der Sicht des kleinen Mannes. Gerade diese Wurzeln im kleinbürgerlichen Milieu haben seine Persönlichkeit und seine Werke geprägt.

Die Kanaren werden ihn in Ehren halten

Der Autor war Adoptivsohn der Insel Lanzarote und seit 2000 Träger der kanarischen Goldmedaille. „Wir trauern um diesen großartigen Mann, dem wir nie genug dafür danken können, dass er den Archipel zu seinem Wohnsitz erwählt hat und dadurch Botschafter der Kanaren in der literarischen Welt wurde. Die Literatur hat einen großartigen Mann verloren, der für seinen sozialen Einsatz und seine intellektuelle Geradlinigkeit bekannt war. Er zählt zu den wichtigsten Ethikern der letzten 50 Jahre“, beteuerte Kanarenpräsident Paulino Rivero in einem bewegten Nachruf.
Auch der tinerfenische Autorenverband „Asociación Scripta Manent“ in La Orotava zeigte sich tief bewegt durch das Ableben Saramagos. Sie waren mit dem Literaturpreisträger anlässlich der geplanten Veröffentlichung einer Geschichtensammlung über San Borondón in Kontakt getreten und baten ihn um ein Vorwort. Umso erstaunter waren sie, als er ihnen vorschlug eine Erzählung beizutragen. Das Buch „Desiderátum. 21 viajes a San Borondón“ wird mit Saramagos Kapitel „A veces un mono basta” (Manchmal genügt ein Affe) eröffnet. Es handelt sich um einen der letzten, vielleicht sogar den letzten Text des anerkannten Autors. „San Borondón ist weit mehr als ein Mythos. Es steht für die Suche des Menschen nach einem Paradies auf Erden. Wir waren erstaunt, dass uns der große Meister eine solch wunderbare Geschichte zu unserem Buch zur Verfügung stellte. Wir sind ja nur Amateure. Noch mehr hat uns aber die Güte und menschliche Größe beeindruckt, die dieser Mann ausstrahlte. Jeder sollte seine Version von San Borondón gelesen haben“, erinnert sich José Miguel Salamanca, Arzt und Mitglied des Verbandes. Der Erlös dieses Buches kommt übrigens ausschließlich dem gemeinnützigen Verein der Eltern autistischer Kinder auf Teneriffa, APANATE, zugute.
„Der Tod Saramagos ist ein großer Verlust, aber wir haben den Trost, dass seine Gedanken und Ideen durch seine Werke für immer unter uns bleiben“, diese letzten Worte gab der Kulturbeauftragte Teneriffas, Cristobál de la Rosa, dem Autor auf seiner letzten Reise mit.
Zur Trauerfeier in Lissabon am vergangenen Samstag waren spanische und kanarische Repräsentanten angereist. Der Leichnams Saramagos wurde eingeäschert. Ein Teil seiner Asche wird in seiner Heimat Portugal beigesetzt. Die andere Hälfte wird für immer unter einem Olivenbaum in seiner kanarischen Wahlheimat auf Lanzarote ruhen.





http://www.sandsfm.com/nachrichten.php

http://www.mix101.net

http://www.islacanaria.net/

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Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

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Dienstag, 29. Juni 2010, 14:14

Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;


La Palma - Neue kanarische Polizei wird das erste Mal zu den Feierlichkeiten der Virgen de Las Nieves eingesetzt

Das kanarische Innenministerium gab am Samstag bekannt, dass die Beamten der neuen Policía Autonómica Canaria zum ersten Mal bei den Feierlichkeiten Fiestas Lustrales de la Bajada de la Virgen de Las Nieves am 30. Juni in Santa Cruz de La Palma eingesetzt werden. 40 der insgesamt 100 Beamten kommen hier zum Einsatz. Zu dieser Fiesta auf La Palma werden tausende Menschen erwartet und die neuen Polizeibeamten sollen für Ruhe und Ordnung sorgen.


Kanarische Inseln - Donnerstag beginnt auf den Kanaren der traditionelle Sommerschlussverkauf

Am Donnerstag beginnt offiziell der Schlussverkauf auf den Kanaren. In Zeiten der Krise sehr beliebt bei den Schnäppchenjägern, vor allem nachdem die Geschäfte gezwungen sind, Preisnachlässe bis zu 70 Prozent zu gewähren. Der traditionelle Sommerschlussverkauf „Rebajas de Verano“ gehört bei den Einzelhändler zu den wichtigsten Einnahmequellen des Jahres. In diesem Jahr könnte es aber der schlechteste „Rebajas de Verano“ aller Zeiten werden. Schuld an dieser Befürchtung ist die wirtschaftlich schlechte Lage der Bevölkerung mit einer Arbeitslosenquote von über 27 Prozent und die wenigen Urlauber auf den Inseln.

Die Experten erwarten, dass die Bewohner der Kanaren bei diesem Schlussverkauf nicht mehr als 80 Euro ausgeben werden. Das sind 10 Euro weniger als im spanischen Durchschnitt. Vom 1. Juli bis zum 31. August geht dann die Rabattschlacht los. Preissenkungen von bis zu 70 Prozent sind keine Seltenheit. Wer die Nerven behält spart am meisten, da die Preise immer wieder um einige Prozent abgesenkt werden. Abverkauft wird beim Sommerschlussverkauf in der Hauptsache Sommerware aus dem Lagerbestand, doch jedoch auch eigens für den Schlussverkauf eingekaufte Billigware.


Kanarische Inseln - Strompreiserhöhung auf den Kanaren vorerst vom Tisch

Die geplante Strompreiserhöhung für Juli 2010 ist erst einmal vom Tisch. Auf Grund der schwierigen Wirtschaftslage wurde die Erhöhung der Strompreise erst einmal verschoben. Die für nächsten Monat vorgesehene Preiserhöhung des Stromes um 6 Prozent für Privathaushalte wird wohl vorerst um einige Monate verschoben. Dies ist das Ergebnis eines Treffens der Regierung mit der Oppositionspartei, bei dem die Energiepolitik diskutiert wurde. Man muss jedoch damit rechnen, dass dann im Januar die Preiserhöhung kommt – sehr zum Ärger der Stromunternehmen. Die wollten jetzt schon ihre Tarife deutlich anheben.


Kanarische Inseln - Fluglotsen warnen vor Behinderungen im Luftverkehr zu den Sommerferien

Zu den Sommerferien könnte es zu erheblichen Behinderungen im Flugverkehr zwischen den Kanaren und dem europäischen Festland kommen. Das teilte gestern ein Sprecher der Arbeitnehmervertreter der Fluglotsen Unión Sindical de Controladores Aéreos (USCA) mit. Schuld daran könnte die katastrophale personelle Besetzung sein. Viele der Fluglotsen schieben schon seit Monaten Überstunden vor sich her und arbeiten weit über das erlaubte Maß hinaus. Aus krankheitsbedingten Gründen sind viele Arbeitsplätze unbesetzt, so dass die Kollegen den Job mit machen müssen und zum Teil dadurch überfordert sind. Inzwischen haben die Arbeitnehmervertreter der Fluglotsen, Unión Sindical de Controladores Aéreos (USCA), die Aufsichtsgremien der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und Eurocontrol über die Missstände in Spanien informiert.

Die AENA gibt selbst zu, dass an vielen Flughäfen Fluglotsen fehlen. Die Ausfallquote der Fluglotsen am Flughafen Madrid Barajas und Sevilla beträgt 17 Prozent. In Barcelona fehlen ständig 15 Prozent der Fluglotsen. Im Kontrollzentrum Torrejón sind es 14 Prozent und auf den Kanaren sind 13 Prozent der Lotsen nicht anwesend. Die Vereinigung der Fluglotsen kann unter diesen Bedingungen eine weitere Kürzung der Stellen nicht verstehen. Die hohe Ausfallquote der Fluglotsen ist oftmals auf stressbedingte Krankheiten wie sogar Depressionen zurückzuführen. In den verkehrsreichen Sommermonaten kann es zu Verspätungen und sogar Streichungen von Flügen kommen, wenn sich an dieser Situation nichts Grundlegendes ändert.


Kanarische Inseln - Fluggesellschaft Binter bietet im August und September Tickets ab 18 Euro an

Die kanarische Fluggesellschaft Binter gab gestern bekannt, dass sie auch in diesem Jahr wieder in den Monaten August und September verbilligte Tickets anbieten wird. Das betrifft ausschließlich Verbindungen zwischen den kanarischen Inseln. Die sogenannten „Bintazo“ werden an bestimmten Tagen zu ausgewählten Zielen für Residenten der Inseln angeboten. Buchen kann man die Tickets über das Internet und an den Schaltern der Binter. Gekauft werden müssen die Tickets zwischen dem 28. Juni und dem 4. Juli.


Gran Canaria - Bürger sammeln 16.000 Unterschriften gegen Seilbahn auf Gran Canaria

Zum Beginn dieses Jahres machte ein neues Projekt im Naturschutzgebiet um das Wahrzeichen von Gran Canaria, dem Roque Nublo die Runde. Inzwischen haben sich 16.000 Menschen gegen das Seilbahnprojekt ausgesprochen. Diese Unterschriften wurden jetzt den Vertretern des Ministeriums für Umwelt der Kanarischen Regierung übergeben. 8.000 dieser Seilbahngegner sind bereits in einem besonderem Forum des Netzwerks Facebook organisiert.

Die Seilbahngegner sind der Meinung, dass der Bau einen nicht wieder gut zumachender Eingriff in das geschützte ökologische System am Wahrzeichen Gran Canarias ist. Andere Gegner sehen den Bau der Seilbahn als Vernichtung eines der wichtigsten Symbole der Identität Gran Canarias. Nun werden sich die Politiker erneut mit diesem Thema beschäftigen müssen.
Wenn es nach dem Willen der Konservativen geht, soll Gran Canaria endlich sein Seilbahnprojekt bekommen. In Tejeda soll die Seilbahn den Ort mit dem Roque Nublo verbinden. Naturschützer und Regierung sind dagegen. Die Begründung lautet: „Aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht zu machen.“ Das wollen die Konservativen der PP so aber nicht stehen lassen. Der PP-Sprecher im Cabildo de Gran Canaria, Carlos Sanchez, sagte gestern, dass die Partei das Projekt unterstützen will. Weiter sagte er: „Wir sind davon überzeugt, dass das Projekt einen wirtschaftlichen Aufschwung in die Gemeinde bringen wird.“

Das umstrittene Seilbahnprojekt zum Wahrzeichen von Gran Canaria, dem Roque Nublo, wird jetzt politisch. Paulino Rivero, der Vorsitzende der kanarischen Regierung, kann sich durchaus eine Seilbahn auf den Roque Nublo vorstellen, er findet dies sogar eine ausgesprochen gute Idee, erklärte Rivero. Die Ablehnung des Projektes durch die Umweltbehörde COTMAC hält Rivero nicht unbedingt für ein Problem. Das Projekt müsste noch einmal neu geprüft werden, denn auch in anderen Naturschutzgebieten können und konnten Seilbahnen errichtet werden. In dem betroffenen Ort Tejeda ist eine Mehrheit der Bewohner für die Errichtung einer Seilbahn, denn man erwartet einen starken Aufschwung in punkto Besucher.
Die Gemeinde Tejeda plant ein Projekt zum Bau einer Seilbahn vom Ort bis zum Wahrzeichen Gran Canarias, dem Roque Nublo. Dieses Projekt ist auch bei Naturschützern auf Zustimmung gestoßen. Durch die Seilbahn könnte man das Gebiet um die Roque Nublo schützen. Die vielen Besucher und Wanderer beschädigen den Kamm zum Wahrzeichen immer mehr. Zeitweilig hatte man schon die Zahl der täglichen Besucher begrenzt, was aber auch nichts gebracht hat.

Bislang ist das Projekt nur eine Idee. Auch die Finanzierung des Projektes sowie die Genehmigungen sind noch nicht abgeklärt worden.


Gran Canaria - Rasen des Meloneras Golf auf Gran Canaria gibt sich mit Klärwasser zufrieden

Meloneras Golf ist der einzige Golfplatz der Kanarischen Inseln, der auf seiner gesamten Rasenfläche einen Rasentyp gepflanzt hat, der als umweltgerecht bezeichnet werden kann, da er einen hohen Salzgehalt des Wassers toleriert und sogar Trockenheit vertragen kann. Es handelt sich bei diesem Rasen um Paspalum, eine Rasenart, die mit Klärwasser gesprengt werden kann und die nicht viel Dünger sowie keine besonderen Pflanzenschutzmittel benötigt. In ganz Spanien gibt es nur sieben Golfplätze mit dieser speziellen Rasenart, die geklärtes Wasser verträgt und nur wenig Bewässerung benötigt. Mit dem Ziel, vom besten, international bekannten Spezialisten auf diesem Gebiet beraten zu werden, hat der Greenkeeeper des Meloneras Golfplatzes, Fernando Suárez, kürzlich den US-Amerikaner Ron Duncan zu einem Besuch auf dem Golfplatz eingeladen und dieser war angenehm überrascht über die hohe Qualität der Golfeinrichtungen und die Professionalität des Personals, das sich ständig um den perfekten Zustand des Rasens bemüht.

Nach Angaben dieses Experten gibt es in Spanien, außer Meloneras Golf, nur sechs weitere Golfplätze, die diese Rasenart gepflanzt haben, während es im Rest der Welt ca. 200 sind. Der Paspalum-Rasen wächst auf natürliche Weise an Stränden in Südafrika und Südamerika. Professor Duncan und sein Forschungsteam haben diese hybride Rasenart, die weltweit als umweltgerecht bekannt ist, weiter entwickelt. Erwähnenswert ist auch noch, dass Meloneras Golf über ein automatisch gesteuertes Bewässerungssystem verfügt, ausgestattet mit 20 Satelliten, die über einen zentralen Computer und mit Hilfe einer Wetterstation programmiert werden, wodurch der Wasserverbrauch optimiert und kontrolliert wird.





http://www.sandsfm.com/nachrichten.php

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Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

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Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:37



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La Palma - Arbeitslose auf den Acker

Umstrittenes Projekt in der Endphase

Mit Blut- und Bodenpolitik hat das nichts zu tun, es sei denn, die jungen Menschen die sich jetzt nun fast ein Jahr in Biolandwirtschaft haben ausbilden lassen übertreiben mit der Hacke dermaßen, dass sie sich blutige Hände holen. - In ein paar Tagen nun endet der Kursus für junge Arbeitslose zwischen 16 und 30 Jahren, die sich durch das Projekt "AgrecoJoven" zu Bio-Bauern haben ausbilden lassen. - Eine hervorragende Idee verkünden die einen, rausgeschmissenes Geld hört man von anderer Seite. - Dabei hört sich alles ganz hoffnungsvoll an. - Die Landwirtschaft auf La Palma braucht dringend neue Impulse, und die ökologische Landwirtschaft kann dabei einen spürbar großen Einfluss haben. Bioprodukte sind gefragt wie nie zuvor, und immer noch importiert man hier auf der Insel sogar ökologische Produkte von den anderen Inseln und gar vom Festland, um die Nachfrage zu stillen. - Das können wir doch selber machen und auch noch besser, schließlich war La Palma mal der erste Lieferant für landwirtschaftliche Produkte des gesamten kanarischen Archipels. - Ob wir da wieder hinkommen darf man ruhig mal in Frage stellen, aber so weit muss man auch gar nicht denken, sondern zunächst mal, den eigenen Inselmarkt wieder ausreichend beliefern zu können. Das gilt übrigens für die konventionelle Landwirtschaft in gleichem Maße wie für den ökologischen Landbau. Anfangserfolge gibt es ja auch zu vermelden, die Bauernmärkte sind weiter im Kommen und bieten, zumindest an den Wochenenden auch bereits eine anschauliche Palette an heimischen Produkten, welche guten Absatz finden.

Wie nun ein arbeitsloser junger Mensch zum erfolgreichen Bio-Bauern wird, das muss sich erst noch beweisen, die Ausbildung dazu ist mit einem kompletten Jahr allerdings wohl gegeben. - Nun aber heißt es Flächen finden, welche überhaupt den Anspruch gerecht werden für ökologischen Landbau herzuhalten, und dann ist die größte Aufgabe ja immer, wie vermarkte ich meine Produkte. - Keine Frage, dass die Fähigkeiten den Obst- und Gemüseanbau technisch und praktisch zu leisten vorhanden sind, aber wenn das alles nicht ökologisches Schaulaufen für die eigene Küche und den Obstkorb einiger Freunde sein soll, dann muss halt auch die Vermarktungskette stimmen. - Und da sind wir immer noch ein bisschen hinterher, ein bisschen viel vielleicht sogar, und eine weitere Entwicklung spricht hier auf der Insel auch noch gegen einen längerfristigen Erfolg dieser jungen Garde an Neubauern, der Absatz an Obst und Gemüse sinkt allgemein. - Das hat nun nichts mit einer Welle der ungesunden Ernährung zu tun, sondern mit der Wiederauferstehung der kleinen Familiengärten, die spätestens im dritten Krisenjahr wieder gehegt und gepflegt werden, um der Familie den einen oder anderen Einkauf im Supermarkt oder sonst wo zu ersparen. Man wird also nicht nur den Rücken auf dem Feld krumm machen müssen, sondern auch noch gutes Marketing betreiben müssen, um die Produkte dann dahin zu bekommen wo sie auch gefragt werden, und wenn das große Endziel sein soll, dass La Palma mal irgendwann wieder "Speisekammer" der Kanarischen Inseln sein soll, dann müssen sich da noch ganz andere Mengen und auch Verbindungen ergeben, und die wird man wohl nicht auf Eigeninitiative einiger Produzenten herstellen können. - Grundsätzlich gibt es ja bereits eine Firma der öffentlichen Hand, welche sich zum Mittler zwischen Produzenten und Markt gemacht hat, die "Sodepal" mit ihrer Marke "Delicias de La Palma", aber die arbeitet so extrem defizitär, dass man sich nicht mal mehr in die Bücher schauen lässt. - Eine gute Idee, Biolandwirte auszubilden, übrigens mit Geld von der Inselregierung und der Europäischen Union, nun muss man nur noch dafür sorgen, dass man diese Bio-Jungbauern auch wirklich braucht.
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Wirtschaftskrise vernichtet 36.000 selbstständige Existenzen

Die Wirtschaftskrise hat zum Wegfall von 36.000 kleinen Gewerbebetrieben auf den Kanaren geführt. Die kleinen Unternehmer gaben das Gewerbe wegen der Wirtschaftslage auf oder mussten Insolvenz anmelden. Schuld daran sind vor allem die verspäteten Zahlungen und der Wegfall von Aufträgen. Auch die öffentliche Hand ist an dieser Situation nicht unschuldig, bemängelte Juan Carlos Arricivita, Präsident des nationalen Verbandes der Selbstständigen (ATA).


Kanarische Inseln - Zahl der Hypothekendarlehen auf den Kanaren um 26 Prozent gefallen

Bei der gegenwärtigen Situation sind die Banken sehr vorsichtig mit ihren Darlehen. Das zeigt sich auch in der stark gesunkenen Zahl der neuen Hypothekendarlehen auf den Kanaren. In den letzten 12 Monaten wurden 26 Prozent weniger Darlehen für den Wohnungsbau vergeben als noch im Jahr davor. Das macht auch der Bauwirtschaft sehr zu schaffen. Viele Projekte stehen in den Startlöchern, nur die Kunden bekommen keine Finanzierung. Das belegen aktuelle Zahlen des nationalen Statistikinstitutes INE (Instituto Nacional de Estadística). In Spanien dagegen stiegen im April das erste Mal wieder die Anzahl der Hypothekendarlehen leicht an um 0,2 Prozent. Eine Trendwende ist trotzdem nicht zu sehen.


Kanarische Inseln - Spanien will nun doch die kanarischen Bananenbauern unterstützen

Die spanische Landwirtschaftsministerin Elena Espinosa will sich nun doch für die Bananenbauern der Kanaren einsetzen. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel bestätigte sie dieses Vorhaben. Sie will bei der EU finanzielle Hilfen für die gebeutelten Bananenbauern durchsetzen und Brüssel veranlassen, die Einfuhr von karibischen Bananen zu drosseln. Notfall muss man auch wieder Strafzölle einführen, um die Billigimporte zu stoppen. Die Bananenbauern auf den Kanaren fürchten seit dem Wegfall der Unterstützungen und der Einfuhrbeschränkungen um ihre Exstenz.


Kanarische Inseln - Unternehmen aus Uruguay zeigen Interesse am Wirtschaftsstandort Kanaren

Die Kanaren als Wirtschaftsstandort im Visier von uruguayischen Unternehmen – Bedeutende Unternehmen aus dem Bereich der Fleischproduktion und Softwarebranche der Republik Uruguay haben Interesse daran gezeigt, die von der Kanarischen Sonderzone gebotenen Steuervorteile zu nutzen, um sich in der Europäischen Union und in Afrika niederzulassen. Dieses Ergebnis ist die Bilanz nach einer Kontaktrunde mit wichtigen Unternehmern des südamerikanischen Landes, die im vergangenen Monat von Fachleuten des Verwaltungsrates, die nach Montevideo reisten, um Unternehmern und Steuerberatern die Besonderheiten des Niedrigsteuergebietes vorzustellen, abgehalten wurde.


Kanarische Inseln - Modelle gegen Klimawandel

Die kanarische Regierung und Agencia Canaria de Desarrollo Sostenible y Cambio Climático (Kanarische Agentur für nachhaltige Entwicklung und Klimawandel) erarbeiten derzeit eine wissenschaftlich begründete Aussage über das Ansteigen der Temperaturen. Die zwei Grundpfeiler der Studien sind Temperaturen und Niederschlag. Welche Auswirkungen sind zu erwarten und wie kann man dem entgegenwirken? – das sind die zentralen Fragen.

So hat man zum Beispiel festgestellt, dass sich die Artenvielfalt auf dem Archipel bereits verändert. So findet man zum Beispiel in der Unterwasserwelt neuerdings die Feuerkoralle. Dieses Lebewesen ist für die Schönheit vieler unterseeischer Riffe, vor allem in tropischen Gewässern, bekannt. Bisher kamen sie auf den Kapverden vor, aber auf dem kanarischen Archipel gehörten sie bis dato nicht zur Fauna. Dies scheint sich schon verändert zu haben. Vor El Hierro sind große Schwärme des bunt gefärbten Drückerfisches aufgetaucht, die ebenfalls als Zuzug betrachtet werden müssen.


Gran Canaria - V. Wasser-Sport-Fest für Behinderte

Am Strand von Puerto Rico im Süden Gran Canarias trafen sich kürzlich mehr als 700 Behinderte aus 28 verschiedenen Zentren der Insel zum gemeinsamen Wasser-Sport-Fest.
Zwei verschiedene Aktivitätspläne standen zu Wasser und im Sand auf dem Programm. Am Strand wurde unter anderem Volleyball oder Frisbee gespielt, auf Riesenbällen balanciert oder mit Pfeil und Bogen geschossen. Im Wasser durften sich die Teilnehmer bei einem Ritt auf der „Wasserbanane“, mit Tretbooten, Kanus oder Surfbrettern vergnügen. Zum Abschluss wurde es bei einer spritzigen Schaumparty noch einmal richtig schön seifig-nass.
„Wir freuen uns, dass diese Veranstaltung, zu der Behinderte aus allen Teilen der Insel gekommen sind, bei uns stattgefunden hat. Unser Bestreben ist die Förderung und Eingliederung behinderter Menschen in die Gesellschaft. Und das nicht nur auf dem Papier, sondern durch Aktivitäten wie dieser“, erklärte der Bürgermeister von Mogán, Francisco González.
Auch die Leiter der verschiedenen Zentren waren sich darin einig, dass solche Ereignisse in vielerlei Hinsicht wünschenswert sind. Zum einen unter dem sportlichen Aspekt und der Förderung der Beweglichkeit und zum anderen durch die sozialen Kontakte, die bei solchen Treffen mit der nichtbehinderten Bevölkerung oder mit Betroffenen aus anderen Zentren entstehen.


Interview - Im Gespräch mit Dr. Nemesio Pérez, Juan José Martín und Maica Solana

Dr. Nemesio Pérez ist Leiter der vulkanologischen Forschungsabteilung im ITER –Zentrum auf Teneriffa, Juan José Martín ist Wissenschaftsjournalist der Zeitschrift „Cienciamania“ und Maico Solana ist eine gebürtige Kanarin, die jetzt als Geologin an der Universität Portsmouth in Großbritannien arbeitet. Anlässlich des Internationalen Kongresses „Cities on Volcanos 2010“ gingen sie auf wichtige Fragen rund um das Thema Vulkanismus ein.

Wie bewusst sind sich die Bewohner der Insel der ständigen vulkanischen Gegenwart?

Dr. Nemesio Pérez: Ich denke, dass die meisten Menschen auf den Kanaren im Alltag überhaupt nicht darüber nachdenken. Als es 2004 zu einer erhöhten Alarmbereitschaft kam, wurde uns bewusst, wo die Mängel sind. Auch auf politischer Ebene waren erhebliche Lücken. Es gab zum Beispiel keine Evakuierungs- oder Notfallpläne. Das hat sich mittlerweile geändert. Das Forschungszentrum ITER hat in den letzten zwei Jahren eine Aufklärungskampagne gestartet. Wir ziehen von Dorf zu Dorf und bieten Vorträge zum Thema an. Von den 88 Gemeinden, die wir schon besucht haben, ist in rund 15 Orten keine Menschenseele zu den Vorträgen erschienen. Auch Lehrer, die in den Schulen schon die Kinder auf das Leben mit dem Vulkan vorbereiten können, zeigten bei speziellen Schulungseinladungen, auch zum Kongress, wenig Interesse. Das finde ich persönlich schon erschreckend. Auf unsere Initiative hin gibt es regelmäßige Sendungen zum Thema Vulkanismus zum Beispiel bei Teleplaneta oder auf dem spanischen Sender „Canal 24“

Für wie wahrscheinlich halten Sie das immer wieder gerne beschriebene Horrorszenario von La Palma?

Dr. Nemesio Pérez: Das ist für mich ein rotes Tuch. Diese Geschichte wurde vor ungefähr zehn Jahren von einem kanarischen Wissenschaftler in die Welt gesetzt, der damit lediglich seine Sensationslust befriedigte. Seinen Ausführungen zufolge würde die Westküste La Palmas abbrechen und sich ein bis zu 50 Meter hoher Tsunami auf die Küste Floridas zubewegen. Seitdem hält sich die Geschichte hartnäckig und wird immer wieder aufgegriffen. Ich sage nicht, dass das nicht irgendwann passieren könnte, aber wann, das steht in den Sternen und es ist wenig wahrscheinlich, dass wir dies erleben. Die Erde „denkt“ in Jahrtausenden und nicht in solch kurzen Lebensabschnitten, wie wir Menschen. Auf jeden Fall ist es ein sehr verzerrtes Bild, das da kreiert wurde. Ich appelliere in diesem Zusammenhang immer wieder an die professionelle Ethik der Medien, die Derartiges aufgreifen, aber auch an die Kollegen in unseren eigenen Wissenschaftskreisen, die persönliche Profilierung über fundiertes Wissen setzen.

Wie genau werden die vulkanischen Aktivitäten auf den Kanaren überprüft?

Dr. Nemesio Pérez: Wir haben auf allen Inseln eine ständige Überwachung der seismischen Aktivitäten. Häufige und stärker werdende Erdbewegungen gehen einer Eruption immer voraus. Außerdem werden geophysische Parameter wie die Erwärmung der Erdoberfläche, des unterirdischen Wassers oder eventuell aufsteigende Rauchsäulen kontrolliert. Weitere Anhaltspunkte liefern uns geochemische Messdaten, wie die Zusammensetzung der entweichenden Gase, und ein GPS-System beobachtet, ob Deformationen auf der Erdoberfläche entstehen.

Welche Rolle spielt die lokale und internationale Presse in Falle einer Zuspitzung von vulkanischen Aktivitäten?

Juan José Martín: Die Presse spielt eine fundamentale Rolle. Sie ist es, die die Öffentlichkeit beruhigen, objektiv aufklären oder aber auch in Panik versetzen kann. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Nicht selten stehen Marketing-Gedanken im Vordergrund. Eine sensationelle Schlagzeile verkauft sich eben leichter. Gerade die Zuspitzung im Jahr 2004 hat uns gezeigt, wie schnell sich eine Panik unter der Bevölkerung verbreiten lässt. Es gab damals zum Beispiel Momente, da konnte man kein Wasser mehr kaufen, weil sich die Bevölkerung mit Hamstereinkäufen darauf einrichtete, sich mehrere Tage in ihren Häusern verschanzen zu können. Gerade in solchen Situationen sind fundierte Recherchearbeit und der Kontakt zu seriösen Wissenschaftlern essentiell. Manchmal sind es aber auch einfach Missverständnisse. Wissenschaftler, die sich ständig mit Vulkanen beschäftigen, verwenden einen Fachjargon, der für Redakteure nicht immer verständlich ist. Es werden Tabellen vorgelegt, die man dann als Laie interpretieren muss – das ist unmöglich. Wichtig wäre, dass gerade dann von Forschern eindeutige Pressemeldungen verfasst werden, die jeder verstehen kann. Nur so kann man Missverständnissen vorbeugen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Internet. Zu keinem Zeitpunkt der Geschichte, war dem Menschen so viel Wissen in so kurzer Zeit zugänglich. Aber das weltweite Netz wird nicht nur seriös „gefüttert“. Häufig tummeln sich dort Laien, die sich als Pseudo-Fachleute betätigen. Die Foren sind voll von wenig ernst zu nehmenden Kommentaren. Auch Querdenker in Wissenschaftskreisen wittern ihre Chance. Wer sich informieren möchte, dem wird es nicht immer leicht gemacht, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich, dass Medien gerade außerhalb von Notzeiten ihren Bildungs- und Aufklärungsauftrag leisten sollten, indem fundiertes Allgemeinwissen verbreitet wird. Nicht zuletzt sind Vulkane ein faszinierendes Phänomen, das man nicht unter dem Deckmantel der Gefahr, sondern als eine besonders schöne Seite der Natur betrachten sollte.

Angenommen man nähert sich einem kritischen Punkt. Wie verlaufen dann die Kommunikationsebenen?

Maica Solana: Das ist eine sehr wichtige Frage. Der Forscher stellt fest, dass es zum Beispiel zu einer kritischen Lage kommt. Daraufhin informiert er die politische Führungsebene. Diese entscheidet dann, ob und welche Maßnahmen eingeleitet werden. Sie ist es auch, die Pressemeldungen herausgibt und deren Inhalt bestimmt. Wir können dabei nur flankierend oder auf Nachfrage zur Seite stehen. Der andere Aspekt ist, dass auch Wissenschaftler keine definitiven Aussagen machen können. Wir sammeln Daten, werten sie aus und warnen gegebenenfalls. Das heißt aber noch nicht, dass tatsächlich etwas geschieht.
Studien haben übrigens gezeigt, dass die Bevölkerung Nachrichten aus Fachkreisen am meisten Glauben schenkt. Danach kommen Personen, denen man vertraut, wie Lehrer, der Hausarzt oder der Dorfpfarrer. Anschließend rangieren die Medien, die man kennt, Tageszeitungen, die man immer liest oder bekannte TV-Programme. Am wenigsten Vertrauen haben die Menschen in der Regel zu den Politikern. Sie werden am schnellsten verdächtigt, zu lügen oder Wissen zurückzuhalten.

Sie plädieren darauf, dass Wissenschaft, Medien und Politik Hand in Hand arbeiten müssen?

Maica Solana: Ja unbedingt. Jeder hat in dem Bemühen eine Krise zu entschärfen eine bestimmte Rolle. Alle Beteiligten sollten diese ernst nehmen und mit Professionalität und Ethik reagieren. Ich will einige Beispiele aufführen, die das belegen.
Fall 1 – Martinique 1902: Die Stadt Saint Pierre ist nur rund sechs Kilometer vom Mount Pelée entfernt. Als dieser im Mai Anzeichen einer bevorstehenden Eruption zeigt, verbietet der Bürgermeister den Bewohnern die Stadt zu verlassen. Grund: Es standen Wahlen bevor, und er bangte um seine Wiederwahl. Rund 28.000 Menschen mussten dies am 8. Mai 1902 mit dem Leben bezahlen.
Fall 2 – Guadeloupe 1976: Die Hauptstadt der Karibikinsel, Basse-Terre, liegt nur acht Kilometer von dem aktiven Vulkan Sufrière entfernt. Im August warnen Experten vor einer möglichen Eruption. Rund 76.000 Menschen wurden großflächig evakuiert. Und dann geschah – nichts. Auch das ist ein Problem. Beim nächsten Mal wird man sich daran erinnern und vermutlich zögerlicher agieren. Aber, die Natur ist eben unberechenbar. Wir Wissenschaftler können Wahrscheinlichkeiten beschreiben, aber keine hundertprozentigen Vorhersagen treffen.
Fall 3 – Montserrat 1995: Die Hauptstadt der Karibikinsel, Plymouth, liegt am Fuß des Vulkans Soufrière Hills. Im Juli 1995 nimmt die vulkanische Aktivität bedrohlich zu. Die rund 6.000 Einwohner werden evakuiert. Die Hauptstadt wird durch die folgende Eruption komplett zerstört. Zwei Jahre später wiederholt sich die Situation. Weite Teile im Süden der Insel werden zerstört, und es sind 19 Tote zu beklagen. Heute ist der Vulkan immer noch aktiv. Die Hauptstadt wurde in den Norden der Insel verlegt und die Menschen leben mit der ständigen Gefahr. Das Schwierige ist in diesem Fall der lange Zeitraum der Bedrohung. Die Menschen werden müde, wollen nicht ständig in Notunterkünften nächtigen und werden nachlässiger. Trotzdem hat man dort gelernt, mit der Gefahr zu leben. Das einzige Land, das seine Bewohner übrigens zur Evakuierung im Ernstfall zwingt, ist Japan.

Wir danken allen Beteiligten für das fundierte Wissen, dass sie mit uns und unseren Lesern geteilt haben. Der Wunsch, dass sich in Krisenzeiten alle maßgeblichen Stellen von Wissenschaft, Politik und Medien ihrer ethischen Verantwortung bewusst sind, möge uns alle begleiten. Und nicht zuletzt der Gedanke, dass Vulkane in erster Linie ein Naturphänomen von besonderer Schönheit sind.



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Freitag, 2. Juli 2010, 13:19



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;


La Palma - Rotes Kreuz verteilt auf La Palma 30.000 Kilogramm Lebensmittel an Bedürftige

Das Rote Kreuz hat sich auf die Krise eingestellt und bereitet jetzt 30.000 Kilogramm Lebensmittel zur Verteilung an Bedürftige vor. Familien die ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst bestreiten können gehören zu den Begünstigten. In dieser ersten Verteilung stehen dem Roten Kreuz auf der Insel La Palma 30.000 Kilo Nahrungsmittel zu Verfügung, um sie an Hilfsbedürftige weiterzuleiten. Die Nahrungsmittel werden an acht Gemeinden weitergeleitet, darunter auch die Gemeinden von Puntagorda, Los Llanos, Tazacorte, El Paso, Fuencaliente, Garafía und Barlovento.


Kanarische Inseln - Wieder direkt nach Miami

Ab sofort kann man wieder jeden Samstag über den „großen Teich” hüpfen. Air Europa hat die Direktverbindung nach Miami wieder aufgenommen. Die Strecke wird bis einschließlich 31. Oktober wöchentlich geflogen. Rund sieben Stunden dauert der Flug auf die andere Seite des Atlantik.
Die Strecke, die im letzten Jahr als Test ins Leben gerufen wurde, hat im zweiten Halbjahr 2009 alle Erwartungen übertroffen. In der Regel waren die Maschinen zu 80 Prozent belegt. Auch in der zweiten Runde hofft man auf eine ähnlich hohe Auslastung. Das Tourismusamt Teneriffa hat intensive Werbekampagnen in Miami Dade durchgeführt, die zum Teil noch bis zum Ende des Jahres andauern werden.


Kanarische Inseln - Immobilienpreise auf den Kanaren im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent gesunken

Die Immobilienpreise auf den Kanaren sind im Vergleich zum letzten Jahr um weitere 0,7 Prozent gesunken. Fachleute sind aber der Meinung, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Nach den aktuellen Statistiken des Internet-Immobilienportal www.idealista.com sind auf den gesamten Kanarischen Inseln die Preise für gebrauchte Immobilien gegenüber dem Vorjahr um 0,7% gesunken. Die Verteilung des Preisgefüges ist auf den einzelnen Inseln sehr unterschiedlich. In der Provinz Santa Cruz de Teneriffe, hierzu gehören die Inseln Teneriffa, El Hierro, La Gomera und La Palma, fielen die Preise für gebrauchte Immobilien um 2,3 Prozent. In der Provinz Las Palmas, zu der die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote gehören, stiegen die Preise leicht um 0,5 Prozent. Da die Preise auf den Kanaren immer noch auf einem zu hohem Niveau sind, gehen Fachleute davon aus, dass die Preise für gebrauchte Immobilien in den nächsten Monaten noch weiter deutlich sinken werden.


Kanarische Inseln - Canarias Jazz & Más Heineken 2010 Festival mit hochkarätiger Besetzung

Die Veranstalter des international bekannten XIX Festival Internacional Canarias Jazz & Más Heineken 2010 gaben gestern Teile des offiziellen Programms in Santa Cruz de Teneriffe bekannt. Vom 9. bis zum 18. Juli wird es wieder zahlreiche Jazzkonzerte auf Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa geben. Im Rahmen des 19. Canarias Heinneken Jazz Festival finden zahlreiche Konzerte statt. Das gab am Freitag ein Sprecher des Veranstalters bekannt. Das „XIX Festival Internacional Canarias Jazz & Más Heineken 2010“ hat bereits eine lange Tradition und wird weit über die Grenzen der Kanaren hinaus geschätzt. Beim Heineken Jazz Festival 2010 auf den Kanarischen Inseln treten Jazzlegenden und Newcomer in vielen verschiedenen Location zum Teil kostenlos auf. Miguel Ramirez kündigte solche Künstler wie Marcus Miller, Dee Dee Bridgewater, Angélique Kidjo, Gonzalo Rubalcaba Quintet und das Miguel Zenón Quartet an.


Teneriffa - Sondereinheit der Guardia Civil „Seprona“ spürt illegale Fischereigeräte auf

Schon wieder ein Fahnungserfolg gegen die illegalen Fangmethoden einiger Fischer. Beamte der Sondereinheit für Naturschutz und Umweltdelikte „Seprona“ der Guardia Civil haben zwei Fischer mit verbotenen Netzen gestellt. Die Fischer waren mit ihrem Boot und den illegalen Netzen vor der Playa de La Resbalada unterwegs als die Beamten sie stellten. Die Fischer erwartet nun ein Strafverfahren und das Boot wurde beschlagnahmt. Der Fall wurde an die zuständige Staatsanwaltschaft in Santa Cruz weiter geleitet.


Teneriffa - Touristen zu Spenden gezwungen

Zwei 18-jährige Frauen wurden in Santa Cruz verhaftet, nachdem sie einen Urlauber zu einer Geldspende zwingen wollten. Die beiden ausländischen Frauen traten offenbar als Vertreter einer gemeinnützigen Vereinigung für Taubstumme und arme Kinder auf. Um sich mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, hatten sie das Logo der Inselregierung auf ihre Formulare kopiert. Nach einem Hinweis an die lokale Polizei wurden die beiden im Stadtzentrum in flagranti ertappt, als sie einen Urlauber am Arm festhielten, um ihn zu einer Spende zu zwingen. Als die beiden „Geldsammlerinnen“ die Polizisten wahrnahmen, versuchten sie zu fliehen. Das gelang ihnen jedoch nicht. Sie wurden von den Beamten festgenommen. Offenbar machten sich das räuberische Duo gezielt an Urlauber heran und setzten sie mitten im Gewühle des Stadtzentrums unter Druck. Die Ermittlungen haben ergeben, dass es die genannte Organisation, die die beiden auf ihre Fahnen geschrieben hatten, überhaupt nicht existiert.


Gran Canaria - Shopping, Sport und Kultur im Südosten der Kanareninsel Gran Canaria

Die Einkaufstadt Vecindario ist einer der wichtigsten Referenzpunkte, was den Handel betrifft und liegt im Südosten von Gran Canaria, im Gemeindebereich Santa Lucia – In Vecindario findet man, fast 2000 Geschäfte. Der größte Teil ist auf der Avenida de Canarias, der Einkaufmeile von Vecindario. Sie verläuft fast durch den gesamten Ort. Die Shoppingcenter “La Ciel” (Kongresssäle) und “Atlantico” befinden sich ebenfalls in Vecindario. Im Atlantico befinden sich insgesamt 17 der modernsten Kinosäle und viele Geschäfte aller Art. Inseltypische Produkte und Kunsthandwerk kann man auf dem Wochenmarkt jeden Montag und Mittwoch in Vecindario finden. Das Pabellon Municipal de Deportes (Sporthalle) wurde vor kurzen neu erbaut. Die Halle hat eine Fläsche von 6.951 Quadratmetern und verfügt über 900 Parkplätze (Sehr viel für Gran Canaria-Verhältnisse). Das Estadio Municipal (Stadion der Gemeinde) von Vecindario hat einen 68×105 großen Rasenplatz. Das Stadion hat ein Fassungsvermögen von 5000 Personen. Auf diesem Gelände kann man auch Leitathletik betreiben, es besitzt acht Leichtathletikpisten. Hier trainierte 2004 Bayer Leverkusen, anschließend gewannen die Leverkusener das Einladungsturnier (Torneo internacional de futbol) in Maspalomas. Das öffentliche Schwimmbad Vecindarios verfügt über Olympiamaße.

Das Theater Victor Jara steht in Vecindario und gehört dem nationalen Theaternetzwerk an. Darin wird das ganze Jahr über ein breitgefächertes kulturelles Programm geboten. Es verfügt über 1000 Sitzplätze und einen Ausstellungsraum. Das “Technische Institut” für Erforschung neuer Energien findet man auch in Vecindario. Das sportliche und kulturelle Angebot dieser Gemeinde wird durch eine bedeutende Infrastruktur vervollständigt. Bewohner oder auch Besucher aus vielen verschiedenen Ländern genießen die Qualität der Einrichtungen und die klimatischen Bedingungen der Kanaren. Kurz… Vecindario ist immer einen Besuch wert!


Fuerteventura - Fuerteventura auf der Suche nach neuen deutschen Märkten

Gemeinsam mit Airberlin startet das Tourismusamt von Fuerteventura eine Werbeinitiative auf dem deutschen Markt. Ziel der Aktion ist es, mehr Präsenz zu zeigen, das Image der Insel zu verbessern und neue Sektoren anzusprechen. Im Juni und Juli werden gezielte Kampagnen in Düsseldorf arrangiert. Außerdem sind gezielte Banner mit Links zu Foto- und Videoarchiven auf renommierten deutschen Webseiten geplant. Auch eine direkte Reservierungsplattform soll über das Internet erreichbar sein. „Wir danken Airberlin für die Unterstützung. Wir haben großes Vertrauen in die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, die uns immer unterstützt hat. Zum Beispiel durch „Seat only“ (nur Flug) Kontingente. Deshalb haben wir sie auch für den kanarischen Tourismuspreis nominiert“, erklärte Inselpräsident Mario Cabrera.

Die geplanten Aktionen zielen speziell auf Familien, Paare zwischen 30 und 60 Jahren sowie junges, sportliches Publikum ab. Die beworbenen Inhalte sind deshalb Sonne und Strand, aber auch Wassersport, Gesundheits- und Aktivtourismus. „Ab Oktober werden wir drei neue Verbindungen von Berlin, Düsseldorf und Nürnberg nach Fuerteventura einrichten. Geplant ist auch ein großzügiges Kontingent für Personen, die nur den Flug ohne Pauschalreise buchen möchten“, erklärte Pablo Caspers, Vizedirektor für Spanien und Portugal bei Airberlin. Seiner Meinung nach werden die geplanten Haushaltskürzungen in Deutschland die Reisefreudigkeit der Deutschen kaum beeinflussen.
Schon jetzt im Sommer setzt Airberlin auf Fuerteventura als attraktivem Reiseziel. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Kontingent um 17 Prozent erhöht. So sollen rund 18.000 Passagiere mehr zum Sommerurlaub auf die Wüsteninsel geflogen werden.


Lanzarote – Erster Schwimm-Cup auf Lanzarote

Zum ersten Mal sollen die zehn verschiedenen Schwimmwettbewerbe auf Lanzarote zu einem Ganzen zusammengefügt werden.
Das ist die Geburtsstunde des „I. Copa de Natación en Aguas Abiertas“ (Schwimmcup im offenen Meer) von Lanzarote.
Die bereits bekannten Einzelwettbewerbe werden eine Punkteliste bekommen, und am Ende der Saison wird der Gewinner ermittelt. Es werden verschiedene Kategorien geschwommen. Je nach Alter gibt es verschiedene Klassifizierungen ab 12 bis zu über 50 Jahren. Aber auch nach Kurz-, Mittel- oder Langstrecke wird differenziert. Mitmachen kann jeder, ob er zu einem Verein gehört oder nicht. Wer in die Wertung eingehen möchte, muss allerdings an mindestens der Hälfte der Wettschwimmen teilgenommen haben. Anmeldungen können über einen Schwimmklub oder direkt über das Sportamt der Inselregierung von Lanzarote vorgenommen werden.
„In den letzten Jahren hat das Interesse an diesem Sport enorm zugenommen – und zwar in allen Altersklassen. Deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, dass wir den Sportlern die Möglichkeit geben in einem Wettkampf anzutreten. Auch das Publikum zeigt sich zunehmend interessiert an diesen Veranstaltungen“, kommentierte Oliver Acuña vom Club Vulcano.

Veranstaltungskalender

26. Juni Travesía de San Juan
16./17. Juli 24 Horas de Natación
25. August Travesía de San Ginés
28. August Travesía de Punta Mujeres
19. September Travesía Playa Grande-Centro Deportivo Fariones
25. September Travesía de La Graciosa
2. Oktober Travesía de la Piscina Municipal de Arrecife
10. Oktober Travesía de Playa Blanca
16. Oktober Travesía de La Bocaina.




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Montag, 5. Juli 2010, 14:19



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La Palma - Die kleine Kanareninsel La Palma bekommt 3 Millionen Euro für Naturkatastrophen

Die kleine Kanareninsel wurde im letzten Jahr von den Naturgewalten besonders gebeutelt. Im letzten Sommer suchten verheerende Waldbrände die Insel heim und im letzten Winter trafen gleich mehrere Unwetter die Insel und richteten Millionenschäden an. Besonders betroffen waren Fuencaliente und Villa de Mazo. Hier wird ein Teil des Geldes hinfließen. Außerdem sollen ein Teil der beschädigten Straßen von diesem Geld saniert werden. Insgesamt bekommt die Inselregierung 2.991.000 Euro aus einem Sonderfond.


Kanarische Inseln - Leitfaden für Unternehmen auf den Kanaren – Überblick über mögliche Subventionen und Finanzierungshilfen

Die ZEC hat den ersten Leitfaden über finanzielle Beihilfen für Unternehmen, die sich in der Kanarischen Sonderzone niedergelassen haben, herausgegeben. Ziel dieses auf dem kanarischen Archipel bahnbrechenden Dokuments ist es, in einem Band alle staatlichen Beihilfen aufzulisten, die Unternehmern zur Verfügung stehen, die beschlossen haben, sich im Niedrigsteuergebiet niederzulassen, um dort ihre Unternehmensprojekte zu verwirklichen. Der Leitfaden, der nun nach monatelanger Arbeit in der überarbeiteten Auflage veröffentlicht wurde, wurde von der Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers entwickelt und steht allen Unternehmern, die innerhalb des vorteilhaftesten Steuersystems Europas tätig sind, zur Verfügung. Der Ratgeber soll den Unternehmen, welche sich auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro oder La Gomera niederlassen möchten, Auskunft über sämtliche Beihilfen, Subventionen und andere zur Verfügung stehenden Finanzierungshilfen geben.
Der Leitfaden soll einen Überblick über Beihilfen, Subventionen und andere Finanzierungshilfen, von denen die Unternehmen Gebrauch machen können, geben. Das Dokument steht allen interessierten Unternehmen auf Antrag zu Verfügung. Besonders hervorzuheben ist die Gliederung des Inhalts, der so gestaltet wurde, dass den Nutzern der Zugriff auf die Information erleichtert werden soll. Im ersten Teil sind die Beihilfen jeweils nach der öffentlichen Einrichtung, die diese anbietet, zusammengestellt, wobei zwischen den verschiedenen Inselverwaltungen sowie autonomen, staatlichen und europäischen Einrichtungen unterschieden wird. Im zweiten Teil werden branchenbezogenen Beihilfen aufgelistet, die mit dem Katalog der in der Kanarischen Sonderzone genehmigten Geschäftstätigkeiten in Zusammenhang stehen und der Diversifizierung der Produktionsstrukturen auf den Kanarischen Inseln dienen sollen.

Der Leitfaden enthält weiterhin eine komplette Adressenliste und Links zu den wichtigsten Einrichtungen, die diese Beihilfen gewähren; ein weiterer Service, der besonders darauf ausgerichtet ist, den Unternehmern die Formalitäten zu erleichtern, wenn sie sich an die Verwaltung wenden, um dort die entsprechenden Anträge zu stellen.


Kanarische Inseln - Sommerschlussverkauf bis Ende August

Die große Zeit der Schnäppchenjäger hat begonnen. Der Startschuss zum Sommerschlussverkauf ist gefallen. Noch bis zum 31. August dürfen sich die Verbraucher auf gute Preisnachlässe freuen. Dabei wies das Verbraucherschutzamt der Stadt Santa Cruz noch einmal darauf hin, dass die Qualität der Ware durch die Preissenkung nicht gemindert sein darf. Nur eine Preisreduzierung für hochwertige Ware sei ein wirkliches Schnäppchen. Auf jeden Fall ist es nun die ideale Zeit, um die Sommergarderobe aufzufrischen oder der Wohnungseinrichtung einen neuen Schliff zu verpassen.


Teneriffa - Polizeigewerkschaft contra Bürgermeister

„Ich habe den Eindruck, dass die Polizeigewerkschaft mich persönlich und die Stadt auf dem Kieker hat. Das ist nicht gerechtfertigt, denn unsere lokalen Polizisten verdienen gut. Sie erhalten alle Zulagen, die ihnen zustehen“, beklagt sich der Bürgermeister von Los Realejos, Oswaldo Amaro. Seinen Angaben zufolge ist der Streitpunkt die Vergütung von Sondereinsätzen und Festtagen. Im September letzten Jahres hatte ein Gremium der Stadt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, darunter auch die Polizeigewerkschaft Stap-Canarias, eine neue Vergütungsordnung festgelegt. Im April dieses Jahres wurde ein Punkt, der unter anderem die Vergütung von Extra-Stunden zu Fiesta-Zeiten umfasst, von der übergeordneten Behörde als ungültig erklärt. Ein Grund war, dass er nicht gerecht sei. Er sah zum Beispiel einen Stundenlohn von 40 Euro für lokale Polizisten bei Festivitäten vor, während andere Gemeindemitarbeiter nur 20 Euro bekommen sollten.
„Die anderen Abkommen sind von uns eingehalten worden. Mit Zuschlägen, Weihnachtsgeld und anderen Sondervergütungen kamen die Beamten von November bis Februar auf einen durchschnittlichen Verdienst von rund 10.000 Euro. Auch das reguläre Einkommen der Polizisten liegt mit rund 1.900 bis 2.200 Euro, je nach Dienstgrad, weit über dem Durchschnittsgehalt“, rechtfertigte sich Amaro. Er kann die Hetzkampagne der Gewerkschaft nicht nachvollziehen. Noch dazu sind es nicht die Betroffenen selbst, die sich beklagen. Im Gegenteil – sie hatten der Änderung zugestimmt und wollten eine gerichtliche Auseinandersetzung verhindern. Nicht so die Gewerkschaft, die sich offenbar streiten möchte.


Teneriffa - Jetzt gibt es wegen der Noche de San Juan Ärger auf Teneriffa

Die Generaldirektion und das Küstenamt haben die Stadt Puerto de la Cruz wegen des Aufbaus einer Bühne, eines Campingplatz und andere Initiativen ohne Genehmigung in der Johannisnacht an der Playa Jardín angezeigt. Nun soll ein Disziplinarverfahren eröffnet werden. Die Hafenbehörde erklärt jedoch, dass am 25. Mai 2010 eine Genehmigung beantragt wurde, auch schriftlich per Fax. In der Johannisnacht versammelten sich in der Nähe der Playa Jardín etwa 20.000 Menschen. Man wollte die traditionellen Lagerfeuer, das Feuerwerk, ein tolles Musikprogramm auf Bühnen verfolgen. Bei dem Massenandrang ist natürlich auch ein Campingplatz gefragt. Das Küstenamt und die Vereinigung der Freunde der Natur (ATAN), hat die Verwaltung aufgefordert, dieses Vergehen zu ahnden, da es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt.


Gran Canaria - Das Museo Canario auf Gran Canaria entlässt 14 seiner 18 Mitarbeiter

Nach dem bereits im Vorjahr angekündigten Wegfall von rund 220.000 Euro staatlichen Fördermitteln muss das Museo Canario in der Hauptstadt der Kanareninsel Gran Canaria in den nächsten 12 Monaten kürzer treten. Um diese finanzielle Lücke zu schließen, muss der Vorstand des Museums im Verlauf des Jahres 2010 insgesamt 14 seiner ehemals 18 Mitarbeiter entlassen. Die Kündigungen wurden bereits ausgesprochen, wie Diego López, der Manager des Museo Canario gegenüber einem lokalen TV-Sender erklärte.
“Im vergangenen Jahr konnten wir noch irgendwie überleben, obwohl uns die Fördergelder von Seiten der Kanaren-Regierung gekürzt wurden”, so López. “Eine weitere Kürzung der Gelder um nochmals 220.000 Euro konnten wir nur mit der Entlassung des Großteils unserer Mitarbeiter kompensieren. Es tut uns leid, doch dies war die einzige Möglichkeit, das Museo Canario nicht schließen zu müssen”, so der Direktor. Das Museo Canario - Im Inneren des archäologischen und dokumentarischen Museums in Las Palmas de Gran Canaria verteilt sich eine äußerst vielfältige Dauerausstellung mit Götterstatuetten, Schmuck, Keramik, Werkzeugen, Mumien, Skeletten und vielen anderen Objekten der Guanchen (Ureinwohner der Kanaren)


Gran Canaria - Die Windsurf-Elite auf Gran Canaria – PWA World Tour 2010

Zum 21. Mal trifft sich vom 06. bis 09. Juli die Windsurf-Elite an der Windmaschine Gran Canarias. Viert Tage lang wird Pozo Izquierdo dann wieder zum Mekka der Windsurfing-Szene. Unterstützt vom Tourismusverband Inselregierung Gran Canarias, der Kanaren-Regierung und der Gemeinde Santa Lucia, begannen jetzt die Vorbereitungen am Veranstaltungsort. Kick-Off des Wave-Wettbewerbs in Pozo ist am Dienstag (06. Juli). Mit bereits 20 Austragungen, einer Summe von 30.000 Euro Preisgeldern Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern der Welt (44 Männer, 13 Frauen in der Disziplin Wave), hat sich Pozo wohl endgültig als Highlight der jährlichen PWA World Tour etabliert.
Nach Pozo (Gran Canaria) ist dann Fuerteventura an der Reihe, in Sotavento geht es in den Diziplinen Freestyle und Slalom 42 um satte 90.000 Euro Preisgeld für die weltbesten Windsurfer. Die Kanaren sind im Allgemeinen schon ein Paradies für Windsurfer. Wenn man jedoch auf Gran Canaria vom Windsurfen spricht, so ist in den meisten Fällen eine bestimmte Bucht gemeint – Pozo Izquierdo.

Im Gemeindebereich Santa Lucia, auf halber Strecke zwischen Flughafen und Playa del Ingles, im Südosten Gran Canarias ist dieses Paradies für Windsurfer zu finden. Unter Profisurfern gilt Pozo Izquierdo als eines der besten Surfgebiete der Welt. Hier herrschen den Sommer über stets kernige Winde und die Wellen laden die Surfer und Surferinnen geradezu zum Ritt auf dem Atlantik ein. In POZO (so wird Pozo Izquierdo von den Kennern der Bucht und den Einheimischen abgekürzt), befindet sich auch das Internationalen Windsurfing Zentrum Gran Canarias. Hier werden schon Kinder ab 9 Jahren zum Windsurfer ausgebildet.


Fuerteventura - Wasserschildkröten gerettet

An verschiedenen Küstenabschnitten Fuerteventuras wurden im Laufe der vergangenen Woche drei Karett-Schildkröten aus dem Atlantik gerettet. Alle drei Exemplare waren völlig entkräftet. Bei einem Tier konnte man die Ursache nicht sofort erkennen, die beiden anderen hatten sich in einem Netz verfangen. Die Schildkröten erholen sich nun auf der Wildtier-Auffangstation in Tafira, ehe sie mit Chip versehen wieder in die Freiheit entlassen werden.


Lanzarote - Saramago Stiftung auf Lanzarote schlägt Ex-Richter Garzón für Friedensnobelpreis vor

Pilar del Río, die Witwe des kürzlich verstorbenen Schriftstellers José Saramago, hat in der letzten Woche angekündigt, dass die Saramago-Stiftung des aus dem Amt geworfenen Richter Baltasar Garzón für den Friedensnobelpreis vorschlagen will. Das wurde am Rande einer Tagung des Stiftungsrates auf Lanzarote bekannt gegeben. Baltasar Garzón habe sich jahrelang für die Menschenrechte und den Aufbau eines demokratischen Justizsystems eingesetzt. Dieser Vorschlag ist ein Schlag ins Gesicht für die sozialistische Regierung Zapatero, die Garzón nach und nach aus dem Amt gedrängt hatten und sich dafür auch nicht zu Schade waren, Indizien als Beweise anzuführen.




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Dienstag, 6. Juli 2010, 14:25



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Kanarische Inseln - Spanisches Finanzministerium will auf den Kanaren 33 der 50 öffentlichen Einrichtungen schließen

In Spanien wird wegen der Wirtschaftkrise und der hohen Staatsverschuldung hart gespart. Allein auf den Kanaren sollen auf Grund des aus Madrid verordneten Sparkurses 33 der 50 öffentlichen Einrichtungen geschlossen werden. Die Krise macht es nur noch schwerer. Aus diesem Grunde möchte das Finanzministerium 33 der 50 öffentlichen Einrichtungen schließen. Das heißt, vier Unternehmen, vier autonome Einrichtungen, acht Stiftungen und eine öffentliche Einrichtung sollen eliminiert werden. Über den Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme hat man sich keine Gedanken gemacht.


Kanarische Inseln - Zahl der Pkw-Neuzulassungen auf den Kanaren stieg im Juni um 36 Prozent

Die Zahl der Neuwagenzulassungen auf den Kanaren ist drastisch angestiegen. Im Vergleich zum Juni des Jahres 2009 beträgt der Anstieg 36 Prozent. Allein in diesem Juni wurden auf den Kanaren 3.338 neue Fahrzeuge zugelassen. Das teilte die Vereinigung der Autohändler am Montag auf einer Pressekonferenz mit. Der Grund für diesen deutlichen Anstieg soll im Auslaufen der spanischen Abwrackprämie zu suchen sein. Viele Menschen auf den Kanaren haben sich dadurch kurzfristig zum Kauf eines Neuwagens entschieden, bevor dieses Fördermodell ausläuft.


Kanarische Inseln - Das schwimmende Hospital zwischen den Kanaren und der Küste Afrikas

Die “Esperanza del Mar” kreuzt im Auftrag des spanischen Arbeitsministeriums zwischen den Kanaren und der Küste Afrikas - Das schwimmende Krankenhaus ist erster Helfer in der Not – Die Esperanza del Mar lief 2001 vom Stapel und nahm kurz darauf ihren regulären Betrieb auf. Die Esperanza del Mar ist ein Hospitalschiff welches im Auftrag des spanischen Arbeitsministeriums für die medizinische Versorgung der spanischen Fischereiflotte direkt auf See zuständig ist und Eigentum des Instituto Social de la Marina (ISM) ist. Das Schiff ist 98 Meter lang und 18 Meter breit und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 17 Knoten. Ausgestattet ist das Schiff unter anderem mit einem Operationssaal, einer Intensivstation, einer Röntgenstation, einer Apotheke, einer Spezialstation zur Behandlung von Brandopfern, einer Quarantänestation, einer Station für psychisch Kranke, einem Kühlraum sowie einem Helicopterlandeplatz.
Haupteinsatzgebiet der Esperanza del Mar ist der Atlantik rund um die Kanarischen Inseln und entlang der ostafrikanischen Küste zwischen Marokko bzw. Mauretanien und Ghana. In diesem Gebiet sind ganzjährig rund 120- und während der Haupt-Fangsaison 3 Mal soviele spanische Schiffe im Einsatz. Verbrennungen durch heißes Öl, Verletzungen durch giftige Fische oder offene Beinbrüche – die spanischen Fischer auf 120 Fangschiffen zwischen den Kanarischen Inseln und Mauretanien haben einen gefährlichen Job. Trotz ihrer Arbeit auf hoher See müssen sie auf kompetente medizinische Hilfe nicht verzichten. Denn in ihren Fanggebieten kreuzt schließlich mit der ‘Esperanza del Mar’ ein schwimmendes Hospital.


Teneriffa - Expedition für Menschen mit Behinderungen auf Teneriffa

Eine lobenswerte Aktion fand an diesem Wochenende auf Teneriffa statt. Auch Menschen mit körperlichen Behinderungen haben den Wunsch die Naturschönheiten der Insel zu entdecken. Das dies möglich ist, wurde am Wochenende bewiesen. Es gibt einen Verein mit dem Namen “Berge für alle” (Montaña para Todos), der Behinderten die Gelegenheit gibt, Expeditionen zu unternehmen. So wurde am Wochenende einer 34-jährigen Spanierin, die im Rollstuhl sitzt, in einer 2-tägigen Tour die Besteigung des Teide ermöglicht. Der Rollstuhl wurde etwas umfunktioniert um von Personen des Vereines geschoben. Insgesamt nahmen 22 Personen an diesem Projekt teil und freuten sich über den Erfolg. Der Verein hat Freiwillige, die gerne Behinderte auf Expeditionen durch die Natur auf Teneriffa begleiten. Für jeden Behindertenrollstuhl stehen 2-4 Personen zur Verfügung. So ein Projekt sollte auf jeden Fall Schule machen und Nachahmer finden.


Teneriffa - Fiesta del Carmen in Puerto de la Cruz

Im Juli wird in der Nordmetropole Puerto de la Cruz gefeiert, fast ohne Ende. Es ist das wichtigste und lustigste Fest des Jahres, das von allen mit Vorfreude erwartet wird. Mehr als 100 verschiedene Festakte werden vom 1. bis 25. Juli die Bewohner und Besucher erfreuen. Sportliches, Kulturelles, Musikalisches und Kulinarisches vereinen sich zu einer besonderen Mischung.

Im letzten Jahr versammelten sich zum absoluten Highlight der traditionellen Fiesta del Carmen mehr als 30.000 Menschen am Hafen. Dieser Tag, der eigentlich der Schutzheiligen der Fischer, der Heiligen Carmen, gewidmet ist, ist die unangefochtene Krönung der Julifeste. Schon am Morgen geht es ab 10 Uhr mit Churros und heißer Schokolade los und der Vormittag ist gespickt mit lustigen oder sportlichen Unterhaltungselementen. So richtig schön nass und vergnügt wird es ab 15 Uhr am Hafenbecken, wenn die Cucaña auf dem Programm steht. Ein Baumstamm wird richtig schön glitschig präpariert, und an seinem Ende winkt ein kleines Fähnchen. Genau diese müssen die jungen Männer und Frauen, die sich auf den rutschigen Stamm wagen, abreißen und als Trophäe mitnehmen. Natürlich wird dieses nur in den seltensten Fällen erreicht. Vielmehr geben sich die ulkigsten Gestalten die größte Mühe, ehe sie meist in einem ebenso lustig anzuschauenden „Abgang“ ins Wasser klatschen. Währenddessen werden sie vom Publikum angefeuert. Übrigens: Das gesamte Hafenbecken ist nie so voll, wie an diesem Tag. Kaum ein Plätzchen bleibt unbesetzt. Jeder, der einen schwimmbaren Untersatz, sei es ein Boot oder eine Luftmatratze, hat, sucht das kühle Nass, um sich das Geschehen ringsherum vom Wasser aus zu betrachten. Später dann, wenn die Prozession mit der Schutzheiligen am Hafen eintrifft, wird das Ave Maria sowie eine kanarische Hymne gesungen, die auf jeden Fall unter die Haut gehen. Das ausgelassene Treiben hat zu Ehren der Madonna eine Pause. Doch spätestens wenn die Figur zur traditionellen Ausfahrt auf das Boot verladen wird, flippt das Volk wieder aus. Sie wird mit lautem Gekreische und Geplansche zu Wasser gelassen. Das Hafenbecken gleicht eher einer brodelnden Brühe, denn einer ruhigen Bucht. Bei der Rückkehr der Madonna steigt dann zum krönenden Abschluss ein Feuerwerk.

Übrigens: An diesem Fest sollte man in leichter Freizeitkleidung teilnehmen, denn trocken bleibt bei diesem Spektakel fast niemand. Wer Kinder hat, sollte sie mit Wasserspritzpistolen auf die Menschheit loslassen, denn an diesem Tag darf man einfach jeden anspritzen. Kaum zu glauben, wie viele ausgewachsene Menschen sich an diesem Tag zu spritzenden Kindern zurück entwickeln. Dieses Fest ist mit Abstand das Verrückteste in der Nordmetropole und war in den letzten Jahren sogar Thema in den spanischen Nachrichtensendungen oder Live-Übertragungen.
Die Fiesta del Carmen wird auch in anderen Fischerorten rund um die Insel gefeiert, aber nirgendwo, geht so „die Post ab“, wie in Puerto de la Cruz.


Ausschnitte aus dem Juliprogramm:

* 8. Juli
16 bis 18 Uhr Sport und Spiel am Strand an der Playa Jardín
21.30 Uhr Große Gala zur Wahl der Festkönigin an der Plaza Europa, Eintritt 6 Euro

* 9. Juli
20 Uhr Konzert der Musikkapelle an der Plaza de la Iglesia

* 10. Juli
10 bis 14.30 Uhr Einführung in Segeln; Hawaiianisches Kanu u.a. Wassersportarten für Kinder ab 10 Jahren.
12 Uhr erwartete Ankunft der Weltumsegler „Itaparica“ am Hafen
21.30 Uhr Großes kanarisches Festessen für alle an der Plaza Europa
22.30 Uhr Tanzabend in Tracht „Baile de Magos“ an der Plaza Europa

* 11. Juli
10.30 bis 16 Uhr Ausstellung klassischer und antiker Autos an der Avenida Colón und Avenida de Venezuela


* 12. Juli
ab 18 Uhr Ausstellung Blumendekoration an der Plaza del Charco
21.30 Uhr Sardinenessen und Tanz an der Playa de San Telmo

* 13. Juli Haupttag der Fiesta del Carmen
ab 10 Uhr Chocolatada am Hafen, Folkore und
ab 12 Uhr große DJ-Party und kleine Segelschiffregatta
15 Uhr Gran Cucaña (Baumstammwettbewerb)
17.30 Uhr Messe zu Ehren der Marienfigur und anschließende Prozession zum Hafen.

* 15. Juli
20.30 Uhr Konzert des World Youth Choir in der Kirche Nuestra Señora la Peña de Francia. Eintritt 5,00 €.

* 18. Juli
18 Uhr Wiederholung der Meeresprozession im Miniformat.

* 21. Juli
20 Uhr Konzert des „Long Island Youth Orchestra“ aus New York an der Plaza de Europa

* 24. Juli
VIII. internationales Folklorefestival an der Plaza de Europa

* 25. Juli
10 Uhr Abfahrt zum Fahrrad-Fest mit einer Rundfahrt durch die Innenstadt. Treffpunkt: Plaza de los Reyes Católicos


Gran Canaria - Öko-Aktivisten bescheinigen der Wasserwirtschaft auf Gran Canaria chaotische Unfähigkeit

Sowohl die Trinkwassergewinnung als auch der Umgang mit den Abwässern auf Gran Canaria ist in den Augen der Naturschutzorganisation „Ecologistas en Acción“ in ihrem aktuellen Bericht „Banderas Negras 2010“ eine Katastrophe. Die Gewinnung von Trinkwasser aus dem Meer gefährdet in erster Linie die Artenvielfalt im Ozean. Diese Art der Trinkwassergewinnung ist zu dem noch unverantwortlich energieintensiv.

Der Umgang mit den Abwässern ist umso verantwortungsloser. Oftmals werden Abwässer illegal ins Meer geleitet. Offiziell behaupten die Gemeinden etwas anderes, doch immer wieder machen Wasserproben deutlich, dass die Verantwortlichen lügen, so die Umweltschützer weiter in ihrem Bericht. Aus diesem Grund mussten allein auf Gran Canaria dreimal die Strände von Telde bis Las Palmas gesperrt werden.


Lanzarote - Zweite spanische Kiteboard Meisterschaft auf Lanzarote

In diesem Jahr wird die spanische Kiteboard Meisterschaft auf der Kanareninsel Lanzarote ausgetragen. Vom 6 bis zum 11. Juli 2010 kämpfen die besten der spanischen Konkurrenz um den Titel. Die besten Kitesurfer treten am Strand von Famara in Teguise an um Meister im spanischen Kitsurfen zu werden. Die Veranstalter erwarten neben spannenden Wettfahrten natürlich auch viele Gäste, Zuschauer und Besucher.

Organisiert wird die Sportveranstaltung von dem Cabildo Lanzarote in Zusammenarbeit mit der spanischen Oragnisation C.D. Kitezone (Federación Española de Vela kurz RFEV) und der spanischen Kiteboarding Vereinigung. Kitesurfen oder auch Kiteboarden ist ein junger Extremsport, der aus der Familie des Powerkiting entstanden ist, wobei man einen „Kite“ (Lenkdrachen) für die Fortbewegung auf dem Wasser mit Hilfe eines Kiteboards verwendet. Der Sportler befindet sich dabei auf dem „Board“ und wird durch einen lenkbaren „Kite“, auch Windschirm oder kurz Schirm genannt, gezogen.


Fuerteventura - Fuerteventura „gayfriendly“

Fuerteventura „outete“ sich in Madrid offiziell als „gayfriendly“. Wie schon 2009 in Zürich nahm die Wüsteninsel am ersten Juli-Wochenende an der Regenbogen-Demonstration unter dem Motto „Für die Gleichheit von Transsexuellen“ teil. Generell sind die Kanaren als liberales und tolerantes Urlaubsziel in der Szene bekannt. Fuerteventura nimmt regelmäßig an solchen Umzügen teil und wirbt auf diese Weise für sich als Ferienort. Insgesamt waren 35 geschmückte und Musik geschwängerte Wagen aus verschiedenen Teilen Spaniens durch die Innenstadt gezogen. Der Höhepunkt fand an der Plaza de España statt. Dort wurde das offizielle Video der Vereinigung für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle vorgestellt und Kylie Minogue krönte die Gala mit Songs aus ihrem neuen Album. Zum ersten Mal waren auf den Wagen nicht nur Homossexuelle, sondern auch deren Familienangehörige versammelt, um für Anerkennung und Toleranz zu demonstrieren.





http://www.sandsfm.com/nachrichten.php

http://www.mix101.net

http://www.islacanaria.net/

http://www.kanarenexpress.com

http://www.wochenblatt.es

http://www.lapalma.cc

http://www.comprendes.de

http://www.lanzarote37.de
Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

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Mittwoch, 7. Juli 2010, 14:22



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;


La Palma - 13:1 für Tijarafe

Erster PGOU der Insel abgesegnet

Tijarafe for President, oder so ähnlich könnte das auch lauten. - Die erste Gemeinde der Insel welche nun einen kompletten und durch alle Instanzen abgesegneten Flächennutzungsplan aufweisen kann, ist seit gestern Tijarafe. Alle 13 anderen Gemeinden warten noch auf dieses wichtige Papier. - Plan General de Ordenación Urbana ist das Zauberwort und alle Gemeinden der Insel sind gerade dabei, ihr lokales Planungspapier durch die Ämter zu wälzen. - Entscheidend für die Absegnung dieser weit reichenden Pläne ist die endgültige Unterschrift der provinziellen Raumordnungsbehörde auf Tenerife, die so oft gescholtene und in Frage gestellte Kommission der "COTMAC" (Comisión de Ordenación del Territorio y Medio Ambiente de Canarias) - Gescholten und in Frage gestellt deshalb, weil diese Behörde sehr politisch unterwandert ist, wo sie doch eine Schiedsstelle, bestehend aus Technikern und Juristen sein sollte, die genau wissen, was die genaue Gesetzeslage vorgibt und wie das auf lokale Pläne anzuwenden ist. - So steht die "COTMAC" wohl in der Kritik auch Klientelpolitik zu dulden, und mehr als einmal äußerst fragwürdige Entscheidungen getroffen zu haben. Dabei ist die Arbeit dieser Kommission so ziemlich das Schwierigste was man sich auf urbanistischer Planungsebene so vorstellen kann, und die Techniker dort sind auch überhaupt nicht zu beneiden, weil auf der gesamten Planungsebene auf den Kanaren ein großer Irrtum begangen wurde. - Man hat das Pferd von den Füßen her versucht zu satteln und zieht bereits "unten" zu, obwohl "oben" noch gar nicht richtig sitzt. - Die lokalen Flächennutzungspläne sind die ersten Planungspapiere welche verabschiedet werden sollen, Papiere, die zum Teil seit über 10 Jahren in Gemeindeschubladen schmoren, ohne dass die übergeordneten Inselpläne und manche Sondernutzungspapiere rechtlich bereits abgesichert sind. - So liegt der "PIOLP" (Plan Insular der Ordenación de La Palma) noch bei der "COTMAC" herum und sucht Antworten auf die vielen tausenden von Eingaben gegen dieses Papier, und der "PTE" (Plan Territorial Especial de Ordenación de la Actividad Turística Isla de La Palma) wird gerichtlich von Umweltorganisationen angegangen. - Aber dennoch müssen die lokalen Pläne sich genau mit diesen beiden, und weiteren Spezialplänen und "Directrices" auseinandersetzen, obwohl diese Richtlinien noch überhaupt nicht juristisch abgesichert sind. - Es kann also gut sein, dass vielleicht der "PTE" vor Gericht scheitert und grundsätzlich überarbeitet werden muss, und damit später die gesamten lokalen Pläne auch. - Ebenso ist der "PIOLP" noch nicht in trockenen Tüchern, zum Beispiel wegen der dort wieder aufgetauchten Weltbiosphärenreservatsautobahn, aber die "PGOUs" der Städte du Gemeinden müssen sich danach richten.

Planungssicherheit ist dabei ja immer das Stichwort, warum man diese lokalen Flächennutzungspläne so herbeisehnt, und ganz klar ist es für die zukünftige Stadtplanung und Entwicklung der Gemeinden extrem wichtig zu wissen, was man machen und bauen kann und was nicht. - Allerdings sind diese lokalen Papiere eben nur so lange gut, bis die übergeordneten Sonderpläne und das Gesamtpapier der Insel stehen, sonst kann man nachher diese ganzen lokalen Pläne wieder umarbeiten, oder gleich in die Tonne treten. - So ist es zum Beispiel für Breña Alta und El Paso eigentlich gleichgültig, was man an der Stelle der Autobahntrasse einzeichnet, weil der später zu verabschiedende Inselplan sowieso übergeordnete Wirkung hat. - So wird man wohl die lokalen Pläne ohne die Autobahntrasse verabschieden, um weitere Proteste der Bevölkerung zu vermeiden, später aber wohl nach Finanzlage und Klientelentscheidung doch die Genehmigung über den Inselplan geben, oder wenn das auch nicht geht, über den "Plan General der Carreteras", der dann Sache des Gobierno de Canarias ist, also noch weiter "oben" angesiedelt. - Das alles heißt aber nicht, dass man Tijarafe nicht gratulieren sollte, und wer jetzt nach dem Flächennutzungsplan der Gemeinde sein Bauvorhaben abgesegnet bekommt, der muss auch nicht fürchten, dass dieses später angezweifelt wird. - Es kann aber gut sein, dass der Plan, so wie er gestern abgesegnet wurde, in zwei Jahren bereits reine Makulatur ist, die Halbwertzeit solcher Papiere, die ohne Rechtssicherheit nach "oben" verfasst werden, bieten eben nur kurzzeitige Entspannung, sind aber keine wirkungsvollen Strategiepläne für eine weit reichende Zukunftsplanung der Gemeinden.
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Lanzarote - Die UNESCO überprüft den Status der Kanareninsel Lanzarote als Biosphärenreservat

Aufgrund von Verstößen gegen die territorialen Bewirtschaftungspläne könnte die Vulkaninsel den Status des Biosphärenreservats verlieren. Bereits seit 2 Jahren versucht man auf der Kanareninsel Lanzarote acht illegal erbaute Luxus-Hotels der 4-Sterne-Kategorie durch irgendwelche “Hintertürchen” zu legalisieren. Beim Bau der Anlagen wurde seinerzeit gegen einen auf Lanzarote seit dem Jahr 2000 geltenden Baustopp verstoßen. Damals wurde beschlossen, zum Schutz der Umwelt die touristische Entwicklung auf Lanzarote einzuschränken und statt dessen den Qualitätstourismus zu fördern. Die Tatsache, daß auf Lanzarote mehrfach und in eklatanter Weise gegen Umweltauflagen verstoßen wird, ruft nun die UNESCO auf den Plan. Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur überprüft den seit dem 07. Oktober 1993 geltenden Status der Kanareninsel Lanzarote als UNESCO Biosphärenreservat. Die britische Journalisten-Initiative “Bureau of Investigative Journalism” (BIJ) und die “Financial Times” hatten aufgedeckt, daß neben den Verstößen gegen Umweltauflagen auch EU-Fonds dazu benutzt wurden, um einen Boom im Baugewerbe zu generieren.
Laut Financial Times und BIJ stehen 8 der größten Hotels der Insel- von denen einige den Status eines Biosphärenreservats Lanzarote verwendet, um Ihr Geschäft zu fördern-, im dringenden Verdacht, für den Kauf der jeweiligen Grundstücke EU-Fördergelder aus einem Spezialfond eingestrichen zu haben. Die Bauträger sollen bei ihren Anträgen angegeben haben, Arbeitsplätze im Bereich der Forschung schaffen zu wollen. Meriem Bouamrane von der UNESCO zur aktuellen Untersuchung: “Wir führen derzeit die Untersuchungen der Anschuldigungen durch und stehen in Kontakt mit den spanischen Behörden. Wenn sich die Punkte bewahrheiten und die Auswirkungen auf die Umwelt nachgewiesen werden, könnte der Titel “Biosphärenreservat” entzogen werden.”

Hier eine Übersicht von Hotels auf Lanzarote die gegen bis zu 4 Normativen verstoßen haben und eigentlich keine Lizenz zum Betreiben erhalten dürften (Es sind deutlich mehr als 8 Hotels; Jede rote Markierung ein Verstoß) http://www.legalidadurbanistica.org/licencias-anuladas


Zu diesem Thema noch ein Bericht vom Dezember 2008 aus der Zeitschrift Lanzarote37:

Beton und Rechtsprechung auf Lanzarote: Versuche zur Legalisierung des Nicht Legalisierbaren


von Karl Kunze

Dass viele Menschen in Lanzarote und auf den Kanaren insgesamt wieder an die Möglichkeit einer besseren Welt glauben, liegt nicht nur an den großen Ereignissen jenseits des großen Teiches. Hier, vor Ort, auf diesem von der Rechtsprechung als verloren geglaubtem Territorium, wurden Urteile gesprochen, die diesem Glauben heftig widersprachen. Die als illegal erklärten Hotels, vor allem die in Playa Blanca, waren nicht nur Objekte einer offensichtlich funktionierenden Rechtsprechung, sondern auch einer unglaublichen Rührigkeit der hiesigen Inselregierung (Cabildo), und das sowohl im Hinblick auf die Aufarbeitung des Themas als auch auf seine öffentlichkeitswirksame Präsentation.

Und die Politik zeigt nicht nur in der weltweiten Finanzkrise dem Kapital die Instrumente, sondern auch auf unserem kleinen atlantischen Eiland muss ein kleines, aber sehr feines Unternehmergrüppchen wohl hinnehmen lernen, dass es zumindest nicht mehr alles nach seinem Gusto gestalten kann. Es gibt selbst hier noch ein Gesetz, das ihnen nun mit aller Macht Einhalt gebietet, und es gibt selbst hier Politiker, die gewillt sind, es durchzusetzen, wenn auch dabei mit der Quadratur des Kreises das eigentlich Unmögliche möglich gemacht werden soll und im Kampf einer fundamental rechtsstaatlich ausgelegten Position mit einer mehr pragmatischen Denkweise erstere durchaus Federn lassen muss.


Illegale Hotels

Die Regierung der Kanaren hatte im Jahr 1991 eine Revision der Bauvorschriften (PIOT - Plan Insular de Ordenación del Territorio) beschlossen, die in den Jahren 1998 bis 2000 im so genannten „Moratorium“ gipfelte. Um dem Wildwuchs in der Lizenzvergabe durch allzu bauwütige Bürgermeister Herr zu werden, wurde ein kompletter Baustopp verhängt. Zwei Bürgermeister dieser Insel, José Francisco Reyes aus Yaiza und Juan Pedro Hernández aus Teguise, meinten, sich nicht an Gesetze halten zu müssen. Sie genehmigten weiterhin ohne Rücksich auf Gesetz und Ökologie Hotelburgen, füllten damit auch das Stadtsäckel, aber - der erstere zumindest - eventuell auch die eigenen Taschen, was aus den vermuteten Delikten zu ersehen ist, die Reyes zur Last gelegt werden: Bestechung, Amtsmissbrauch, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Beeinflussung und Geldwäsche. Das Fatale: Selbst die EU schoss Subventionen in Höhe von etwa 36,5 Millionen Euro hinzu. Und so ermitteln jetzt nicht nur die ordentlichen Gerichte, sondern auch noch eine Sondereinheit für organisierte Kriminalität und Institutionen der EU gegen Reyes und Konsorten. Rund vier Millionen aus unser aller Steueraufkommen flossen so beispielsweise in die illegale Luxusherberge „Prinzessin Yaiza“.
Seit September 2007 wurden fast 8000 Betten als illegal deklariert, und die Zahl könnte in weiteren Verfahren die doppelte Höhe erreichen, ein Viertel der insgesamt zur Verfügung stehenden 65.000 Betten. Betroffen sind des Weiteren das „Meliá Volcán“, „Iberostar Papagayo“, „Natura Palace“, „Son Bou“, „Gran Castillo“, und nicht zuletzt das „Papagayo Arena“.

Insgesamt sind von den in Betrieb befindlichen Anlagen neun Hotels und sieben Apartmentanlagen als illegal eingestuft worden, was etwa elf Prozent aller Betten ausmacht. Bei den übrigen sechs Anlagen handelt es sich um noch in der Planungsphase oder am Beginn der Bauphase stehende Projekte. Die Initiatoren der Verfahren gegen Reyes waren das Cabildo und die Stiftung César Manrique. Das Cabildo hatte von vornherein den Verdacht, dass einzelne Bürgermeisterämter (Ayuntamientos) sich nicht an die neuen Vorschriften halten würden und führte deshalb eine Pflichtmitteilung der Bürgermeister an die Inselregierung über vergebene Lizenzen ein. Diese Pflichtmitteilung musste allerdings vor den Gerichten erst als rechtens erstritten werden. Nachdem das geklärt war, wurden nun einzelne Bauvorhaben und schon fertig gestellte Bauten, die das Büro des PIOT als unvereinbar mit dem Bebauungsplan der Insel ansah, vor den Gerichten verhandelt.

In allen Fällen bekam das Cabildo Recht. Es wurde eindeutig festgestellt, dass das Cabildo eine vorrangige Rechtsposition vor den einzelnen Bürgermeisterämtern hat. Die 22 Annullierungen von Lizenzen, die bis dato vorliegen, verpflichten nun die Ämter, den Zustand der Legalität wieder her zu stellen. Der lange gerichtliche Weg bis dahin erklärt allerdings auch, warum das Cabildo nicht vorher tätig wurde, sondern erst, als viele der touristischen Bauten schon längst fertig waren. Um eine neue Lizenz zu bekommen, müssen die Eigner der illegalen Bauten also nun zum zweiten Mal den Weg durch die Instanzen gehen. Das Cabildo ist in keinem Fall Ansprechpartner, weil es nur die Übereinstimmung der Lizenzen mit bestimmten Normen zu überprüfen hat. Es sind die Ayuntamientos, die die Urteile umzusetzen haben, sie sind es, die „die gestörte Rechtsordnung wieder herstellen“ müssen.


Legalidad urbanistica

Gladys Acuña, die neue Bürgermeisterin von Yaiza, ist wahrlich nicht zu beneiden. Das Erbe, das ihr José Francisco Reyes hinterlassen hat, hat die Gemeinde schon bisher an den Rand des finanziellen Ruins getrieben. Wenn es jetzt noch zu Abrissen kommen sollte, werden die Eigner zu Recht Schadenersatzforderungen stellen, deren Höhe die Gemeinde effektiv nicht mehr tragen kann.
„Legalidad urbanistica“, so heißt die von Cabildo in diesem Zusammenhang nun herausgegebene Schrift, die den für diese Publikationen üblichen Rahmen weit sprengt. Dass die „Städtebauliche Legalität“ ein so spannendes Thema ist, wird erst dann klar, wenn man sich vor Augen hält, dass die lanzarotenische Gesellschaft zwar innerhalb einer einzigen Generationen vom Esel auf den Todoterreno, den Vierradantrieb, umgestiegen ist, die Verwaltung und das Rechtswesen jedoch hinterherhinkt und schon bei vielen böse Verletzungen hinterließ.

Dass nun mit den 22 gerichtlichen Annullierungen von Baugenehmigungen für große touristische Anlagen und Hotels ein klares Machtwort gesprochen wurde, mag noch als „normal“ hingenommen werden, nicht mehr „normal“ ist, wie das hiesige Cabildo mit Hilfe des Biosphärenrates (Consejo de la Reserva de la Biosfera) die Urteile zum Anlass nahm, sich intensiv mit ihnen zu befassen und der Öffentlichkeit ein Dokument vorzulegen, das diese Urteile nicht nur sehr detailliert darstellt, sondern auch darüber informiert, wie man sich einen Ausweg aus der hochkomplizierten Situation vorstellt.

Manuela Armas, die Inselpräsidentin, hebt in der Einleitung ihrer Informationsschrift denn auch hervor, dass die Demokratie ein lebendiger Prozess sei, den es tagtäglich zu kräftigen und zu vertiefen gelte. Es sei notwendig in einer Demokratie, dass der Bürger sähe, dass derjenige, der ein unsauberes Spiel spiele, nicht immer gewinne. Wir alle würden verlieren, wenn die Gleichheit vor dem Gesetz zur Disposition stünde und mit ihr die Selbstbestimmung und die Würde der Menschen. Und sie schloss mit dem für eine Politikerin höchst ungewöhnlichen Satz: „Weder sehe noch wünsche ich mir ein Szenarium von Gewinnern und Verlierern, ich wünsche mir nur eine Möglichkeit, noch etwas reparieren zu können und die Dinge wieder dahin zu stellen, wo sie hingehören.“

Denn die Lage ist in der Tat höchst verzwickt: Soll man die juristische Position in praktische Politik umsetzen und die illegalen Hotels abreißen, oder soll man einen pragmatischen Weg einschlagen und aus der gegebenen Situation Vorteile für die Allgemeinheit schlagen? Beide Wege ließen die Urteile offen. Wenn man die Hotels abreißt, dann kostet dies den Steuerzahler unter Umständen viele Millionen, denn die Hotels verfügten über eine damals rechtsgültige Lizenz. Und die Schuld für die ungerechtfertigt verliehenen Lizenzen liegt eindeutig bei den Bürgermeistern. Wenn man die Hotels abreißt, gehen viele Arbeitsplätze verloren. Und das Gelände kann sowieso nicht mehr in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden, so dass ein Abriss einen höheren Umweltschaden verursachen als Nutzen bringen kann. Und das touristische Angebot Lanzarotes schrumpft. Und die Touroperadoren könnten verunsichert reagieren und weniger Touristen nach Lanzarote schicken. Und und und...

Auf der anderen Seite: Die angesprochenen Argumente können nicht die Tatsache aus der Welt schaffen, dass Demokratie in allererster Linie mittels eines unversehrten Rechtsstaates funktioniert, den es vor allen anderen Dingen zu schützen und zu bewahren gilt. Das für alle gleiche Recht war neben der Legitimation der Macht die große Errungenschaft der politischen Bewegungen des 18. und 19. Jahrhunderts, und auf diesem Recht bauen unser Verständnis und unser Erleben von Demokratie auf. Die Rechtstaatlichkeit in irgendeiner Weise zu diskreditieren, kommt einem Versuch gleich, die Staatsform der Demokratie auszuhöhlen.

Die Inselregierung, in ihrer Mehrheit von der sozialistischen PSOE gebildet, war sich dieses Dilemmas bewusst, und fand schließlich eine Antwort, die eminent politisch ist. Denn nach einem der größten deutschen Soziologen, Max Weber, bedeutet „Politik … ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich“. Viele sich widersprechende Argumentationsstränge mussten berücksichtigt werden, die Leidenschaften des eigenen politischen, in diesem Fall des sozialdemokratisch geprägten Denkens wollten in Einklang gebracht werden mit dem Augenmaß des praktischen Politikers, der mit Arbeitsplätzen, Geld und den Rechten der involvierten Menschen umgehen muss. Und in der Tat scheint es ein Lehrstück für praktische Politik zu werden, was da ein ultrakleines Cabildo in einer der ultraperipheren Zonen Europas erarbeitet hat.


Die Situation im Einzelnen

Um die Situation zu verdeutlichen, die es zu regeln gilt, wurden die einzelnen illegalen Bauwerke aufgelistet und in Verbindung gebracht mit dem Regelwerk, gegen das sie verstoßen. So wird deutlich, dass beispielsweise das „Princesa Yaiza“ gegen alle Normen verstößt, die Apartamentos „Rio Playa Blanca“ gegen „nur“ eine. In der Tabelle handelt es sich nur um die 22 schon als illegal deklarierten Bauten, insgesamt stehen etwa 30 Bauwerke zur Disposition, davon sind 16 komplett in Betrieb.


Die Quadratur des Kreises

Der oberste kanarische Gerichtshof hat den Verantwortlichen mit seinen Beschlüssen zur Annullierung eine Aufgabe gegeben, um die sie nicht zu beneiden sind. Er stellte fest: „Die Annullierung einer Baulizenz führt zu der Notwendigkeit, eine Realität wieder her zu stellen, die verändert und umgewandelt wurde durch Handlungen, die unter dem Schutz dieser Lizenz stattfanden, die nun annulliert wurde und die deshalb nicht mehr existiert.“ Im Falle, dass die Bauarbeiten noch nicht begonnen haben, dürfen diese nicht weiter durchgeführt werden. Wenn aber schon gebaut wurde, muss die gestörte Rechtsordnung wieder hergestellt werden.

Wie aber soll man eine gestörte Rechtsordnung wieder herstellen, wenn eine für die Bauherren damals rechtsgültige Lizenz annulliert wird, die schon zu Konstruktionen von Gebäuden geführt hat? Eine Möglichkeit besteht darin, das bestehende Gebäude den bestehenden Normen anzupassen (z.B. mittels Verkleinerung, besserer Ausstattung, Einhaltung der Grenzen usw.) und es dann, nach Antragstellung auf eine neue Lizenz, zu legalisieren. Das Gericht macht ausdrücklich zur Pflicht, die neue Lizenz dem Gericht vorzulegen, das die Annullierung verordnet hat. Der neue Antrag muss innerhalb bestimmter Fristen gestellt werden. Wenn all dies nicht möglich ist, muss man das Gebäude abreißen.

Der andere Weg besteht darin, die Normen zu verändern. Jede Gemeinschaft aber, die auf die-se Weise den Weg der „normativen Kraft des Faktischen“ geht, kann sich unter Umständen leicht auf Glatteis begeben. Denn wenn Geldmagnaten einmal merken, dass sie nur Fakten schaffen müssen, die groß genug sind, dass man sie nicht mehr so leicht aus der Welt schaffen kann, dann kann man bekannter Weise nur darauf warten, dass sie der Gemeinschaft bald auf der Nase herum tanzen.

Und deshalb stellt das Cabildo klar: „Nachdem Fall für Fall der 22 touristischen Etablissements analysiert wurde, steht fest: Keine dieser Anlagen ist legalisierbar, da sie nicht mit den gültigen Regeln in Übereinstimmung zu bringen sind…Wenn keines der Etablissements legalisierbar ist...steuern sie auf ihren Abriss zu“.

Wenn man also die Normen verändert, dann kann dies nur auf Basis einer soliden Rechtfertigung dieses Schrittes erfolgen, die den Interessen der Allgemeinheit dient. Denn der Oberste Gerichtshof hat unmissverständlich klar gemacht, dass er Änderungen des Bebauungsplanes nicht akzeptieren wird, die nur deshalb geschaffen werden, um das Illegale legal zu machen. Das wesentliche Kriterium für eine solche Änderung ist deshalb, dass der Allgemeinheit Kompensationen und Vorteile zugute kommen müssen. Diese können bestehen in der „Eindämmung der touristischen Entwicklung“, indem man etwa keine neuen touristisch genutzten Einrichtungen mehr baut, oder in der „Qualifizierung des touristischen Angebotes“ mittels der Erfüllung höherer Wohnstandards oder in der „Verbesserung des touristischen Platzes“, was in diesem Zusammenhang ein besseres Komplementärangebot meint, zum Beispiel Spielplätze, Arztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten etc. Zusammenfassend: “weniger Betten, von höherer Qualität, mit einem besseren Komplementärangebot“.

Die Änderung der Normen aufgrund von Kompensationen für die Allgemeinheit ist allerdings in keinem Fall verpflichtend, ist immer freiwillig, und kann dann, wenn ein größerer Verstoß gegen die Bauordnung vorliegt, auch komplett verweigert werden.

Die Informationsschrift des Cabildos listet alle 22 Objekte detailgenau auf und führt aus, was an ihnen im Einzelnen zur Annullierung führte(Seite 22). Im Fall der „Apartamentos Rio Playa Blanca“ beispielsweise fehlten „nur“ die notwendigen Detailstudien und die Genehmigung des Projektes. (…aprobación ni vigencia del Estudio de Detalle del sector… falta de aprobación del proyecto de urbanización del sector.) Es werden vor allem die Kriterien für den revidierten PIOT von 2000 nicht erfüllt: Unter anderem sind die Wohneinheiten zu klein: 52 m2 Durchschnittswohnfläche (Bungalow) statt 70 m2, 25 m2 Durchschnittswohnfläche (Apartamento) statt der geforderten 35 m2, dazu kommt, dass statt der zulässigen 375 Wohneinheiten 816 gebaut wurden etc.

Die Liste der Verstöße bei den Hotels „Meliá Volcán“ und „Princesa Yaiza“ ist dagegen so lang, dass man mindestens eine extra Seite brauchte, um sie alle aufzuführen.
Aber gerade an diesen architektonisch gelungeneren Hotels wird das Dilemma klar, vor dem sich die Politik dieser Insel sieht. Ein Abriss würde mehr Schaden als Nutzen bringen. Also wird man sich, versehen mit dem Werkzeug der „Kompensationen für das Allgemeinwohl“, etwas einfallen lassen müssen.

Denn im Falle der „Prinzessin Yaiza“ handelt es sich schließlich um einen hochpotenten Eigner, einen, dem laut Meinung der Einheimischen sowieso die halbe Insel gehört. So sind die Kompensationen für sein eigenes Portemonnaie vermutlich gesichert, wenn die Insel ihre Kompensationen und Europa seine Subventionen zurück haben will. Ob also die Drohung mit dem Abriss oder stattdessen die eingeforderten Kompensationen im Falle der Nobelhotels eine wirklich abschreckende Wirkung haben werden, sei dahingestellt. Viel härter könnte es - wie immer - die kleineren Häuslebesitzer treffen, die nicht wussten, dass sie illegale Häuser besitzen. Aber, da das Cabildo gewillt ist, den Schaden möglichst gering zu halten, bleibt zu hoffen, dass alles nicht so schlimm kommen wird.


Ein Schritt ins 21. Jahrhundert

Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Gerichtsbeschlüsse wirklich in praktische Politik umgesetzt werden. Einigen Hotels allerdings droht nun endgültig das Aus, da wurde gegen zu viele Regeln verstoßen. Welche dem notwendigen Statuieren des Exempels zum Opfer fallen werden, darüber gibt es bisher nur Gemunkel. Fest aber scheint zu stehen, dass es mehr als eins sein werden. Die politische Bedeutung dieser Abrissdiskussion aber erscheint fast zweitrangig gegenüber der Art und Weise, wie ein Inselcabildo am Rande Europas es geschafft hat, mit unglaublichem Energieaufwand und Detailkenntnis die Bürger über eine leicht zu lesende Informationsschrift an seinen Überlegungen teil haben zu lassen und sie zur Mitdiskussion aufzufordern. Diese Schrift hat sicher Vorbildcharakter für ganz Europa und hat mitgeholfen, das politische Lanzarote mit atemberaubender Geschwindigkeit ins 21. Jahrhundert zu katapultieren. Aber der Gegner steht Gewehr bei Fuß, bereit, zurück zu schlagen. Es bleibt zu hoffen, dass viele die „Legalidad urbanistica“ lesen werden, und dann auch ihren Initiatoren, allen voran Carlos Espino Angulo und Ana Carasco, Mut machen werden, ihren Weg fortzusetzen. Denn diesen Mut werden sie und ihre Mitstreiter angesichts des hochpotenten Gegners noch brauchen.

Die ausführliche Liste unberücksichtigter Auflagen sehen Sie hier.


Zum besseren Verständnis: Der PIOT 91 ist das grundlegende Regelwerk von 1991, das gewisse Normen für die touristische Nutzbarmachung der Insel festlegte, wie beispielsweise eine Obergrenze von 111.000 Betten insgesamt, eine maximale touristische Bebauung von 50% auf Gemeindegrund, die minimale Größe von touristischen Bungalows (70m²) oder Wohnungen (35m²) und vieles mehr.

Die Überarbeitung des PIOT aus dem Jahr 2000 (2. Spalte) hatte zum Ziel, die Zuwachsrate der Touristenströme herabzusetzen und für bessere Qualität der Beherbergungen zu sorgen.
Ein Plan Parcial (3. Spalte) ist ein Instrument der Bauplanung, das detailgenau festlegt, was wann wie gebaut werden darf, beispielsweise die Parzellengröße und das Niveau zur Straße hin beschreibt, die materielle und personelle Ausstattung und so weiter.

Die Normativa Turística schließlich stellt kein eigenes Gesetz dar, sondern ist die Zusammenfassung vieler Regelwerke außerhalb des PIOT, die die touristischen Aktivitäten ordnen.

Und dann gibt es ja auch noch das Ley de costas, das Gesetz, das die Küste vor allzu wilder Bebauung schützen will, aber nichts mit der Inselregierung zu tun hat, sondern ein nationales Gesetz ist.

Lanzarote37° berichtete darüber, dass der spanische Staat beginnt, das Gesetz rigoros, aber allem Anschein nach auch willkürlich anzuwenden. Von diesem Gesetz ist hier aber nicht die Rede, weil es sich eben nicht um ein Problem des Cabildos oder der Ayuntamientos handelt. Alle Häuser und Anlagen in einem Umkreis bis zu hundert Meter von der Küstenlinie könnten davon betroffen sein, ein Umstand, der für zusätzliche Unruhe sorgt.


Die komplette Studie „Legalidad urbanistica“ finden Sie im Internet unter www.legalidadurbanistica.org

Quelle: Lanzarote37


Kanarische Inseln - Die Küche der Kanaren – Deftig, kalorienreich und vor allem lecker

Auf den Kanarischen Inseln ißt man anders, kulinarische Raffinesse ist weniger gefragt als die Kunst, kanarische Gerichte traditionsgemäß zuzubereiten. Auf den Kanaren sieht die Speisekarte ein wenig anders aus, als allgemein in Europa üblich. Auf Grund der Hitze nehmen die Bewohner mittags meist nur eine kleine Zwischenmahlzeit (Tapas) ein, beispielsweise Kartoffelomletts (Tortillas), würzige Hackfleischklöschen (Albodigas), Thunfischsalat (Ensalada de Atún), knusprig gebratene Hühnchenschenkel (Muslo de Pollo), oder Serrano-Schinken. Abends hingegen, allerdings meist erst nach 22:00 Uhr, wenn die Sonne untergegangen und die Temperaturen ein wenig fallen, füllen sich die Lokale der Kanaren-Insel. Geselligkeit und gutes Essen sind nun Trumpf, hierbei kommt es weniger auf kulinarische Raffinesse, sondern vielmehr auf schmackhafte, mitunter recht deftige Küche an.
Bevor wir ein wenig tiefer in die Kanaren-Küche blicken, sei noch erwähnt, daß dieser Artikel die Vielfalt der kanarischen Küche nur anreißt – Viele bekannte Gerichte sind hier nicht erwähnt, einige der hier erwähnten Gerichte weichen in der Zubereitung regionalbedingt ab.
Eines der Hauptgericht in den für die Kanaren typischen Gasthäusern ist Fisch. Man merkt hier, daß das Meer zwischen den Kanaren und der afrikanischen Küste zu den ertragreichsten Fischgründen der Welt gehört. Weiteres Highligt der Kanaren-Küche sind deftige Eintöpfe, in denen alles landet, was auch auf den Kanaren heimisch ist: z.B. Kichererbsen, Bohnen, Mais, Kürbis, Kohl, und süße Kartoffeln. Angedickt wird traditionsgemäß mit Gofio, einem Mehl aus geröstetem Getreide und Mais. Eintöpfe, welche es lohnt, einmal zu probieren, sind u.a.: Kresseeintopf, kanarischer Eintopf (puchero canario) und auch ropa vieja, was wörtlich übersetzt so viel bedeutet wie alte Wäsche bedeutet, Inhalt unter anderem Kichererbsen und Schweinefleisch. Zum Nachtisch gibt es Obst (Bananen, Orangen, Trauben und Papayas), aber auch richtige Kalorienbomben, wie z.B. Gofio mit Milch und Zucker, oder als Brei mit Honig und gehackten Mandeln. Getrunken wird alles, was schmeckt, zum Essen darf es auch mal ein kräftiger Roter aus Gran Canaria (Vino del Monte) sein, ebenso beliebt ist jedoch auch ein helles Bier.




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668

Donnerstag, 8. Juli 2010, 14:46



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La Palma - Der beste Wein der Kanaren kommt von der Insel La Palma

Der beste Wein der kanarischen Inseln kommt von der kleinen Insel La Palmas. Schon zum zweiten Mal erhielt La Palma de Wein-Auszeichnung für den besten Wein der Kanaren. Der Teneguía Malvasía Dulce (süße Malvasier ) Reserva , der die Auszeichnung bereits schon im Jahr 2008 gewann, wurde auch dieses Mal wieder prämiert. Insgesamt mußte zwischen 135 Weinen aller Kanarischen Inseln entschieden werden. Die Qualität der Weine der Kanaren ist stark auf dem Vormarsch. Auch im spanischen und internationalen Maßstab spielen die Weine der Kanaren eine zunehmend größere Rolle.


Kanarische Inseln - Alltours nimmt Vollcharter zusätzlich ins Angebot

Einen Nachfrageboom für das Reiseziel Kanaren stellt der deutsche Reiseveranstalter Alltours fest und reagiert, indem er einen zusätzlichen Vollcharter in das Programm aufnimmt. „Wir registrieren für die Ferienmonaten in jüngster Zeit eine stark gestiegene Nachfrage für die Kanaren und speziell für Fuerteventura“, sagte Ronny de Clercq, Direktor Touristik bei alltours. Insbesondere aus NRW und den Niederlanden wollen immer mehr Gäste auf die beliebte Sonneninsel im Atlantik fliegen.
Aus diesem Grund hat Alltours für den Zeitraum 17. Juli bis 28. August einen Vollcharter (150 Plätze) nach Fuerteventura zusätzlich in das Programm genommen. Flugtag ist immer samstags. Der Abflughafen ist Köln. Durchgeführt werden die Flüge von Hamburg International. Die Flüge sind ab sofort buchbar.


Kanarische Inseln - Temperaturen von bis zu 34 Grad – Hitzewelle ereicht die Kanaren

Die staatliche Wetteragentur AEMET sagt für die Kanarischen Inseln Temperaturen von bis zu 34 Grad Celsius voraus – Aktuell bestehen für 25 der insgesamt 50 spanischen Provinzen Hitzewarnungen der Stufen “Gelb” und “Orange”. Ab Freitag werden die Inseln des ewigen Frühlings wieder mal so richtig heiß. Die staatliche spanische Wetteragentur AEMET (Agencia Estatal de Meteorologia) gibt für die kommenden Tage eine Hitzewarnung der Stufe “Amarilla” (Gelb) für die Kanareninseln La Palma, La Gomera, El Hierro, Gran Canaria, sowie Lanzarote und Fuerteventura heraus. Grund für die vorhergesagte Hitze auf dem Archipel ist eine antizyklonische Hitzewelle aus Richtung der Azoren. Einzig die größte der Kanaren, Teneriffa, bleibt von der Hitzewelle größtenteils verschont. Doch auch hier macht sich der Sommer langsam in allen Bereichen der Insel bemerkbar- nicht nur der Süden, auch Puerto de La Cruz und Co. können inzwischen schon Tag für Tag 30 Grad und mehr aufweisen.

Der Temperaturanstieg von bis zu 10 Grad Celsius innerhalb weniger Stunden soll nach Angaben der Meteorologen erst einmal bis Samstagnacht (10. Juli) anhalten. Nicht nur für die Kanarischen Inseln, sondern vielmehr für 25 der insgesamt 50 spanischen Provinzen, bestehen aktuell Hitzewarnungen der Stufen “Gelb” (Granada, Malaga, Almeria, Albacete, Cuenca, Guadalajara, Madrid, Saragossa, Tarragona, Lleida, Kastillien-Leon, Salamanca, Zamora, León und Valladolid) und “Orange” (Sevilla, Cordoba, Huelva, Cadiz, Jaen, Extremadura, Caceres, Badajoz, Kastilien-La Mancha, Toledo, sowie Ciudad Real).


Kanarische Inseln - Kanarisches Parlament billigte am Mittwoch einstimmig die Zulassung einer privaten Uni

In der Sitzung des kanarischen Parlaments am Mittwoch billigte das Parlament die Zulassung der ersten privaten Universität auf den kanarischen Inseln. Die Universidad Europea de Canarias wird in La Laguna eröffnet. Minister für Bildung, Hochschulen, Kultur und Sport der Kanarischen Regierung, Milagros Luis Brito, argumentierte für die private Hochschule, weil das ein Zugewinn für die Bildung auf den Kanaren ist. Auf den Kanaren gibt es immer noch zu wenige Studienplätze für die Schulabgänger.


Kanarische Inseln - Auf den Inseln ist es pauschal billiger

Insel-Urlaub im Süden ist in diesem Jahr bis zu zehn Prozent günstiger als noch vor einem Jahr. Deutsche Urlauber profitieren besonders von den Preisnachlässen bei Reisen auf die Kanaren, Mallorca und Kreta. Dies zeigt das Urlaubspreis-Barometer, das das Reiseportal HolidayCheck.de jetzt veröffentlichte. Im Durchschnitt aller Pauschalreisen lagen die Preise bei Buchungen im Juni um 1,4 Prozent unter Vorjahresniveau. Im östlichen Mittelmeer blieben die Kosten für eine Pauschalreise auf der griechischen Insel Kreta mit einem Minus von 9,9 Prozent weiterhin auf einem tiefen Stand. Dagegen verteuerten sich die Urlaube in der Türkei um 0,5 Prozent und für Ägypten sogar um 7,6 Prozent. Im westlichen Mittelmeer schwächte sich die Teuerungsrate für Reisen nach Tunesien deutlich ab. Nach einem Plus von 9,9 Prozent im Mai zahlten Urlauber im Juni 4,0 Prozent mehr für ihre Reise als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mallorca-Urlauber profitierten stärker von sinkenden Preisen, da sie 7,1 Prozent weniger bei der Buchung ausgeben mussten. Die Kanarischen Inseln zeigten ein einheitliches Bild: Die Preise sanken auf breiter Front. Auf Fuerteventura um 4,5 Prozent, auf Gran Canaria um 4,0 Prozent und auf Teneriffa um 6,3 Prozent.

Urlaub in Thailand blieb mit einem Plus von 18,1 Prozent weiterhin teurer als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Bereits Im Mai waren die Preise auf ein Plus von 27,3 Prozent geklettert. Pauchalreise-Preise für die Dominikanische Republik verharrten mit plus 0,2 Prozent fast auf Vorjahresniveau. Das monatlich veröffentlichte Urlaubspreis-Barometer basiert auf tatsächlich gebuchten Reisen. HolidayCheck.de vergleicht auf seiner Webseite in Echtzeit die Angebote von 86 Reiseveranstaltern, die täglich mehr als 500.000 Mal abgefragt werden.


Kanarische Inseln - Die Kanaren verloren durch die Krise in den letzten 6 Monaten über 1.000 Selbstständige

Die Zahlen sind immer noch erschreckend. In den letzten sechs Monaten dieses Jahres haben die Kanaren wegen der Wirtschaftskrise über 1.000 selbstständige Existenzen verloren. Die Organisation der Kanarischen Inseln zeigt sich besorgt über die neuesten Ergebnisse. Demnach mussten in den ersten 6 Monaten rund Tausend (995) Selbstständige ihr Geschäft schließen. Insgesamt gibt es auf den Kanaren 105 202 Selbstständige.


Teneriffa - Trail Running 2010 in Los Silos

Rund 21 Kilometer durch schönste Landschaft führt das erste Wettrennen „Trail Running 2010“ in Los Silos. Etwa 1.000 Höhenmeter überwinden die Sportler, die durch das Naturschutzgebiete Monte del Agua stürmen. Eine Herausforderung, die Sportsgeist und vor allem die Mobilisierung aller Kraftreserven verlangt. Der Startschuss fällt am 25. Juli an der Plaza San Bernardo in Los Silos. Um 9 Uhr morgens heißt es: „Auf die Plätze – fertig – los“ zum Berg-Wettlauf. Interessenten, die gerne mitmachen möchten, können sich auf der Gemeinde in Los Silos melden.





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Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

669

Freitag, 9. Juli 2010, 14:05



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La Palma – Asphaltsplitter

Gegendarstellung der Presse über Anwaltkosten

Die Bürgerbewegung gegen die Asphaltwerke im Industriegebiet von Los Llanos hat bislang hervorragende Arbeit geleistet. - Das Werk steht still, auf zwei Ebenen wird juristisch gegen eine zukünftige Betriebsgenehmigung gearbeitet, und man unternimmt alles was nur in der Macht dieser Gruppierung steht, damit diese kontaminierenden Industrieanlagen dort nicht in Betrieb gehen können. - Ich darf erinnern, das Gesetz sieht vor, dass solche Anlagen, die als giftig und gefährlich eingestuft werden, nicht im Umkreis von weniger als 2.000 Meter zu Wohnsiedlungen betrieben werden dürfen. - Innerhalb dieser 2.000 Meter allerdings leben an die 7.000 Menschen, verteilt auf die Gemeinden Los Llanos und El Paso, dem reinen Sinn des Gesetztes nach dürften diese Anlagen dort also niemals betrieben werden. - Allerdings hat die Provinzregierung wohl eine Genehmigung erteilt, und in dem Gutachten ganz einfach ein paar Worte ausgetauscht, in dem man aus Wohnsiedlungen städtische Gebiete machte, (núcleos urbanos anstatt núcleos poblados) und schon erschien die ganze Geschichte machbar. - Schließlich ist es ja auch ein Industriegebiet, dazu sind diese Gebiete doch ausgewiesen wird auch proklamiert, allerdings unterliegen auch diese industriellen Zonen den gesetzlichen Auflagen, wenn Wohngebiete und Siedlungen in deren unmittelbarer Umgebung liegen. - So hat auch die damalige Bürgermeisterin aus El Paso, bereits im Mai 2008 in einem Brief an die Gemeinde Los Llanos darauf hingewiesen, dass man dort in dem Industriegebiet keine giftigen und gefährlichen Industrien errichten darf, weil angrenzend an dieses Industriegebiet sich viele Wohngebiete befinden. - Aber alles das ignorierte man und als sich schließlich die Bürgerbewegung "Plataforma contra las Plantas de Asfalto en el Valle de Aridane" bildete, fing die zukünftige Betreiberfirma an, sofort an das Werk zu errichten, man hatte es nun plötzlich eilig und wollte vollendete Tatsachen schaffen, noch bevor der langsam wogende juristische Prozess ins Laufen kommt. - Zwei Tage lief die Anlage, wohl den ersten Tag um Funktionsproben zu machen, und den zweiten Tag wurde bereits echt produziert und damit ein Parkstreifen in Los Llanos geteert. - Allerdings stoppte man dann die Produktion wieder, weil die Polizei auf Rufen der Bürgerbewegung eingeschritten war, und der Betreiber keine Lizenz vorweisen konnte, weder für den Probebetrieb, noch für die normal laufende Produktion. - Der Betreiber erklärte, er hätte eine mündliche Erlaubnis vom Bürgermeister von Los Llanos erhalten, und das war wohl auch so. - Aber so geht das nun gar nicht, und inzwischen wurden auch schon die Beteiligten vor dem Gericht in Los Llanos angehört und man kann davon ausgehen, dass sowohl der Bürgermeister, wie auch der Betreiber einiges an Ärger zu erwarten haben.

Das ist der eine juristische Weg, den hatte die Bürgerbewegung eigentlich gar nicht auf dem Programm, bemüht man doch einen bekannten Anwalt auf Tenerife, um die Genehmigung der Asphaltwerke beim Verwaltungsgericht anzugehen. - Dieser Anwalt heißt Felipe Campos und hat sich in der Vergangenheit durch manch spektakulären Fall in Tenerife einen Namen verschafft, besonders im Kampf mit und gegen die Behörden scheint der Mann so einiges auf dem Kasten zu haben. - Man ist auch hoch zufrieden, die Sache läuft, allerdings dauern solche Geschichten halt einfach lange, aber im Moment hat man ja keinen Druck mehr, die Anlage läuft ja nicht, also kann man den zweiten juristischen Weg in aller Ruhe angehen. - Gestern erschien dann aber eine Pressemeldung in der Zeitung El Día, (Artikel von gestern ) nachdem die Bürgerbewegung fast 25.000 Euro alleine an den Anwalt Felipe Campos bezahlt habe, und da wir ja wissen, dass diese Zeitung sehr der Coalición Canaria zugewandt ist, könnte man hinter dieser Falschmeldung wohl auch einen Versuch vermuten, einen Spalt zwischen die Mitglieder der Bürgerbewegung und dem Vorstand und den Anwalt zu treiben. - Der Anwalt und die "Plataforma" sind nun äußerst stinkig auf die Zeitung "El Día", denn der Jurist hat bei weitem nicht 25.000 Euro erhalten, sondern etwa ein Drittel dieser Summe. - Insgesamt hat man aber diesen Betrag wohl bereits im Kampf gegen dieses Asphaltwerke aufgebracht, aber der Großteil ging in zwei Gutachten und eben die Organisation der Kundgebungen, der Versammlungen, Plakate und weiterer Aktionen, die eben dazu nötig sind, wenn man ein solches Unterfangen erfolgreich aufziehen will. - Aber bereits heute erschien auch wieder in El Dia die Gegendarstellung, (Artikel von heute ) nachdem sowohl der Anwalt selbst, wie auch der Vorstand der Bürgerbewegung ihren Unmut über den Artikel verkündet haben, und der gleiche Redakteur verfasste nun eine Richtigstellung der Vorgänge. - Der Anwalt ist zwar teuer, aber so teuer nun auch wieder nicht, und so einfach einen Spalt zwischen die Mitglieder der Bürgerbewegung und den Anwalt zu treiben, das sollte dann auch nicht gelingen. - Dennoch, die Plataforma benötigt auch weiterhin Spenden und Hilfe von der Bevölkerung, denn noch ist nichts definitiv ausgestanden, es ist immer noch möglich, dass der Betreiber eine Lizenz erhält. - Daher ruft die Bürgerbewegung auch weiterhin zu Spenden auf, und das sollte uns allen wohl sehr am Herzen und auch am Geldbeutel liegen, dass hier mitten im Aridanetal keine giftigen und gefährlichen Industrieanlagen entstehen. -

Das Spendenkonto lautet:
Asociación Plataforma en Contra de la Instalación de Plantas de Asfalto en el Valle de Aridane.
IBAN ES 43 2065 0718 1714 0097 0190
BIC/SWIFT CECA ESMM 065
Bank: Caja Canaria

Wer hier auf der Insel einzahlen will der braucht bei der Caja Canaria lediglich die Kontonummer: 2065 0718 1714 0097 0190
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Hitzealarm auf den Kanaren

Für die kommenden Tage hat das spanische Wetteramt AEMET einen Hitzealarm ausgerufen. Auf den Kanaren werden Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius erwartet. Vor allem im Landesinneren von Fuerteventura und Lanzarote sowie in den südlichen Teilen aller Inseln steigt das Thermometer unbarmherzig an. Im Norden ist der Himmel teilweise bewölkt, aber die Lufttemperatur ist auch dort sehr hoch. Erst am Sonntag zeigt sich der Himmel auch im Norden von seiner blauen Seite, und die das Quecksilber sinkt voraussichtlich geringfügig nach unten. Anstrengungen sollten vermieden werden, und besonders ältere Menschen und Kinder müssen vor der Hitze geschützt werden. Außerdem sollte man auf jeden Fall ausreichend Wasser zu sich nehmen. In Sevilla auf dem spanischen Festland erlag am Donnerstag eine 55-jährige Frau einem Hitzschlag.


Kanarische Inseln - Feuerverbot in den Wäldern

Die Inselregierung von Teneriffa hat für die kommenden Tage ein absolutes Feuerverbot in den Bergen der Insel erlassen. So ist es ab sofort verboten auf Rastplätzen den Grill anzuheizen, Lagerfeuer zu machen oder landwirtschaftliche Abfälle zu verbrennen. Aufgrund der heißen Temperaturen und der Trockenheit ist die Waldbrandgefahr zu hoch. Alle Bewohner sind zu größter Vorsicht aufgerufen und werden gebeten, auf den asphaltierten Straßen zu fahren. Waldwege sollten nach Möglichkeit vermieden werden

(Anm. der Red.: Dies gilt selbstverständlich auch für alle anderen Inseln)


Kanarische Inseln - Preise für Wohnraum auf den Kanaren im ersten Halbjahr 2010 weiter gesunken

Immobilienpreise auf den Kanaren sinken in der ersten Hälfte des Jahres 2010 um durchschnittlich einen Prozentpunkt - In 13 von 17 spanischen Autonomen Regionen und Städten kletterten die Preise für Wohnraum nach oben. Nach einer aktuellen Statistik des Immobilienportals pisos.com fielen die Immobilienpreise auf den Kanarischen Inseln im Verlauf des ersten Halbjahres 2010 um 0,91 Prozent. Während die Preise für Häuser und Wohnungen in der Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote) um knapp 1,1 Prozent sanken, sind Immobilien auf Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera jetzt im Durchschnitt 3,80 Prozent günstiger zu haben.
Die Pisos.com Analyse ergab weiterhin, daß sich der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter Wohnfläche in 13 von 17 spanischen Autonomen Regionen und Städten nach oben entwickelt hat. Neben den Kanaren (Provinzen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife) verzeichnen nur die Provinzhauptstädte San Sebastian (- 2,61 Prozent), Lugo (2,21 Prozent), Cuenca (- 0,89 Prozent), Huesca (- 0,76 Prozent) und Bilbao (- 0,42 Prozent) Rückgänge bei den Immobilienpreisen


Teneriffa - Kanarischer Rock der „A-Klasse”

Zugegeben, wer an kanarische Musik denkt, assoziiert damit kaum Rockiges. Dass dies ein Trugschluss ist, belegt das erste Festival „El Rock.A“, das von der Musikschule in Adeje organisiert wird. Was ein Sprungbrett für die Musiker sein kann, ist gleichzeitig kostenlose musikalische Unterhaltung für das Publikum. Das Festival beginnt um 18.30 Uhr in der Avenida Palo Mayor und dauert bis Mitternacht. Insgesamt sieben tinerfenische Bands stellen sich der Öffentlichkeit.: „Any Time Baby“ mit Rock/Pop, „Eleban“ mit Ethno-Rock, „Disomnia Metal“ mit Heavy Metal, „The Savage Huns“ mit Punk-Rock, „Marhet“ mit Rock und zu guter Letzt „La Gran Banda Mandinga“ mit Rock-Ska


Teneriffa - Einkaufsmarathon in Adeje

Wer so richtig in der Schnäppchenkiste wühlen möchte, hat am Wochenende im Kongresszentrum Magma in Costa Adeje Gelegenheit dazu. Mehr als 60 Händler werden zur dritten Expo-Saldo-Messe vom 9. bis 11. Juli erwartet. Von Schuhen und Textilien, über Accessoires und Dekomaterial bis hin zu Haushaltswaren bieten die Geschäftsleute ihre Superschnäppchen auf komprimiertem Raum an. Der Turbo-Sommerschluss-Einkauf kann beginnen. Diese Messen sollen den Geschäften helfen, ihre Lager zu räumen und ihre Angebote direkt an den Konsumenten weiterzugeben. Dabei wird betont, dass es sich nicht um Ausschussware, sondern um hochwertige Artikel handelt.

Übrigens das Fußballspiel muss man trotzdem nicht verpassen. Extra zu diesem Anlass wird eine Großleinwand aufgebaut, auf der man das Finale sowie das Spiel um den dritten und vierten Platz verfolgen kann.


El Hierro - Zwei illegal errichtete Gebäude wurden auf El Hierro abgerissen

Das Umweltministerium der kanarischen Insel teilte gestern mit, dass mit dem Abriss zweier illegal auf El Hierro gebauten Gebäude begonnen wurde. Man hatte zuvor den Eigentümer aufgefordert den Rückbau vorzunehmen. Da er der Rückbauverfügung nicht nach kam, handelt jetzt die Behörde und lässt die Gebäude abreißen.

Auf einem landwirtschaftlich ausgewiesenen Grundstück in der Nähe des Naturparks Tibijaque hatte der Grundstückseigentümer schon 1998 zwei Gebäude errichten lassen. Sowohl der Eigentümer als auch der Bauunternehmen bekamen aus diesem Grund ein Bußgeldverfahren.


Gran Canaria - Strand von Patalavaca musste wegen Ölpest gesperrt werden

Am Dienstag sperrte die Gemeinde Mogán den Strand von Patalavaca im Süden der Kanareninsel Gran Canaria wegen Ölverschmutzungen. Die Polizei ermittelt nach dem Verursacher der Umweltkatastrophe. Die Beamten vermuten bis jetzt, dass das Öl von einem Schiff stammt, dass auf hoher See vor der Südküste Gran Canarias die Tanks illegaler Weise gereinigt hat.

Am Dienstagmorgen waren die ersten Ölflecken vor der Küste aufgetaucht und auch am Strand waren die Spuren des Öls sichtbar. Der Ölteppich hatte eine Größe von 300 bis 500 Quadratmeter. Entdeckt hatte den Teppich ein Schwimmer, der darauf die Behörden informiert hatte. Wann die Sperrung des Strandes wieder aufgehoben werden kann, konnten die Behörden noch nicht sagen, man hoffe aber, dass der Strand zum Wochenende wieder geöffnet werden kann.


Lanzarote - Lanzarote will von der Financial Times eine Entschuldigung

Wie wir vorgestern berichteten, wurde durch Financial Times bekannt, das Lanzarote ihren Welt-Biosphärenreservat-Status verlieren könnte, durch die Zersiedlung und Hotelbebauung an den Küsten. Lanzarote sagt, dass die Anschuldigungen völlig unbegründet seien. Zudem seien bereits irreparable Schäden an dem touristischen Image der Insel verursacht worden. Spaniens Umweltministerium sagt, dass keine Untersuchung durch die UNESCO bestellt wurde, um den Status aufgrund der illegalen Hotelbebauung abzuerkennen. Daher wird eine Entschuldigung von Financial Times gefordert.


Lanzarote - Die Vulkaninsel Lanzarote als Kulisse für das kostenloses PC-Abenteuerspiel “Timanfaya – Verschollen in den Feuerbergen“

Die Vulkaninsel Lanzarote aus Sicht einer Adventure-Figur endecken, fotorealistische Hintergründe sorgen dafür, daß sich der Spieler fühlt, als wäre er wirklich auf der spanischen Vulkaninsel. Das kostenlose Fan-Adventure Timanfaya – Verschollen in den Feuerbergen, welches Martin Lassahn seit 2003 fast vollständig in Eigenregie entwickelt hat, steht als finale Version zum kostenlosen Download zur Verfügung. Zum Spiel: In Timanfaya – Verschollen in den Feuerbergen übernimmt der Spieler die Kontrolle über den ehemaligen Steuerfahnder und Aussteiger Frank Gruber, der auf Lanzarote beauftragt wird, ein verschwundenes Mädchen zu finden. Gesteuert wird Frank per Point&Click aus der 3rd-Person-Perspektive. Zur Lösung der nicht allzu schweren Kombinationsrätsel steht sogar eine Hot Spot-Anzeige bereit.
Das Spiel besitzt seinen ganz eigenen Charme. Die im Comicstil gezeichneten Charaktere bewegen sich vor fotorealistischen Hintergründen. Die stimmungsvolle Musik sowie die Geräusche sorgen für dichte Atmosphäre…wozu auch die Vertonung durch professionelle Synchronsprecher beiträgt! Die eine oder andere Stimme kennt man aus dem Fernsehen.
Zwar erreicht ‘Timanfaya – Verschollen in den Feuerbergen’ mit rund drei Stunden Spielzeit nicht den Umfang eines Vollpreisspiels, aber eine Empfehlung für einen gemütlichen Adventure-Abend ist es allemal, zumal man kostenlos einen Abstecher nach Lanzarote machen und viel über die Kanareninsel erfahren kann.
Features vom Lanzarote-Adventure ‘Verschollen in den Feuerbergen’:
· Erlebe eine spannende Geschichte an existierenden Orten.
· Bereise zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Insel Lanzarote und erkunde dabei 50 Szenen.
· Löse kleinere Rätsel, um die Handlung voran zu treiben.
· Einsteigerfreundliches Spiel- und Rätseldesign: Logisch und mit vielen Freiheitsgraden.
· Keine Mini-Games oder sonstige Geschlicklichkeitseinlagen
· Integrierte Spielhilfen
· Circa 2 Stunden Spielspaß

Die PC-Presse über das kostenlose Adventure-Game:

Chip.de meint: “Vom Gratis-Adventure Timanfaya – Verschollen in den Feuerbergen” kann sich so manche Vollpreis-Produktion eine Scheibe abschneiden.”
GameStar: “Das pfiffige Adventure entführt Sie auf die spanische Insel Lanzarote, auf der eine spannende Detektivgeschichte auf Sie wartet.”

PC Games: “Eines der aktuell besten nichtkommerziellen Point & Click-Adventures. Kein Adventure-Fan sollte sich Timanfaya entgehen lassen.”
Weiterhin finden Sie auf der Downloadseite Demos vom Lanzarote-Adventure ‘Timanfaya – Verschollen in den Feuerbergen’ als MPG-Videofile, sowie den extra für’s Game produzierten Song ‘At the End of the Day’, als MP3-File. Wir von IslaCanaria.Net haben dieses Spiel bereits heruntergeladen und können es unseren Lesern nur empfehlen.
Das komplette Spiel mit Handbuch, als Install-Version oder als Zip-Datei bekommen Sie HIER:


“Timanfaya – Verschollen in den Feuerbergen“



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Montag, 12. Juli 2010, 13:27

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Kanarische Inseln - Calima hat die Kanaren fest im Griff

Die erste Hitzewelle des Sommers verwandelte gestern die Kanareninseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote in einen Glutofen. Vor allem die Bewohner und Touristen im Süden Gran Canarias wurden voll erwischt. So kletterte gestern Mittag die Temperatur in San Agustin bis auf 46 Grad Celsius an.
Etwas „angenehmer“ hatten es dort die Bewohner der Bergdörfer. So wurden in Artenara, dem auf rund 1230 Metern über dem Meer höchstgelegenen Ort der Kanareninsel Gran Canaria „nur“ rund 34 Grad Celsius erreicht.
Das Gesundheitsamt empfiehlt besondere Vorsicht bei älteren Menschen, chronisch Kranken und Kindern. Weiter heißt es, daß alle Krankenhäuser und Gesundheitszentren gewarnt und auf diese Situation vorbereitet wurden. Viel Trinken ist angesagt. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, vor allem zwischen 11 und 17 Uhr. Baumwoll- und Leinenkleidung tragen, synthetischen Materialien vermeiden. Verwenden Sie Hüte und Sonnencremes, suchen sie frische, luftige Zimmer auf, ersetzen schwere Mahlzeiten für leichtere Speisen wie Salate, Gazpacho und Obst; Vermeidung von Alkohol, Kaffee, Tee oder zuckerhaltige Getränke, die zu Flüssigkeitsverlust und damit zur Dehydrierung des Körpers führen. Genießen Sie mehrere Duschen pro Tag.
Die Inselregierungen, die Cabildos von Gran Canaria und Teneriffa haben aufgrund der steigenden Gefahr von Waldbränden alle Einwohner aufgefordert, sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Schon eine glimmende Zigarette oder eine vergessene Glasflasche, die wie ein Brennglas wirkt, kann einen Brand auslösen. Offene Feuer und Grillen in der freien Natur sind ab sofort verboten. Wer sich nicht an dieses Verbot hält, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.


Kanarische Inseln - Hitze und Trockenheit – Zivilschutz warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr auf den Kanaren

Signifikant ansteigende Temperaturen und eine Luftfeuchtigkeit von unter 30 Prozent sorgen auf den Kanaren für erhöhte Waldbrandgefahr - Bis einschließlich 30. September gilt die höchste Gefahrstufe mit einschneidenden Verboten, welche von den Behörden bei Missachtung mit hohen Geldstrafen geahndet werden können. Seit den verheerenden Waldbränden im August 2007 hat sich in Sachen Waldbrand-Prävention auf den Kanarischen Inseln einiges getan. Zwar waren offene Lagerfeuer im Wald, oder das aus-dem-Auto-schnippen von Zigarettenkippen schon vorher verboten, doch empfindliche Bußgelder sorgen heutzutage dafür, dass sich immer mehr Bürger an die sinnvollen Verbote halten. Aktuell und noch bis zum 30. September gilt auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera die höchste Waldbrand-Warnstufe und somit auch die meisten Verbote von Tätigkeiten, welche einen Waldbrand auslösen könnten. In erster Linie betreffen die Verbote alles was mit Feuer zu tun hat- Beispielsweise ist das Abbrennen von Stoppelfeldern sogar bis zum 31. Oktober gänzlich untersagt. Die kanarische Kampagne zur Verhütung von Waldbränden weist weiterhin auf ein generelles Verbot von Lager- oder Grillfeuer an anderen als dafür vorgesehenen Plätzen hin. Dieses Verbot schließt auch die sogenannten Gas- oder Campingkocher ein, mit denen gerne an Rastplätzen im Wald Essen zubereitet wird.

à propos Campen - Campen ohne die erforderliche Genehmigung ist generell verboten. In der Zeit der erhöhten Waldbrandgefahr wird eine Zuwiderhandlung gegen die Meldepflicht der Camper mit weitaus höheren Bußgeldern belegt, als beispielsweise in der Winterzeit. Man will schließlich wissen, wer sich gerade in den Waldgebieten aufhält.
Die Benutzung von Aschenbechern in PKW’s sollte für rauchende Fahrzeuginsassen selbstverständlich sein. Dennoch muss auch nach den verheerenden Bränden im Jahr 2007 immer wieder auf die Gefahr hingewiesen werden, die achtlos aus dem Fenster geschnippte Zigarettenkippen bergen- Je nachdem, wo die glimmende Kippe in den ausgetrockneten Waldgebieten landet, ist ein Waldbrand nicht nur möglich, sondern eher schon sehr wahrscheinlich. Mit freundlichen und nachsichtigen Beamten können sie also definitiv nicht rechnen, wenn sie nach dem Herausschnippen von Kippen von der Polizei angehalten werden.


Kanarische Inseln - Die Kanaren verzeichnen im ersten Halbjahr 2010 wieder mehr ausländische Touristen

Nach monatelangem Abwärtstrend verzeichneten die Kanarischen Inseln im ersten Halbjahr 2010 wieder einen kleinen Anstieg (+ 2%) in Sachen Touristenzahlen. Spaniens Nationalspieler David Silva (spielt aktuell beim englischen Erstligisten Manchester City), ist zur Zeit auf vielen europäischen Airports als Werbebotschafter für die Kanareninsel Gran Canaria zu sehen. Wie eine aktuelle Statistik des spanischen Touristenbüros FRONTUR belegt, verzeichneten Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera im Januar bei den Touristenzahlen einen Anstieg um 2 Prozent. Roberto Moreno vom Tourismusbüro der Kanareninsel Gran Canaria verkündete diesen Aufwärtstrend auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Die aktuellen Zahlen bedeuten nach 18 Monaten das erste Break des Abwärtstrends, der bereits seit Ende 2008 anhält. Das gesamten Land verzeichnete im ersten Halbjahr 2010 einen Anstieg in Sachen Touristenzahlen um 1,1 Prozent, die Kanaren liegen somit deutlich über dem nationalen Durchschnitt.
Nicht etwa die deutschen (-6,3%) oder die britischen (-8,1%) Touristen trugen zum Stopp der Abwärtstendenz bei- Vielmehr verzeichneten die Statistiker einen Anstieg von Urlaubern aus Frankreich (+5,5%), Italien (+19,1%), Belgien (+5,9%) und der Schweiz (+16,5%). Einzig die autonomen Gemeinschaften Valencia und Balearen verzeichneten in den ersten 6 Monaten des aktuellen Jahres einen kleinen Rückgang bei den Besucherzahlen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009.


Kanarische Inseln - Die Zahl der Fluggäste auf den Kanaren ist in diesem Jahr um fast 10 Prozent gestiegen

Die Passagierzahlen auf den kanarischen Flughäfen sind in diesem Jahr wieder stark steigend. Allein im Juni dieses Jahres wurden auf allen Flughäfen der Kanaren 2,3 Millionen Passagiere gezählt. Das ist ein Anstieg zum Juni des Vorjahres von 9,3 Prozent. Den größten Anstieg verzeichnete der Flughafen von Gran Canaria mit 670.802 Reisenden, gefolgt von Teneriffa Süd mit 496.436 Fluggästen. Auf dem Airport von Lanzarote registrierte man 384.859 Passagiere, Fuerteventura konnte 328.174 Urlauber begrüßen. Teneriffa Nord empfing 351.438 Menschen, El Hierro kam auf 14.746 Touristen und La Palma registrierte 77.987 Fluggäste. Die kleine Insel La Gomera belegte den letzten Platz mit 3.224 Reisenden. Hier wird aber auch fast ausschließlich Regionalverkehr abgefertigt. Neben den Passagieren ist das Frachtvolumen in wichtiger Indikator für die Flughäfen. Insgesamt wurden im Juni 3.864,34 Tonnen Fracht umgeschlagen. Auch hier hat der Flughafen der Insel Gran Canaria die Nase vorn. Allein hier fertigte man 1.779,90 Tonnen ab.


Kanarische Inseln - Insgesamt 183 Unternehmen von den Kanaren betreiben Niederlassungen in Afrika

183 Unternehmen von den Kanarischen Inseln haben Niederlassungen in Afrika. Die Kapverden sind, gefolgt von Marokko, erste Wahl bei den Zweigniederlassungen von Kanaren-Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent. Im vergangenen Jahr investierten Unternehmer der Kanarischen Inseln rund 15 Millionen Euro in verschiedene Handelsmissionen auf den Kapverden. Das Geld floss vor allem in die Sektoren: Maschinenbau und Bauwesen, Gastronomie, Beratung, Transport und Immobilien. Seit dem Jahr 2005, in dem das Handelsabkommen zwischen den Kanaren und den Kapverdischen Inseln unterzeichnet wurde, können die Kapverden auf einen jährlichen, wirtschaftlichen Wachstum von 7 bis 7,7 Prozent zurückblicken.
Von den insgesamt 183 Kanaren-Unternehmen, die inzwischen Niederlassungen in Afrika betreiben, haben 80 die Kapverdischen Inseln als Standort ausgewählt. Insgesamt 60 kanarische Firmen bevorzugen Marokko als Standort für ihre Afrika-Niederlassung. Mauretanien und der Senegal beherbergen zur Zeit jeweils 20 Zweigstellen von Kanaren-Unternehmen. Die 183 Unternehmen vervollständigen Äquatorialguinea (2) und Ghana (1).


Teneriffa - Toter Pottwal vor Teneriffas Küste

Ende der Woche wurde der leblose Körper eines kleinen Pottwals vor der Küste Teneriffas gesichtet. Es handelt sich um ein relativ junges, männliches und rund sieben Tonnen schweres Tier, das bereits einige Tage tot im Meer trieb. Es wurde von Einsatzkräften der Wildtierauffangstation La Tahonilla und einer speziellen Einsatztruppe der Polizei geborgen. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache feststellen. Auf den ersten Blick deutet alles darauf hin, dass der Meeressäuger an einem Schnitt am Kopf oder an der Seite verendet ist


Gran Canaria - Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria verkauft 29 Prozent der Emalsa

Die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria verkauft 29 Prozent ihrer Anteile am städtischen Versorger Emalsa. Die Stadt behält aber auf jeden Fall die entscheidende Mehrheit am Unternehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass Las Palmas auch weiterhin die Dienstleistungen und Preise bestimmen kann. Das Geld, das der Verkauf der Anteile einbringt soll in andere Projekte der Stadt investiert werden. Die Opposition im Stadtparlament hatte gegen den Verkauf der Anteile gestimmt.


Fuerteventura - Kajakrundfahrt von Fuerteventura fast ausgebucht

Obwohl die Frist zur Einschreibung in die diesjährige Fuerteventura-Umrundung per Kajak noch bis zum 4. August offen ist, sind die 40 Plätze zu 90 Prozent bereits vergeben. „Wir sind selbst von dem großen Andrang überrascht worden, und wahrscheinlich wird die maximale Teilnehmerzahl noch vor Ablauf der Frist erfüllt sein“, erklärte ein Sprecher des Sportamts in der Inselregierung. Bei der Kajak-Umrundung handelt es sich um ein Treffen von Sportlern dieser nautischen Disziplin, die sich nicht im Wettkampf, sondern bei einer Art Freundschaftstreffen miteinander messen. Dabei kann man sich für die gesamte Tour oder für einzelne Etappen einschreiben. Die Umrundung wird in einzelne Etappenziele aufgeteilt. Dort gehen die Sportler jeweils an Land. Die Verköstigung und Übernachtung wird am Etappenziel eines jeden Tages organisiert. Die Beliebtheit dieses Sportereignisses hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Es wird von vielen Aktiven als eine Art Trainingscamp zur Vorbereitung auf Wettkämpfe gesehen. Wer noch Lust verspürt, sich einen der letzten Plätze zu sichern, kann dies unter Telefon 928 53 20 96 oder unter www.cabildofuerteventura.org tun.






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Mittwoch, 28. Juli 2010, 13:41



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La Palma - La Palma steigert den Export von Kanaren-Bananen auf das spanische Festland

Bananenexporte von den Kanaren auf’s spanische Festland und auf die Balearen um 10,65 Prozent gestiegen – Die Kanareninsel La Palma legt beim Export um 29,15 % zu.
Gran Canaria, Las Palmas: Die Prognosen der Vereinigung der kanarischen Bananenerzeuger “Asprocan” haben sich bestätigt, auch im aktuellen Jahr steigt der Export von Kanaren-Bananen auf das spanische Festland, bzw. auf die Balearen weiter an. Im ersten Halbjahr 2010 wurden knapp 120 Millionen Kilogramm der köstlichen gelben Frucht aufs spanische Festland, auf die Balearen und nach Portugal verkauft- fast 1,2 Mio. Kg. mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hauptverantwortlich für die neuerliche Steigerung ist La Palma, wo allein im Monat Mai 29,15 % mehr exportiert wurde, als im selben Monat des Vorjahres. Für das aktuelle Jahr zeichnet sich bereits jetzt eine weitere Steigerung der Bananenexporte ab. Schon in den ersten 6 Monaten des Jahres 2010 sind die Exportzahlen um 6,65 Prozent gegenüber 2009 gestiegen.

Für den Monat Juni 2010 wurden von “ASPROCAN” für die einzelnen Inseln folgende Zahlen bekannt gegeben:

Teneriffa exportierte im Juni 13.135.506 Kilogramm, das sind 164.638 Kg. (1,24 %) weniger als im Vorjahr.

La Palma verzeichnet ein Plus von 29,15 % – (16.720.637 Kg. im Juni 2010 gegenüber 12.946.225 im Juni 2009)

Gran Canaria: 5.343.507 Kg. im Juni 2010 – 5.351.365 Kg. im Juni 2009 – Minus 0,1 4 %.

La Gomera: 917.614 Kg. im Juni 2010 – 939.154 Kg. im Juni 2009 – Minus 2,29 %.

El Hierro: 293.954 Kg. im Juni 2010 – 369.054 Kg. im Juni 2009 – Minus 20,34 %


La Palma - "EST" statt "E-ELT" ?

Tenerife vs. La Palma

Die Flasche Champagner liegt ja noch im Schrank, es gab ja keinen Grund diese zu öffnen, nachdem unsere Insel das Rennen als Kandidat für den Standort des Riesenteleskops "E-ELT" an Chile verloren hat. - Die meisten erinnern sich noch daran, die "ESO" (European Southern Observatory) plant ein Teleskop mit einem Primärspiegel von 42 Metern Durchmesser, und La Palma galt doch tatsächlich als einer der besten Standorte für dieses Wunderwerk der Astrophysik, aber schließlich entschied man sich doch dafür, dieses Monster am "Cerro Armazones" im chilenischen Norden zu bauen. - Das hat uns weh getan hier, wir sind sogar richtig knatschig, haben wir uns doch durch diese mögliche Milliardeninvestition einen enormen Schub für die gesamte Insel erhofft. - Jetzt müssen wir wieder selber schieben und müßig ist es, dieser verloren gegangenen Chance nachzuweinen. - Aber wir sind halt Müßiggänger. - Vielleicht noch einen Satz hinterher, für die allermeisten Mitarbeiter der "ESO" stand es niemals in Frage, dass dieses Teleskop in Chile errichtet werden soll, es waren eher unsere Hoffnungen und Bemühungen, welche uns in die Standortdiskussion einbrachten. - Dabei waren dann aber nicht die Qualität als astrophysikalischer Standort ausschlaggebend, sondern schlichtweg die indiskutable Tatsache, dass die "ESO" alle ihre Einrichtungen in Chile hat, und nicht daran denkt, einen weiteren Standort zu schaffen. - Also jetzt wirklich Schwamm drüber und vielleicht kann uns ja die Sonne ein wenig trösten. - Die Sonne deshalb, weil nämlich ein mächtiges Sonnenteleskop geplant ist, eben das "EST" und da stehen zumindest die Kanaren als Standort bereits fest. - Aber noch nicht die Insel, und so bewerben sich Tenerife, mit ihrem Standort "Izaña", und La Palma, mit dem "Roque de Los Muchachos" um dieses Observatorium.

"European Solar Telescope" nennt sich ausgeschrieben dieses Instrument, und wird von der "EAST" (European Association for Solar Telescopes) vorangetrieben. - Ein 4-Meter Sonnenteleskop will man aufstellen, und als Kosten stehen da an die 150 Millionen Euro veranschlagt, die von den Mitgliedsländern der "EAST" und der Europäischen Union aufgebracht werden sollen. - Astrophysikalische Institute aus 15 europäischen Ländern sind dort vertreten, für Spanien das "IAC", also das Instituto Astrofísico de Canarias und für Deutschland das Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik in Freiburg. - Das "IAC" hat seinen Verwaltungssitz auf Tenerife, La Palma ist eigentlich nur eine Zweigstelle, aber unsere Insel hat deutlich mehr und leistungsfähigere Observatorien zu bieten, als dort auf Tenerife beheimatet sind. - So dürfen wir uns schon Hoffnung machen, diese Einrichtung auch noch auf den höchsten Berg der Insel zu schaffen, um so La Palma weiter als ersten europäischen Standort für Himmelsbeobachtung weiter auszubauen. - Eine Gruppe von 5 Wissenschaftlern der "EAST" ist nun gerade dabei, den besseren Standort zu ermitteln, federführend ist dabei wiederum das "IAC", denn schließlich wird der kommende Standort auf jeden Fall in den Einflussbereich des kanarischen Institutes fallen. - Wie die Chancen nun für die einzelnen Bewerber stehen, darüber lässt man nichts verlauten, ist vielleicht auch besser so, sonst begänne die Polemik wieder noch vor der eigentlichen Entscheidung, so wie das monatelang eben bei der Bewerbung für das "E-ELT" so nervig war. - Wann die Entscheidung fällt, das wissen wir auch noch nicht, aber lange kann es wohl nicht mehr dauern. Anfang Oktober treffen sich die Wissenschaftler der "EAST" zu ihrem zweiten Generalkongress in der Slowakei, und man nimmt an, dass man dort dann den Standort offiziell bekannt gibt. - Es kann aber auch gut sein, dass man hier vorher schon die Spätzchen von den Dächern pfeifen hört, und vielleicht können wir ja dann die Flasche Pommery endlich köpfen.
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Die Regierung der Kanaren will mehr Strom aus erneuerbare Energien

Die Kanaren wollen bis zum Jahr 2015 rund 15 Prozent der auf dem Archipel benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Bislang kommen lediglich 2 Prozent der benötigten Energie aus diesen Quellen. Es ist schon ein ehrgeiziger Plan, den die autonome Kanarenregierung jetzt ins Auge gefasst hat- In den kommenden 5 Jahren soll der Anteil der erneuerbaren Energien um rund 13 Prozent gesteigert werden. Im Jahr 2015 sollen dann 15 Prozent der auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera benötigten Energie aus Solaranlagen und Windparks stammen. Um dieses Vorhaben in die Tat umsetzten zu können, müssen Regelungen für neue Windkraftwerke verabschiedet- und Anreize für neue Solarparks geschaffen werden (Die photovoltaische Energiewandlung ist wegen der Herstellungskosten der Solarmodule sehr teuer). Bislang wird auf den Kanaren auf rund 100.000 Quadratmeter Photovoltaik- Energie produziert, bis zum Jahr 2015 sollen diese Zahl auf 400.000 Quadratmeter ansteigen.
Adrian Mendoza, seines Zeichens Generaldirektor für Energie bei der autonomen Kanaren-Regierung will dieses ehrgeizige Vorhaben mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln fördern. “Schließlich haben wir aufgrund unserer geografischen Lage nicht die Möglichkeit, billigeren Strom aus anderen Ländern einzukaufen, wie es zum Beispiel auf dem spanischen Festland gemacht wird”, so Mendoza. Auf der Webseite des Instituto Tecnológico de Canarias (Sitz in Arinaga, Gran Canaria) werden geplante und aktuelle Projekte zu den Themen Energie aus Solaranlagen und Energie aus Windparks vorgestellt und erklärt.


Europäische Union/Kanarische Inseln - Neue Gesetze zu Gunsten von Schiffspassagieren

Das europäische Parlament hat neue Regelungen für Schiffe beschlossen, die Passagiere befördern. Sie gelten für alle Schiffe und Boote, die mehr als zwölf Passagiere befördern, mit Ausnahme von Ausflugs- und touristischen oder historischen Booten. Auch Schiffe mit weniger als drei Mann Personal oder solche, die eine Distanz von unter 500 Meter zurücklegen, sind von der Neuregelung nicht betroffen. Kreuzfahrtschiffe unterliegen generell der Neuregelung, wobei eine verspätete Ankunft in diesem Fall nicht als wertmindernd angesehen wird. Alle anderen müssen ab einer Verzögerung von anderthalb Stunden alternative Transportmittel kostenlos zur Verfügung stellen oder einen Teil des Reisepreises zurückerstatten. Die Höhe der Rückvergütung staffelt sich je nach Länge der Verspätung und wird zur Fahrtzeit in Relation gesetzt. Sollte der Passagier aufgrund des Ausfalls ein oder zwei Nächte in einem Hotel verbringen müssen, muss die Reederei für die Kosten aufkommen. Das dafür vorgesehene Limit sind 80 Euro pro Person und Nacht. Ein weiterer wichtiger Punkt der vom Europaparlament festgelegt wurde, bezieht sich auf den Transport von behinderten Menschen. So müssen auch Boote rollstuhlgerecht sein, und der Passagier hat nach Voranmeldung Anspruch auf kostenlose Hilfestellung beim Ein- und Aussteigen.

Auch für Busunternehmen wird eine europäische Regelung angestrebt. Allerdings konnten sich die Abgeordneten in diesem Punkt noch nicht auf die künftigen Normen einigen. Sie sollen nach der Sommerpause, ab Oktober, weiterverhandelt werden.


Teneriffa - Positive Tourismus-Zeichen für den Sommer

Die Zahl der Urlauber auf Teneriffa ist im Mai auf 363.136 Touristen gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2009 bedeutet dies einen leichten Anstieg um 3,67 Prozent. Dabei haben vor allem die Spanier mit mehr als fünf Prozent Wachstum und die Deutschen mit einem Anstieg um mehr als acht Prozent zu dem positiven Ergebnis beigetragen. Die Briten waren mit 1,81 Prozent weniger Zustrom leicht rückläufig. Auch die Gesamtauslastung lag mit etwas mehr als 44 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
„Wenn wir die vorläufigen statistischen Zahlen des Tourismusamtes sehen und gleichzeitig ein Auge auf die Reservierungen und Anfragen für die kommenden Sommermonate werfen, dürfen wir vorsichtig optimistisch sein. Wir gehen davon aus, dass sich die leichte Erholung vom Mai in der Sommersaison und der kommenden Wintersaison fortsetzt“, bestätigte Vizepräsident und Tourismusbeauftragter José Manuel Bermúdez. Auch die Aufstockung der Flugverbindungen um 600.000 Plätze für den Sommer spricht eine hoffnungsvolle Sprache.
Bei der Aufteilung des „Urlauberkuchens“ fällt aber immer noch das Nord-/Südgefälle ins Auge. Während der Süden im Mai steigende Tendenzen aufwies, hinkte der Norden noch immer mit Minuszahlen hinterher.


Teneriffa - Tropische Korallen vor der Küste Teneriffas entdeckt

Anzeichen der Klimaerwärmung: Wissenschaftler haben in den Gewässern vor Teneriffa eine tropische Korallenart entdeckt, die in warmen Gewässern bekannt ist. Man hat sie bei Poris de Abona entdeckt und einer Studie zufolge, könnte das Auftreten dieser Korallen durch steigende Temperaturen begünstigt werden. Auch eine Zunahme von tropischen Fischarten ist seit Mitte der 90-ziger Jahren zu verzeichnen. Laut einem Professor hat die Anwesenheit dieser neuen Arten jedoch bis jetzt keinen negativen Effekt gezeigt.


Kanarische Inseln - Windsurfen – das Spiel mit Segel und Wellen

Windsurfer und Kitesurfer finden auf den Kanareninseln die besten Voraussetzungen, um diesen Sport das ganze Jahr über auszuüben. Der Nordostpassat bläst in die Segel, und man ist allein mit Wind und Wellen. Für alle Liebhaber dieser Sportart ein absoluter Traum, Egal ob Anfänger oder „alter Hase“ – hier sind alle willkommen, für die Windbretter die Welt bedeuten. Die besten Voraussetzungen für die Sportart finden sich auf allen Inseln, aber besonders beliebt sind Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Vor deren Küsten lässt sich auch so mancher internationale Profi über die Wellen tragen. Internationale Meisterschaften, die regelmäßig ausgetragen werden, belegen, dass es sich bei den Kanaren um einen echten „Hot-Spot“ für diesen Wassersport handelt. Nicht selten begegnet man bekannten Größen der Surferszene, die sich auf den Kanaren auf Wettbewerbe vorbereiten. Nicht umsonst sind kanarische Surfer auf internationalem Niveau als ernst zu nehmende Konkurrenz bekannt.
Auf Teneriffa ist El Médano mit seiner permanenten Brise das Mekka das Surfparadies. Auf Gran Canaria konzentrieren sich die Freaks am Strand Pozo Izquierdo auf der Südwestseite der Insel oder in der Hauptstadt Las Palmas. Auf Lanzarote ist es ebenfalls die Nordostküste rund um Costa Teguise beliebtestes Ziel für Anfänger und Fortgeschrittene, während die Famarabucht im Nordwesten mit ihren Strömungen nur für Könner geeignet ist. Auf Fuerteventura trifft sich die Windsurferschar an der Costa Calma oder am Strand Sotavento vor Jandia. Der Inselnorden um El Cotillo und Corralejo ist nur für erfahrene Surfer geeignet, und an der Westküste sorgt die Kombination von Wind und häufig hohen Brandungswellen für eine Herausforderung.
Wer das Glück im Urlaub auf dem Brett sucht, findet auf den Kanareninseln die idealen Voraussetzungen.




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Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:13



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La Palma - Südstraße bleibt weiter Mittelpunkt der Polemik

Nach 7 Monaten immer noch Großbaustelle

Geht man nach der reinen Möglichkeit, dann kann es in zweieinhalb Monaten bereits wieder regnen, und bis dahin kann man einfach nicht glauben, dass diese Straßenbaumaßnahmen bereits abgeschlossen sind. - Wir erinnern uns, am 1. Weihnachtsfeiertag waren bedeutende Teilstücke der LP1 zwischen Tajuya und Fuencaliente durch Erdrutsche schwer angegriffen. - Auch die Zufahrten aus Los Canarios in die Ortsteile Las Indias und Las Caletas waren zeitweise nicht mehr passierbar, so dass Fuencaliente nur noch von der Ostseite aus zu erreichen war, und wer nach Las Caletas wollte, der musste zunächst über Las Indias ganz runter ans Meer, und dann von unten wieder auf der anderen Straße hoch. - Ausgelöst hatten diese Murenabgänge und Erdrutsche schwere Regenfälle, und da beim letzten Feuer im August viel Vegetation verbrannt war, konnten Wurzelballen und dichter Bewuchs diese starke Wassererosion nicht stoppen. - Zuerst Feuer, dann Wasser, zusammen mit unserer rauen Orographie ein miserables Trio der Naturkräfte, und guckt man sich diese Insel mal mit ihren tiefen Schluchten und Einschnitten an, dann kann man schon ahnen, dass Erosion bei der Formung dieser Insel nach dem Vulkan gleich die Zweite Geige gespielt hat, und weiter spielt. - Unsere Anfälligkeit für solche Naturgewalten ist uns also schon bewusst, oder sollte uns zumindest bewusst sein, die andere Geschichte aber ist, wie wir damit planerisch umgehen. - Nachdem nun die Straße in den Süden offiziell für mehrere Monate gesperrt war, überlegte man in der Insel- wie auch in der Provinzregierung, wie man denn möglichst schnell, aber auch gut die Schäden an der Straße wieder regeln könnte. - Dabei kommt ein Punkt ganz interessant zum Tragen, dass nämlich die gesamte Trasse der LP1 zwischen den Breñas, über Fuencaliente bis hin nach Tajuya komplett neu gemacht werden soll. - So nach dem Vorbild des Ausbaus der Inselringstraße von Santa Cruz aus in den Norden. - Also verbreitern, Tunnels und Brücken anlegen um die vielen Kurven zu glätten, und daraus eben einen leistungsfähigen und modernen Verkehrsweg zu machen. - Es wäre ja nun unverständlich bis sehr teuer, zuerst die alte Trasse zu flicken, um dann ein bis drei Jahre später eh die ganze Straße neu zu machen.

Allerdings konnte man die notwendigen Mittel nicht so schnell klar machen, und auch Vorgänge wie Landenteignungen müssten ja in Rekordzeit durchgebracht werden, genau so wie die notwendige Ausschreibung der Arbeiten. - Auch auf den öffentlichen Druck hin, dass man endlich diese Straße wieder nutzen wollte, verabschiedete man sich dann von der Idee, gleich die "große Lösung" vorzuziehen, und begnügte sich mit einer halbherzigen Notreparatur der Trasse. - Die gerät allerdings zeitlich und auch was die finanziellen Mittel anbelangt völlig aus den Fugen, mit ein bisschen Reparatur hier und schnellem Aufschütten dort ist es nicht getan, die Bauarbeiten kommen nur ganz mühsam und schleppend voran, wenn sie nicht gar wieder still liegen, weil ein planerisches oder finanzielles Problem aufgetaucht ist. - So gilt immer noch eine stundenweise Teilsperrung der Strecke tagsüber, weil die Bauarbeiten sonst gar nicht voran gehen, und man hat wohl bei der ersten Einschätzung der Schäden nicht überblickte, wie langfristig und aufwendig die Arbeiten an der Strecke sein würden. - Bis zum Winter wird das niemals fertig, so zumindest der Eindruck eines jeden Passanten, und die planende Politik lässt uns ziemlich uninformiert darüber, wie lange man denn noch auf freie Fahrt nach Fuencaliente warten muss. - Klar kann man sich, zumindest als Inselgast, mit der temporären Sperrung arrangieren, aber unser Anspruch an gute Verkehrswege leidet schon deutlich an der schwammigen Konzeption für die Reparatur der Südstraße. - Noch ist die Vegetation dort im Süden nicht so weit wieder hergestellt, dass Pflanzen die Flanken der Straße bei heftigen Niederschlägen schützen könnten, und so blicken alle mit Angst und Vorsicht auf den nächsten Winter, was der denn an Regenfällen bringen wird. - Das sieht da ziemlich nach System Hoffnung aus, und da wir brave und gläubige Bürger sind, wird uns der Regen diesen Winter schon verschonen…
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Europagelder haben den Kanarischen Inseln viel gebracht

In einer gemeinsamen Studie der Universitäten von La Laguna und von Madrid sowie der CajaCanarias wurde der Effekt der Gelder aus den europäischen Fonds für die Kanaren zwischen den Jahren 1989 und 2006 untersucht. Die Idee der sogenannten „Kohäsionsfonds“ ist, die Wirtschaften des Südens und des Nordens einander anzunähern, das heißt die Nachteile in der Infrastruktur durch Geldtransfer und Investitionen in den Ländern der Südschiene auszugeichen.

Die Kanaren wurden dabei als „ultraperiphäre Region“ besonders reich bedacht, wie man der Studie entnehmen kann. Insgesamt flossen zwischen 1989 und 2006 4,67 Milliarden Euro an die Kanaren, wobei die jährlichen Summen um die 300 Millionen pendelten und 1997 mit 339 Millionen ihren Höhepunkt erreichten. Das sind 1,1% des gesamten Bruttosozialprodukts der Inseln, wobei sich dieses Geld als Stimulanz auf die örtliche Wirtschaft so auswirkte, dass der Gesamteffekt knapp 3% des Bruttosozialprodukts ausmacht. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt belaufen sich auf die Schaffung von jährlich 7.500 zusätzlichen Arbeitsplätzen, von 2000 bis 2006 waren es sogar 8.900 im Jahr.
Nach Meinung der Verfasser der Studie waren die allgemeinen Effekte der Europahilfen erheblich. So gelang es, das Durchschnittseinkommen der Canarios von 74% des Einkommens in den 15 EU-Ländern des Jahres 1988 auf 83% derselben 15 Länder im Jahre 2006 zu erhöhen.


Kanarische Inseln - Kanarische Polizei erregt weiter Kritik

Kanaren-Chef Paulino Rivero muss sich derzeit einige Kritik gefallen lassen. Größter Stein des Anstoßes ist weiterhin der kanarische Polizeikörper, dessen Beamte erst vor wenigen Wochen den Dienst aufgenommen haben. Während vor allem die politischen Gegner der regierenden Coalición Canaria (CC) die Policía Canaria als „unnötig“ und „reine Geldverschwendung“ kritisieren, monieren die Beamten der staatlichen Polizeikörper Guardia Civil und Policía Nacional, sie wüssten nicht einmal, welche Aufgabenbereiche Kompetenz der kanarischen Kollegen seien.
Die Polizeigewerkschaft SUP kritisierte in diesem Zusammenhang beispielsweise, es bestünde überhaupt keine Notwendigkeit bzw. Nachfrage, die die Schaffung eines weiteren Polizeikörpers rechtfertige. „Die Sicherheit ist auf den Inseln mehr als unter Kontrolle “, hieß es in einer Pressemitteilung wörtlich. „Dafür sollte aber mehr ins Wohnungswesen, Bildung und Maßnahmen zur Verringerung der Arbeitslosigkeit investiert werden.

Aller Kritik zum Trotz hat das spanische Innenministerium die Policía Autonómica Canaria im Rahmen einer Sitzung des regionalen Sicherheitsausschusses am 12. Juli in Madrid abgesegnet. Die Missstimmung zwischen den staatlichen und dem autonomen Polizeikörper wurde bei dieser Gelegenheit als „Missverständnis“ abgetan.


Kanarische Inseln - Nachfrage nach gemeinnütziger Arbeit steigt

Im Laufe des Jahres haben sich bis jetzt 50 Prozent freiwillige Helfer mehr gemeldet, als sonst üblich. Insgesamt 400 Personen informierten sich über die Möglichkeiten einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Davon haben 140 tatsächlich eine Aufgabe gefunden, für die sie sich engagieren möchten. Die Bandbreite ist groß. Gemeinnützige Vereine kümmern sich unter anderem um Behinderte, Senioren, Kranke verschiedenster Art, Umweltschutz, Frauen, benachteiligte Kinder, Drogenabhängige, Immigranten oder in der Homosexuellen-Szene. Wer sich für ein Einsatzgebiet entscheidet, erhält zwei vorbereitende Einführungskurse, und dann kann es losgehen.
Vornehmlich melden sich junge Menschen, aber auch immer mehr in der Lebensmitte und sogar Senioren suchen eine erfüllende Aufgabe. Viele geben als Grund an, mehr freie Zeit zu haben und sich durch den Einsatz sinnvoll und besser zu fühlen. Auch Arbeitslose fühlen sich dann oft, wieder mehr als wertvoller Teil der Gesellschaft.


Kanarische Inseln - Bodyboard – Körperbeherrschung pur

Ähnlich wie beim Wind- und Kitesurfen überwältigt die Bodyboarder auf dem Brett im Atlantik das Glücksgefühl. Im Gegensatz zu den Surfern mit Segel brauchen sie jedoch nicht den Wind, sondern die perfekte Welle, um ihren Sport auszuüben. Geduldig liegen sie vor der Küste auf der Lauer. Ein Auge ist dabei immer auf den Horizont gerichtet. Man will die besten Wellen ja rechtzeitig anrollen sehen, um sie auch nehmen zu können. Auf dem Wellenkamm, kurz vor dem Brechen, beginnt dann das Abenteuer. Die Bodysurfer fahren liegend, knieend oder stehend die Welle entlang, drehen sich oder sind kurzzeitig verschwunden, wenn sie durch die Wellenröhren sausen. Ein Kick, den nur verstehen kann, wen die Faszination für diesen Sport gepackt hat. Auf allen Kanareninseln gibt es Strände, die durch die Richtung ihrer Wellen oder die Stärke der sich aufbauenden Wellen besonders beliebt sind. Im Norden Teneriffas sind es zum Beispiel die Playa Martianez in Puerto de la Cruz oder die nicht ganz ungefährliche Bucht Socorro in Los Realejos.
Schon die Kleinsten vergnügen sich beim Spiel mit den Wellen, wobei sie mit einfachen und bunt bedruckten Styroporbrettern in den geschützten Buchten Vorlieb nehmen. Das ist dann so eine Art kanarisches „Schlittenfahren“.


La Gomera - Mit den Stauseen zu neuen Ufern

Die Inselregierung von La Gomera arbeitet mit Hochdruck an der Ausarbeitung konkreter Pläne für die elektrische Versorgung der Insel. Das ehrgeizige Ziel ist, in absehbarer Zeit den Energiebedarf der Insel zu 90 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Damit will man nicht nur innovative Wege gehen, die die Insel autark machen sollen, sondern auch dazu beitragen, die Umweltbelastung zurückzuschrauben. Genutzt werden vor allem Sonne, Wind und Wasser. Gerade in Bezug auf das Wasser sollen die natürlichen Stauseen und künstlichen Becken genutzt werden. Jeweils zwei miteinander verbundene Seen, die in verschiedenen Höhenlagen liegen, werden so miteinander verknüpft, dass die Kraft des Wassers beim Bergabfließen Strom erzeugen soll. Die Inselregierung hat bereits mit dem spanischen Unternehmen Red Eléctrica de España, das für die Verteilung des Stroms zuständig ist, ohne selbst zu produzieren ein Abkommen geschlossen. Unterstützung, vor allem finanzieller Art, erwartet die Insel auch von der Zentralregierung in Madrid.
„Im nächsten Schritt werden wir nun Studien und Projekte ausarbeiten, die uns der Realisierung unserer Pläne näher bringen werden. Spätestens Anfang 2011 soll die Umsetzung beginnen“, bestätigte Inselpräsident Casimiro Curbelo.


El Hierro - Neues Mega-Wasserkraftwerk auf El Hierro – Die kleinste Kanareninsel wird Selbstversorger

Die kleinste Kanareninsel soll künftig ihre gesamte Energie aus erneuerbarer Energie beziehen. Wind- und Wasserkraftwerke sollen die benötigte Energie liefern. Nach den Plänen der spanischen Zentralregierung in Madrid soll die Kanareninsel El Hierro die erste Insel der Welt werden, welche ihre gesamte Energie zukünftig aus Wind- und Wasserkraftanlagen beziehen wird. Das ehrgeizige Projekt besteht aus dem Bau eines Wasserkraftwerks von 9,9 MW, das über drei 3,3 MW-Turbinen verfügen wird, sowie einem Windpark. Die Initiative, an der die Inselregierung selbst auch beteiligt ist, erfolgt gleichzeitig mit der Gründung der Gesellschaft Gorona del Viento El Hierro S.A., einem Unternehmen, das künftig die Anlage betreiben wird und an der außer der Inselregierung auch noch Unternehmen wie das Technologische Institut der Kanarischen Inseln (ITC) oder der Energieversorger Endesa beteiligt sind. Das Wasserkraftwerk wird sich zwischen zwei künstlichen Stauseen, die in unterschiedlicher Höhe liegen, befinden.
Das Wasserkraftwerk wird Energie mittels der durch das Wasser bewegten Turbinen erzeugen, wobei es sich den Höhenunterschied zwischen den beiden Stauseen zu Nutzen macht. Um das Wasser in die Gegenrichtung zu befördern, wird die vom Windpark erzeugte Energie benutzt. Mit diesem Projekt, wird sich die Kanareninsel El Hierro an die Spitze der Gewinnung von Energie aus anderen alternativen Mitteln als der Verbrennung von fossilen Brennstoffen setzen.


Teneriffa - Millionenhoher Schuldenberg der Gemeinden

Die 31 Gemeinden Teneriffas haben einen beachtlichen Schuldenberg angehäuft. Sie stehen bei Banken oder anderen Kreditinstituten insgesamt mit 334.107.000 Millionen Euro in der Kreide. So war zumindest der Stand am Ende des letzten Jahres. Das heißt, auf jeden Bewohner der Insel kommen rund 37.129 Euro, die die lokalen Verwaltungen ausstehen haben. Die Gemeinden der Nachbarinsel Gran Canaria sind mit noch zwei Euro mehr pro Kopf noch etwas höher verschuldet.
Allein die Stadt Santa Cruz schlägt dabei mit 97,4 Millionen Euro zu Buche. In Relation zu ihren Einwohnern gesehen, wird sie aber von Buenavista del Norte übertroffen. Um die Kredite dieses Ortes auszugleichen, müsste jeder Einwohner rund 1.136,69 Euro löhnen. Betrachtet man ausschließlich die geschuldete Summe bleibt die Hauptstadt Spitzenreiter. Ihr folgen La Laguna mit fast 61 Millionen Euro Schulden, Adeje (24,2 Mio.) und Puerto de la Cruz (20 Mio.).

Es gibt aber auch „Sparschweine“ unter den Gemeinden. So ist die Pro-Kopf-Belastung in La Matanza, San Juan de la Rambla, El Tanque und Garachcio am niedrigsten. Am besten steht La Matanza mit nur knapp 22 Euro pro Nase da. Die Inselregierung macht in der Schuldenfrage übrigens auch keine Ausnahme. Sie jongliert mit einem Schuldenberg in Höhe von mehr als 384 Millionen Euro.
Keine Frage, dass Finanzkrise und Arbeitslosigkeit die Gemeinden vor eine schwierige Aufgabe gestellt haben, die jede Stadtkasse schwer belastet. Trotzdem muss man nach vorne blicken und darauf hoffen, dass mit einem hoffentlich baldigen Aufschwung auch das Schuldenpaket schmilzt. Bis dahin ist überall „Schmalhans Küchenmeister“.


Teneriffa - Wie viele Personen passen in einen Polo?

Die lokale Polizei staunte nicht schlecht, als sie nachts einen überfüllten VW Polo auf der Avenida Marítima in Santa Cruz stoppte. Dass das Fahrzeug überladen war, hatten sie bereits erkannt. Als aber sage und schreibe zehn (!) Personen ausstiegen, waren sie doch mehr als verwundert. Der 23-jährige Fahrer hatte alle nötigen Papiere und war auch nicht alkoholisiert. Dennoch erhielt er eine Anzeige wegen eines schweren Vergehens gegen die Straßenverkehrssicherheit. Ein VW Polo ist eben doch kein VW Bus.





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Freitag, 30. Juli 2010, 14:23



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;



La Palma - Charco Azul wird verschönert

„Charco Azul“, „blaue Pfütze“, nennt sich eine idyllische Meerwasser-Badelandschaft im Nordosten La Palmas in der Gemeinde San Andrés y Sauces. Es ist eine der wenigen Bademöglichkeiten in diesem Teil der Insel und entsprechend beliebt und genutzt von Einheimischen wie Besuchern.

Erdrutsch im März 2009

Im März des vergangenen Jahres war es plötzlich zu einem Erdrutsch gekommen, wodurch die Badebecken teilweise geschlossen werden mussten. Da das Ereignis in den frühen Morgenstunden stattfand, kamen Menschen dabei nicht zu Schaden.
Nach mehreren Ankündigungen und Planungen hat die Küstenbehörde zusammen mit dem Umweltministerium nun die Gelder freigegeben, die nötig sind, um den Charco Azul zu renovieren. 612.000 Euro soll das Projekt kosten und über die Sommermonate durchgeführt werden.

Wanderweg

Wie Bürgermeisterin Nieves Dávila bekanntgab, soll außerdem ein Wanderweg vom Ortskern von Los Sauces zum Charco und zum kleinen Fischerhafen Puerto Espíndola angelegt werden. Traurig sind die Bewohner allerdings darüber, dass der sommerliche Badebetrieb durch die Arbeiten stark eingeschränkt sein wird.


La Palma - Salz aus La Palma – heiß begehrt

Wenn man einen Ausflug zur Südspitze der Insel La Palma nach Fuencaliente (heute: Los Canarios) unternimmt, dann sieht man in der Nähe des Leuchtturms die alten Salinen der Insel, und bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass sie noch in Betrieb sind. Das ist erstaunlich, denn vielerorts mussten traditionelle Salinen schließen, weil sie wegen der erforderlichen Handarbeit mit der industriellen Salzherstellung nicht mehr konkurrieren konnten.
Auf La Palma ist das anders: 600 Tonnen naturreines Meersalz werden dort jährlich produziert, das meiste davon in den Sommermonaten. Zwar kostet es im Geschäft etwa das Doppelte von Industriesalz, aber den Palmeros ist das egal, sie halten ihrem Salz die Treue. Besonders für die „Papas arrugadas“ scheint es unverzichtbar. Eine kürzlich gemachte Umfrage ergab, dass es in 85% der Haushalte auf La Palma nur Salz aus Fuencaliente gibt, in nur 6 % gab es auch anderes Salz, und der Rest wusste nicht, welches Salz man zu Hause verwendet, so dass man von mindestens 90% Verwendung eigenen Salzes ausgehen darf.

Die „Salzblume“

So bleibt fast die gesamte Produktion auf der Insel, nur ein kleiner Teil, etwa zwei Tonnen jährlich, wird für Gourmets nach Deutschland exportiert. Doch dies ist nicht das „normale“ Salz, sei es grob oder fein gemahlen, es ist eine Spezialität: Flor de Sal (Salzblume). Auf einer Webseite wird es etwas blumig so beschrieben: „In der Abenddämmerung warmer Sonnentage, wenn sich die Passatwinde aufs Meer zurückziehen, wird die feine Salzschicht mit einem Sieb in vorsichtigen und regelmäßigen Bewegungen eingesammelt. Trotzdem muss dieses Einsammeln in einer gewissen Geschwindigkeit vor sich gehen, weil die Salzschicht, wenn sie erst zerbrochen ist, anfängt zu sinken. Auf diese Weise werden alle wertvollen Qualitäten dieser „Salzblume" erhalten, die aus der Natur des Meeres stammen. Ihre Essenz zeichnet sich durch einen geringeren Natriumgehalt aus und einen besonderen Reichtum an Magnesium. Daher erkennt man „Flor de Sal“-Meersalz an seinem Geschmack und an der Konsistenz. Diese Delikatesse sollte immer in der letzten Phase der Zubereitung, kurz vor dem Servieren, hinzugefügt werden, da sie sich sehr leicht auflöst. Sie besitzt einen delikaten und subtilen Geschmack, der sich am Gaumen verstärkt und den natürlichen Geschmack der Speisen hervorhebt wie kein anderes Salz.“
(Quelle: www.kanarischelebensart.net)

Neue Vermarktungsideen

Trotzdem muss sich die Saline für die Vermarktung neue Strategien ausdenken, wenn sie langfristig überleben will. Da das Meerwasser dort sehr sauber ist und die Produktion ohne Zusatz- oder Schadstoffe erfolgt, möchte Andrés Hernández, der die Saline in dritter Generation führt, gerne das Prädikat „ökologisch“ für sein Salz verwenden. „Besonders hervorzuheben ist der sehr hohe Jodgehalt, der etwa zweimal höher ist als bei anderem Meersalz, das man in Mitteleuropa bekommt. Das hängt mit der schonenden Trocknung des groben Salzes in der Sonne zusammen. Wird das grobe Salz zur Trocknung im normalen Drehrohrofen erhitzt, so verflüchtigt sich immer zuerst Jod aus seinen Salzverbindungen“ (Quelle s.o.). Das „Öko“-Etikett scheitert aber daran, dass in Spanien die Salzgewinnung dem Bergbau zugeordnet ist, und somit als Industrieproduktion gilt. Politiker der Insel versuchen derzeit, das Gesetz in Madrid ändern zu lassen, damit das Salz von Fuencaliente als das klassifiziert werden kann, was es ist: ein Lebensmittel aus der Landwirtschaft. Falls das gelingt, eröffnen sich neue Marktchancen sowie die Möglichkeit für Hilfen und Subventionen speziell für Ökoprodukte.
Eine andere Chance, Interesse besonders bei Touristen zu wecken, wäre ein Besucherzentrum, wo die Salzgewinnung erklärt und demonstriert wird. Genau das möchte Hernández einrichten, dazu vielleicht auch ein Restaurant, wo palmerische Spezialitäten kredenzt werden. Ohnehin sind die alten Lagerräume der 1967 gegründeten Salinen inzwischen zu klein geworden, dazu gibt es nur noch einen Trockenofen, eine Salzmühle und zwei Verpackungsgeräte – das war‘s. Eine neue Touristenattraktion am „Ende der Welt“, wo es außer Vulkan, Wind und Meer nicht viel gibt, wäre ganz sicher eine gute Idee – sozusagen das „Salz in der Suppe“ jedes La Palma-Besuches.


Kanarische Inseln - Vorzugsbehandlung

Die Expräsidenten der kanarischen Regierung sollen einen speziellen Status erhalten. Das wird durch ein Dekret geregelt werden, das die Regierungskoalition CC-PP zurzeit in Arbeit hat. Danach erhalten die ehemaligen Präsidenten den Status „Präsident auf Lebenszeit“. Das geht Hand in Hand mit einer angemessenen Pension, Assistenten, materiellen Mitteln und Privilegien wie protokollarische Behandlung bei offiziellen Veranstaltungen. Die Idee war bereits während der Amtszeit des ehemaligen Kanaren-Chefs Manuel Hermoso diskutiert worden, soll jedoch erst jetzt realisiert werden. Die Opposition hat bereits heftig protestiert.


Kanarische Inseln - Fährschiff vom Stapel gelaufen

Die Reederei ARMAS sorgt zusammen mit ihrem Konkurrenten FredOlsen dafür, dass die Kanarischen Inseln auch für den Fracht- und den Fahrzeugverkehr miteinander verbunden bleiben. Da die Fährschiffe aber schon etwas in die Jahre gekommen waren, begann ARMAS im Jahre 2003 mit der Erneuerung seiner Schiffe.
Als achtes Schiff der modernisierten ARMAS-Flotte ist am 15. Juli die „Volcán del Teide“ von der Barreras-Werft in Vigo (Galicien) vom Stapel gelaufen. Es ist das größte Schiff, das die Werft je gebaut hat, und beeindruckt durch seine Kapazität: Das 178 m lange und 30.000 BRT schwere Schiff bietet auf neun Decks Platz für 1.500 Passagiere, 350 PKWs und 2 laufende Kilometer an Fracht (z.B. Container auf LKWs). Besonders wurde auch auf Komfort geachtet: Die 500 Schlafplätze und 124 Doppelkabinen sollen so angenehm wie auf einem Kreuzfahrtschiff sein. Als weitere Annehmlichkeiten gibt es Kinos, Kindergärten, Aussichtspunkte, Spielsäle, Bars, Buffets und sogar ein Schwimmbad.

Das beste an der „Volcán del Teide“ ist aber zweifellos ihre Geschwindigkeit. Bis zu 26 Knoten erreicht das neue Schiff und ist damit schneller am Ziel als alle seine Vorgänger. Denn so komfortabel ein Fährschiff auch sein mag, das Wichtigste ist doch immer, schnell anzukommen.


Kanarische Inseln - Umweltschutzorganisationen setzten sich für „Giftfreie Kanaren“ ein

Mit Insekten- und Pflanzengiften hat man in der Vergangenheit einen sehr lockeren Umgang gehabt. Rattengiftköder in Naturschutzgebieten und mit Gift verseuchtes Obst sind auf den Kanaren keine Seltenheit. Eine Kooperation mit der Umweltschutzorganisation SEO/Birdlife soll den Einsatz von Gift in der Landwirtschaft auf den Kanaren reduzieren.
Das größte Problem sei, dass Gifte aller Art sehr leicht erhältlich seien, so die Umweltschützer. Oft sei den Landwirten dabei überhaupt nicht bewusst, dass sie damit nicht nur das Übel, das sie bedrückt, bekämpfen, sondern indirekt in die Flora und Fauna eingreifen. Deshalb ist das erste Ziel eine umfassende Fortbildung für Mitarbeiter der Umweltschutzämter, freiwillige Helfer und betroffene Landwirte. Gleichzeitig werden konkrete Studien zur Nutzung von Gift und dessen direkte oder indirekte Auswirkungen vorgenommen. Auch eine Untersuchung, wie groß die Bedrohung für die Landwirte ist und welche umweltverträglicheren Alternativen zur Verfügung stehen, ist in dem mehrjährigen Aktionsplan vorgesehen.

Schutz des Viehs auf Fuerteventura

Auf der Wüsteninsel benutzen die Viehzüchter Gift, um sich gegen Raben zu wehren. Der kanarische Rabe, der eine eigene Spezies ist, sowie Mäusebussarde greifen gebärende Schafe oder Ziegen an und töten das Neugeborene. Das eingesetzte Gift, um diese Population in Schacht zu halten, bedroht aber indirekt andere Vogelarten, wie zum Beispiel den kanarischen Aasgeier. Dabei handelt es sich um eine endemische Vogelart, die vom Aussterben bedroht ist. Der erste Schritt für die Naturschützer ist es herauszuarbeiten, wie groß der Schaden durch diese Attacken wirklich ist. Manchmal wird eine Bedrohung viel höher eingeschätzt, als sie tatsächlich ist. Danach folgen Alternativ-Maßnahmen. So lernen die Landwirte, wie sie die werdenden Schaf- und Ziegenmütter schützen können, ohne Gift einsetzen zu müssen. Eine Möglichkeit wäre, sie zum erwarteten Geburtstermin von der Herde zu trennen und in geschützten Unterkünften unterzubringen.

Gift in der Landwirtschaft auf Teneriffa

Das größte Problem auf Teneriffa ist – nach Einschätzung von SEO – der Einsatz von Gift auf Wein- und Tomatenplantagen. Es wird zum Schutz vor Vögeln und Eidechsen eingesetzt, die sich über die reifen Früchte hermachen. Die Tiere nehmen so in trockenen Gegenden Wasser zu sich. Diese Giftaktionen wirken sich aber in der Folge direkt oder indirekt auf andere Arten aus. Viele davon sind endemische Arten, die geschützt werden müssen. Seltene Eidechsen fressen die Köder eben genauso wie ihre weiter verbreiteten Gattungsgenossen. Eine mögliche Alternative ist das Anbringen von Tränken für Vögel und Eidechsen. Vor allem in der Reifephase sollen die Früchte so geschützt werden.

Was tun gegen Ratten?

Ein weiterer wichtiger Einsatz der Giftköder auf allen kanarischen Inseln ist die Rattenvernichtung. Jedes Jahr werden Tausende von Euro von Städten und Gemeinden, aber auch Privatpersonen ausgegeben, um Ratten zu töten. Auch hier sind seltene Vogelarten bedroht, für die die Ratte ein Beutetier ist. Ist das Fressen vergiftet, verendet auch der Raubvogel. Hinzu kommen zahlreiche Haustiere, die aus Versehen vergiftete Köder fressen. Sogar Kinder kämpften schon mit dem Leben, weil sie den Köder für ein buntes Bonbon hielten. Auch für diese Plage soll das Projekt gemeinsam mit den Inselregierungen alternative Maßnahmen suchen und in der Realität erproben.

Das Ziel der geplanten Aktivitäten, die nicht nur auf den Kanaren, sondern auch in anderen spanischen Provinzen durchgeführt werden, ist die Minimierung von Gift in der Natur. Dabei müssen die Aktionen auf die jeweilige Situation vor Ort abgestimmt werden. Studien, praktische Experimente und vor allem eine umfangreiche Aufklärungskampagne sind die Bausteine, auf denen das Projekt Life aufbaut.


Kanarische Inseln - Von Hitzschlag bis Sonnenbrand

Das staatliche Wetteramt Spaniens hat sie bereits angekündigt: Auf das Festland, aber auch auf die Kanarischen Inseln rollt eine sommerliche Hitzewelle zu. Experten rechnen damit, dass es in den kommenden Wochen öfter mal zu Hitzealarm kommen wird. Auch in anderen Ländern Europas stöhnten die Menschen im Juli bereits über drückend schwüle Luft und Backofentemperaturen.
Mal davon abgesehen, dass zu heiß auch keine Wohltat ist – die Sommerhitze birgt auch Gefahren. Wobei Senioren, gesundheitlich angegriffene Menschen, Babys und Kleinkinder besonders gefährdet sind.
Horrorvorstellung Nummer Eins – und darüber hinaus ein Hauptgrund für die Überbelegung vieler Notfallpraxen im Hochsommer: der Hitzschlag. Das sogenannte Hyperthermiesyndrom ist die Folge einer gestörten Wärmeregulation des Körpers. Er ereignet sich vor allem bei feucht-heißem Wetter, wenn der Körper nicht in der Lage ist, ausreichend Wärme abzugeben beziehungsweise sich durch Verdunstung (Schwitzen) zu kühlen.
Medizinisch zählt der Hitzschlag zu den Hitzeschäden. Er geht mit einer Körpertemperatur von über 40 Grad Celsius einher und kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Neben den Wetterbedingungen gilt auch körperliche Anstrengung bei schwül-warmem Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit als einer der Auslöser für den Hitzschlag. Wenn über längere Zeit hohe Temperaturen auf den Körper wirken und man sich eventuell in dieser Situation zudem noch körperlich stark anstrengt überhitzt der Körper.
Zu warme, dem Wetter nicht angepasste Kleidung begünstigt die Entstehung eines Hitzschlags außerdem. Doch schon allein eine über längere Zeit bestehende hohe Temperatur kann ausreichen, um die Temperatureinstellung des Körpers aus dem Lot zu bringen.
Wenn die körpereigene Temperaturregelung versagt, vermindert sich die Schweißproduktion. Der sonst abgegebene Schweiß kann den Körper nicht mehr durch Verdunstung kühlen, sodass ein Wärmestau entsteht. Dadurch erhöht sich die Körpertemperatur stetig, bis der Betroffene ab Fieber in Höhe von etwa 41 bis 42 Grad Celsius bewusstlos wird.

Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Der Betroffene ist hilfsbedürftig, fühlt sich benommen und kann sich möglicherweise nur taumelnd vorwärts bewegen.
Symptome für den Hitzschlag zeigen sich auch auf der Haut: Sie ist am gesamten Körper auffällig hochrot bis blaurot und fühlt sich heiß und vor allem trocken an.
Die Symptome der Hitzeerschöpfung ähneln generell denen eines Schocks. Neben Schwindel, Übelkeit und Benommenheit können schwere Kopfschmerzen und Bewusstlosigkeit die Folge sein. Zu einer Hitzeerschöpfung kann es kommen, wenn man sich über längere Zeit bei hohen Temperaturen körperlich anstrengt, ohne dabei ausreichend zu trinken. Durch Trinken würde man das durch Schwitzen und eine verstärkte Atmung verloren gegangene Wasser ersetzen und die Elektrolytverluste ausgleichen. Besonders häufig tritt die Hitzeerschöpfung bei größeren Wanderungen, sportlicher Belastung oder schwerer körperlicher Arbeit auf.
Bei hohen Temperaturen versucht der Körper, überschüssige Wärme abzugeben und sich zu kühlen, um die Körpertemperatur zu regulieren. Dies geschieht zum einen über vermehrtes Schwitzen. Dabei verliert der Körper jedoch in erhöhtem Maße Flüssigkeit und Mineralien (Elektrolyte). Das Blut dickt ein und das Herz muss stärker pumpen, um ausreichend Blut durch den Kreislauf zu transportieren. Außerdem weiten sich die Blutgefäße in der Haut, um über eine verbesserte Durchblutung vermehrt Wärme abgeben zu können.
Hält dieser Zustand über längere Zeit an, steht den inneren Organen nicht mehr ausreichend Blut zur Verfügung: Es folgen die typischen Symptome einer Hitzeerschöpfung. Bei einem Flüssigkeitsverlust bis zu drei Prozent des Körpergewichts (etwa 2,5 Liter bei einer 80 Kilogramm schweren Person) spürt der Betroffene verstärkt Durst und eventuell einen leichten Schwindel.
Verliert der Körper bis zu sechs Prozent seines Gewichts (etwa 5 Liter bei einer 80 Kilogramm schweren Person) an Flüssigkeit, treten Muskelschmerzen und Koordinationsprobleme auf. Der Betroffene ist müde und desorientiert.
Halten die Flüssigkeits- und Elektrolytverluste an, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Atemnot, Bewusstseinstrübungen bis hin zur Bewusstlosigkeit und Krampfanfälle sind möglich. Bleibt eine angemessene Behandlung aus, kann sich der Zustand des Betroffenen bis zur Lebensgefahr verschlechtern.
Ebenfalls zu den Klassikern der Sommer-Erkrankungen zählt der Sonnenstich.
Die sogenannte Insilation entsteht, wenn über längere Zeit intensive Sonnenstrahlung direkt auf den ungeschützten Kopf trifft. Dies reizt die unter der Schädeldecke liegenden Hirnhäute (Meningen).
Ein Sonnenstich tritt häufig bei länger andauernder Aktivitäten im Freien auf. So sind die Betroffenen zum Beispiel am Strand oder bei Sportveranstaltungen häufig der prallen Sonne ausgesetzt. Auch Bauarbeiter, die im Freien arbeiten, sollten darauf achten, dass sie sich vor intensiver Sonne schützen.
Insolation verursacht Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Ganz typisch ist ein heißer, hochroter Kopf beziehungsweise Nacken – die restliche Körperhaut bleibt unauffällig.
Darüber hinaus können folgende Kennzeichen auf einen Sonnenstich hindeuten:
Erhöhter Pulsschlag, Fieber, Ohrensausen, Unruhe, Benommenheit, Brechreiz und Erbrechen, Abgeschlagenheit und Nackensteifigkeit (die wird auch Meningismus genannt).
Charakteristisch an einem Sonnenstich ist die Tatsache, dass die Symptome oft erst Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auftreten. Dies ist besonders häufig bei Kindern zu beobachten; sie entwickeln plötzlich Fieber und müssen sich übergeben.

Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung ersten bis zweiten Grades, die durch ultraviolette Strahlung – vor allem durch die UVB-Strahlung ausgelöst wird. Prinzipiell können jedoch auch UVA- und UVC-Strahlung zu Sonnenbrand führen, allerdings sind hier höhere Strahlungsdosen notwendig. Starke Sonneneinstrahlung kann zu direkten Zellschäden und zu Entzündungen der Haut führen. Dies äußert sich durch Rötungen, Juckreiz, Blasenbildungen in schweren Fällen und späterem Abschuppen der Haut. Ein Sonnenbrand entsteht, wenn die Pigmentierung der Haut, welche die UV-Strahlung abblocken soll, nicht ausreicht. Dies ist besonders bei sehr hellhäutigen Menschen, bei Kindern oder bei intensiver Sonneneinstrahlung der Fall. Die Strahlen dringen dann in tiefere Hautschichten vor, wo sie für die Ausschüttung von sogenannten Entzündungsmediatoren verantwortlich sind. Das Resultat sind Entzündungsreaktionen mit den typischen Symptomen des Sonnenbrands.
Sonnenbrand entsteht häufig nach: zu langen Sonnenbädern, der Verwendung eines Sonnenschutzproduktes mit zu niedrigem Lichtschutzfaktor. Auch wird gern die Sonneneinstrahlung durch Reflektion unterschätzt – zum Beispiel an bewölkten Tagen oder im Schatten. Auch längere Aufenthalte auf dem Wasser (z.B. beim Schnorcheln, Surfen oder Segeln) gelten als Auslöser für den Sonnenbrand, weil die Reflektion die Strahlungs-Intensität erhöht. Die Einnahme bestimmter Medikamente (wie Johanniskraut, Antibiotika) oder ätherischer Öle erhöhen bisweilen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Auch Schweißbildung verschärft das Risiko für einen schmerzhaften Sonnenbrand.
Ganz gleich, um welche Form von gesundheitlicher Sonnenschädigung es sich auch handelt – die vorbeugenden Maßnahmen sind eigentlich generell die gleichen: So empfehlen Experten, vor allem die pralle Mittagssonne möglichst zu meiden; etwas was in den südlichen Ländern wie Spanien schon lange gang und gäbe ist. Auch Anstrengungen, wie etwa Sport, sollten möglichst in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Generell ist im Hochsommer zu luftig-leichter und nicht eng anliegender Kleidung zu raten, weil diese einen möglichen Hitzestau des Körpers noch begünstigt. Und: Ein Sonnenhut oder ein Baseballcap sollte zum modischen Must-Have bei Affenhitze werden. Die Kopfbedeckung schützt nicht nur die Haut vor Sonne, sondern auch die empfindliche Kopfhaut vor direkter Einstrahlung.


La Gomera - Auf dem Flughafen La Gomera ist nun das Flugzeugnavigations-System AFIS im Einsatz

Auf dem Flughafen der kleinen Kanareninseln La Gomera kommt seit Donnerstag (29. Juli) die Flugzeugnavigation AFIS (Airport Flight Information Service) zum Einsatz. Hierbei handelt es sich nicht um eine Verkehrslenkung für die anfliegenden Flugzeuge, sondern um einen Informationsdienst, der dem Piloten wichtige Informationen für die geplante Landung übermittelt. Diese Art von Fluginformationsdienst kommt nur für Flughäfen mit weniger als 50 Operationen pro Tag in Frage. Das spanische Entwicklungsministerium plant etwa ein Dutzend kleinere Airports in Spanien mit dem System auszurüsten-, dies gab die OACI (Organización de Aviación Civil Internacional) bekannt.
“In Spanien wird das Airport Flight Information Service System ab dem 29. Juli auf dem Flughafen La Gomera in Betrieb genommen”, so José Blanco, der spanische Minister für Inlandsentwicklung. “Es folgt der Airport der kleinsten Kanareninsel El Hierro.” Die jährlichen Betriebskosten für den Flughafen La Gomera sollen laut SENASA (Servicios y Estudios para la Navegacion Aerea y la Seguridad Aeronautica) nun um satte 67 % von 850.000 auf 285.000 Euro zurückgehen. Bei AFIS (Airport Flight Information Service) handelt es sich lediglich um einen zusätzlichen Dienst, den ein Flughafen den Airlines anbietet. Ob der jeweilige Pilot die Informationen des AFIS nutzt, obliegt ihm allein.


Teneriffa - Bauarbeiten am Granadilla-Hafen dürfen weitergehen

Am 13. Juli hat Teneriffas Hafenbehörde die Betriebe, die den Zuschlag bei den Ausschreibungen für den Bau des Industrie- und Handelshafens von Granadilla erhielten, informiert, dass sie die Bauarbeiten an dem umstrittenen Projekt ab sofort wieder aufnehmen können.

Baustopp im Februar 2009

Der Bau des Hafens war im Februar 2009 bereits kurz nach Beginn vom Obersten Gerichtshof der Kanaren „vorbeugend“ wieder gestoppt worden. Grund war eine ungeklärte Unregelmäßigkeit im Zusammenhang mit der Umwidmung des Schutzstatus der Seegraswiesen auf dem Meeresboden vor Granadillas Küste. Mit der nicht minder umstrittenen Verabschiedung eines neuen kanarischen Artenschutzkatalogs Anfang Juni dieses Jahres, durch den der Schutzstatus der Seegraswiesen endgültig so entschärft wird, dass ihre Zerstörung im zukünftigen Hafengebiet nicht mehr angefochten werden kann, sieht die Hafenbehörde die Gründe für den „vorbeugenden“ Baustopp als behoben an.
Schon zu diesem Zeitpunkt hatten Umweltschützer und Gegner des Hafenprojektes gewarnt, der einzige Grund für den neuen Artenschutzkatalog, den sie als „Attentat gegen die Biodiversität der Kanaren“ ansehen, sei die Absicht, die letzte Hürde für den Bau des umstrittenen Hafens endgültig aus der Welt zu schaffen.
Die kanarische Regierung, die nie einen Hehl aus ihrer Unterstützung des Bauprojektes gemacht hat, befindet in diesem Zusammenhang hingegen lediglich, der Baustopp sei nichts weiter als „ungerechtfertigte Zeitverschwendung“ gewesen. Schließlich sei der zukünftige Hafen eine Infrastruktur, die für die Schaffung von Arbeitsplätzen auf der Insel „unbedingt erforderlich“ sei.


Teneriffa - Operationen ohne Anästhesiearzt?

Die kanarische Gewerkschaft IC zeigte kürzlich das Kanarische Universitätshospital HUC an. Der Vorwurf: Seit Februar würden größere operative Eingriffe, bei denen nur lokale Betäubungen notwendig seien, ohne Anwesenheit eines Anästhesiearztes vorgenommen.
Außerdem würden präoperative Untersuchungen wegfallen, sodass der Chirurg seinen Patienten bei der OP das erste Mal sähe. Auch wichtige Voruntersuchungsergebnisse würden fehlen. Kein Anästhesist würde die Patienten vor oder während der Operation untersuchen beziehungsweise beobachten. Die Krankenhausleitung wies diesen Vorwurf strikt unterdessen zurück. Lediglich leichte, minimalinvasive Eingriffe würden auf diese Art unternommen. Das sei im Übrigen gängige und zulässige Praxis in allen kanarischen und spanischen Krankenhäusern. Ob es sich um einen Verstoß gegen die Krankenhausvorschriften handelt oder man anstehende Operationen bagatellisiert, um sie als minimale OPs deklarieren zu können, muss nun die Staatsanwaltschaft entscheiden. Dazu wird sie die von der IC vorgelegten Beweise prüfen


Teneriffa - Elena erfüllte ihren Traum

„Mit ein bisschen Unterstützung wird Wollen zu Können“. Dieses leicht abgewandelte spanische Sprichwort beschreibt am besten, was sich am 4. Juli auf dem Teide, Spaniens höchstem Berg, zugetragen hat. An jenem Samstag erreichte gegen 12.52 Uhr nämlich die wegen einer Querschnittslähmung an den Rollstuhl gefesselte Elena Martínez den Gipfel des Vulkans, als erste Rollstuhlfahrerin überhaupt. Ihr Traum wurde wahr, dank der tatkräftigen Unterstützung von 18 freiwilligen Helfern, die der Vereinigung „Montaña para Todos“ („Berg für alle“) angehören und abwechselnd die Joëllette trugen, in der Elena den Gipfel des Teides erreichte, sowie der Stadtverwaltung von Santa Cruz, der Inselverwaltung Teneriffas, der CajaCanarias und dem Roten Kreuz.

Ein Zeichen setzen

Juan Antonio Rodríguez von „Montaña para Todos“ erklärte in diesem Zusammenhang, Elenas Erklimmung des Teides setze ein Zeichen für alle, die sich bisher nicht vorstellen konnten, dass Menschen mit Behinderungen den Wunsch haben könnten, mehr in die Natur zu kommen, und dass das auch tatsächlich möglich ist, selbst unter so extremen Bedingungen wie der Besteigung eines 3.718 m hohen Berges.
Elena Martínez selbst war einfach nur überglücklich einen Traum erfüllt zu haben, den sie bis vor kurzem noch für völlig unmöglich ansah. Auch bedankte sie sich herzlich bei ihren Helfern, ohne deren Einsatz die Verwirklichung ihres Traumes unmöglich gewesen wäre. „Ich habe mich sehr klein gefühlt, an einem riesigen Ort mit unglaublichen Menschen“, meinte sie wenige Tage später, als sie im Rathaus von Santa Cruz empfangen wurde. „Ich kann nur danke sagen.“
„Montaña para Todos“ ist eine gemeinnützige Vereinigung, die bewegungsbeeinträchtigten Menschen die Natur der Insel näherbringen möchte.


Teneriffa - In dreieinhalb Jahren um die Welt gesegelt

Am 30. Dezember 2006, also vor fast genau dreieinhalb Jahren, stachen Juan Manuel de León und Juan Carlos Armas vom kleinen Fischerhafen von Puerto de la Cruz aus in See, um das größte Abenteuer ihres Lebens zu beginnen. In einem Zeitraum von etwa fünf Jahren wollten die leidenschaftlichen Hobbysegler die Welt umsegeln – allerdings auf mehrere Etappen aufgeteilt, da sie zwischendurch zurück in die Heimat mussten, nicht zuletzt um Geld für ihr Abenteuer zu verdienen. Mit ihrer „solidarischen“ Weltumsegelung wollten der aus Puerto de la Cruz stammende Juan Manuel de León, 42, und der aus La Victoria stammende Juan Carlos Armas, 47, ein Zeichen setzen und „eine Botschaft des Friedens und der Bekämpfung von Hungersnot und Ungerechtigkeit“ in die Welt tragen.
Es ist ihnen geglückt: Am 10. Juli, viel früher als geplant, erreichten sie in ihrer 12 m langen Segelyacht „Itaparica“ wieder den Ausgangshafen in Puerto de la Cruz, wo sie von Familie, Freunden und zahlreichen Schaulustigen in Empfang genommen wurden. Und wieder waren auch Marcos Brito, der Bürgermeister von Puerto de la Cruz, sowie mehrere Stadträte von La Victoria anwesend. Die beiden Stadtverwaltungen gehörten besonders während der letzten beiden Etappen der Weltumsegelung zu den wenigen, die das Abenteuer noch finanziell unterstützten.

Über 35.000 Seemeilen lagen hinter den beiden strahlenden Seglern, drei Ozeane, der Suez- und der Panama-Kanal sowie 30 Länder, in denen sie von Botschaftern und zahlreichen Bürgermeistern empfangen wurden. Armas erklärte bei ihrer Ankunft, er kehre zwar mit mehr Falten und grauen Haaren zurück, habe aber im Gegenzug dazu soviel an innerem Reichtum und vor allem „eine Million Freunde“ dazu gewonnen.
„Die Idee entstammt einer Leidenschaft“ – begründete Juan Carlos Armas vor dreieinhalb Jahren ihre geplante Weltumsegelung. „Die Sehnsucht nach Abenteuer, der tiefe Respekt vor der Meeresfauna, der Wunsch verschiedene Völker und Kulturen kennenzulernen und die Begeisterung für das Segeln bilden die Basis unserer Weltumsegelung. Wir wollen dabei zu Botschaftern unserer Insel werden und uns für den Weltfrieden, den Kampf gegen den Hunger, die Not und die Ungerechtigkeit einsetzen. Unsere Botschaft soll eine Botschaft der Eintracht, der Völkerverständigung, des Verständnisses und der Toleranz zwischen den Kulturen sein.“
Die vierte und letzte Etappe startete in Malé, der Hauptstadt der Malediven im Indischen Ozean. Die Itaparica überquerte den Golf von Aden und das Rote Meer. Bei dieser Strecke taten sich die beiden Abenteurer mit drei anderen Schiffen zusammen, um möglichen Angriffen von Piraten besser die Stirn bieten zu können. Unbehelligt erreichten sie Port Said (Ägypten), von wo aus die Durchquerung des Suezkanals startete. Bis auf einen Sturm im Ägäischen Meer verlief die Reise ohne nennenswerte Zwischenfälle. Weitere Stopps waren Malta und Ibiza, danach Alicante, wo ihr Segelschiff repariert werden musste. Bevor sie Puerto de la Cruz erreichten, legten sie noch einen letzten Zwischenstopp auf La Graciosa ein.


Gran Canaria - VW-Importeur Domingo Alonso nimmt neue Photovoltaik Anlage im Südosten von Gran Canaria in Betrieb

Im windigen Industriegebiet von Arinaga, wo schon seit Jahren verstärkt auf Windenergie gesetzt wird, investierte der VW-Importeur “Grupo Domingo Alonso” nun 600.000 Euro in eine große Photovoltaik-Anlage und setzt den Kurs des deutschen Volkswagen-Konzerns fort, der stets auf der Suche nach Initiativen zur Verringerung der Schadstoffemissionen ist. Ein Sprecher bestätigte, dass die “Grupo Domingo Alonso” auch künftig weiter in Richtung erneuerbare Energien, speziell Sonnenenergie denken werde.
“Die geografische Lage der Kanarischen Inseln und vor allem die beständige Sonnenstrahlung garantiert eine hohe Energie-Produktion während des ganzen Jahres, es wäre aus Unternehmer-Sicht ein Fehler, diese Energien brach liegen zu lassen”, so der Sprecher. Der Volkswagen Generalimporteur für die Kanarischen Inseln verfügt nun über ein Photovoltaik-System, welches in seiner Leistung auf etwa 160.680 Kilowattstunden/Jahr eingestuft wird. Insgesamt 612 Photovoltaik-Panele mit je 175 Watt Kapazität sorgen für die Vermeidung von rund 140 Tonnen CO2.




http://www.sandsfm.com/nachrichten.php

http://www.mix101.net

http://www.islacanaria.net/

http://www.kanarenexpress.com

http://www.wochenblatt.es

http://www.lapalma.cc

http://www.comprendes.de

http://www.lanzarote37.de
Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

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Montag, 2. August 2010, 13:05



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;


La Palma - Cabildo und Vodafone bringen Breitband-Internet nach La Palma

Die Inselverwaltung von La Palma und der Mobilfunkanbieter Vodafone prüfen zur Zeit eine Zusammenarbeit, um auf La Palma viele abgelegene Ortschaften mit schnellem Internetzugang auszustatten. Durch die zerklüftete Geographie und die geringe Besiedelung der Insel ist der Zugang per ADSL-Leitung in vielen Ortschaften bisher nicht möglich. Die Schaffung der notwendigen Infrastruktur ist den Telefongesellschaften angesichts des kleinen Marktes schlicht zu teuer.
Dem will das Cabildo nun Abhilfe schaffen und mittels Funkverbindung rund 25.000 Einwohner in ländlichen Gebieten mit schnellem Internetzugang versorgen. Siedlungen ab 200 Einwohner sollen von dieser Initiative profitieren, an der auch die kanarische Regierung beteiligt ist.

Derzeit prüfen die Verantwortlichen, wo die entsprechenden Sendeanlagen aufgestellt werden könnten, um das Signal auch in die abgelegensten Täler zu bekommen.
Pío Lorenzo, im Cabildo verantwortlich für neue Technologien, zeigt sich überzeugt von der baldigen Umsetzung des Plans, mit dem der digitalen Benachteiligung eine Ende bereitet werde. Zudem werde die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in den betroffenen Gebieten gefördert.


Kanarische Inseln - Wann kommen die Kanaren aus der Krise?

Die Arbeitslosenzahlen auf den Kanaren steigen noch immer leicht und sind mittlerweile bei rund 266.000 Personen angekommen. Zum Vergleich: Vor der Krise im Oktober 2007 waren nur 130.000 Canarios arbeitslos gemeldet. Jorge Rodríguez vom tinerfenischen Amt für Arbeit, Industrie und Handel geht davon aus, dass es noch rund fünf Jahre dauern wird, bis der Stand von 2007 erreicht werden kann. „Alles hängt von der Entwicklung des Tourismussektors ab“, so seine Einschätzung. Zur Erläuterung zeigt er die Zahlen aus der Vergangenheit auf. Zwischen den „fetten“ Jahren 1995 und 2007 stieg die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse um 111 Prozent von 400.000 auf insgesamt 900.000. Dies bedeutet, dass jedes Jahr rund 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Mit der Krise kam der Einbruch. „Sollten die derzeit guten Tourismuszahlen konstant bleiben, wird die Erholung schneller vonstatten gehen“, betonte er. Der Juli sei ein optimistisch stimmender Monat gewesen. Die Belegung war im Vergleich zum Vergleichsmonat im letzten Jahr sehr gut gewesen. Vor allem Hotels mit einem guten bis gehobenen Qualitätsstandard seien sehr gut ausgelastet. Besonders der britische Tourismus ziehe spürbar an. Sollte diese Tendenz dauerhaft sein, könnte das Krisental auch schneller durchschritten werden. Auf dem Nullpunkt sei man auf jeden Fall schon angelangt.

Auch von der spanischen Zentralregierung kommen positive Zeichen. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero versicherte gegenüber der kanarischen Delegierten Ana Oramas, dass man sich der Schwierigkeiten aufgrund der ultraperipheren Lage und der Abhängigkeit vom Tourismusmarkt bewusst sei. Aus diesem Grund sei der Archipel von den im Parlament beschlossenen Kürzungs- und Sparmaßnahmen am wenigsten betroffen. Gleichzeitig kündigte er an, die Abgaben im Flugverkehr zu reduzieren und die Modernisierung des Tourismussektors voranzutreiben. Auch die Bananenbauern sollen Subventionen erhalten. Außerdem seien Gesetzesänderungen in Gang gesetzt worden, die es für Arbeitgeber interessant machen sollen, neue Kräfte einzustellen. Damit habe man Zeichen an die Unternehmer gesandt, die Impulskraft entwickeln sollen. Arbeitsplätze entstünden immer durch die Arbeitgeber und nicht durch die Politik. Diese könne die Weichen in die Zukunft aber so stellen, dass sich die Unternehmer animieren ließen, nach vorne zu blicken und zu investieren.


Kanarische Inseln - Fast 30% "All inclusive"

Etwa 29% der kanarischen Hotels arbeiten nach dem „All inclusive“-Prinzip. Damit werden sie in diesem Zusammenhang auf spanischem Territorium nur von den Balearen-Inseln übertroffen, wo zur Hochsaison 43 % der Hotels diese Alles inklusive-Verpflegungsmodalität anbieten. Generell gesehen liegen aber beide spanischen Inselgruppen weit über dem nationalen Durchschnitt von 12 %.


Kanarische Inseln - Ryanair reduziert Kosten für aufgegebenes Gepäck wieder auf fünfzehn Euro

Endlich Ryanair passt Gepäckgebühren an. Leider sind die Kanarische Inseln von Gebührensenkung ausgenommen und Reisende werden hier nach wie vor zur Kasse gebeten.

Ab Mittwoch, 1. September 2010 reduziert der irische Carrier die Gebühren für die Gepäckaufgabe wieder. Für aufgegebenes Gepäck sinkt ab diesem Zeitpunkt die Gebühr erneut auf fünfzehn Euro (15 kg) beziehungsweise 25 Euro (20 kg). Auf Flügen zu den Kanarischen Inseln hingegen, zahlen Passagiere 20 Euro (15 kg) beziehungsweise 30 Euro (20 kg) pro aufgegebenem Gepäckstück.

Erklärtes Ziel der Iren: Noch mehr Passagiere sollen motiviert werden, nur mit Handgepäck zu fliegen. Dies ist weiterhin bis zehn Kilogramm kostenfrei. Zudem können Fluggäste auf www.ryanair.de das sogenannte Samsonite Carryon Gepäck bestellen, das in der Ryanair-Flugzeugkabine untergebracht werden kann.

Stephen McNamara, Head of Communications bei Ryanair, dazu:

"Wir empfehlen unseren Gäste mit leichtem Gepäck zu Reisen - erlaubt sind bis zu zehn Kilogramm. Durch die Erhöhung der Gebühren für aufgegebenes Gepäck in der Sommersaison ist die Zahl der aufgegebenen Gepäckstücke, bei gleichzeitigem Anstieg der Passagierzahlen, zurückgegangen.

Ryanair möchte nun Fluggäste auf den Strecken zu den Kanarischen Inseln animieren, mit leichtem Gepäck zu verreisen und belässt die Gebühren für die Gepäckaufgabe bei 20 Euro und 30 Euro für das schwerere Gepäckstück. Nicht betroffen von diesen Gepäckgebühren sind etwa 70 Prozent der Ryanair-Passagiere auf den Kanaren-Verbindungen, da sie ohnehin nur mit Handgepäck reisen."

Mehr Informationen zu Gepäckgebühren auf www.ryanair.de


Kanarische Inseln - Die beliebteste Sportart auf den Kanaren – Der kanarische Ringkampf “Lucha Canaria

Der kanarische Ringkampf “Lucha Canaria” ist eine Sportart, welche die Canarios eng mit der eigenen Identität verbinden – Seit nunmehr einem Jahr ist Lucha Canaria für ganz Spanien mehr als nur eine Rand-Sportart, der kanarische Ringkampf wird als offizielle spanische Sportart geführt. Auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura und auch auf den kleineren Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro gibt es spezielle Sand-Arenen (10 Meter Durchmesser) für die Sportart, bei der es nicht in erster Linie auf Kraft und Muskelpakete, sondern vielmehr auf blitzschnelle Reaktionsfähigkeit, Ideenreichtum und gute Finten ankommt. Drei Runden â maximal 2 Minuten dauert ein ‘Lucha-Kampf’, bei dem die Kämpfer (Luchadores) Anfangs Schulter an Schulter, jeweils an das aufgekrempelte Hosenbein des Anderen fassend stehen und auf den Startruf des Ringrichters warten.
Erfolgreiche Liga-Kämpfer verfügen über ein Repertoir von über 40 verschiedenen Griffen. Keine Tageszeitung auf den Kanaren, die nach einem Profikampf der Luchadores nicht über das Event berichtet, sogar TV-LIVE-Übertragungen der Federación de Lucha Canaria finden bei den wichtigen Kämpfen statt. Seit einem Jahr ist Lucha Canaria für ganz Spanien mehr als nur eine Rand-Sportart- Im Lopesan-Hotel “Villa del Conde” auf Gran Canaria unterzeichneten Jaime Lissavetzky Diez, der spanische Generalsekretär für Sport, Milagros Luis Brito, kanarische Ministerin für Bildung, Hochschulen, Kultur und Sport, sowie German Rodriguez Hernandez, Präsident der Föderation Lucha Canaria, im Juli 2009 ein Dokument, welches den kanarischen Ringkampf als offizielle spanische Sportart ausweist.


Kanarische Inseln - „Wandern” mit dem Kajak

Versteckte Buchten, die nur vom Meer aus zugänglich sind und eine ungewöhnliche Perspektive auf die Insel bieten Ausflüge per hochseetauglichen Kajak. Die Ansicht gigantischer Steilwände, zum Beispiel vor den Acantillados von Los Gigantes, lässt den Atem stocken. Man fährt in Höhlen oder auf offener See. Manche Ausflüge werden sogar bei Nacht oder als Kombination mit einer Wanderung zu Fuß angeboten. Der Mensch erlebt das Gefühl, ein Miniteil der Natur zu sein. Und trotzdem ist dies keine erschreckende Erfahrung, sondern ein erhebendes Gefühl der Einheit.

Diese Art, die Kanaren zu entdecken wird in den letzten Jahren immer beliebter. Allerdings ist diese Sportart von Wetter und Wellen abhängig. Deshalb wird sie vor allem im Sommer, wenn der Atlantik zur Ruhe gekommen ist, ausgeübt. In kleinen Gruppen, unter fachkundiger Anleitung, begibt man sich dann auf eine Entdeckungsreise, der anderen Art. Vorkenntnisse sind dafür nicht nötig. Ein bisschen Kondition zum Rudern und Abenteuergeist sollte man aber schon mitbringen.
Auf Fuerteventura treffen sich jedes Jahr Anhänger dieser Sportart um einmal die Insel zu umrunden. Rund eine Woche lang sind die Kajakfahrer in einzelnen Etappen unterwegs, und längst nicht jeder, der am Start dabei ist, schafft es auch bis ins Ziel.


Teneriffa - Neuer spanischer Film: Eine Stunde mehr in Canarias

So lautet der Titel des Spielfilms, der Mitte Juli in den spanischen Kinos angelaufen ist. Die spanisch-kolumbianische Koproduktion wurde im Mai und Juni des vergangenen Jahres vor allem im Norden Teneriffas gedreht. Schauplätze waren die Naturbecken oder die Innenstadt von Garachico, der Strand von Buenavista, die Altstadt La Lagunas, Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos. Der Film erzählt eine humorvolle Geschichte über die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Dabei sind zahlreiche musikalische Elemente in das Geschehen eingeflochten.

Einheimische oder auch Urlauber, die sich gerne die Schauplätze ansehen möchten, können über www.webtenerife.com eine Route zu den Hauptdrehorten herunterladen. Der Tourismusbeauftragte der Insel, José Manuel Bermúdez, betonte anlässlich der Premiere, wie wichtig diese Art der Werbung sei. Das habe auch das Remake des Hollywoodstreifens Kampf der Titanen bewiesen, der ebenfalls im letzten Jahr zu einem großen Teil auf Teneriffa gedreht wurde. Die Bilder gehen nun rund um die Welt und erzeugen Interesse an der Insel im Atlantik.

Auf subtile Weise würde so das Fernweh nach Teneriffa beim Zuschauer geweckt.
„Una hora más en Canarias“ wendet sich zwar zunächst nur an den spanischen Kinoliebhaber, aber auch das sei gerade jetzt im Sommer eine interessante Zielgruppe. Außerdem sind Synchronisierungen in andere Sprachen nie ausgeschlossen.
Wer spanisch spricht, für den ist die musikalische Liebeskomödie durchaus ein Sommer-Kino-Tipp.


Gran Canaria - Gran Canaria – Star im amerikanischen Urlaubskatalog

In der nächsten Wintersaison in Nordamerika soll Gran Canaria als exotisches Europa-Paradies intensiv beworben werden. Derzeit ist eine Abordnung des Tourismusamtes und kanarischer Hotelketten in Massachusetts, um Gespräche mit Reiseveranstaltern vor Ort zu führen.
Hinzukommen werden auch Agenturen der Nordküste Amerikas und aus Kanada. Seit Mai dieses Jahres ist Gran Canaria von Boston aus über Funchal auf den Azoren erreichbar, und die Resonanz ist sehr gut. Schon 2009 verbuchte die Insel rund 7.000 amerikanische Touristen mit mehr als 45.000 Übernachtungen. „Wir sehen dort einen interessanten Wachstumsmarkt für uns und möchten sichergehen, dass die Flugverbindung über die Azoren durch die Gesellschaft SATA weiterhin intakt bleibt. Auch die amerikanischen Kollegen versichern uns eine steigende Nachfrage,“ erklärte Roberto Moreno, Leiter des Tourismusamtes und zuständig für auswärtige Geschäftsverbindungen.



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Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

675

Montag, 2. August 2010, 13:36

Gran Canaria - Gran Canaria – Star im amerikanischen Urlaubskatalog

......Seit Mai dieses Jahres ist Gran Canaria von Boston aus über Funchal auf den Azoren erreichbar, und die Resonanz ist sehr gut.....
Oh, gehört Madeira jetzt zu den Azoren ?( ?( ?(
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Bertolt Brecht

676

Montag, 2. August 2010, 13:46

Funchal oder Punta Delgada - von Boston aus ist das ziemlich die gleiche Richtung! Da kann man sich schon einmal um 1.000 km irren.... ;) Da die Leute bei der Zwischenlandung vielleicht gar nicht aussteigen, merken sie es nicht einmal... :)

677

Montag, 2. August 2010, 13:48

Zitat von »Ana«

Oh, gehört Madeira jetzt zu den Azoren


Wohl eher nicht. Aber die Air SATA hat Ihren Firmensitz auf den Azoren und bietet von dort Flüge nach Funchal an. Vermutlich hat es da eine Vermischung bei der "Journaille" gegeben. Danke für das Aufmerksame mitlesen Ana.

Homepage Air SATA

Ahoi und Grüße
Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kaeptnboeff« (2. August 2010, 13:58)


678

Mittwoch, 4. August 2010, 13:34



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;


La Palma - Tunnelblick

Wer möchte Tunnelwärter werden?

Unser schöner Cumbre-Tunnel, der mal vor ein paar Jahren als zweitsicherster Tunnel ganz Europas vom ADAC bewertet wurde, kostet die Inselregierung zu viel Geld. - So hört man die Rufe aus der Inselkorporation, welche eben bislang den Unterhalt des Tunnels organisiert. - Solch ein Bauwerk will bewacht sein und eben auch "betrieben", man kann den Tunnel nicht einfach so stehen lassen wie man das von einer normalen Straße her kennt. - Da sitzt wirklich Aufsichtspersonal 24 Stunden am Tag und überwacht den Verkehr. - Darüber hinaus müssen permanent Wartungsarbeiten durchgeführt werden und wenn notwendig, eben dann auch Reparaturen oder Notfalleinsätze, sollte irgendetwas im Tunnel passieren. - Das kostet Geld, viel Geld, und am liebsten möchte man diese Last loswerden, aber die Betreuung ist nun mal Inselsache und man wird das nicht auf andere abschieben können. - Aber man denkt daran, eben den Betrieb des Tunnels an eine geeignete Firma zu übergeben, welche dann zu kleineren Kosten das Ding betreiben kann. - So heißt es wirklich, und wie das überhaupt möglich ist, das kann man sich dann doch nur durch billigeres Personal und Einsparungen bei den Instandhaltungsarbeiten vorstellen. - Im Moment übergibt man den Betrieb an die Inseleigene Firma "Sodepal", welche eigentlich auch noch Salat verkauft und Gofio, und als Lückenausfüller für alle möglichen weiteren Ideen herhalten muss, wenn einem Politiker wieder mal eine nette Idee eingefallen ist, was man hier denn auf La Palma noch alles ausprobieren könnte. - Für drei Monate zunächst übergibt man den Tunnel an "Sodepal", und währenddessen will man eine Ausschreibung starten, um dann einen geeigneten Partner zu finden, welcher den Tunnel dann zukünftig betreibt. - Etwas mehr als 30.000 Euro kostet der Unterhalt des Tunnels im Monat, allerdings muss man davon 6 Angestellte bezahlen, alle Betriebskosten, und jede Menge Material für den permanenten Unterhalt der Röhre. - Ob sich das lohnen kann für einen privaten Betreiber, das könnte man nur aus den Bücher lesen, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass da wieder die immer gleichen halböffentlichen Firmen auftreten, welche auch die Häfen betreiben wie "Satocan" und andere Betriebe, welche durch ganz enge Bindungen an die öffentliche Hand irgendwie immer lustig Geld verdienen. - Ob sich dann an der Sicherheit oder überhaupt am Betrieb etwas ändert, das werden wir sehen, und sicherlich kommt irgendwann auch mal die Idee auf, man könnte eine Tunnelmaut kassieren, so wie man später mal im Hafen von Tazacorte selbst für die Autoparkplätze Parkgebühren kassieren will. - Aber was unke ich, Autobahngebühr in Deutschland ist ja auch längst Fakt, gut, zunächst nur für LKW, aber ich könnte wetten…
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Chaos am Himmel Spanien: 92 Prozent der spanischen Fluglotsen stimmten gestern für Streik

In der Urabstimmung stimmten gestern 92 Prozent der spanischen Fluglotsen für einen Streik. Der soll ab dem 15 August beginnen und könnte die Tourismuswirtschaft empfindlich treffen. Experten befürchten das Chaos am spanischen Himmel. Besonders betroffen werden auf die Kanaren sein. Urlaubern und anderen Fluggästen droht in Spanien in den kommenden Wochen Ungemach. Die spanischen Fluglotsen haben beschlossen, mitten in der Reisesaison in den Streik zu treten. Der Streik kann wegen der gesetzlichen Regelungen frühestens am 15. August beginnen. Die Gewerkschaftsführung muss nun darüber entscheiden, wie lange er dauern soll. In Medienberichten war von etwa drei Tagen die Rede. Mit dem Streik soll gegen eine neue Regelung der Überstunden und der Ruhezeiten protestiert werden.

Allein auf den Kanaren könnten dann auf Schlag 200 Fluglotsen ihren Job niederlegen und für starke Behinderungen im Reiseverkehrs sorgen. Bereits in den vergangenen Wochen sind die spanischen Fluglotsen in einen Streik getreten. Es kam zu massiven Krankschreibungen. Alleine im Kontrollzentrum in Barcelona fielen in der vergangenen Woche 13 der 61 Mitarbeiter der Flugsicherung aus, wie die staatliche spanische Flughafenbetreibergesellschaft AENA (Aeropuertos Españoles y Navegación Aérea) mitteilte.


Teneriffa - Ryanair diskriminiert die Kanaren

Zum Ende der letzten Woche gab die irische Fluggesellschaft die Senkung der Gepäckgebühren bekannt. Ausgenommen sind dabei aber Flüge zu den kanarischen Inseln. Das gibt nun Ärger. Die Fluggesellschaft sagt, dass die geringeren Gebühren während der Sommermonate sich nicht auf Füge zu und von den Kanaren beziehe. Ob die Fluggesellschaft Fluggäste, die bereits geringere Gebühren bezahlt haben, schon informiert und über zusätzliche Extrakosten informiert haben, ist bis dato nicht bekannt.

Politiker der Kanaren haben nun Widerstand gegen die Geschäftspolitik der Ryanair angekündigt. Das solche Vorhaben nicht ohne Wirkung bleiben, mussten auch schon die Iberia, Spanair und Air Europa feststellen, als diese Gesellschaft höhere Gepäckgebühren zu den Kanaren verlangten.


Kanarische Inseln - Weitgereister Regierungschef

Paulino Rivero, der Regierungspräsident von Teneriffa, war als Ehrengast zum Nationalfeiertag der Kapverdischen Inseln eingeladen. Die Inselregion feierte den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Rivero war sowohl beim offiziellen Festakt als auch beim Empfang, zu dem Präsident Pedro de Verona Rodrigues geladen hatte.


Teneriffa - Nebel führte gestern zu Chaos am Flughafen Teneriffa Nord: 28 Flüge gestrichen

Am gestrigen Dienstag hat dichter Nebel am Flughafen Teneriffa Nord zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr geführt. 28 Flüge mussten gestern komplett gestrichen werden. Alle andere hatten erhebliche Verspätungen. Hier betrug der Durchschnitt einen Stunde. Die Reisenden mussten sich in Geduld üben. Fast alle hatten aber Verständnis dafür, dass die Sicherheit in jedem Fall vorgeht.


Teneriffa - Palästinensische Jugendliche machen Ferien auf Teneriffa

Ferien ohne Angst und Schrecken: Das können jetzt Jugendliche aus der Krisenregion im Nahen Osten auf der sonnigen Kanareninsel Teneriffa genießen. In Santa Cruz ist eine Gruppe von palästinensischen Jugendlichen aus dem Westjordanland angekommen, um sich dort einige Tage zu erholen und einmal Abstand von den Härten in den Flüchtlingslagern zu bekommen. Die Jugendlichen wurden vom sozialen Dienst der Stadt eingeladen.


La Gomera - Der Silbo wird Weltkulturerbe

Auf La Gomera gibt es eine Sprache, die auf der Welt einzigartig ist: der Silbo. „Silbar“ heißt pfeifen, und genau das ist es auch, was die Bauern seit Jahrhunderten taten, um sich Informationen über Schluchten und weite Strecken hinweg zu übermitteln. „Es werden in sehr vielen Varianten mit Hilfe von Tonhöhe und Lautstärke nur zwei Vokale und vier Konsonanten benutzt. Trotzdem kann man mit El Silbo alles beschreiben. Es ist die lauteste Kommunikationsform, die ohne Hilfsmittel auskommt; die Reichweite kann, je nach Windrichtung, acht bis zehn Kilometer betragen. Die Technik besteht aus Zeige- und Mittelfinger, die in den Mund gelegt werden. Die Töne entstehen mit Hilfe der Zunge, wenn beim Ausstoßen der Luft gleichzeitig die Lippen gespitzt oder in die Breite gezogen werden. Mit der anderen Hand kann der Schall in eine bestimmte Richtung gebracht werden. Pfeifsprachen gibt (oder gab) es auch in den Pyrenäen, Marokko, Mexiko, Thailand und der Türkei; weltweit existieren schätzungsweise 60 verschiedene Pfeifsprachen.“, schreibt Wikipedia.

Pflichtfach in der Schule

Seit vielen Jahren pflegt man auf La Gomera das Erbe, indem Kurse organisiert werden, in denen die Alten den Jungen den Silbo beibringen, und seit 1999 ist Silbo Pflichtfach an gomerischen Grundschulen. Es gibt sogar eine Schule der Inselregierung, die bestrebt ist, allen Gomeros den Silbo zu lehren.
Nun wurde der Pfeifsprache eine symbolische Würdigung zuteil, indem ihr die UNESCO den Status des „Weltkulturerbes“ zuerkannte. Es soll sogar in Zusammenarbeit mit dem Cabildo von La Gomera ein Lehrstuhl an der Universität La Laguna eingerichtet werden, der sich mit Pfeifsprachen im Allgemeinen und dem Silbo im Besonderen beschäftigt. Er soll den Namen des inzwischen emeritierten Professors Ramón Trujillo tragen, der an der Universität von La Laguna die bisher umfangreichsten Studien zum Silbo durchgeführt hat.


Fuerteventura - Fuerteventura: Verkehrskampagne für Radfahrer

Wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsnormen für Auto- und Radfahrer gleichermaßen ist, soll eine zweiwöchentliche Kampagne auf Fuerteventura bewusst machen. Unter dem Slogan „Auto- und Radfahrer sind Freunde, weil wir auf Fuerteventura so sind“ soll vor allem eine gegenseitige Rücksichtnahme bei Überhol- oder Abbiegemanövern beworben werden. Fuerteventura legt vor allem im Hinblick auf die steigenden Zahlen von Sportlern unter den Urlaubsgästen Wert auf diese Kampagne. „Wir haben in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Anstieg von sportlichen Urlaubsgästen oder sogar Profis, vor allem Radfahrer, die unserer Insel für Wintertrainings nutzen, festgestellt. Es ist uns wichtig, dass man sich im Verkehr eine gegenseitige Achtung entgegenbringt“, erklärte Tourismusbeauftragte Agueda Montelongo den Hintergrund der Aktion. Sportler seien ein interessantes Klientel, da sie im Schnitt rund 47 Prozent mehr vor Ort ausgeben, als andere Urlaubsgäste.


Fuerteventura - Fuerteventura die Wüsteninsel

Zwar kann man per Fähre nach Fuerteventura fahren, aber für ein schnelles „Hüpferchen“ bietet sich doch eher der Flieger an. So ist man schnell vor Ort und kann sich direkt ins Ferienvergnügen stürzen. Man befindet sich zwar auf der zweitgrößten Insel der Kanaren, doch von „viel los“, ist auf Fuerteventura nicht die Rede. Die Wüsteninsel ist in erster Linie für ihre vielen Sonnentage und die herrlichen Strände bekannt. Deshalb ist sie auch für Wassersportler aller Art interessant.
Während man an der Ostküste eher zum fröhlichen Planschen in den Atlantikwellen neigt, ist die Westküste zum Baden weniger geeignet. An dieser Stelle sind die Wellenreiter im Wasser. Sie warten auf die richtige Welle um einen gewagten Ritt auszuführen. Im Norden der Insel findet man die Surfer, die dort die besten Windbedingungen vorfinden. Seit einigen Jahren haben sich auch die Kitesurfer auf dieser Inselseite etabliert. An der Nordküste findet man die berühmten Wanderdünen, die seit 1987 unter Schutz stehen.
Fuerteventura ist eine Insel voller Kontraste. Kanarische und afrikanische Kultur mischt sich zu einer besonderen Mixtur. An der Küste boomt der Tourismus, während im Landesinneren nach wie vor die Landwirtschaft die wichtigste Stütze der Menschen ist. Vor allem Aloe Vera und Tomaten werden angebaut. Dazwischen bimmeln die Glocken der Ziegen, denn für einen köstlichen Käse ist die Insel ebenfalls bekannt.

Fuerteventura wird von Bewohnern der anderen Inseln gerne für einen Kurzurlaub mit Kindern ausgewählt. Die Sonne ist ziemlich zuverlässig und man kann Sandburgen bauen bis zum Abwinken. Das kulturelle Angebot ist etwas beschränkt, aber eine der Salzgewinnungsanlagen oder das Ecomuseum de Algocida in Tefía sind doch einen Besuch wert. Dort sind verfallen Bauernhöfe zu einem antiken Dorf restauriert worden. Wer die Natur liebt, muss die Sanddünen im Norden und den Tindayaberg gesehen haben. Diese Erhebung wird sogar als heiliger Berg bezeichnet. Auch ein weiteres „Hüpferchen“ auf die kleine vorgelagerte Mini-Insel Los Lobos ist eine interessante Abwechslung im Urlaubsalltag. Mit Kindern sollte man einen Besuch im Oasis Park einplanen. Wilde Tiere, eine Parkanlage und ein Ausritt hoch zu Kamel sorgen für einen unterhaltsamen Tag. Fuerteventura ist die richtige Entscheidung, wenn man Sonne und Meer, aber nicht viel mehr sucht.





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Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

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Mittwoch, 4. August 2010, 13:53

Teneriffa Flash News

Stromausfall im Osten Teneriffas

Durch eine Panne im Kraftwerk Las Caletillas ist der Strom auf Teneriffa Ost seit heute morgen 9.30 Uhr weg. Geschäfte mit elektrisch betrieben Türen bleiben demzufolge geschlossen, da auch die Kassen nicht funktionieren. Die Feuerwehr ist damit beschäftigt, Menschen aus stecken gebliebenen Fahrstühlen zu evakuieren. Der Zug Transvia ist ebenfalls lahmgelegt.
Vom Stromausfall Betroffen sind etwas 40 Prozent der Insel.
Die Zeit ist eine hartnäckige Illusion - Albert Einstein

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Donnerstag, 5. August 2010, 14:05



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de;


La Palma - Gipfeltreffen

Besucherzentrum auf dem Roque wieder im Gespräch

Seit 1987 verspricht man uns ein Besucherzentrum auf dem Roque de Los Muchachos, welches natürlich einen direkten Bezug zu der dortigen Arbeit der astronomischen Einrichtungen des "IAC" (Instituto Astrofísico de Canarias) haben soll. - Keine Frage, der große Komplex der astrophysikalischen Beobachtungsstationen auf unserem höchsten Berg ist ein großer touristischer Magnet, und man könnte diese Attraktion noch deutlich verbessern. - Aber nicht nur für die Inselgäste wäre das eine interessante Geschichte, sondern auch für die Bewohner der Insel selbst, beklagt man sich hier doch öfter, dass wir gar nichts von den vielen Observatorien auf dem Berg haben. - So stimmt das natürlich nun auch wieder nicht, denn alleine unser Ruf, als führender europäischer Standort in der Beobachtung des Sternenhimmels, beschert uns positive Presse und Image. - Allerdings können wir bislang nur an den Tagen der Offenen Tür den Besuchern auch wirklich etwas von der Arbeit der Wissenschaftler dort zeigen, den Rest des Jahres, und besonders im Winter, wenn diese Insel hier Hauptsaison hat, da gibt es keine Möglichkeit sich näher über die Arbeit der Astrophysiker zu informieren. - Und noch ein Punkt kommt hinzu, nach sehr langer Anfahrt möchte man vielleicht dort oben auf dem höchsten Berg auch ein wenig Rast machen, vielleicht sogar eine Rast mit Kaffee, Kuchen oder sonst was, es muss ja nicht immer gleich Currywurst sein, aber der weit gefahrene oder auch gewanderte Besucher findet dort ja noch nicht mal ein Toilettenhäuschen vor. - Vor 23 Jahren, als man das Gelände dort oben dem "IAC" zur Verfügung stellte, da muss es ein Missverständnis gegeben haben, denn unsere reichlich bis ziemlich erlauchte Inselregierung scheint in diesem fast Viertel Jahrhundert immer davon ausgegangen zu sein, dass sich das Instituto um ein solches Besucherzentrum kümmern muss und man auch davon ausging, das die das eben vor 23 Jahren versprochen haben. - Haben sie nicht, da muss man halt immer aufpassen, wie so etwas formuliert wird, Sie kennen das doch auch noch, "Die Rente ist sicher" - "Alle reden vom Wetter, wir nicht" und so weiter.

Verstanden hat man nun seitens der Inselregierung, dass das "IAC" gar nichts macht, außer die Ideen zu geben und die wissenschaftliche Beratung beisteuern wird, wenn dieses Besucherzentrum denn mal entstehen sollte. - Die Gemeinde Garafía macht auch nichts, außer dass sie das Gelände dazu gibt, denn genau dieser Teil des nördlichen Kraterrandgebietes gehört zu der Gemeinde Garafía. - Übrig bleibt die Inselregierung, und die hat nun versprochen, sich intensiv um die Finanzierung zu bemühen. - Es gab nämlich ein Gipfeltreffen, nicht auf dem Gipfel, aber immerhin trafen sich unsere Inselpräsidentin, begleitet von der Tourismusrätin mit dem Präsidenten des "IAC" und dem Bürgermeister von Garafía zu einem "fruchtbaren" Gespräch, und wenn man die Pressemeldung so liest, dann könnte man eigentlich auch von einem Durchbruch sprechen, und dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann denn nun dieses Besucherzentrum auf unserem höchsten Berg auch entsteht.- Wären da nicht diese Formulierungen, bei denen jedem erfahrenen Beobachter gleich wieder die Synapsen glühen, und zwar in der Bauchgegend, da wo man auch das Gras wachsen hört. - Da ist von einem Ideenwettbewerb zu hören, was nichts anderes bedeutet als, man hat noch nicht die geringste Vorstellung von dem, was man da eigentlich auf dem Berg machen will. - Auch spricht man von Modulen, in welchen diese Einrichtung entstehen soll, was nichts anderes heißt, dass man sich bereits vor der Ideenaufnahme dazu entschieden hat, Stückwerk zuzulassen, und wenn man ausspricht, dass diese Einrichtung ausbaufähig sein soll, dann traut man dem eigenen Fähigkeiten zur Finanzierung nicht besonders viel zu. - Und überhaupt, man hat ja nur garantiert, dass man sich um die Finanzierung bemühen will, und das heißt ja nun sicherlich nicht, dass man das Geld schon in den Händen hält. - So bleibt die Frage nach dem Wann auch weniger als unbeantwortet, "en un tiempo razonable" was eigentlich "in einem vernünftigen Zeitrahmen" heißt, aber "keine Ahnung" bedeutet. - Der Präsident des "IAC" war da noch ausdrucksstärker im Nichtssagen, der kündigte das Besucherzentrum für "pronto" an, also für "bald", und das nach 23 Jahren intensivster Bemühungen. - Ganz ohne Polemik jetzt, es ist nicht einfach in diesen Zeiten ,Geld für solche Geschichten aufzutreiben und das wird noch ein steiniger Weg, aber es wäre doch deutlich geschickter erst dann an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn man irgendetwas Handfestes hat, und nicht nur die Hundertste Absichtserklärung.
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Kanarische Immobilienhändler hoffen auf Russen und Engländer

Da eine Menge von Gebäuden, Appartements und Häuser leer stehen oder nur zum Teil bezogen sind, machen sich nun die kanarischen Baufirmen Hoffnung, dass Russen und Engländer sich als potentielle Käufer für Zweitwohnungen auf den Kanaren erweisen werden. Laut Studien ist für Russen nach Bulgarien, Spanien das geeignete Land für eine Zweitwohnung. Allein im 1. Quartal 2010 haben Briten über 530 Immobilien in Spanien erworben, was einer Steigerung von 4 % zum Vorjahr entspricht. Daher setzt man große Hoffnungen auf die Messe: “Ein Platz an der Sonne” die vom 30. September bis 3. Oktober in Birmingham stattfindet. Die russische Messe: “Eigentum weltweit” findet dann vom 19.-21. November in Moskau statt.


Spanien/Kanarische Inseln - Neues Gesetz verkürzt Zahlungsfristen

Wer in Spanien im Geschäftsleben steht, der kennt die Situation: Rechnungen werden oft monatelang, ja sogar jahrelang ignoriert bevor sie – wenn überhaupt – irgendwann bezahlt werden. Ein besonders säumiger Zahler ist der spanische Staat selbst, angefangen bei den Ayuntamientos (Gemeinden) über die Provinzen bis zum Nationalstaat. Gerade bei öffentlichen Bauvorhaben müssen die Unternehmer über eine komfortable Kapitalbasis verfügen, um große Summen vorfinanzieren zu können, andernfalls droht ihnen der Bankrott noch während der Ausführung der Arbeiten, wovon natürlich auch die Subunternehmer betroffen sind. Mit der Finanzkrise hat sich die Situation noch verschärft, und wegen des notwendigen Sparkurses der Regierung drohen aufgrund sinkender Budgets noch erheblich mehr Zahlungsausfälle.

Lange schon fordern die Unternehmerverbände daher eine gesetzliche Regelung der Zahlungsfristen, und die wurde nun endlich verabschiedet. Das neue Gesetz „Ley de Morosidad“ schreibt bestimmte Zahlungsfristen zwingend vor. Ab 2013 gelten für Privatfirmen maximal 60 Tage zur Begleichung von Rechnungen, für staatliche Aufträge 30 Tage. Die Fristen werden in einer Übergangsphase von zwei Jahren schrittweise angepasst, und zwar nach folgendem Schema: 2010/2011 gilt für öffentliche Zahlungen 50 Tage Frist, für private 85 Tage. 2012 gelten 45 bzw. 75 Tage und 2013 dann endgültig 30 beziehungsweise 60 Tage.
Ausnahmen gibt es für Bauunternehmen, für die die Fristen 120 Tage im Jahr 2011, 90 in 2012 und ab 2013 60 Tage lauten. Für Verlage sind Sondervereinbarungen zulässig, da dort die Tantiemen von den Verkaufszahlen abhängen.
Mit dem neuen Gesetz soll die Zahlungsfähigkeit gerade kleinerer und mittlerer Firmen ohne große Kapitaldecke wiederhergestellt und so der spanischen Wirtschaft insgesamt ein neuer Impuls gegeben werden.


Teneriffa - Black Out: Teneriffas Norden ohne Strom

Langsam kommt der Energieversorger Endesa in Erklärungsnot. Schon wieder hatte die größte Kanareninsel Teneriffa einen Black Out. Der gesamte Norden war für Stunden ohne Strom. Gestern gegen 9.00 Uhr gab es eine Explosion in der Stromstation von Las Caletillas und ließ somit einen Großteil des Inselnorden ohne Strom. Santa Cruz de Tenerife, La Laguna und den anderen nördlichen Gemeinden waren betroffen, das heißt, zwei Drittel der Bevölkerung saß ohne Strom da. Der Flughafen von Los Rodeos konnte reibungslos weiterbetrieben werden, lediglich Nebelprobleme führten zu Umleitungen. Feuerwehrleute mussten hauptsächlich Leute aus feststeckenden Aufzügen retten. Um 11.00 Uhr war der Strom wieder hergestellt.


Teneriffa - Auditorium und Messegelände auf Teneriffa in finanziellen Schwierigkeiten

Einst sollte das Messezentrum auf Teneriffa ein Motor für die Wirtschaft der Insel sein. Nun ist das Vorzeigeprojekt in finanziellen Schwierigkeiten, denn die Firmen, die das Messegelände und das Auditorium betreiben, haben ein starkes Defizit. Von 21 Unternehmen haben 12 negative Ergebnisse, d.h. es gibt ein Ungleichgewicht in allen Wirtschafts- und Betriebskosten. Die Verluste beim Messegelände belaufen sich mittlerweile auf rund 475.000 Euro. Nun will man schauen wie man die Kosten senken kann. Es besteht dringender Handlungsbedarf.




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