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Mittwoch, 31. März 2010, 12:12



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de



La Palma – Ist der bessere Standort für das E-ELT!

Emilio Cuevas, Direktor des Zentrums für atmosphärische Forschung stellt La Palma beste Noten aus. - Was interessiert uns das? - Dieses Kompliment erreicht uns ja aufgrund unserer Bemühungen das Riesenteleskop "E-ELT" nach La Palma zu holen. - Emilio Cuevas erklärt uns in einem Interview, dass Inseln, sei es nun La Palma, Tenerife, oder eben auch Hawaii, immer eine größere atmosphärische Stabilität besitzen als Höhenlagen über kontinentalem Gebiet. - Das kommt natürlich durch die Nähe zu Ozean, welcher alle brüsken Wechsel durch den Thermostat Wasser abmildert. - So erklärt uns Emilio das was wir hören wollen, dass nämlich La Palma eigentlich die besseren Bedingungen für astronomische Beobachtungen ausweist, als das Hochplateau in Chile, welches von den Technikern und Wissenschaftlern der ESO bevorzugt wird. - Ob uns dieses Wissen, dass wir doch die Besten sind auch weiterhilft im Kampf um den Standort für diese hochtechnologische Einrichtung, das darf man bezweifeln, denn im gleichen Interview vermutet der Wissenschaftler auch, dass die Mitarbeiter der ESO auf jeden Fall den chilenischen Standort bevorzugen werden, weil sie dort eben schon ihre eigene Infrastruktur und auch ihre persönliche Bindung haben. - Dennoch, wir geben nicht auf, zumindest nicht die Hoffnung.
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Die Kanaren kämpfen gegen die Zweitkoffer-Gebühr der Fluggesellschaft Iberia

Kampf gegen Iberia-Koffergebühr auf den Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln will gegen die Zweitkoffergebühr der spanischen Fluggesellschaft Iberia bei interinsulären Flügen kämpfen. Seit Anfang März werden bei Iberia für den zweiten Koffer bei Transatlantikflügen und Südafrika-Verbindungen in der Economyclass 50 Euro zusätzlich fällig. Das spanische Ministerium für Inlandsentwicklung hat in dieser Woche zugesagt, zusammen mit der Regierung der Kanarischen Inseln eine Lösung in Sachen Iberia-Zweitkoffergebühr für interinsuläre (innerkanarische) Flüge zu suchen. Derzeit gilt bei der spanischen Fluggesellschaft für die Mitnahme eines zweiten Koffers in der Touristenklasse eine zusätzliche Gebühr von 50 Euro (bei Online-Buchung, am Schalter 60 Euro) unabhängig davon, ob das Gesamtgewicht beider Koffer die erlaubten 23 Kilogramm Freigepäck erreichen oder nicht.

Im Klartext: Gibt ein Reisender bei Iberia zwei Gepäckstücke mit jeweils 10 Kilogramm Gewicht auf, werden 50, bzw. 60 Euro extra fällig, obwohl er bei nur einem Koffer noch 3 Kilogramm mehr hätte mitnehmen dürfen. Bislang gilt die Zweitkoffer-Gebühr zwar nur für Transatlantikflüge und Südafrika-Verbindungen, doch scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Iberia die Gebühr auch für nationale und europäische Flüge einführt. Damit die auf Flugverbindungen besonders angewiesenen Bewohner der Kanarischen Inseln nicht zusätzlich belastet und benachteiligt werden, will die autonome Kanaren-Regierung diese Gebühr für den zweiten Koffer für Insel-Verbindungen verbieten.


Kanarische Inseln - Altersvorsorge auf den Kanaren wird vernachlässigt

Die Menschen auf den Kanaren sorgen nicht genug für ihr Alter vor. An Hand der Situation auf der Insel Teneriffa zeigt eine Studie des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen auf, dass nur jeder Fünfte für das Alter vorsorgt. Hauptsächlich zahlen die Menschen ein, die einen Job haben und mehr als 30.000 Euro im Jahr verdienen. In der Regel sind sie auch schon älter als 45 Jahre. Die Studie belegt, dass nur 16,5 Prozent der Bevölkerung Teneriffas Rücklagen für das Alter schaffen. Damit liegt man deutlich unter dem spanischen Durchschnitt. Was die Studie nicht beleuchtet ist die wirtschaftliche Situation der Menschen, die nichts für ihre Altervorsorge tun oder tun können. Viele Menschen leben nicht erst seit der Krise am Existenzminimum und haben keine Gelegenheit auch nur einen Cent für die Altersvorsorge zu sparen. Sechs von zehn Erwerbstätigen, Arbeitslose und Selbständige erhalten derzeit weniger als 1.100 Euro brutto im Monat. Davon kann man nun wirklich nichts mehr auf die hohe Kante legen.


Kanarische Inseln - Die Canarios sind die Internetmuffel Spaniens

Nur 26 Prozent aller Insulaner surfen im Web, die niedrigste Quote in ganz Spanien. Auch beim Kauf im Internet bilden die Canarios das Schlusslicht aller spanischen Regionen. Nur jeder zehnte Insulaner hat in den letzten 3 Monaten per Internet eingekauft. Zum Vergleich, in Großbritannien kauft jeder zweite Bürger per Mausklick. Grund für die Abstinenz der Canarios ist die geringe Nutzung des Internets und die Angst vor Missbrauch, wenn persönliche Daten, wie Konto- oder Kreditkartennummern im Internet hinterlegt werden.


Kanarische Inseln - Guardia Civil beschlagnahmte 1.300 Kilogramm illegalen Fisch

Gestern früh beschlagnahmte eine Spezialeinheit der Guardia Civil 1.300 Kilogramm Fisch, der illegal gefangen wird. Die Fische entsprachen nicht den EU-Vorschriften und dem spanischen Fischereigesetzes. Die Fische, eine Bohrmuschelart, entsprechen nicht der vorgegebenen Mindestgröße. Diese beträgt laut Gesetz neun Zentimeter. Der gefangene Fisch hatte nur eine Größe zwischen sechs und sieben Zentimeter. Die Fischer müssen nun mit einer Anzeige und einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Der beschlagnahmte Fisch kam dann aber doch noch einem guten Zweck zu Gute. Er wurde an die San Juan de Dios, einer Hilfsorganisation der Stadt Las Palmas und der Cáritas übergeben.


Kanarische Inseln - Mit der Osterwoche sind die kanarischen Hoteliers zufrieden

Obwohl die Preise teilweise bis zu 20 Prozent angehoben wurden, verzeichnen sie eine Auslastung von über 90 Prozent. Geholfen haben die Festlandspanier, die vermehrt kommen, und auch die Canarios selbst, die es während der Osterwoche an die heimischen Strände zieht.


La Gomera - La Gomera freut sich auf Ostergäste

Die grüne Insel La Gomera bereitet sich auf eine gute Auslastung in der Osterwoche vor. Inselpräsident Casimiro Curbelo betonte, wie sehr man über die positive Resonanz auf dem Markt erfreut sei. Zugleich mahnte er alle Inselbewohner, sich so zu verhalten, dass der Besucher sich immer und überall willkommen fühlt. An die Adresse der Urlauber richtet er den Appell, bei Ausflügen in die Natur daran zu denken, dass ein Drittel der gesamten Fläche unter Naturschutz steht. Deshalb sollte man sich mit Respekt vor der Umwelt auf den Wanderwegen oder Rastplätzen bewegen und keinen Müll zurücklassen. An den Stränden ist ebenfalls Vorsicht angebracht. Gerade die Frühlingssonne hat oft ihre Tücken und sorgt oft zu spät bemerkt für einen schnellen Sonnenbrand. An den Stränden sollte man den Anweisungen des Sicherheitspersonals Folge leisten und auf Unterströmungen achten. Besondere Rücksicht solle man Kindern und älteren Menschen entgegenbringen. Lieber ein bisschen langsamer vorgehen, als durch einen Sturz dem ungestörten Urlaubsfeeling ein jähes Ende bereiten. Auch auf den Straßen ist aufgrund des größeren Verkehrsaufkommens Vorsicht angebracht.

(Anmerkung der Red.: La Palma freut sich selbstverständlich auch auf seine Ostergäste)


Gran Canaria – Demonstration gegen menschenunwürdige Haftbedingungen

Großdemonstration gestern in Las Palmas. Die Gefängnisbediensteten und zahlreiche Sympathisanten haben gestern Abend vor dem Sitz der kanarischen Regierung für eine Verbesserung der Situation in den Haftanstalten demonstriert. Die Gefängnisse auf den Kanaren sind total überfüllt, die Haftbedingungen oft menschenunwürdig. Das neue Gefängnis in Juan Grande soll die Situation zwar verbessern, eine echte Lösung ist es allerdings auch nicht, meinen die Gewerkschaften.


Gran Canaria - Losglück auf Gran Canaria – Die Blinden-Lotterie ONCE schüttet 700.000 Euro in Telde aus

Seit Freitag ist Losverkäufer Jesús Cabrera Fleitas ein gefragter Mann in Telde. Der Losverkäufer der spanischen Blindenorganisation ‘Organización Nacional de Ciegos de España’ (ONCE), verzeichnet derzeit einen reißenden Absatz seiner Cupóns. Grund ist ein Hauptgewinn von insgesamt 700.000 Euro, den der Straßenverkäufer in dieser Woche an seine Kunden verkaufte. Die insgesamt 20 Lose mit der Nummer 82024, die Jesús seinen Kunden verkaufte sind jeweils 35.000 Euro wert. “Viele meiner Kunden kaufen gleich mehrere Lose einer Serie, ob das Siegerlos mehrfach an einen Kunden verkauft wurde, behalte ich für mich”, so der Losverkäufer in einem Interview mit einem lokalen TV-Sender.

ONCE-Lotterie: Täglich findet eine Ziehung des sogenannten ‘Cupón’ statt. Ein Los kostet 1,50 Euro und wird in den kleinen ONCE-Häuschen oder von Straßenverkäufern verkauft. Stimmen eine oder mehrere Endziffern der gezogenen Zahl mit dem gekauften Los überein, so wird ein Gewinn (2,50 Euro bis 35.000 Euro) ausgezahlt, mit der richtigen Seriennummer auf dem Los kann man dann auch noch den Jackpot mit 6 Millionen Euro knacken. Ob-, oder wie viel man gewonnen hat, kann man auf der Webseite der Oragnisation ONCE erfahren, hier gibt man einfach die Nummer seines Loses ein und erfährt sofort ob man einen Gewinn erzielt hat.






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Die Utopie ist aufgrund menschlichen Versagens nicht ausführbar - Stephen Hawking

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kaeptnboeff« (31. März 2010, 12:46)


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Donnerstag, 1. April 2010, 12:17



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de


La Palma – La Palma erhält den Zuschlag für das E-ELT

Nachdem seit heute klar ist, dass das Asphaltwerk von Los Llanos weit in den Süden nach Fuencaliente verlegt wird (Siehe: http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php ) hat die wissenschaftliche Kommission der ESO vor wenigen Minuten bekannt gegeben, das geplante Riesenteleskop E-ELT doch auf La Palma zu errichten. Bedingung dafür ist aufgrund der immensen Größe des Teleskops, allein der Dom benötigt mit Arbeitsflächen und Werkhallen etwa die Größe von 3 Fussballfeldern, dass dafür Teile des Roque de los Muchachos weggesprengt werden sollen um eine entsprechend große plane Ebene für das Großgerät zu erhalten. Dabei ist der Platzbedarf für die Energieversorgung durch ein Kraftwerk noch nicht mit eingerechnet. Da der Roque de los Muchachos zum Nationalpark „Caldera der Taburiente“ gehört und seit diesem Jahr die Insel- bzw. Provinzregierungen für die Verwaltung der Nationalparks zuständig sind, muß die geplante Sprengung des Roque noch durch diese Instanzen genehmigt werden. Eine Stellungnahme der Inselregierung steht zur Zeit noch aus


Kanarische Inseln - Preise für Wohnraum auf den Kanaren im ersten Quartal 2010 weiter gesunken

Immobilien Statistik Kanaren - Preise für Wohnraum auf den Kanarischen Inseln im ersten Quartal 2010 weiter gesunken – Die höchsten Preise zahlt man derzeit in den Gemeinden Adeje (Teneriffa) und Mogan (Gran Canaria). Nach einer aktuellen Statistik des spanischen Immobilien-Portals pisos.com, sind die Preise für Wohnraum auf den Kanarischen Inseln im ersten Quartal des Jahres um weitere 0,35 Prozent gesunken. Spanienweit liegen Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera mit diesem Rückgang jedoch immer noch unter dem Durchschnitt. Nach Provinzen aufgeteilt zeigt sich, dass nur die Provinz Las Palmas für den weiteren Preisverfall auf den Inseln verantwortlich zeichnet (-1,27%), Santa Cruz de Tenerife legte in den ersten 3 Monaten des Jahres 2010 minimal zu (+0,09%). Die teuersten Gemeinden auf den Kanarischen Inseln sind Gemeinden Adeje auf Teneriffa und Mogan auf Gran Canaria.
In Adeje zahlen Immobilienkäufer derzeit einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.542 Euro. In der Gemeinde Mogan werden durchschnittlich 2.505 Euro pro Quadratmeter fällig. Die günstigsten Gemeinden auf den Kanarischen Inseln sind derzeit Ingenio, Gran Canaria (1.401 Euro/m²), Arrecife, Lanzarote (1.504 Euro/m²), sowie San Miguel de Abona, Teneriffa (1.522 Euro/m².


Kanarische Inseln - Regierung der Kanaren stellt 600.000 Euro Soforthilfe für Unwetterschäden bereit

Die Regierung der kanarischen Inseln stellt 600.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung um dringende Reparaturen an den Häfen in den Gemeinden Alajeró und San Sebastian de la Gomera und El Rosario auf Teneriffa durchführen zu lassen. Am 2. und 3. Februar beschädigten hier Wellen mit einer Höhe von bis zu 9 Metern die Hafenmolen und andere wichtige Einrichtungen. Diese sollen jetzt so schnell wie möglich repariert werden, denn es ist Gefahr in Verzug. Bei einem erneuten Unwetter könnten die Schäden noch größer werden.


Kanarische Inseln - Keine Gefahr größerer Erdbeben für die Kanaren

Die Kanarischen Inseln können als Gebiet mit einer moderaten seismischen Aktivität bezeichnet werden. Dies erklärte die Leiterin des nationalen geografischen Instituts (Instituto Geográfico Nacional) auf den Kanaren, María José Blanco, der Nachrichtenagentur EFE. Im vergangenen Jahr, so Blanco, wurden auf den Inseln insgesamt 83 Erdbeben registriert, von denen aber nur vier von Teilen der Bevölkerung wahrgenommen wurden. Die Beben fanden allesamt im Meeresgebiet innerhalb des Archipels statt.
Die Erdbeben auf den Kanaren, erklärte die Expertin, können verschiedene Ursachen haben, wenngleich am häufigsten die sogenannten tektonischen Beben registriert werden, deren Ursprung in Verwerfungen zwischen den Inseln, beispielsweise zwischen Teneriffa und Gran Canaria, liegt.
Die bekannteste Verwerfung führt in nordöstlicher und südwestlicher Richtung zwischen den beiden Hauptinseln des Archipels hindurch und wurde durch das es bislang stärkste Erdbeben verursacht, das auf den Kanaren registriert wurde – ereignete sich am 9. Mai 1989 und hatte eine Stärke von 5,2 auf der Richterskala.
„Aufgrund der geodynamischen Erkenntnisse, über die wir heutzutage verfügen, ist anzunehmen, dass das stärkste tektonische Beben, das sich in der Zukunft auf den Kanaren ereignen könnte, nicht stärker sein wird als das im Jahr 1989“, beruhigte Blanco.
Die andere Erdbeben-Variante, die auf den Inseln registriert wird, ist die vulkanischen Ursprungs. Seit 2004 werden beispielsweise in Tiefen von rund 50 Kilometern auf Teneriffa vulkanische Beben registriert. Seit dem Rekordjahr 2004, in dem eine sehr große Zahl dieser Beben verzeichnet wurde, hat sich die Häufigkeit der Erdstöße allerdings so weit verringert, dass María José Blanco von einer erneuten Stabilisierung spricht.


Kanarische Inseln - Museo de Canario wird von der Caja de Canaria mit 20.000 Euro unterstützt

Die regionale Sparkasse Caja de Canaria unterstützt das finanziell schwer angeschlagene Museo de Canario mit einer Spende von 20.000 Euro. Das Museum zählt zu den bedeutendsten auf den Kanaren. In Krisenzeiten muss man sparen. Wegen fehlender Einnahmen und ausbleibender Fördermittel wurden schon zu Jahresbeginn 14 der 18 Mitarbeiter entlassen. Die Stadt hat keine Fördermittel mehr für das so bedeutende Museum. Doch das ist wohl etwas viel des Guten. Das Museum ist so kaum noch arbeitsfähig. Schon im letzten war bekannt, dass das Museum in diesem Jahr keine Fördermittel bekommen konnte und somit der Existenz beraubt wurde.

Das Museo Canario ist das bedeutendste archäologische und dokumentarische Museum der Kanaren. Götterstatuetten, Schmuck, Keramik, Werkzeugen, Mumien, Skeletten und andere Objekten der Guanchen werden hier gezeigt.


Teneriffa - Eintrittsgelder im Teide-Nationalpark?

Anlässlich der Übergabe der Verwaltungskompetenzen des Teide-Nationalparks an die kanarische Regierung äußerte sich der Direktor des Parks, Manuel Durban, zum Thema möglicher Eintrittsgelder. Während der Zugang zum Park selbst niemals kostenpflichtig werden kann, da es sich bei den Zufahrten um staatliche Verbindungsstraßen handelt, könnte man doch die Nutzung einiger Einrichtungen und Dienstleistungen mit Eintritt belegen. Durban denkt da an geführte Wanderungen oder die Museen. Außer den schon vorhandenen Besucherzentren mit dem Schwerpunktthema Vulkanismus und beim Parador sind zwei weitere Besucherzentren im Bau.
Mit jährlich drei Millionen Besuchern ist „Las Cañadas del Teide“ der meistbesuchte Nationalpark Spaniens. Allein an einem der letzten Samstage wurden 44.000 Besucher gezählt, die vor allem den verschneiten Vulkan aus der Nähe sehen wollten. Sonst sind es täglich um die 8.000, die sich von der faszinierenden Landschaft beeindrucken lassen. Der Schutz des Parks und der Landschaft sei die wichtigste Aufgabe der Verwaltung.

Umstrittene Dreharbeiten

In diesem Zusammenhang wies Durban noch einmal die Kritik an der Drehgenehmigung für einen Science-Fiction-Film im vergangenen Jahr (das Hollywood-Remak „Kampf der Titanen“) zurück. Man habe im Vorfeld mögliche Schäden durch die Dreharbeiten analysiert und horrende Strafen angedroht für den Fall, dass die Landschaft des Parks verändert worden wäre. Von der Übergabe der Verwaltungskompetenzen von Madrid an die Kanaren verspricht sich Durban mehr Bürgernähe. Das Budget der Verwaltung ändere sich dadurch nicht, es sei vielmehr trotz der Krise nicht gesenkt worden.


Die Redaktion wünscht allen Lesern in nah und fern frohe Osterfeiertage und meldet sich am Di. 6.4. wieder in alter Frische

Ahoi und Grüße




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603

Freitag, 2. April 2010, 13:58



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La Palma – La Palma erhält den Zuschlag für das E-ELT

Nachdem seit heute klar ist, dass das Asphaltwerk von Los Llanos weit in den Süden nach Fuencaliente verlegt wird (Siehe: http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php ) hat die wissenschaftliche Kommission der ESO vor wenigen Minuten bekannt gegeben, das geplante Riesenteleskop E-ELT doch auf La Palma zu errichten. Bedingung dafür ist aufgrund der immensen Größe des Teleskops, allein der Dom benötigt mit Arbeitsflächen und Werkhallen etwa die Größe von 3 Fussballfeldern, dass dafür Teile des Roque de los Muchachos weggesprengt werden sollen um eine entsprechend große plane Ebene für das Großgerät zu erhalten. Dabei ist der Platzbedarf für die Energieversorgung durch ein Kraftwerk noch nicht mit eingerechnet. Da der Roque de los Muchachos zum Nationalpark „Caldera der Taburiente“ gehört und seit diesem Jahr die Insel- bzw. Provinzregierungen für die Verwaltung der Nationalparks zuständig sind, muß die geplante Sprengung des Roque noch durch diese Instanzen genehmigt werden. Eine Stellungnahme der Inselregierung steht zur Zeit noch aus


Leider ist mir die gestrige Meldung von Radio San Borondon erst heute bekannt geworden, die ich Euch im Zusammenhang mit der zitierten Meldung nicht vorenthalten möchte:

"Unter der Voraussetzung, dass die neuen Flughafengebäude auf La Palma fertig gestellt werden, sollen vom interkanarischen Entwicklungskommitee Überlegungen angestellt werden, den Abraum vom gesprengten Roque de los Muchachos dafür zu verwenden werden, die Insel La Palma zu vergrößern, damit die Proportionen Flughafen zu Insel wieder stimmen. Da der Abraum dafür vermutlich nicht ausreichen wird, werden weitergehende Überlegungen angestellt. Zum Beispiel kann COSTAS vor Ort den zu erwartenden Schutt der zu dicht an der Küstenwasserlinie gebauten Großhotels und anderer Bebauung dafür verwenden. Der Bürgermeister von Los Llanos soll in die Expertengruppe berufen worden sein, die die Texte der erlassenen Gesetze dahin gehend prüfen/verändern soll, dass durch eine Erweiterung der "Küstenschutzzone" genügend Schutt zur Inselerweiterung anfällt. S/C de la Palma, Pto. Naos und Pto de Tazacorte würden für ihre Küstenzonen selbst genügend Material liefern können. Die Stahlbeton Lobby in Madrid erwägt den Bau von groß dimensionierten Schwimmpontons an den Stellen, wo bei küstennahen großen Wassertiefen der Materialbedarf zum Auffüllen zu hoch wäre. Hierauf ließe sich u.a. auch eine teilweisende schwimmende Ringautobahn bauen, die nur noch über einige maritime Schutz-Zonen hinweg führen würde, nicht aber durch das Weltbiosphärenreservat und Natursschutzgebiete. Damit wäre der aufkeimenden Protestbewegung auf der Insel doch wohl weitestgehend der Wind aus den Segeln genommen. Außerdem locken sie mit dem enormen wirtschaftlichen Aufschwung für La Palma durch die Fortführung seit jahrzehnten bewährter Investitions-Maßnahmen im Bausektor. Sollte es wider Erawrten dennoch Widerstände ewig gestriger Berufsprotestler geben, könnte man die Pontons natürlich auch an der westafrikanischen Küste bauen lassen und nach La Palma über See schleppen. Und als Alternative zu den land- und wasserverzehrenden Golfplätzen lässt ein Kosortium NautiGolf mit Sitz auf San Borondon untersuchen, ob man nicht - öhnlich wie die beim Polospiel praktizierte Kombination aus Reiten und Hockey Vergleichbares auf dem Wasser von den Schwimmpontons aus, mit Booten und mittels halbschwimmender Golfbälle einen neuen Wassersport praktizieren kann - wobei der Materialschwund beim nassen Einlochen ja nochmals Wirtschaftsimpulse geben dürfte. Man könnte letztere ja gut aus dem auf La Palma anfallenden Kunststoffmüll auf der Insel selbst herstellen......"

- Oh pardon - heute ist ja schon der 2.4.
Des Menschen größter Feind ist sein Ego, immer und überall. Auch hier.

604

Freitag, 2. April 2010, 14:21

Der Bürgermeister von Los Llanos soll in die Expertengruppe berufen worden sein, die die Texte der erlassenen Gesetze dahin gehend prüfen/verändern soll, dass durch eine Erweiterung der "Küstenschutzzone" genügend Schutt zur Inselerweiterung anfällt.
Darin verfügt er ja über ausreichend Erfahrung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich staune immer wieder, wie der kritische Widerstand wächst. Vor 10/20 Jahren hätte sich wohl keiner so eine Verar...e gewagt
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Bertolt Brecht

605

Dienstag, 6. April 2010, 13:31

Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de


Kanarische Inseln - Knatsch zwischen Kanarischer Regierung und Teneriffas Cabildo

Die Reibereien zwischen dem regionalen Tourismusamt unter Leitung von Rita Martín (PP) und dem Cabildo von Teneriffa haben nach der ITB in Berlin ihren bisherigen Höhepunkt erreicht.
Nach der Berliner Reisemesse wurden die Diskrepanzen beider Institutionen über die beste Art und Weise der Tourismusförderung erneut deutlich. Teneriffas Cabildo-Chef Ricardo Melchior (CC) kritisierte nach der Rückkehr aus Berlin den „Mangel an Koordinierung“ des regionalen Tourismusamtes und bemängelte, dass die Regionalregierung quasi ihr „eigenes Ding“ macht, ohne die Cabildos und die Tourismusunternehmen mit einzubeziehen; dabei sollten doch alle „dieselbe Sprache sprechen“. Man müsse gemeinsam den Fortschritt anstreben, denn nur so bündele sich die Kraft, unterstrich Melchior und empfahl eine gemeinsame Planung der Strategie. Es könne doch nicht förderlich sein, wenn sich auf der ITB zunächst Vertreter der kanarischen Regierung mit Air Berlin treffen und anschließend das Cabildo von Teneriffa noch einmal separat mit der Airline verhandelt. „Da kann ein falscher Eindruck enstehen“, erklärte Melchior. Der Cabildo-Präsident äußerte bei dieser Gelegenheit auch erneut Kritik an der Werbekampagne „Say no to winter blues“, die von der kanarischen Regierung diesen Winter in Nordeuropa umgesetzt wurde. Er habe in Berlin einen Bus mit dieser Werbung gesehen, bei der eine Bikini-Schönheit mit einem Eisbären am Strand entlangspaziert, und es sei ihm aufgefallen, dass der Name „Islas Canarias“ nicht nur viel zu klein, sondern auch noch auf Spanisch aufgedruckt gewesen sei. So undeutlich könne man keine Werbung machen, meinte Melchior und fügte hinzu, dass er einen jungen Deutschen gefragt hätte, was das denn für eine Werbung sei und dieser ihm geantwortet habe: „Ich glaube, für Kühlschränke“. Das kanarische Tourismusamt bestritt Tage später, dass diese Kampagne zum Zeitpunkt der ITB in Deutschland noch lief, worauf man sich im Cabildo von Teneriffa wiederum wunderte, dass nun etwas abgestritten wurde, „was andere mit eigenen Augen gesehen haben“.

Fettnäpfchen

Die kanarische Tourismusministerin Rita Martín wurde in letzter Zeit häufig wegen umstrittener Werbekampagnen und der eingeschlagenen Tourismusstrategie kritisiert. Dass sie aber auch ohne fremde Hilfe in ein Fettnäpfchen stolpern kann, stellte sie unter Beweis, als sie den Satz prägte: „Der Fehler von La Palma ist, dass man keinen Tourismus wollte“.
Auslöser war die Diskussion um die vom spanischen Reiseveranstalter Travelplan vorgesehene drastische Verringerung der Flüge von verschiedenen spanischen Flughäfen auf diese Kanareninsel. Rita Martín brachte die Entscheidung von Travelplan in Zusammenhang mit der Entwicklung touristischer Infrastrukturen auf La Palma und bedauerte, dass La Palma keine Mechanismen zur touristischen Planung umsetze, wie beispielsweise den Plan Territorial Especial de Uso Turístico, um Investitionen zu ermöglichen. „Der erste Fehler La Palmas ist, dass man keinen Tourismus wollte. Die Insel hat Nein zum Golf und Nein zur Planung gesagt und so potentielle Investitionen verhindert“. Außerdem empfahl die Politikerin, dass bei den Verhandlungen mit den Reiseveranstaltern kompetente Fachleute eingesetzt werden, „die sich in der Sache auskennen“.
La Palmas Cabildo-Präsidentin Guadalupe González (CC) nahm diese Worte persönlich und forderte bei der kanarischen Regierung fast umgehend die Suspension von Martín. Diese ist unterdessen mit einer neuen Tourismusförderungskampagne beschäftigt, die den Titel „Déjalo todo y ven“ (Lass alles liegen und komm) trägt.


Kanarische Inseln - Verwaltungsgericht der Kanaren bestätigt die vorläufige Auflösung der Strafgerichte auf Fuerteventura und Lanzarote

Drei Kanaren-Richter treten zurück - Das Oberverwaltungsgericht der Kanaren bestätigt die vorläufige Auflösung der Strafgerichte auf Fuerteventura und Lanzarote. Straftaten, die auf den Kanareninseln Fuerteventura und Lanzarote begangen wurden, werden bis auf Weiteres in Las Palmas de Gran Canaria verhandelt. Das Oberverwaltungsgericht der Kanarischen Inseln bestätigte in der Vorwoche die Schließung der Strafgerichte in Puerto del Rosario und Arrecive. Beschlossen wurde die Auflösung der Sektion “Audiencia Provincial de Las Palmas” bereits am 24. März. Drei Richter aus Fuerteventura drohten daraufhin ihren Rücktritt an- Jedoch machte dies keinen Eindruck auf die Richter am Oberverwaltungsgericht.
“Jeden Tag stehen auf Fuerteventura und Lanzarote fünf Strafprozesse an, dennoch aktzeptieren wir die Entscheidung der Richter, zurückzutreten”, so die Begründung der Verwaltungsrichter. Bis für die Inseln Fuerteventura und Lanzarote eine andere Lösung gefunden wird, finden alle Strafprozesse im Gebäude des Provinzgerichts Las Palmas, auf Gran Canaria statt.


Kanarische Inseln - Auf den Kanaren erhalten derzeit 6.446 junge Menschen einen staatlichen Zuschuss zur Miete

Kanaren Statistik - Auf den Kanarischen Insel erhalten derzeit 6.446 junge Menschen einen Mietzuschuss in Höhe von monatlich 210 Euro – Insgesamt liegen dem Ministerium für Wohnungsbau rund 10.000 Anträge auf Mietzuschuss vor. Seit Oktober 2007 können in Spanien Mieter unter 27 Jahren, mit einem Einkommen von unter 22.000 Euro/Jahr einen Mietzuschuss von monatlich 210 Euro beantragen. Spanienweit empfangen derzeit rund 200.000 junge Menschen diesen Zuschuss. Das spanische Wohnungsministerium unter Leitung von Ministerin Beatriz Corredor zahlte seit Einführung des Zuschusses rund 490 Millionen Euro an die Antragsteller aus. Auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera erhalten zur Zeit 6.446 junge Mieter mit niedrigem Einkommen die Beihilfe aus der Kasse des spanischen Wohnungsministeriums.
Insgesamt waren im vergangenen Jahr knapp über 10.000 Anträge von jungen Canarios auf den Mietzuschuss in Madrid eingegangen. Auf die Provinzen aufgeteilt 1.944 davon wurden abgelehnt, 349 müssen noch bearbeitet werden. Auf die Provinzen aufgeteilt erhalten derzeit 3.761 junge Mieter aus der Provinz Las Palmas de Gran Canaria den Mietzuschuss- In der Provinz Santa Cruz de Tenerife zahlt das Wohnungsministerium das Wohngeld aktuell an 2.685 junge Menschen.


Spanien/Kanarische Inseln - Spanien beendet den März mit über 4 Mio. Arbeitslosen- Die Kanaren verzeichnen aktuell 261.534 Menschen ohne Arbeit

Die Kanaren verzeichnen aktuell 261.534 Arbeitslose - Spanienweit stieg die Arbeitslosigkeit in 13 autonomen Regionen um durchschnittlich 0,87 Prozent an. Auch im Monat März verbucht Spanien einen weiteren Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen. In 13 von 17 autonomen Gemeinschaften stieg die Arbeitslosigkeit im März an. Spanienweit verzeichnet man derzeit 4.166.613 Menschen ohne Arbeit- 35.988 mehr, als noch im Februar. Auch auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera stieg die Anzahl der Arbeitslosen im Monat März weiter an- 3.595 Menschen meldeten sich bei den Ämtern. Die Kanaren liegen aktuell bei 261.534 Arbeitslosen.
In fast allen autonomen Gemeinschaften verzeichnet das spanische Arbeitsministerium einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Eine Ausnahme bilden lediglich die Balearen, Extremadura, Asturien und Navarra- hier gingen die Zahlen im März 2010 leicht zurück. Einen Anstieg weit über dem nationalen Durchschnitt verzeichneten Kastilien-La Mancha (+2,23%), Valencia (+1,30%), Madrid (+1,19%), sowie Katalonien (+1,13%).


Kanarische Inseln – 450 Millionen Investitionen in Infrastruktur und Neubau

Die kanarische Regierung will in diesem Jahr 450 Millionen in öffentliche Bauprojekte investieren. Schwerpunkte sind der Straßenbau, die Wasserwirtschaft und die Seehäfen. Zwei wichtige Straßenbauprojekte sind die Autobahn von Puerto Rico nach Mogán, und die Schnellstraße von La Aldea de San Nicolás nach Agaete. 4.900 zusätzliche Arbeitsplätze sollen durch die öffentlichen Aufträge geschaffen werden.


Kanarische Inseln – Automarkt wieder im Aufwind

Die Zahl der Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen ist im Monat März weiterhin stark angestiegen. In ganz Spanien sind um 61,3 % mehr Autos gekauft worden, als noch im Monat Februar, insgesamt sind in den ersten 3 Monaten 286.167 PKW neu zugelassen worden, gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 44,5 %. Die meistgekauften Marken waren übrigens Ford und Citroen, 69 % der neu zugelassen Autos sind Dieselfahrzeuge.


Kanarische Inseln – Lehrerstreik mit wenig Beteiligung

Der geplante Streik der Professoren ist gestern fast ohne Zwischenfälle verlaufen. Viele Professoren haben nicht an den Protesten teilgenommen, sie wollen erst die Verhandlungsergebnisse mit dem Unterrichtsministerium abwarten. Die Gewerkschaften haben angekündigt, weiter auf ihren Forderungen zu beharren und notfalls bis zum Ende des Schuljahres regelmäßige Streiks zu organisieren. In den Verhandlungen mit der Regierung geht es um die Einstellung von zusätzlichem Lehrpersonal, sodass die Vertretungen garantiert und die Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden können.


La Gomera - Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Osterurlaub auf Kanareninsel La Gomera

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel landete am letzten Samstag zum Osterurlaub mit ihrem Mann auf der grünen Kanareninsel La Gomera. Angela Merkel verbringt ein paar Tage zur Entspannung mit ihrem Mann auf den Kanaren. Angela Merkel stieg nach Angaben der Zeitung „La Provicia“ in einem Hotel im Süden der Insel ab. Sie ist nicht das erste Mal auf der Insel. Schon 2008 besuchte die deutsche Kanzlerin La Gomera. Wie der Präsident des Cabildo de La Gomera Casimiro Curbelo sagte, liebe Angela Merkel das Wandern und die Ruhe auf La Gomera ganz besonders. Die Reise der Kanzlerin sei rein privater Natur und deswegen nicht in der Presse angekündigt gewesen. In dieser Woche wird Angela Merkel wieder zurück nach Deutschland fliegen.


Spanien/Marokko - Hungerstreik in der Westsahara: Faires Verfahren gefordert

Die Menschenrechtler aus der besetzten Westsahara fordern endlich ein ordentliches Gerichtsverfahren und sind im Hungerstreik. In zwei marokkanischen Gefängnissen befinden sich derzeit 24 Häftlinge aus der besetzten, ehemaligen spanischen Kolonie Westsahara im Hungerstreik. Der Zustand der Hungerstreikenden wird als ernst beschrieben. Ein Unterstützerkomitee in der Hauptstadt der Westsahara spricht von Ohnmachtsanfällen, schweren Magengeschwüren und Herzattacken. "Es ist Zeit, das die marokkanischen Behörden reagieren und eine Lösung finden", mahnt Elghalia Djimi, stellvertretende Vorsitzende des Bunds der Angehörigen der Opfer von Menschenrechtsverletzungen.


Kanarische Inseln - Weine der Kanarischen Inseln im Guia Penin – Spaniens Weinführer Nr 1

Geheimtipp: Kanarische Weine – Bodegas – Weinanbaugebiete – Weinbaukultur – Informationen über Kanarische Weine aus Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera. Auf den vulkanischen Böden der Kanaren gedeihen hervorragende Weine. Der kanarische Wein erfreut sich auf der ganzen Welt und besonders in Europa großer Beliebtheit.
Guia Penin Spaniens Weinführer Nr. 1 liefert Weinliebhaber viele wertvolle Informationen zu den kontrollierten Anbaugebieten der Kanaren und Spanien, mit einem Register aller Weine und Bodegas. Eine Auflistung der besten Weine des Jahres und jeder Region ermöglicht eine schnelle Orientierung und ist eine wertvolle Einkaufshilfe für jeden passionierten Sammler. Alle kanarischen Weine ‘Vinos de Las Islas Canarias’ werden auf vulkanischem Boden angebaut. Die Reben liegen meist ungestützt unauffällig auf dem Boden oder auf dafür angelegte Terrassen. Generell begünstigt auf den Kanaren das ganzjährige milde Klima und der ständige Nordostpassat das Aroma der Weine. Es gibt auf den Kanaren 33 zugelassene Rebsorten, davon 14 rote und 19 weiße. Viele davon gibt es nur auf den Kanarischen Inseln. Die große Rebsortenvielfalt ist auch darauf zurückzuführen, dass es auf den Inseln noch nie eine Reblausplage gab. Der Weinanbau geht bis in die Zeit der spanischen Eroberung zurück. Die Weine spezieller Rebsorten haben einen hohem Alkoholgehalt. Nur ein Getränk, das von Früchten der Weinrebe stammt, darf die Handelsbezeichnung ‘Wein’ tragen. Laut der Gesetzgebung in der EU muss ein Wein mindestens 8,5 Volumenprozent Alkohol enthalten.

Gran Canaria – Auf der Sonneninsel Gran Canaria werden eine Vielzahl von Rebsorten angebaut, ähnlich derer auf Teneriffa. Die Anbaugebiete verteilen sich über 150 Hektar mit einer Jahresproduktion von 1.000 Hektolitern über die ganze Insel. Die bekanntesten Weingüter sind die Bodega Mondalón Picachos, die Bodega Saramena und die Bodega Comercial Falcón de la Fe. Ein Rotwein den man fast ausschließlich in Guayadeque Tal in Agüimes de Gran Canaria bekommt. Das bezaubernde Tal von Guayadeque liegt zwischen den Städten Aguimes und Ingenio im Osten der Insel. Bekannt ist dieses herrliche Tal von Guayadeque durch seine Höhlenwohnungen, die Höhlenkirche und Höhlenrestaurants.

Lanzarote – Auf Lanzarote gibt es das traditionelle Weinanbaugebiet La Geria und die bekannte Bodega El Grifo, deren Geschichte bis ins Jahr 1775 zurückreicht. Hier gibt es ein Weinmuseum welches die Geschichte des Weinanbaus auf der Insel mit vielen Exponaten, wie alten Weinpressen, dokumentiert. Mozaga, Reymar, Barreto und La Geria sind weitere bekannte Bodegas. Die bedeutendsten Weinsorten sind der rote Listán Negro und Negramoll. Weißweine werden aus Listán Blanco, Malvasia, Moscatel, Diego, Burra Blanca und Breval hergestellt. Die Gesamtanbaufläche beträgt etwa 2.300 Hektar auf denen etwa 14.000 Hektoliter Wein jährlich produziert werden.

Teneriffa – Die ersten Weinberge, die mit der Kanaren Insel Teneriffa in Verbindung zu bringen sind, entstanden bereits im 16.Jahrhundert, die vollkommene Anpassung der Rebstöcke an die zahlreichen Mikroklimen der Insel haben Teneriffa zu einem ganz außergewöhnlichen Weinbaugebiet gemacht. Dazu kommt noch die Tatsache, dass der Weinbau ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Insel und in der Volkstradition fest verwurzelt ist, sowie dass sich die Kenntnisse und die Praxis der weinbaukundlichen Traditionen sehr erweitert haben, wodurch eine ganz besondere Vielfalt an Weinen von hoher Qualität entstanden ist. Diese Qualität wird heute durch den Schutz der fünf Herkunftsbezeichnungen gewährleistet, die es auf der Insel gibt: Abona, Tacoronte-Acentejo, Valle de Güimar, Valle de La Orotava und Ycoden-Daute-Isora. Die Verleihung von mehrfachen Anerkennungen und Preisen sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene dienen den Weinbauern der Kanaren Insel als Beleg für ihre hervorragende Arbeit.

Abona: diese Herkunftsbezeichnung umfasst die Gemeinden von Adeje, Arona, Vilaflor, San Miguel de Abona, Granadilla, Arico und Fasnia im Süden der Insel. Die Weinbaugebiete dieser Gegend sind aufgeteilt in eine mittlere Zone, in der Sandböden vorherrschen (weißer vulkanischer Sand), die dem Wein eine eigene Persönlichkeit verleihen, und eine hoch gelegene Zone, wo schwarze Erde vorherrscht. Diese gibt den Weinen eine unvergleichliche Duftnote und ein besonderes Aroma. Der beständige Einfluss der Passatwinde frischt die Temperaturen auf, was in den niedriger gelegenen Gebieten zu einer beträchtlichen Beschleunigung der Weinlese und zu einigen Traubenmostsorten mit einem hervorragenden Gehalt an Zuckern, Säuren und Aromen beiträgt. Die weißen Rebsorten stellen 80% des Anbaus in der Gegend dar, wobei die Listán Blanco die am häufigsten angebaute Rebsorte ist. Nur 20% sind rote Rebsorten, die auf den höher gelegenen Böden angebaut werden, die einen höheren Tonerdegehalt haben.

Teneriffa – Tacoronte-Acentejo: Die Gegend Tacoronte-Acentejo liegt an der Nordseite der Insel Teneriffa und stellt 40% der bebauten Fläche der Insel und 20% der Weinbaufläche auf den Kanaren dar. Sie ist die am dichtesten mit Weingärten bebaute Gegend der kanarischen Inseln. Die Weingärten liegen zwischen 100 und 1000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von der Sonne und dem Vulkanboden, auf dem sie angelegt sind. Die Pflanzungen sind auf Terrassen an den ausgeprägten Abhängen im Norden zum Meer hin angelegt. Die Böden haben eine rötliche Färbung und sind reich an organischen Stoffen mit einem geringen Anteil an Kalk und reichlich Stickstoff, Phosphor und Kalium. Sonne, Wind und Vulkanerde zusammen mit dem Meer in einem verschiedenen, günstigen und stabilen Klima sind die natürlichen, einzigartigen Zutaten, die zur überraschenden Persönlichkeit der Weine beitragen.

Valle de Güimar: Das Weinbaugebiet von Valle de Güímar liegt im Südosten der Insel Teneriffa und umfasst die Gemeinden Arafo, Candelaria und Güímar. Das Weinbaugebiet dieser Gegend erstreckt sich von den küstennahen Bereichen bis zu Höhen von ungefähr 1500 Metern. Die Böden von vulkanischem Ursprung und das Vorherrschen der Passatwinde kennzeichnen den Charakter und die Persönlichkeit des Weins.

Valle de La Orotava: das Herstellungsgebiet der mit der Herkunftsbezeichnung ‘Valle de La Orotava’ geschützten Weine besteht aus den Anbauflächen in den Gemeindegebieten von La Orotava, Los Realejos und Puerto de la Cruz. In diesen Gemeinden im Norden der Insel Teneriffa befinden sich die Weingärten auf einer Höhe von 250 bis 700 m über dem Meeresspiegel. Die Böden, auf denen die Rebe gedeiht, sind häufig leicht, durchlässig, reich an mineralischen Nährstoffen und mit einem leicht sauren PH-Wert, was auf ihren vulkanischen Ursprung zurückzuführen ist. Hier werden Weiß- und Rotweine ungefähr im gleichen Verhältnis hergestellt, in geringeren Mengen auch Rosé-Weine.

Ycoden-Daute-Isora: Umfasst das weite und grüne Gebiet im Nordosten von Teneriffa. Zu ihm gehören die Gemeinden San Juan de la Rambla, La Guancha, Icod de los Vinos, Garachico, Los Silos, Buenavista del Norte, El Tanque, Santiago del Teide und Guía de Isora. Dieses Gebiet stellt die geographische Verbindung zwischen dem Norden und dem Süden der Insel dar. Die Weingärten befinden sich auf Vulkanascheböden und vulkanischem Fels auf Parzellen, die von 50 bis 1400 Höhenmeter hinaufreichen. Sie genießen ein Klima, das einen Weinbau von besonderer Qualität gestattet, vom Atlantik gebadet und den Passatwinden gekost und bei einer durchschnittlichen Temperatur von 19°C. Die zum Anbau der Reben bestimmten Parzellen sind im Allgemeinen klein und abschüssig, so dass sie keine mechanische Bearbeitung erlauben. Es gibt zwanzig erlaubte Rebsorten, von denen die am meisten verbreiteten Listán blanco, Listán negro und Negramoll sind, die aufgrund der Merkmale des Bodenklimas in dem Gebiet außergewöhnlich gedeihen.

Besondere Erwähnung verdient hier der Malvasier-Wein, ein süßer Wein von hoher Qualität, der den kanarischen Weinsorten schon seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts Prestige verleiht. Es handelt sich um ein ausgesuchtes Produkt mit begrenzter Herstellungsmenge, das ideal zu Käse, Gänseleber, oder Desserts passt, aber auch als Aperitiv oder als Trunk nach dem Essen genossen werden kann.

La Gomera – Auf La Gomera gibt es sieben Bodegas (Weingüter), die sich in der Cooperativa Insular zusammengeschlossen haben, welche ihren Sitz in Vallehermoso hat. Rote Rebsorten sind Listán Negro und Negramoll, weiße Forastera, Gomera Blanca, Listán Blanco und Marmajuelo. Die Gesamtanbaufläche beträgt etwa 110 Hektar auf denen etwa 520 Hektoliter Wein jährlich produziert werden.

La Palma – Auf La Palma gibt es seit 1995 Weinanbau mit der gesetzlichen Herkunftsbezeichnung Denominación de Origen. Der größte Weinhersteller ist die Bodega Teneguia mit Sitz in Fuencaliente auf der Insel La Palma. Sorten aus La Palma sind Vitego aus Garafía, Vina las Toscas aus Puntallana, Carballo aus Fuencaliente, Hoyo de Mazo aus Mazo, Las Breñas aus Breña Alta, und Tamanca aus Los Llanos de Aridane. Im Anbaugeiet Norte wird der Vino de Tea in Fässern aus tea gelagert, dem inneren Holz der Kanarischen Kiefer. Die aus edelfaulen Beeren hergestellten süßen Likörweine können bis zu 22% Alkohol enthalten. Die Gesamtanbaufläche beträgt etwa 850 Hektar auf denen etwa 3.000 Hektoliter Wein jährlich produziert werden.

El Hierro – Auf El Hierro wird im ‘Valle de Golfo, bei El Pinar und Echedo Wein angebaut. Die Gesamtanbaufläche geht über etwa 190 Hektar, bei denen sich insgesamt acht Bodegas ‘Weingüter’ befinden. Auf El Hierro wird jährlich etwa 3.500 Hektoliter Wein produziert. Die größte Marke ist Viña Frontera, die aus zwei verschiedenen Bodegas stammt. Hauptsächlich wird Weißwein der Sorte Verijadiego Blanco produziert. Weitere weiße Rebsorten sind hier Listán Blanco, Bremajuelo, Uval Pedro Ximénez, Baboso, Gual und Moscatel. Die roten Rebsorten sind Listán Negro, Negramoll, Baboso Negro und Verijadiego Negro

Guia Penin Spanien Weinführer – Jose Penin ist der profilierteste und renommierteste Weinautor spanischer Sprache. Seit 1990 ist er Herausgeber des “Guia Penin de los Vinos de Espana”, des umfangreichsten Weinführers, dessen ehrliche und absolut unabhängige Kritiken Jahr für Jahr über den Erfolg oder Misserfolg der Weine entscheiden, denn selbst die Sommeliers der Sptzenrestaurants wie “El Bulli” oder “Arzak” orientieren sich an den Noten, die Jose Penin und seine Weinpröbler verteilen. Seit über 25 Jahren schreibt er über die Weine und die Winzer Spaniens. Und 1980 gründete er mit “Bouquet” die erste Weinzeitschrift. Als freier Autor arbeitet er heute für führende spanische Medien wie El Pais, Tiempo, Geo, Elle, die Radiosender Cadena Ser und Antena 3 sowie eigentlich alle kulinarischen Zeitschriften. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem “Preis der französischen Gastronomie”, dem “Nationalpreis Marques de Villena” oder dem “Ehrenpreis der spanischen Tourismusministers”. Heute zeichnet er sich neben dem Penin verantwortlich für das Feinschmeckermagazin “Sibaritas” (ab Mai Penin Magazine) sowie für die Fachzeitschrift “Gaceta del Vino y Licores”.





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Die Utopie ist aufgrund menschlichen Versagens nicht ausführbar - Stephen Hawking

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Mittwoch, 7. April 2010, 11:55



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de



La Palma - Zuschüsse für neue Arbeitsplätze auf La Palma

Die Inselregierung der Kanareninsel La Palma will Unternehmensgründungen stärker fördern um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das stellte gestern der Präsident des Cabildo de La Palma, Guadalupe Gonzalez Tano gestern Pressevertretern vor. Die entsprechenden Regularien wurden bereits im Amtsblatt der Provinz veröffentlicht. Das Cabildo verspricht sich von dieser Maßnahme neu Arbeitsplätze und einen langfristigen ökonomischen Aufschwung. Gefördert werden Investitionsausgaben für Firmengründungen und der Ausbau von inovativen Branchen.


La Palma/Teneriffa - Neuer Exo-Planet entdeckt

Eine wichtige Entdeckung machte eine Forschungsgruppe des Kanarischen Astrophysikalischen Institutes (IAC) unter der Leitung von Hans-Jörg Deeg in einem Sonnensystem, das 1.500 Lichtjahre entfernt ist.
Ein Planet, der dem Jupiter ähnelt. Die Entdeckung ist deshalb so sensationell, da unter den über 400 derzeit bekannten Exoplaneten bisher nur sehr wenige mit den Planeten unseres Sonnensystems vergleichbar sind. Die meisten sind sogenannte „Gasriesen“, die aufgrund ihrer großen Masse leichter nachzuweisen sind, und oft herrschen dort Temperaturen von über 1.000° C, wodurch sie für Leben, so wie wir es kennen, ungeeignet sind. Erst in den letzten Jahren findet man durch verbesserte Technik auch zunehmend Planeten, die von der Größe und der Temperatur her unserer Erde ähneln könnten.

Auf der Suche nach Leben im Weltall

Dass es unter den Myriaden von Sonnen des Universums auch viele geben muss, die, wie die unsere, von Planeten umkreist werden, hat man schon lange vermutet. Doch bis vor etwa 20 Jahren blieb das eine Vermutung. Über Jahrtausende kannten die Menschen außer den Fixsternen solche, die ihre Position am Himmel veränderten und nannten sie Planeten („Wanderer“). Sie alle umkreisen unser Zentralgestirn. Erst 1992 konnten Planeten, die ferne Sonnen umkreisen, sogenannte „extrasolare Planeten“ oder kurz „Exoplaneten“ durch Messungen am Licht ihres Muttergestirns nachgewiesen werden. Es gibt verschiedene Methoden dafür, deren Beschreibung hier zu weit führen würde. Interessierte können sich darüber u.a. bei Wikipedia unter „Extrasolarer Planet“ informieren. Das Problem ist, dass solch genaue Messungen von der Erde aus nur mit besonders großen Teleskopen gemacht werden können. Man kann aber auch kleinere Teleskope in den Weltraum bringen, wo keine Atmosphäre die Beobachtung stört. So machte man es mit dem berühmten Hubble-Teleskop, aber auch andere, weniger bekannte, werden für besondere Missionen im Weltraum platziert.

CoRoT-9b

So etwa der CoRoT-Satellit („Convection, Rotation and planetary Transits“), der seit 2006 unsere Erde auf einer polaren Bahn in etwa 800 km Höhe umkreist und währenddessen das Licht entfernter Sonnen misst. Die Daten sendet er zur Erde, wo sie von verschiedenen Forschungsgruppen, die an dem Projekt beteiligt sind, ausgewertet werden. Eine davon gehört zum IAC mit Sitz in La Laguna und wird geleitet von Dr. Hans-Jörg Deeg, der aus Bad Mergentheim stammt und schon in den USA nach Exoplaneten forschte. 1994 kam er ans IAC nach Teneriffa und ist mittlerweile Spezialist für die Entdeckung von Exoplaneten nach der „Transitmethode“, nach der etwa 70 der bisher bekannten Exoplaneten entdeckt wurden. Dabei misst man die Veränderungen im Licht einer fernen Sonne während der Planet vor ihr vorbeizieht. Im Sternbild der Schlange hatten Deeg und seine Gruppe besonderes Glück: Sie fanden einen Exoplaneten, der ideal zu beobachten war und sehr genau beschrieben werden kann, und sie nannten ihn „CoRoT-9b“. Er ähnelt in vieler Hinsicht unserem Jupiter, dessen Masse er zu 80% erreicht. Ein Jahr, also ein Sonnenumlauf, dauert 95 Tage, und die Temperatur auf seiner Oberfläche schwankt zwischen -20° und +160° C. Damit wäre Leben zumindest theoretisch dort möglich. „Das ist der erste extrasolare Planet, bei dem wir uns ziemlich sicher sind, dass er einem Planeten unseres Sonnensystems recht ähnlich ist", sagte Dr. Deeg, den das Wochenblatt telefonisch befragte, und die Wissenschaftlerin Claire Moutou meinte: „Ein Meilenstein in der Erforschung von Exoplaneten."


Kanarische Inseln - Das Oberste Kanarengericht (TSJC) reorganisiert das Landgericht auf Fuerteventura

Das Oberste Kanarengericht reorganisiert das Landgericht auf der Kanareninsel Fuerteventura - Innerhalb eines Monats sollen in Puerto del Rosario wieder Strafprozesse durchgeführt werden können. Das Oberste Kanarengericht bestätigte am Anfang der Woche, dass man mit Hochdruck daran arbeite, das Strafgericht auf Fuerteventura wieder einsatzfähig zu machen. Seit dem Streit um den Umzug in ein kleineres Gebäude und dem damit verbundenem Rücktritt von drei Richtern finden derzeit auf Fuerteventura und Lanzarote keine Strafprozesse statt (IslaCanaria.net berichtete). Das Tribunal Superior de Justicia de Canarias (TSJC) verkündete am Dienstag, dass das Landgericht nun innerhalb der nächsten 4 Wochen reorganisiert werden soll.
Antonio Castro, der Präsident des TSJC traf sich mit Mario Cabrera, dem Inselpräsidenten von Fuerteventura und gab bekannt, dass man bemüht sei, “anstehende Prozesse soweit aufzuschieben, dass Prozessbeteiligte nicht nach Las Palmas de Gran Canaria reisen müssen. ”Bis zum Januar 2011, so Castro, “sei man dann an dem Punkt angelangt, wo man wieder ein stabiles Landgericht für die Kanareninseln Fuerteventura und Lanzarote installiert habe.”


Kanarische Inseln - Kanarische Regierung bestraft Unelco-Endesa für Blackout

Der Regierungsrat der Kanaren hat in einer seiner letzten Sitzungen beschlossen, dem Stromversorgungsunternehmen Unelco-Endesa eine Strafe in Höhe von sechs Millionen Euro wegen des Blackouts am 4. März dieses Jahres aufzubrummen.
Die Entscheidung der Regierung fiel nach Auswertung des technischen Gutachtens, das nach dem Vorfall vom regionalen Industrieministerium in Auftrag gegeben wurde. Demnach soll der Stromausfall, der ganz Teneriffa für sieben Stunden und 40 Minuten lahm legte, die Folge eines Fehlers des Lastabwurfsystems und des Schutzsystems des Verteilersystems gewesen sein.
Unelco-Endesa kann gegen diesen Beschluss Einspruch einlegen.
Parallel hat der spanische Stromnetzbetreiber Red Eléctrica de España (REE) über seinen ersten Vorsitzenden Luis Atienza dem kanarischen Regierungspräsidenten weitere Investitionen zugesagt. Atienza erklärte bei einem Treffen mit Paulino Rivero, dass REE die auf den Inseln geplanten Investitionen um 54 Millionen Euro aufstocken werde, um die Stromwerke in Jinámar (Gran Canaria), Puerto del Rosario (Fuerteventura) und Las Caletillas (Teneriffa) durch jeweils drei neue Umspannwerke zu verbessern. Dadurch werde eine Verbesserung der Stromverteilung gewährleistet, unterstrich Atienza. Die neuen Umspannwerke sollen nach den Plänen von REE in fünf Jahren betriebsfertig sein.


Kanarische Inseln - Kanaren Warenkorb – Kanarische Bananen über 20 Prozent günstiger

Der Warenkorb auf den Kanaren – Der Preis für Kanarische Bananen sank im Monat März um satte 20,2 Prozent. Teurer wurden unter anderem Orangen, Lachs, Blauer Wittling und Rindfleisch. Nach den aktuellen Daten des Ministeriums für Industrie, Tourismus und Handel auf den Kanaren, wurden im ersten Quartal des Jahres für eine Menge Lebensmittel die Preise teilweise drastisch gesenkt. Spitzenreiter ist die Kanarische Banane- Platanos kosten derzeit rund 20 Prozent weniger als noch am Anfang des Jahres. Billiger sind derzeit auch Seehecht (-12,3%), Sonnenblumenöl, frisches Hühnerfleisch (-8,9%), Äpfel und Birnen (-8,8%), Milch (-7,6%), Zucker (-6,5%), Joghurt (- 6,1%) und Olivenöl (-5,3%).
Tiefer in die Tasche greifen müssen die Verbraucher auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera derzeit für Orangen (+5,2%), Lachs (+4%), Blauer Wittling (+3,7%), Zwiebeln (+2,8%), Rindfleisch (+3%), Bier (+1,4%) und Ketchup (+1,3%).


Kanarische Inseln – Eine Milliarde Euro Schulden

Die 7 Inselregierungen und die Kommunen der Kanaren haben inzwischen einen Schuldenberg von etwa einer Milliarde Euro angehäuft. Das macht pro Kopf etwa 500 Euro. Für die Städte und Gemeinden auf der Inselgruppe bedeutet dies strikte Sanierungshaushalte. Verglichen mit Deutschland sieht es gar nicht so dramatisch aus, dort liegt die kommunale Pro-Kopf Verschuldung durchschnittlich bei 1.900 Euro


Spanien/Kanarische Inseln - Familien-Sparschwein wird „gemästet”

Die spanischen Familien sparen so viel, wie schon seit dem Jahrtausendwechsel nicht mehr. Die Daten des nationalen Statistikinstitutes belegen, dass der private Konsum zwischen Oktober und Dezember 2009 um rund 0,4 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Im gleichen Zeitraum wurden mehr als sieben Prozent mehr eingespart. Insgesamt sind dies rund 47.741 Millionen Euro, die neu auf die Sparkonten geflossen sind. Betrachtet man die Zeitspanne bis circa Mitte 2008 stellt man fest, dass die Spanier sogar rund 18 Prozent mehr gespart haben, als normalerweise üblich. Dies ist gleichzeitig der höchste Stand in der Statistikgeschichte.


Kanarische Inseln - Hundertjähriger Korallenschatz

Meeresbiologen, Taucher und Unterwasserfotografen haben in kanarischen Gewässern die angeblich weltgrößte Korallenkolonie der Art Gerardia Savaglia, auch als falsche Schwarze Koralle bekannt, entdeckt. Natürlich wurde die Entdeckung nicht irgendwo im Bereich der durch Schiffsverkehr vielbelasteten Küste der größeren Inseln gemacht, sondern in den besonders reinen Gewässern des Chinijo-Archipels nördlich von Lanzarote.
An einer Felsformation in etwa 70 Metern Tiefe westlich von Montaña Clara entdeckten die Taucher eine erstaunlich große Korallenkolonie – „ein wahrer Wald“ –, die sie auch als „meeresbiologischen Schatz“ beschrieben.

Das Forschungsprojekt wurde durch die Stiftung „Fundación Canaria Mapfre Guanarteme“ finanziert und begann bereits Ende der neunziger Jahre, als die Forscher bei Filmaufnahmen im Meeresreservat von La Graciosa und den unbewohnten Felseninseln nördlich von Lanzarote zufällig auf diese Felsformation stießen. „Wir waren sprachlos und staunten darüber wie diese Wand buchstäblich mit enormen Gerardia Savaglias überzogen war, was den Eindruck eines Korallenriffs vermittelte“, berichtete Rafael Herrero, Leiter der Unterwasserfilm-Produktionsfirma „Aquawork“, die daran beteiligt war. Allerdings stellte damals das Abtauchen in große Tiefen ein Problem dar. Allein mit Druckluft ausgestattet waren Tauchgänge in derartige Tiefen unmöglich. Die Weiterentwicklung der Tauchausrüstung eröffnete dann neue Möglichkeiten, und die Taucher können heute mithilfe eines speziellen Atemgasgemischs auch in Tiefen von mehr als 40 Meter vordringen.
Mit solchen speziellen Geräten ausgerüstet tauchte das Forscher- und Filmteam zehn Tage lang bei Chinijo zu dem Korallenparadies ab, entnahm Proben, speicherte Daten über die Struktur, Landschaft und Artenvielfalt, um den biologischen Kreislauf der Korallenkolonie zu entziffern. Bei über 80 Tauchgängen entstanden erstaunliche Aufnahmen, die den „meeresbiologischen Schatz“ dokumentieren.
Bei den Korallenkolonien sind häufig Seeigel (Diadema Antillorum) und Schwammarten zu finden. Ab einer Tiefe von 50 Metern kommen zahlreiche wirbellose Lebewesen hinzu, wie beispielsweise die Gorgonias. Auch andere Korallen wie die Schwarze Koralle bilden hier ab einer Tiefe von 100 Metern großflächige Kolonien und bestätigen die These der Wissenschaftler, dass es sich hier um einen ganz besonderen Ort handelt. Einige wirbellose Arten wie zum Beispiel der Seestern Chaetaster longipes sind nur hier in so geringer Tiefe zu finden. Außerdem fanden die Forscher ein Seeigel-Exemplar, das vermutlich zur Gattung Echinus gehört.
Die erstaunliche Entdeckung und der darüber gedrehte Unterwasserfilm wurden auf Gran Canaria in der „Fundación Canaria Mapfre Guanarteme“ in Las Palmas und auf Teneriffa in der Universität La Laguna vorgestellt.

Chinijo – das versteckte Juwel

Die kleine Inselgruppe „Archipiélago de Chinijo“ am nördlichsten Zipfel der Kanaren setzt sich aus den Inseln La Graciosa, Alegranza, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste zusammen. Außerdem wird die Steilküste von Famara im Norden Lanzarotes dazugezählt. 1987 wurde die komplette Inselgruppe zum Naturschutzgebiet erklärt und zählt heute zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten der Kanarischen Inseln.
Weitestgehend von menschlichen Einflüssen verschont, blieb die Natur in diesem kleinen Paradies bis heute praktisch unberührt. Die einzige bewohnte Insel ist La Graciosa, wo es ein Fischerdorf gibt, zu dem von Lanzarote aus Tagesausflüge angeboten werden.
Auf den felsigen Eilanden des Chinijo-Archipels nisten zahlreiche unter Schutz stehende Vogelarten, wie der Fischadler, der Berberfalke, der Eleonorenfalke oder der Schmutzgeier. Auch das Meer der Kanaren ist in diesem Gebiet Heimat vieler Arten und zeichnet sich durch besondere Reinheit aus.


Gran Canaria – Wasserspeicherkraftwerk soll genehmigt werden

Das Projekt „Wasserspeicherkraftwerk“ im Süden unserer Insel wird von der Politik weiter vorangetrieben. Die auch als Ausflugsziele beliebten Stauseen Chira und Las Ninas liegen fast 1.000 Meter hoch. Zwischen den beiden liegt, 300 Meter tiefer, die große Talsperre Soria. Das Gefälle wird genutzt, um große Turbinen anzutreiben, nachts wird das Wasser mit Windenergie wieder in die höher gelegenen Talsperren gepumpt. Nun wird der Raumordnungsplan so geändert, damit das Projekt genehmigt werden kann




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Donnerstag, 8. April 2010, 12:11



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de



La Palma - Vereinigte Banane(nrepublik)

Neuer Zusammenschluss der Genossenschaften

Der raue Wind der Globalisierung weht unseren "Platanos" direkt ins Gesicht, und wenn die kleinen gelben Glücksspender hier auf La Palma Husten haben, dann hat die Insel Fieber und Schüttelfrost. - Die im Zusammenspiel der EU und der WHO beschlossenen Senkungen der Strafzölle für den Import von amerikanischen "Dollarbananen" macht uns schwer zu schaffen. - Dole, Chiquita und wie sie alle heißen, machen dann auch noch konkret Jagd auf die kanarischen Bananen und bieten derzeit ihre Früchte auf dem spanischen Markt für so kleines Geld an, dass unsere Bananen da keine Chance mehr haben. - Wie lange dieser Preiskampf noch geht, das wissen wir nicht, die müssen schließlich auch mal wieder Geld verdienen mit ihrem Produkt, aber für die hiesigen Produzenten ist die Schmerzgrenze bereits allemal überschritten. - Seitens der Politik arbeitet man an einem Plan, welcher indirekte Subventionen ermöglicht, indem man den Transport der Früchte auf das Festland unterstützt. Das wäre europäisch betrachtet noch durchsetzbar, eine direkte Aufstockung der Hilfen für produzierte Kilos oder per Anbaufläche für die Produzenten aber nicht mehr. - Diese Hilfen für den Transport werden wohl kommen, beide in Madrid agierenden Parteien haben das signalisiert, so dass der Sektor doch noch ein Licht mitten im Tunnel sieht. - Ein Ende des Tunnels ist aber noch nicht auszumachen, denn die Schere bei den Entstehungskosten des Produktes Banane weitet sich eher noch. - Zwar steigen hier die Löhne in den letzten Jahren auch nicht mehr an, aber die Begleitkosten sind angestiegen, Düngemittel, Energie, Verpackung und eben vor allem der Transport machen unsere Früchte auch ohne ansteigende Löhne teurer.

Da finden sich einige negative Faktoren, die wie einfach nicht beeinflussen können, und darauf warten, dass die mittelamerikanischen Produzenten irgendwann mal Löhne für ihre Arbeiter auf europäischem Niveau zahlen, und damit endlich gleiche Bedingungen für die Konkurrenzprodukte herrschen würden, den Luxus können wir uns nicht leisten. - Also müssen wir selber ran und vorne am Kopf, da wo es eben anfängt zu stinken agieren. - Das wäre also die Abteilung Vermarktung und Verkauf, denn bislang steckt man seitens der Dachorganisation "Asprocan" immer noch alle Kräfte in die Stabilisierung des Marktes auf dem spanischen Festland und vergisst dabei sträflich weitere Märkte in Europa. - Jetzt aber entsteht durch eine Fusion zweier großer Kooperativen auf La Palma ein neuer Bananengigant, zumindest für unsere Größenordnungen. - Die Genossenschaft "Cupalma" wird mit der der "Agrupa" fusionieren, die ihrerseits bereits ein Zusammenschluss der "Bonana", "Morriña" und "Cejas" ist und dann etwa die Hälfte der Bananenproduktion La Palmas unter ihrer Kontrolle haben. Auf La Palma alleine entspricht das dann etwa einer Jahresproduktion von 50 Millionen Kilo, und mit den Partnern auf Tenerife kommt man dann auf etwa 70 Millionen Kilo "Platanos", was durchaus eine Menge darstellt, über die man nicht mehr hinweg kalkulieren kann. - Vordergründig bringen solche Zusammenschlüsse zunächst Einsparungen in der Verwaltung mit sich, langfristig aber möchte man mit dieser großen Menge auch eigene Wege gehen in der Vermarktung, und spricht dabei ein klares Ziel an, weg von der Abhängigkeit unserer Bananen vom spanischen Festlandsmarkt. - Das Ziel hat man auch schon klar vorgegeben, der deutsche Verbraucher gerät nun in den Fokus des neuen kanarischen Bananengiganten, wird ja auch mal Zeit, dass die Teutonen endlich lernen, wie eine Banane wirklich schmecken kann. - Jetzt müssen allerdings noch die Verträge unter Dach, Fach und Bananenschale gebracht werden und auch einen neuen Namen für den kommenden "Palma-Multi" hat man noch nicht, aber bereits alle Schubladen voller Zuversicht. - Bananen aller Gemeinden vereinigt euch, und auch wenn wir nur die Hälfte von dem schaffen was man sich da vorgenommen hat, dann ist das doch ein guter und wertvoller Schritt aus der Agonie, aufgehängt zwischen Welthandelsorganisation und Subventionen, auf eigenen Füßen herauszukommen.
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold

Anmerkung der Redaktion: Wie wäre es denn sich durch den kompletten Umstieg auf Biobananen den Billigsektor links liegen zu lassen?


Kanarische Inseln – Solarenergie Förderung für Hotels empfohlen

Eine Expertengruppe empfiehlt die Förderung von Solarenergie in Hotels und touristischen Anlagen. Solarsysteme sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch durchaus leistbar und effektiv, erklärte ein Sprecher jener Gruppe, die von der Inselregierung beauftragt wurde, eine dementsprechende Studie über die Möglichkeiten von Solarenergie im Hotelbereich zu erstellen. Mittels Solarenergie könnten zukünftig z.B. die gesamten Warmwassersysteme gespeist werden, inklusive der Poolheizungen. Als Beispiel dafür gilt die Hotelgruppe Lopesan: Lopesan hat auf dem Dach des Hotels IFA Continental eine 2.700 m² große Solaranlage installieren lassen, das System scheint den gewünschten Erfolg zu bringen.


Kanarische Inseln – Ryanair wird teurer

Die Ryanair wird die Kosten für das Gepäck anheben. Derzeit bezahlt man auf der Ryanair 17 Euro pro Gepäckstück, während der Sommermonate soll dieser Tarif um 5 Euro erhöht werden. Die Neuregelung gilt dann auf allen Strecken, ab September soll dann wieder der normale Gepäckzuschlag verrechnet werden, erklärte ein Sprecher des Unternehmens gestern gegenüber der Presse.


Kanarische Inseln – Dienstwagenflotte erneuert

Die kanarische Regierung hat in den vergangenen Monaten die gesamte Dienstfahrzeugsflotte erneuert, und zwar für ca. 600.000 Euro. Begonnen wurde Ende des Jahres 2008 – also genau in der Zeit der beginnenden Wirtschaftskrise, in den Monaten darauf sind sämtliche Dienstwagen ausgetauscht und durch neue ersetzt worden. Während die hohen Positionen der kanarischen Regierung weiterhin mit Luxusautos unterwegs sind, wurde das gros der Dienstwagen auf moderne Hybridfahrzeuge umgestellt. Die Opposition kritisiert die hohen Ausgaben und fordert eine Prüfung über die Notwenigkeit der Neuanschaffungen.


Kanarische Inseln - Plan Escuela 2.0

Die ersten von Regierungspräsident Zapatero bei der letzten Debatte zur Lage der Nation für die Fünftklässler der Inseln zugesagten Laptops sind auf den Kanaren eingetroffen. Zwei Schulen, die Grundschule Plus Ultra in La Guancha (Teneriffa) und die Schule José Pérez y Pérez in Las Palmas (Gran Canaria) haben die ersten der 12.000 für die Kanaren zugesagten Laptops erhalten. Die kanarische Regierung hatte im Dezember ein Abkommen mit dem spanischen Bildungsministerium unterzeichnet, um den sogenannten „Plan Escuela 2.0“ auch auf den Inseln umzusetzen und auf diese Weise Fünft- und Sechstklässler mit dem notwendigen technologischen Material zu versorgen.


Kanarische Inseln/Berlin - Neues von den „Kanaren in Berlin“

Insider wissen es: Es gibt „die Kanaren in Berlin“ in Gestalt eines kleinen aber sehr rührigen Kulturvereins, genannt „Canarias en Berlín“.
Berlin - Diese Deutsch-Kanarische- Gesellschaft, heute ein eingetragener und gemeinnütziger Verein mit fast einhundert Mitgliedern, bestehend aus Exil-Canarios, Latinoamericanos, Festlandspanier und Deutschen, begeht in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Die Mischung macht’s eben! Für den Kulturaustausch zwischen den Inseln und Deutschland ist deshalb dieser Verein in Berlin eine gute Adresse. Nicht zuletzt, weil er von einer großen Motivation seiner Mitglieder getragen wird, kanarische Kultur und Lebensart, kanarische Geschichte und Natur, immer aus erster Hand, erfahrbar und erlebbar zu machen. Grund genug also, um heute über die ersten aktuellen Ereignisse des Jubiläumsjahres zu informieren.

Neuer Präsident von „Canarias en Berlín“ ist Manuel Gómez Ruiz

Am 11. Februar fand die Jahreshauptversammlung der Deutsch-Kanarischen Gesellschaft e.V. statt. Für die neue dreijährige Legislaturperiode der Gesellschaft 2010-2013 steht ab sofort folgendes Führungsteam bereit:
Manuel Gómez Ruiz, als Präsident, Julio Flórez Gonzalez, als wiedergewählter Vizepräsident, Eva- Maria Flórez Gonzales, als wiedergewählte Schatzmeisterin, Carmelo Juan Molina Rivero als neugewählter Sekretär, Paula Rodríguez Mateo, Susanne Weinrich, ebenfalls als bisherige und nun wieder neue Beisitzer. Javier Krawietz Rodríguez als neuer Beisitzer und zugleich neuer Presse-, PR- und Internetbeauftragter des Vereins.

Kanarischer Kulturfrühling in Berlin: Die X. Kanarischen Kulturtage kommen!

Der härteste deutsche Winter seit 40 Jahren ist (fast) vergessen. Jetzt kommt (bitte, wirklich!) der schönste deutsche Frühling seit 40 Jahren. Der traditionelle kanarische Kulturfrühling in Berlin will dazu seinen Beitrag leisten und wartet mit einem interessanten Programm auf, zu erleben vom 14. bis 16. April 2010, jeweils 19:30 Uhr, im Berliner Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, Berlin-Mitte (www.cervantes.de).
Eine kurze Vorschau an dieser Stelle:

14. April 2010:
Eröffnung der X. Kanarischen Kulturtage mit dem Thema „ Alexander von Humboldt und die Kanaren“, ein populärwissenschaftlicher Dialog mit Wissenschaftlern aus Madrid und Gran Canaria zum Erbe des großen Forschers und was uns A. v. Humboldt noch heute Überraschendes zu sagen hat. Sprechen werden dazu Frau Sandra Rebok (Consejo Superior de Investigaciones, C.S.I.C) und Herr Marcos Sarmiento Pérez, Universidad de Las Palmas, GC.

15. April 2010, 19:00 Uhr:
„El Hierro: Naturaleza y cultura“ – ein neues Buch wird vorgestellt vom Mitautor Herrn Isidoro Sánchez.
Es geht um die kleinste der kanarischen Inseln , die ihrem Titel „UN-Biosphärenreservat“ alle Ehre macht. Um Natur, Geologie, Wasser, Luft, nachhaltige Energie- und umweltschützende Maßnahmen wird es gehen. Aber auch Kultur, Traditionen und die geheimnisvolle Aura der Insel kommen zur Sprache. Es ist dies nicht sein erstes Buch zum Thema „El Hierro“. Sánchez gilt als Forstingenieur und politisch aktiver ehemaliger Europa-Abgeordneter als ausgewiesener Kenner und Förderer dieser Insel. Anschließend wird der Dokumentarfilm „Surrealismo Bimbache“ (Regie: ebenfalls Isidoro Sánchez) gezeigt, sozusagen die musikalisch-philosophische Komponente einer ganzen Inselhaltung, aufmerksam und achtungsvoll mit der Erde, ihren Gütern und den Menschen darauf umzugehen.

16. April 2010, 19:00 Uhr:
Abschlussabend der X. Kanarischen Kulturtage.
Quasi ein „Architekturdialog zwischen den Welten“ ist an diesem Abend geplant, ganz im Sinne des großen Multitalents und herausragenden kanarischen Künstlers Cesar Manrique von Lanzarote. Der Canario Fernando Gómez Aguilera, Präsident der „Stiftung Cesar Manrique“ und der Deutsche Eberhard Bosslet, Bildhauer und Architekt, Professor an der Kunsthochschule Dresden, werden kommen und diskutieren. Bosslet selbst arbeitet seit rund 30 Jahren mittendrin in den verschiedenen Landschaften der Inseln und entwickelt dabei überraschende künstlerische Ausdruckswerte. Eine große Rolle wird deshalb bei diesem Dialog die kanarische Landschaft und ihre starke poetische Ausstrahlungskraft auf Architektur und Gestaltung spielen.

Zum Abschluss interpretieren sechs junge Musiker der Kanaren „aktuelle kanarische Tonlandschaften“ – zeitgenössische kanarische Musik, wie sie leider ansonsten selten genug zu hören ist. Die kanarische Musikstiftung PROMUSCAN präsentiert in dieser Form in Berlin auch einige deutsche Uraufführungen von Kompositionen.

Weitere Informationen unter www.canariasenberlin.de


Teneriffa - Kollaps im Hafen von Santa Cruz

Seit Montag befinden sich die Transportunternehmen auf Teneriffa im Ausstand, um die Einführung des digitalen Fahrtenschreibers nach EU-Norm auf der Insel zu verhindern. Sie fürchten die damit verbundenen zusätzlichen Kosten. Neben Behinderungen im Straßenverkehr ist besonders die Abfertigung im Hafen von Santa Cruz von diesem Ausstand betroffen. Der dort eingetretene Kollaps ist vor allem auch dadurch entstanden, dass es bereits durch die vorgehenden Feiertage zu einem Güterstau gekommen war. Daraus haben sich inzwischen auch Lieferschwierigkeit in den verschiedensten Bereichen der Insel-Wirtschaft ergeben.


Teneriffa - Nackter Protest auf Teneriffa – Mitarbeiterinnen der Kanarischen Stiftung für soziale Entwicklung ziehen sich aus

Nackter Protest - Nach vier Monaten ohne Lohn und der Schließung der Kanarischen Stiftung für soziale Entwicklung, zogen sich Teile der weiblichen Belegschaft zum Protest aus – Mit den Nacktbildern demonstrieren die FUNDESCAN-Mitarbeiterinnen gegen die Unternehmenspolitik der Gewerkschaft UGT. Acht ehemalige Mitarbeiterinnen der Kanarischen Stiftung für soziale Entwicklung (Fundesco) zogen sich nach der letzten Sitzung in Santa Cruz (Teneriffa) aus, um gegen die Mutterorganisation UGT zu demonstrieren- Nur mit einem Banner mit der Aufschrift “Die UGT hat uns komplett entblößt” bekleidet, liessen sich die Ex-Mitarbeiterinnen von einer Profi-Fotografin ablichten. “Diese Aktion hat absolut keinen sexuellen Hintergrund, wir wollen die Öffentlichkeit lediglich darauf hinweisen, wie die UGT mit uns und mit den öffentlichen Geldern für die FUNDESCO umgegangen ist”, so María del Carmen Chico, eine der nackten Demonstrantinnen.

Am 14. April beginnt in Santa Cruz de Teneriffe der Konkurs-Prozess für die Das “Aus” für die “Fundación Canaria para el Desarrollo Social” (FUNDESCAN), dann soll auch geklärt werden, wie es mit den betroffenen 160 Mitarbeiter(innen) weiter geht. Ein Sozialplan ist in weite Ferne gerückt, die OGT Stiftung für soziale Entwicklung hat in der Vergangenheit rund 9 Millionen Euro Schulden angehäuft. In den letzten 4 Monaten hat der Grossteil der Belegschaft keinen Lohn mehr erhalten. Die Fundesco hat mit einem Mitarbeiterstamm aus Beratern, Juristen und Psychologen unter anderem Beratungen und Hilfestellung für Arbeitslose und Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt angeboten.


Gran Canaria - Seilbahn-Projekt auf Gran Canaria droht bereits in der Planungsphase zu scheitern

Bereits Anfang Februar sorgte die Idee einer Seilbahn zwischen Tejeda und dem Roque Nublo sorgt für Diskussionsstoff zwischen Politik, Tourismus und Umweltschutz. Die Umweltschutzorganisation Ben Magec merkte bereits bei der ersten Vorstellung der Seilbahn-Idee an, dass dieses Vorhaben gegen geltende Umweltschutz-Verordnungen verstoße. In die gleiche Richtung geht nun die Aussage von Domingo Berriel, dem Umweltminister der Kanaren-Regierung. “Jetzt- und mit den derzeit geltenden Regeln für den Umwelt- und Naturschutz in der Hand, ist eine solche Installation nicht durchführbar”, so der Minister nach einem Treffen zum Schutz des Monolithen “Roque Nublo” in Las Palmas de Gran Canaria. Obwohl in dem Gebiet, in dem die Seilbahn laut einem ersten Plan installiert werden soll, nur 12 Prozent des Geländes für eine eingeschränkte Nutzung ausgewiesen ist, sieht der Minister eine Realisierung des Projektes in weiter Ferne.


El Hierro – El Hierro überzeugt mit Web 2.0-Portal

Das insuläre Tourismusamt von El Hierro hat ein modernes Buchungsportal vorgestellt, das die umfassende Planung eines Besuchs auf der Insel ermöglicht: Flug, Unterkunft und Mietwagen gibt es hier aus einer Hand. Besonders komfortabel ist die Suche von ländlichen Unterkünften, die von den jeweiligen Finca-Besitzern selbst verwaltet werden.
Auf der komplett viersprachigen Webseite (Spanisch, Deutsch, Englisch und Italienisch) werden außerdem viele interessante Tipps zu kulturellen und gastronomischen Angeboten auf der Insel gegeben. Ein eigener „Web 2.0“-Bereich bietet Links zu interessanten Youtube-Videos über die Insel, etwa über Tauchgänge, Paragliding oder beispielsweise die typischen Tänze.

Mit einer besonderen Aktion zur Nebensaison will man vor allem den Tourismus von den anderen Inseln fördern. Unter dem Motto „Ven a El Hierro. No te costará nada“ verspricht man allen Residenten die mindestens drei Tage Aufenthalt buchen, ein Gratis-Flugticket, wenn sie von einer anderen Insel anreisen. Etwa 3.000 Canarios werden von dieser Aktion Gebrauch machen, schätzt die Inselregierung.
http://www.elhierro.travel






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Die Utopie ist aufgrund menschlichen Versagens nicht ausführbar - Stephen Hawking

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Freitag, 9. April 2010, 12:06



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La Palma - Air Nostrum wird im Sommer Kanareninsel La Palma mit Sevilla verbinden

Die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum wird im Sommer dieses Jahres eine zusätzliche Verbindung zwischen Sevilla und der kleinen Kanareninsel La Palmas aufnehmen. Das gab der CEO der Fluggesellschaft Air Nostrum, Miguel Angel Falcon vorgestern auf einer Pressekonferenz bekannt, die am Rande eines Treffens zwischen Nosturm und dem Cabildo La Palmas statt fand. Genaue Abflugstermine und Flugdaten werden erst in den nächsten Tagen bekannt geben. Air Nostrum, Líneas Aéreas del Mediterráneo, S.A., auch Iberia Regional genannt, ist eine unabhängige, regional operierende spanische Fluggesellschaft mit Sitz in Valencia, welche alle Flüge im Codeshare mit der nationalen Fluglinie Iberia bedient. Weitere große Hubs befinden sich auch in Málaga, Barcelona und Madrid.

Air Nostrum begann am 15. Dezember 1994 als eigenständige Fluggesellschaft, 1997 wurde der Kooperationsvertrag mit Iberia unterschrieben. Im gleichen Jahr erwarb sie die Iberia Tochter Binter Mediterráneo mit ihrem Netzwerk und Maschinen. 1999 fusionierte Iberia mit Aviaco. Das nationale und internationale Streckennetz von Aviaco wurden ebenfalls auf Air Nostrum übertragen. Seitdem wurden alle Maschinen in Iberia-Lackierung umgespritzt. Air Nostrum befindet sich im Besitz von Nefinsa (74,8 Prozent), Caja Duero (22,2 Prozent) und dem Air Nostrum Management (3 Prozent). Air Nostrum fliegt im Auftrag von Iberia vor allem nationale Strecken, etwa nach Badajoz, A Coruña, Barcelona, Salamanca, Madrid, Sevilla und Saragossa. International werden unter anderem Ziele in Algerien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Marokko, Niederlande, Portugal und Italien bedient.


Kanarische Inseln – Osterferien zu Ende

Die Osterferien gehen zu Ende, Tausende verlassen die Inselgruppe an diesem Wochenende. Auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist der Osterurlaub vorbei, heute fliegt sie zurück nach Berlin. Eine Woche hat sie mit ihrem Ehemann auf der Nachbarinsel La Gomera verbracht. 7 Tage Entspannung beim Wandern und Lesen, denn der harte Regierungs- Alltag wartet schon. Gleich am Montag geht’s nach Washington zu Barack
Obama.


Kanarische Inseln – Tomaten: Produktionseinbruch auf den Kanaren

Zuerst kam bis Weihnachten die Billigkonkurrenz aus Marokko und zwang die Preise in die Knie und dann sorgten die Februarstürme und eine Ungezieferplage für enorme Einbußen bei den Tomatenbauern.
Rund 470 Hektar Land wurden 2009 auf Teneriffa für den Anbau des Nachtschattengewächses verwendet und damit eine Ausbeute von 38 Millionen Kilo Tomaten für den Verbrauch auf der Insel und zum Export erzielt. In diesem Jahr rechnet man auf Teneriffa mit rund sieben Millionen Kilo weniger. Noch schlimmer hat es Gran Canaria erwischt, wo die Verlustrechnung mit rund 40 Prozent Einbußen kalkuliert wird. Neben der Nässe und den heftigen Windböen im Februar leiden die Bauern vor allem unter einer speziellen Mottenplage, der so genannten „tuta absoluta“, die von Holland und dem Mittelmeerraum, über Südspanien und Marokko bis auf die Kanaren gewandert ist. Gegen dieses Ungeziefer gibt er derzeit kein wirksames Mittel. Einziger Ausweg wären so dichte Gewächshäuser, dass die Insekten nicht in das Innere vordringen können. Genau daran hapert es aber auf dem Archipel. Ein Umstand, der durch die Verwüstungen durch die Stürme im Februar noch verschlimmert wurde. Domingo Bueno, Hauptverantwortlicher im kanarischen Landwirtschaftsamt, hat eine umfangreiche Aufklärungskampagne für die betroffenen Landwirte angekündigt. Unter anderem will man den erfolgreichen Einsatz natürlicher Fressfeinde, der in Murcía und Almeria bereits gut gefruchtet hat, vorstellen und ähnliche Aktionen in den kanarischen Gewächshäusern in Angriff nehmen. Schritt für Schritt sollen den Bauern Gegenmaßnahmen an die Hand gegeben werden, die es ihnen ermöglichen sollen, die Plage einzudämmen. Für den Verbraucher bedeuten die Verluste höhere Kilopreise beim Einkauf.


La Gomera - Das neue Hospital von La Gomera eröffnet

„Vielleicht ist dies das historischste Ereignis dieses Jahrhunderts“, betonte Inselpräsident Casimiro Curbelo anlässlich der Eröffnung des neuen Krankenhauses Nuestra Señora de Guadalupe auf La Gomera. Mehr als 37 Millionen Euro sind in dieses Projekt geflossen, um den Inselbewohnern eine adäquate medizinische Versorgung zu garantieren. Unter anderem verfügt das neue Zentrum auf 14.500 Quadratmetern über 18 Doppel- und zwei Einzelzimmer, 26 Facharztpraxen, eine Notaufnahme, zwei Operationssäle, eine Röntgen- und Rehabilitationsabteilung, eine Dialysestation sowie ein Tageszentrum für Senioren. Auch Krebspatienten können nun Chemotherapien und andere nötige Anwendungen erhalten, ohne die Insel verlassen zu müssen.

Bezeichnenderweise fand die Einweihung am internationalen Tag der Gesundheit, am 7. April, statt. „Jede Insel ist eine Säule für sich, die den gesamten Archipel stützt. Wir müssen sicherstellen, dass jeder Bürger, auch wenn er nicht auf einer der Hauptinseln lebt, eine würdige medizinische Versorgung erlebt und mit dem gleichen modernen Standard behandelt wird. Die Lebensqualität auf den kleinen Inseln darf der auf den dichter besiedelten in nichts nachstehen“, verkündete Kanarenpräsident Paulino Rivero in seiner Laudatio. Trotz der Krise habe man es durch gemeinsame Bemühung geschafft, das ehrgeizige Projekt zu Ende zu bringen und es nun feierlich in den Dienst des Volkes zu stellen.


Teneriffa - Lebendiger Unterricht in Sachen Tierschutz

Wieder einmal ist es dem Loro Parque geglückt, eine verletzte Meeresschildkröte gesund zu pflegen und sie dann erneut in die Freiheit zu entlassen.
Durch eine Vereinbarung der Stiftung Loro Parque mit dem Cabildo von Gran Canaria wurde dieses Exemplar im Aquarium des Tierparks aufgepäppelt und gepflegt bis es kräftig und reif für die Rückkehr in die Freiheit war. Diese wurde am Strand Playa Jardín in Puerto de la Cruz von 90 Kindern aus den Grundschulen César Manrique und San Antonio live mitverfolgt, die auf diese Weise lebendigen Unterreicht in Sachen Tierschutz erteilt bekamen. Die Mitarbeiter der Loro Parque Stiftung erklärten den Kindern wo die Meeresschildkröte verletzt und wie sie gesundgepflegt wurde. Die Loro Parque Stiftung arbeitet mit solchen Aktivitäten mit dem Ziel der Sensibilisierung und Aufklärung von Kindern regelmäßig mit verschiedenen Schulen zusammen.

Umweltzertifikat

Auf der diesjährigen ITB in Berlin wurden sowohl der Loro Parque als auch das Luxushotel Botánico, das ebenfalls der erfolgreichen Unternehmerfamilie Kiessling gehört, von TÜV Rheinland mit dem Umweltzertifikat ISO 14001 ausgezeichnet. Thomas Biedermann, Westeuropa-Manager vom TÜV Rheinland überreichte die Zertifikate an Loro Parque-Inhaber Wolfgang Kiessling und Hoteldirektor Patrick Feier.


Teneriffa - Konferenz über Vulkanismus

Was bedeutet es, auf einem Vulkan zu leben? Welche Gefahren gibt es? Wie lassen sie sich einschätzen? Sind wir auf mögliche Risiken ausreichend vorbereitet?

Solchen und ähnlichen Fragen widmet sich der internationale Kongress „Städte auf Vulkanen“, der vom 31. Mai bis zum 4. Juni in Puerto de la Cruz stattfinden wird. Veranstalter sind das ITER-Institut und das Cabildo (Inselregierung), die es als Erfolg betrachten, dass sie die Tagung nach Teneriffa holen konnten, das nun in einer Linie mit Rom, Neapel, Auckland, Quito, Hawaii oder Japan steht, den vorigen Veranstaltungsorten. Es sollen aber nicht nur mögliche Risiken diskutiert werden, sondern auch die Vorteile, die das Leben auf einem Vulkan bieten kann. Welche das genau sind, wird auf der Tagung ausführlich erörtert werden.


Gran Canaria – Klimakonferenz im Mai

Eine Konferenz über die Auswirkungen des Klimawandels und mögliche Maßnahmen dagegen findet Anfang Mai in Las Palmas de Gran Canaria statt. Teilnehmen werden über 700 Experten aus ganz Spanien. In drei Tagen soll über das umstrittene Thema diskutiert und werden. Der Kongress findet ab 6. Mai im Kongresszentrum neben dem Auditorio Alfredo Kraus statt.


Lanzarote – Preiskampf zwischen den Supermärkten ausgebrochen

Auf Gran Canaria gab es auch schon vor der Eröffnung der Lidl- Märkte preisgünstige, große Supermärkte wie Carrefour, Alcampo, Hiperdino und Mercadona, auch das generelle Preisgefüge bei Lebensmitteln war relativ niedrig. Größer sind die Preisunterschiede aber nach der Etablierung von Lidl auf der Nachbarinsel Lanzarote. Die Insel gehörte schon immer zu den teuersten auf den Kanaren, was die Lebensmittelpreise betrifft. Nun ist offenbar ein regelrechter Preiskrieg zwischen den Supermärkten ausgebrochen, um die Käufer nicht an Lidl zu verlieren. Den Kunden kann’s recht sein




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Die Utopie ist aufgrund menschlichen Versagens nicht ausführbar - Stephen Hawking

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Montag, 12. April 2010, 12:13



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La Palma - Redakteure der spanischen Ausgabe des National Geographic checken La Palma für neuen “Spanien-Guide”

Ein Team von Journalisten der Zeitschrift National Geographic besuchte die Kanareninsel La Palma um Informationen für einen kulturellen Reiseführer zu sammeln. Aktivitäten wie Sterne beobachten oder Wandern standen auf dem Programm, als in der Vorwoche ein Team der Spanien-Redaktion des “National Geographic” auf Einladung der Tourismusministerin Beatriz Páez die Isla Bonita besuchten. Die kulturelle und ethnographische Zeitschrift plant einen neuen “Spanien-Guide” – mit der Einladung nach La Palma wollte man den Redakteueren einen unvergesslichen ersten Eindruck der Kanareninsel vermitteln, gab Beatriz Paez, die Ministerin für Tourismus auf La Palma, auf einer Pressekonferenz.

Während ihres Besuches auf der Isla Bonita standen der Besuch der Sternwarte, sowie mehrere, teilweise ausgedehnte Wandertouren auf dem Programm der Redakteure. Beatriz Paez merkte an: “Aktivitäten, wie das Sterne beobachten, oder die traumhaften Wandertouren machen La Palma zu einer ganz besonderen Insel.” Die spanische Ausgabe des National Geographic mit dem ersten Teil der Reihe “Guías Audi” in dem über die Kanareninsel La Palma berichtet wird, soll im Juli erscheinen.


Kanarische Inseln - Sturmwarnung für die Kanaren – AEMET warnt vor Böen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde

Wetteralarm für die Kanaren - Die staatliche Wetteragentur AEMET warnt vor heftigen Sturmböen auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Ab Montagmittag (13 Uhr), gilt auf fast allen Kanareninseln wider eine Unwetterwarnung der Stufe 3 (Amarilla). Betroffen sind die höheren Lagen von Gran Canaria und La Palma, bzw. die Inseln La Gomera und El Hierro im Ganzen. Hier erwarten die Meteorologen Stürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde.
Die größte Kanareninsel Teneriffa muss mit Stürmen von bis zu 90 Km/h rechnen- Betroffen sind hier vor allem die Gemeinden La Orotava und Vilaflor. Für Teneriffa gilt deshalb die Wetterwarnung der Stufe 2 (Naranja). Die Sturmwarnung tritt ab Montag (12. April), 13:00 Uhr in Kraft und bleibt vorerst bis Mitternacht bestehen. Die Inseln Fuerteventura und Lanzarote sind von der aktuellen Warnung nicht betroffen.


Kanarische Inseln - Kanaren-Ministerin bedauert das Fehlen eines “Master-Partners” in Sachen Spanien-Tourismus

Nach Aussagen der kanarischen Ministerin für Tourismus, Rita Martin, ist das Marketing in Sachen Spanien-Tourismus nicht sonderlich effektiv- Als Grund nannte Martin das Fehlen eines Master-Reiseveranstalters, der den Tourismus in Spanien deutlich effektiver pushen könnte. Am Beispiel von Ländern wie Ägypten oder der Türkei könne man sehen, “wie positiv sich ein starker Partner aus der Reisebranche auf die Tourismuszahlen auswirke”, so die Ministerin in dieser Woche in Las Palmas de Gran Canaria. Martin ist sich sicher, dass ein Partner wie beispielsweise Tourismus-Riese TUI dem Tourismus in Spanien (und somit natürlich auch dem auf den Kanaren), “Beine machen könnte.”
“Spanien hat das Problem, dass es in Sachen Tourismus statt einer einzigen Anlaufstelle gleich 17 autonome Ministerien gibt, die alle ‘ihr eigenes Süppchen kochen’ gibt.” Da sich an dieser Tatsache jedoch so schnell nichts ändern wird, fordert die Kanaren-Ministerin für Tourismus ihre Kollegen(innen) der anderen Provinzen zu mehr “effektiver Zusammenarbeit” auf.


Kanarische Inseln - Die Spanische Fluggesellschaft Vueling bringt im Sommer 600.000 Urlauber auf die Kanarischen Inseln

Die spanische Billigfluglinie Vueling will im Sommer 2010 etwa 600.000 Touristen nach Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera bringen. Das gab gestern ein Unternehmenssprecher bekannt. Vueling baut ihr Streckennetz weiter aus. Vueling ist eine spanische Billigfluggesellschaft mit Sitz bei Barcelona. Vueling wurde im Jahr 2004 gegründet und begann ihre Operationen vor allem ab Barcelona. Hinter Vueling stehen Investoren wie Inversiones Hemisferio von der Planeta Group, The Apax Fund und einige Manager der amerikanischen Fluggesellschaft JetBlue. Die Flotte der Vueling besteht aus 38 Flugzeugen vom Typ Airbus A320-200 mit einem Durchschnittsalter von 7 Jahren. Vueling fusioniert mit Clickair – Anfang Januar 2009 hat die EU Kommission der Fusion beider Fluggesellschaften unter Auflagen zugestimmt. Die neue Gesellschaft wird unter dem Namen Vueling weitergeführt. Größter Anteilseigner wird mit 40 % Iberia, die bisher mit 20 % an Clickair beteiligt war. Mit einer Flotte von 45 Maschinen entsteht die drittgrößte (hinter Iberia und Spanair) Fluggesellschaft Spaniens.


Kanarische Inseln - „La Ley de Dependencia“

Wer chronisch krank, behindert ist oder Pflege benötigt, erhält aufgrund dieses Gesetzes finanzielle Hilfe vom staatlichen Gesundheitssystem, ähnlich wie die deutsche Pflegeversicherung. Die 22jährige Mutter eines 4jährigen Mädchens beantragte diese Staatshilfe. Die Tochter litt an Krebs im Endstadium, die Mutter musste ihren Job aufgeben. Ein Jahr nach Antragsstellung, vor wenigen Tagen, erhielt sie eine Vorladung, mit Tochter bei der zuständigen Behörde zu erscheinen zwecks Prüfung der Bedürftigkeit. Sie wird am morgigen Dienstag bei der Behörde erscheinen, aber ohne Tochter, denn der Krebs war schneller als das kanarische Gesundheitssystem. Die 4jährige ist vor 3 Monaten verstorben. Mit einer durchschnittlichen Wartezeit von 2 Jahren von Antragstellung bis zur Genehmigung bilden die Kanaren das Schlusslicht aller spanischen Regionen.


Kanarische Inseln - Bananen von den Kanaren sind die besten Verbündeten gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Jede Menge Vitamin B6 - Kanarische Bananen sind die besten Verbündeten gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Der Wechsel der Jahreszeit, die Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit und beim Luftdruck, zunehmende Stunden Tageslicht und steigende Temperaturen sorgen nicht immer nur für Frühlingsgefühle, sondern oftmals auch für die bekannte Frühjahrsmüdigkeit- Der Verband der Bananenproduzenten der Kanarischen Inseln (ASPROCAN) sieht das Produkt “Kanarische Banane” (Platano) als besonders geeignet, dieser Müdikeit zu Beginn des Frühlings entgegen zu wirken. “Mit ihrem hohen Inhalt an Vitamin B6 und der essentiellen Aminosäure Tryptophan wirken die wohlschmeckenden Platanos stimulierend auf den Hypothalamus- dem Teil des Gehirns, in dem Effektorhormone gebildet werden”, so ein ASPROCAN-Sprecher.
Außerdem sollen die Inhaltstoffe der Kanarischen Banane die Zirbeldrüse im Gehirn positiv beeinflussen- Hier wird schließlich das Hormon Melatonin produziert, welches den Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige Rhythmen des Körpers steuert. Last, but not least begünstigen die Vitamine B6 und die essentiellen Aminosäure Tryptophan die Bildung von Serotonin, einem Neurotransmitter, zuständig für unsere Stimmung. Laut ASPROCAN lohnt es allemal, beim Kauf von Bananen nicht auf die Länge und Gleichmässigkeit zu achten, sondern eher darauf, dass es sich um Bananen von den Kanaren handelt.


Kanarische Inseln - Studie zur Ausweitung des Feigenanbaus auf den Kanaren

Auch auf den Kanaren gedeihen Feigen prächtig. Die sonst mehr in Arabien vermutete Frucht findet auf den Kanaren ideale Bedingen vor. Jetzt wurde auf Fuerteventura eine Studie in Auftrag gegeben, wie man den Anbau noch ausweiten kann. Die Firma INCA SA betreibt hier schon eine große Farm und möchte wesentlich mehr der süßen Früchte produzieren. Für diese Forschungsstudie stellte die Firma nun eine Areal von 3.000 Quadratmetern zur Verfügung, wo die Wachstumsphasen der Pflanzen analysiert werden können. Die meisten Feigenbäume in dieser Farm stammen übrigens aus Chile. Die Nachfrage nach Feigen auf dem Weltmarkt steigt kontinuierlich und in diese Nische will die Firma mehr investieren.


La Gomera - La Gomera investiert in die Zukunft der Jugend

Die Kanaren Regierung bewilligt 2 Millionen Euro zur Verbesserung der Infrastruktur auf La Gomera. Mit gezielten Maßnahmen will die Inselregierung die Abwanderung junger Menschen verhindern. Die zweitkleinste Kanareninsel La Gomera hat knapp 23.000 Einwohner- Noch! In der Vergangenheit haben vor allem junge Einheimische die 370 Quadratkilometer große Insel in Richtung Teneriffa oder Gran Canaria verlassen. Einer der Hauptgründe ist die schlechte Aussicht auf einen Job. Vielen jungen Menschen bleibt nur die Möglichkeit, den elterlichen Hof weiter zu führen, oder auf einen Job im Tourismus-Bereich zu hoffen. Um einer Landflucht wie in den 60er und 70er Jahren vorzubeugen, hat die Inselregierung nun beschlossen, insgesamt 2 Millionen Euro für die Verbesserung der Lebensqualität auszugeben. Um diese Verbesserung zu erreichen, müssen zunächst einmal Arbeitsplätze geschaffen werden. Die ersten 2 Millionen Euro, die von der Kanarischen Regierung zur Verfügung gestellt werden, sollen zur Schaffung neuer Beschäftigung in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus eingesetzt werden.


Gran Canaria - Unterwasserhöhlen im Norden Gran Canarias sollen unter Schutz gestellt werden

Das Ökosystem der Unterwasserhöhlen in der Gemeinde Galdar sollen unter einen besonderen Schutz gestellt werden. Hierfür solle eine Firma ein spezielles Konzept entwickeln. Dies gilt besonders für die Unterwasserhöhlen in der Nähe von Sardina de Norte, die einen wichtigen Lebensraum für die Flora und Fauna bieten. Das Projekt wird vom spanischen Umweltministerium unterstützt und angeleitet. Das Projekt soll sicherstellen, dass das Ökosystem hier besonders geschützt werden kann. Das Gebiet wird dann in die Liste der zuschützenden Objekte aufgenommen.




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Dienstag, 13. April 2010, 12:31



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La Palma - News aus Cerro Armazones

Informationen über das "E-ELT" aus erster Hand

Das Bibbern und Bangen geht weiter, La Palma bleibt in gespannter Haltung, ob es nicht doch noch eine Chance gibt, das "European Extremly Large Telescope" auf unsere Insel zu holen. - Das wissenschaftlich technische Komitee der "ESO" hatte sich ja als Standort eher Cerro Armazones in Chile ausgesucht, aber wir hoffen mal auf den "europäischen Faktor", auf die Entscheidung der "ESO" dieses Mal lieber auf der Nordhalbkugel beobachten zu wollen und auf den finanziellen Hintergrund. - Der könnte wohl greifen, da die "ESO" ja abhängig ist von den Zahlungen der 14 europäischen Mitgliedsstaaten und da wir so etwas wie eine Wirtschaftskrise haben oder hatten, je nach Ansicht und Geldbörseneinfallwinkel, kommt das Angebot Spaniens, alleine 30% der Baukosten zu wuchten, doch sehr gelegen. - Ein weiterer Faktor wird in den letzten Wochen immer wieder diskutiert, und das sind die häufigen Erdbeben in Chile. - Und das nicht nur im Süden des Landes, sondern eben auch im Norden, und als Laie stellt man sich doch schon vor, dass ein Erdbeben diese höchst komplizierte Mechanik und Elektronik solcher Geräte, die auf maximale Präzision angewiesen sind, schon empfindlich stören können. - In die Kerbe schlagen immer wieder Astronomen und Geologen, meist aus Spanien natürlich, und wenn man bedenkt, dass der 42 Meter Primärspiegel des "E-ELT" aus 984 Segmenten besteht, die alle auf den Millimeter genau ausgerichtet sein müssen, dann erscheint seismisch hohe Aktivität doch eher hinderlich. - Und als wollte man es untermauern, letzte Woche gab es doch nahe dem Cerro Armazones ein Beben der Stärke 5.4, aber ohne irgendwelche Schäden an den Beobachtungsstationen dort anzurichten. - Klaus Fuhrmann, bekannter Astrophysiker, der momentan für die Universität Bochum am Cerro Armazones die Nächte mit Beobachtungen verbringt, hat uns dazu seine eigenen Ansichten mitgeteilt, und uns auch erlaubt, Sie an den Gedanken und Beobachtungen Teil haben zu lassen.

Hallo Mathias,

obwohl mich das Erdbeben vorgestern doch ziemlich geschockt hat, habe ich später erfahren, dass das hier überhaupt nicht ungewöhnlich ist. Mein Erdbeben hatte "nur" 5.4, aber das vor zwei Jahren hier am Cerro Armazones sogar 7.2 und da ist auch nichts passiert.

In Antofagasta (300.000 Einwohner Metropole in 120 km Entfernung) gibt es praktisch einmal pro Jahrzehnt ein Erdbeben der Stärke 7 bis 8 und oft, ohne das irgendwer zu Schaden kommt (kann man nachgooglen). Der Untergrund sei hier wohl sehr viel härter als in anderen Gegenden der Erde, hat mir ein Chilene erklärt. Jedenfalls sei man hier immer überrascht, wenn man sieht was ein Erdbeben von 7.0, wie das unlängst in Haiti, doch für Schäden anrichten kann.

Also von Seiten der Erdbeben ist da also dann wohl doch nichts zu machen und bislang habe ich nur einige Cirren am Himmel gesehen. Und auch wenn es hier mal vor einiger Zeit 2 cm Schnee im Winter hatte (was mich überrascht hat zu hören), zieht auch da La Palma den Kürzeren.

Doch jetzt kommt eine Information mit der ich nicht gerechnet hätte. Das derzeit größte im Bau befindliche Teleskop der Erde ist ja bekanntlich das TMT (Thirty Meter Telescope) in Hawaii (das ist sozusagen die "Challenge" für das E-ELT) und die Standortfrage ist vor etwa einem Jahr zu Gunsten Hawaiis gefällt worden. Das für mich Überraschende - und das mag ja allen Palmeros Hoffnung machen - ist, dass die entsprechende Expertenkommission seinerzeit eine eindeutige Empfehlung für den Cerro Armazones abgegeben hatte! (Ist kein Druckfehler.)

Bereits vor 20 Jahren hatte die ESO hier auch das VLT hinstellen wollen, doch weil der Cerro Armazones wohl aus extrem hartem Fels besteht, hat man sich dann für den Cerro Paranal entschieden (da mussten seinerzeit 26 Meter von der Spitze gekappt werden). Danach sind dann die Amerikaner zum Cerro Armazones gekommen und haben hier viele Jahre Site-Tests gemacht.

Jedenfalls sieht man an dem Beispiel, das es doch auch anders kommen kann als man denkt...

Ansonsten habe ich aber auch gerüchteweise gehört, dass man sich mit der endgültigen Standort-Entscheidung - wenn's dumm laufen sollte - noch bis Ende 2010 Zeit lassen könnte.

Ich sehe zwar den Cerro Armazones nach wie vor im Vorteil, halte eine Entscheidung für La Palma aber auch nicht mehr für ganz so unwahrscheinlich, wie noch bis vor wenigen Tagen.

Soviel von hier

Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Verschärfte Kontrollen-, weniger Verkehrstote auf den Kanaren

Bilanz nach den Osterferien - Die Verkehrs-Einheit der Guardia Civil kontrollierte während der Osterfeiertage über 28.000 Verkehrsteilnehmer auf den Kanaren. Mehr als 16.000 Kraftfahrzeugführer(innen) mussten Alkoholkontrollen über sich ergehen lassen. Während der Osterwoche (Semana Santa) führte die Guardia Civil Trafico-Einheit auf den Strassen der kanarischen Inseln umfangreiche Kontrollen durch. Insgesamt 357 Beamte mit 65 Einsatz-PKW’s und 131 Motorrädern waren vom 26. März bis einschließlich 4. April auf den Strassen von Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera unterwegs, um potentielle Verkehrssünder zu erwischen. 358 der auf Alkohol getesteten Fahrzeugführer hatten mehr als 0,5 Promille, 90 Mal kassierten die Beamten den Führerschein aufgrund von massiver Überschreitung des erlaubten Blutalkoholwertes gleich an Ort und Stelle ein. Bei den Geschwindigkeitskontrollen kassierte die Trafico-Einheit der Guardia Civil 482 Mal kräftig ab.
Während des Oster-Reiseverkehrs kam in diesem Jahr bei Unfällen auf den Kanarischen Inseln ein Mensch ums Leben, im Vorjahr starben im gleichen Zeitraum zwei Menschen in Folge von Verkehrsunfällen. Auf Teneriffa wurden besonders die Autobahnen TF-1 (Südautobahn), TF-5 (Nordautobahn) und TF-2 (Nord- Süd-Verbindung) kontrolliert. Auf Gran Canaria mussten vor allem Verkehrsteilnehmer auf den Autobahnen GC-1 (Südautobahn), GC-2 (Autobahn nach Norden) und GC-3 (verbindet beide Autobahnen) mit verschärften Kontrollen rechnen.


Spanien/Kanarische Inseln – Weniger Touristen durch steigende Mehrwertsteuer

Im Juli steigt in Spanien die Mehrwertsteuer, nicht jedoch auf den Kanaren. Die Festlandspanier haben durch die dadurch steigenden Preise weniger Geld in der Tasche. Dies könnte auch negative Auswirkungen auf die geplanten Urlaubsreisen von Festlandsspaniern zu den Kanaren haben. Mit einer großen Werbekampagne in 50 Provinzhauptstädten will die kanarische Tourismusministerin, Rita Martín, nun gegensteuern.


Kanarische Inseln – Kanarische Regierung will mehr Flexibilität im Arbeitsmarkt

Die kanarische Regierung will die Maßnahmen für mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt fortsetzen. Aus dem zuständigen Ministerium war gestern die Forderung nach einer Senkung der Zahlungen bei Kündigungen zu hören. Anstatt wie bisher 45 Tage sollen Arbeitgeber im Kündigungsfall in Zukunft nur mehr 33 Tage Abfindung bezahlen müssen. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, allein im vergangenen Jahr sind fast 40 % der Abfindungen aus dem Fond der FOGASA bezahlt worden, die Fogasa ist jene Organisation, die dann einspringt, wenn Firmen zahlungsunfähig sind. Die Gewerkschaften halten erwartungsgemäß wenig von den Forderungen und dem Konzept von mehr Flexibilität in den Arbeitsverhältnissen.


Makaronesien/Kanarische Inseln - Studie zur Erhaltung der Kanarischen Flora veröffentlicht

Klimawandel und Umweltverschmutzungen manchen auch vor den Kanaren nicht hat. Die Auswirkungen auf die Natur auf den kanarischen Inseln beleuchtet eine jetzt in Las Palmas veröffentlichte Studie. Federführend bei diesem Forschungsauftrag war Dr. Juli Caujapé Castells der im „Jardin Canario“ tätig ist. Beteiligt an diesem Projekt waren zusätzlich Dr. Arnoldo Santos Guerra vom Garten der Akklimatisation, ICIA Orotava Teneriffa, und Spezialisten der anderen vier makaronesischen Inselgruppen den Azoren, Madeira und Selvagens Kap Verde. Die Forscher sammelten Daten zu den Pflanzen auf den 53 Inseln und registrierten rund 10.000 Pflanzen. Jetzt will man sehen, wie sich die ändernden Bedingungen auf die Population der Pflanzen auswirken. Bei 2.800 Pflanzen besteht jetzt schon die Gefahr, dass sie aussterben werden.


Gran Canaria - Gemeinde San Bartolome investiert 2,2 Millionen in Instandhaltung öffentlicher Gebäude

Die Gemeinde San Bartolome im Süden Gran Canarias hat die Vergabe von Aufträgen in Höhe von 2,2 Millionen Euro für die Reinigung und Instandhaltung öffentlicher Gebäude der Gemeinde beschlossen. Die Laufzeit dieser Verträge ist auf zwei Jahre begrenzt sagte die Bürgermeisterin María del Pino Torres auf einer Plenarsitzung der Gemeindevertreter. Von diesen Vergaben öffentlichen Auftragen sind vor allem die Schulen und andere Gebäude und Grundstücke der Gemeinde betroffen. Auch der Parque Sur fällt in dieses Projekt. Nach Aussagen der Bürgermeisterin ist die Vergabe der Aufträge notwendig, um den jetzigen Zustand zu halten und zu verbessern.


Fuerteventura - Fuerteventura kann auf eine erfolgreiche Kreuzfahrt-Saison zurückblicken

Fuerteventura blickt auf eine erfolgreiche Kreuzfahrt-Saison zurück - 34 Kreuzfahrt-Riesen brachten in den vergangenen 6 Monaten insgesamt 65.000 Tagestouristen auf die Kanareninsel Fuerteventura. Seit dem Umzug des “Patronato de Turismo” in den Hafen von Puerto del Rosario kümmert man sich auf der Sonneninsel besonders um die Touristen, die mit einem der großen Kreuzfahrtschiffe auf die Insel kommen. Als besondere Programme für Touristen, die nur einen oder maximal zwei Tage auf Fuerteventura verbringen sind zum Beispiel organisierte Rundfahrten sehr beliebt. Kreuzfahrtschiffe wie z.B. die Aida Luna, Mein Schiff von Tui Cruises, oder die Traumschiffe der großen amerikanischen Reedereien Royal Caribbean und Carnival bringen auf einen Schlag 2.500 oder mehr Tagestouristen nach Fuerteventura.
Bislang kamen im Hafen von Puerto del Rosario seit Anfang September 2009 insgesamt 34 Kreuzfahrtschiffe mit 65.000 Tagestouristen an. Bis zum Ende des Monats April 2010 wird sich die Anzahl der schwimmenden Hotels, die Station auf Fuerteventura machen, auf 49 erhöhen. Für Fuerteventuras Tourismus-Ministerin Águeda Montelongo ist das neue Touristen-Büro im Hafen von Puerto del Rosario ein Schritt in die richtige Richtung. “Das Büro im Hafen ist ein sehr wichtiges Instrument, weil die mit den Kreuzfahrtschiffen ankommenden Touristen oftmals nur einen Tag haben, um etwas von unserer Insel zu sehen. Im Büro erhalten sie vollständige Informationen über mögliche Aktivitäten und können so die Zeit optimal nutzen.”





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Mittwoch, 14. April 2010, 12:32



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Kanarische Inseln - AENA registriert erhöhtes Passagieraufkommen auf den Flughäfen der Kanaren

Kanaren Statistik - Die acht Flughäfen der Kanaren verzeichneten im März fast 6 Prozent mehr Passagiere, als noch im gleichen Monat des Vorjahres. Im Monat März verzeichnet die Betreibergesellschaft AENA auf den 8 Airports der Kanarischen Inseln insgesamt 2.875.047 Passagiere, was einen Anstieg von knapp 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im ersten Quartal des Jahres 2010 registrierte man auf den Flughäfen Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera 81.718 Flüge mit insgesamt 7,9 Millionen Passagieren. Spanienweit befindet sich der Airport Gando (Gran Canaria) nach den ersten 3 Monaten des Jahres mit 936.117 Passagieren auf dem vierten Platz. Der Flughafen Teneriffa Süd liegt auf dem sechsten Platz (711.598 Fluggäste), was das Verkehrsaufkommen auf allen spanischen Flughäfen angeht.

Sogar der Flughafen Lanzarote nimmt im ersten Quartal 2010 mit 432.204 Passagieren einen Platz unter den Top 10 der spanischen Aeropuertos ein. Unter den Kanaren-Flughäfen nimmt Gran Canaria auch im Monat März wieder die Spitzenposition ein (29.364 Operationen, + 4,4%), gefolgt von Teneriffa Nord (5.493 + 5,3 %) und Teneriffa Süd (4.963 + 4,6%). Auf dem vierten Platz landet im Monat März 2010 der Flughafen Lanzarote mit 3.862 Operationen (+5,8 %). Fuerteventura registrierte 3.278 Operationen, was ein Plus von 4,9 Prozent bedeutet. Es folgen La Palma (1.720), El Hierro (370) und La Gomera mit 144 Flugoperationen.


Kanarische Inseln – Sonderregelung nur für Residenten

Als die großen spanischen Fluggesellschaften vor wenigen Wochen eine Gebühr für das zweite aufgegebene Gepäckstück einführten, war der Protest der kanarischen Politiker groß. Inzwischen haben die Airlines eine Sonderregelung für Residenten akzeptiert. Aber die kanarische Regierung will, dass die Gebühr für alle Fluggäste zu den Kanaren erlassen oder ermäßigt wird, um den Tourismus nicht zu gefährden. Sie hat deshalb die Spanische Regierung aufgefordert, entsprechend Druck auf Iberia und Spanair auszuüben. Nun kam die Belehrung aus Madrid: Gemäß den Wettbewerbsrichtlinien der EU ist es staatlichen Stellen untersagt, auf die Tarifgestaltung der Airlines Einfluss zu nehmen


Kanarische Inseln – Stufenweise Absenkung der Flughafengebühren

Die Flughafengebühren werden gesenkt. Das Ministerio de Fomento hat dazu gestern einen dementsprechenden Beschluss bekannt gegeben, im Jahr 2011 werden die Gebühren um 7,8 % gesenkt, 2012 ist eine weitere Senkung der Flughafengebühren geplant. Die spanische Regierung will so die sehr hohen Gebühren innerhalb von 2 Jahren an EU-Niveau anpassen.


Kanarische Inseln – Renovierungen am Eigentum befristet steuerlich absetzbar

Die hohe Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise machen es möglich: Wenn private Eigenheimbesitzer ihre Wohnungen oder Häuser renovieren lassen, schafft das Arbeitsplätze. Damit sie dies auch vermehrt tun, hat das spanische Kabinett beschlossen, dass die Kosten hierfür bei der Steuererklärung zukünftig, zumindest bis 4.000 Euro, abzugsfähig sind, die Steuerlast also geringer wird. Diese konjunkturunterstützende Maßnahme ist bis 2012 begrenzt.


Kanarische Inseln – Landwirte ärgern sich über die Preispolitik des Handels

Skandalös nennen die kanarischen Landwirte die Preispolitik der Großhändler und Händler für frische landwirtschaftliche Produkte wie Gemüse, Obst und Fleisch. Nimmt man den Preis, den der Bauer für sein Produkt erhält als Basis, dann verdreifacht sich dieser im Durchschnitt bis zum Endkunden. Für Zwiebeln bekommt der Bauer etwa 30 Cent pro Kilo, verkauft werden sie für 1,05 Euro. Beim Schweinefleisch vervierfacht sich gar der Preis, und Spitzenreiter ist Weißkohl, hier zahlt der Endkunde das neunfache von dem, was der Bauer erhält.


Teneriffa - Teneriffa gewinnt Preis für Luxustourismus

Auf der internationalen Reisemesse in Lugano in der Schweiz wurde Teneriffa am Montag als bestes Reiseziel an der Küste in der Kategorie Luxusreisen ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Kanareninsel wurde das deutsche Kurbad-Städtchen Baden-Baden mit einem Preis in der Nische der Luxusreisen honoriert.

„Uns bedeutet diese Auszeichnung sehr viel, denn sie belegt, dass wir auf der richtigen Schiene sind und sich unsere Bemühungen der letzten Jahre auszahlen. Wir sind in Europa mittlerweile als eines der beliebtesten Ziele für Luxusreisende bekannt“, kommentierte der Tourismusbeauftragte, José Manuel Bermúdez, erfreut. Die Auszeichnung beruhte nicht nur auf dem hervorragenden Angebot der Luxushotels, sondern bezog sich auch auf Gastronomie der gehobenen Klasse, das sportliche Angebot und berücksichtigte die Auswahl exzellenter Golfplätze. Teneriffa war mit einem Stand der Marke Tenerife Select, zu der die Hotels Botánico, El Mirador und Los Madrigueras gehören, vertreten. Das renommierte Hotel Bahia del Duque hatte einen eigenen Stand aufgebaut. Die Kanareninsel setzte sich in der Bewertung gegen andere Bewerber, wie der Türkei, Italien und Pakistan durch. Die Messe wurde von rund 120 Unternehmen aus 30 Ländern besucht und bot so die idealen Voraussetzungen, um Kontakte mit Reiseveranstaltern im Luxussektor zu knüpfen.


Gran Canaria - Seprona beschlagnahmt auf Gran Canaria tonnenweise Salat mit falschem Gütesiegel “Producto de Canarias”

Falsches Gütesiegel “Producto de Canarias” – Beamte der Guardia Civil Umwelt- und Tierschutz-Einheit Seprona beschlagnahmen 7.500 Kilo Salat und mehr als 8.000 Kilo Avocados auf Gran Canaria. Die sichergestellte Ware sollte mit dem Prädikat ‘Produkt der Kanaren’ auf Gran Canaria verkauft werden, stammt jedoch vom spanischen Festland.
Um den Verkauf kanarischer Produkte auf den Inseln zu fördern und den Erzeugern auf dem Archipel eine reelle Chance zu bieten, ihre Produkte an den Verbraucher zu bringen, wurde vor einigen Jahren das Gütesiegel ‘Producto de Canarias’ (Produkt der Kanaren) erschaffen. Käufer dieser Produkte können eigentlich sicher sein, dass diese auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Co. produziert wurden und die kanarischen Erzeuger von Kauf profitieren. In der vergangenen Woche deckten Beamte der Umwelt-, Tier- und Naturschutzeinheit der Guardia Civil (SEPRONA) einen Fall auf, in dem dieses Gütesiegel missbraucht werden sollte.

Satte 7.567 Kilo Eisbergsalat mit dem ausgewiesenen Herkunftsort Murcia und und 8.249 Kilo Avocados mit unbekannter Herkunft stellten die Beamten in Guía (Gran Canaria) sicher. Die Avocados und der Salat waren für kleinere und mittelgroße Supermärkte bestimmt und sollten unter der Bezeichnung ‘Produkt der Kanaren’ verkauft werden. Da für diese Art Produkte jedoch besondere Vorgaben in den Punkten Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, form und Größe, sowie Export auf andere Inseln gelten, stellten die Seprona-Beamten die Paletten erst einmal sicher.


Gran Canaria - Stuttgarter Ballett gastiert in Las Palmas de Gran Canaria

Zum ersten Mal geben Tänzer des weltberühmten Stuttgarter Balletts in Gran Canaria einen Gala-Abend. Reid Anderson, der Intendant des Stuttgarter Balletts, hat persönlich das Programm mit Höhepunkten aus dem aktuellen Repertoire zusammengestellt. Unter anderem werden Ausschnitte aus *„Onegin“, „Schwanensee“, „Don Quixote“, und „Kazimir’s Colours“ vorgestellt. Der Wunsch ist es eines Tages mit dem ganzen Ensemble in Gran Canaria zu gastieren.

Die in Las Palmas gebürtige Diana Martinez hat das Angebot des Tournee Managers des Stuttgarter Balletts, Jongky Goei, angenommen, acht Solisten bzw. „Stars of Tomorrow“ des Stuttgarter Balletts nach Gran Canaria einzuladen. International wie das ganze Stuttgarter Ballett, dessen Tänzer 26 unterschiedlichen Nationen angehören, ist auch diese Gruppe: Die Tänzer kommen aus acht verschiedenen Ländern: USA, Polen, Italien, Russland, England, Brasilien, Deutschland, sowie Elisa Badenes, die jüngste und brillierende Tänzerin, "Star of Tomorrow", aus Spanien. Diana Martinez war selbst Solistin beim Stuttgarter Ballett und wird zum ersten Mal nach ihrem Abschied vor 5 Jahren wieder auf der Bühne stehen.
Der Gala-Abend findet am 30. April um 20.30 im Teatro Perez Galdos statt. Anschließend kann ein Abend-Dinner mit den Künstlern gebucht werden.
Karten über www.cajatique.com und Tel. 902 405 504. Informationen über das Abend-Dinner findet man im Programmheft.





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Donnerstag, 15. April 2010, 12:20



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La Palma - Kopfgeld

Auf der Suche nach Einwohnern

Für die Gemeinden bedeutet jeder Einwohner auch bares Geld. - Kein Wunder also, dass die Gemeinden oder Stadtverwaltungen alles daran setzen, so viele Mitbürger wie nur irgendwie zu haben. - Dabei reicht ja die Papierform, denn die staatlichen Kopfgelder pro Einwohner die werden ja nach den genannten Zahlen ausgeschüttet. - Eine Überprüfung dieser Zahlen kommt in der Regel nicht vor, und so darf man wohl annehmen, dass in fast, oder wirklich allen Gemeinden die reelle Zahl der Einwohner mit dem Melderegister nicht übereinstimmt. - Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Menschen, die wohl auf La Palma leben, aber in keinem Melderegister auftauchen. - Da ist einmal die beachtliche Gruppe der "Touristen" aus Venezuela und Kolumbien, die auf "Besuch" hier herkommen, aber irgendwie sehr lange bleiben. - Die melden sich natürlich hier nicht an, leben aber wohl unter uns, können aber keine legale Situation erreichen, wenn sie keine direkten spanischen Verwandten haben. - Auch viele Mitteleuropäer, die temporär hier auf der Insel wohnen, entweder um zu Überwintern, oder aber ihr Eigentum zeitweise bewohnen, auch da tauchen viele in den Melderegistern nicht auf, weil es schlichtweg keine Notwendigkeit gibt, sich hier als Bürger registrieren zu lassen. - Nun kann man schätzen, ob die Zahl derer, die hier wohnen aber nicht gemeldet sind, höher ist als die Zahl derer, die nicht, oder nicht mehr hier auf La Palma wohnen aber immer noch registriert sind. - Nach meiner Einschätzung, die aber wirklich nur Frucht langjähriger Beobachtung ist, hat die Insel deutlich weniger Einwohner als die Melderegister uns das vormachen wollen.

Gerade bei den "Zugereisten" aus Mitteleuropa kommt es fast immer vor, dass die Leute sich einfach nicht abmelden, wenn sie wieder zurück in ihr Ursprungsland ziehen, oder sonst wo hin, und bis das dann auffällt, können viele, sehr viele Jahre vergehen. - Ich weiß das noch von den letzten Kommunalwahlen, so etwa die Hälfte der im Melderegister geführten Ausländer mitteleuropäischer Herkunft war nicht aufzufinden. - Entweder Adresse falsch, verzogen, verschwunden oder bereits seit Jahren verstorben. - Ähnlich passiert das in den Fällen mit Menschen vom spanischen Festland. - Die kommen hier her, meist um einen Zeitarbeitsvertrag zu erfüllen, melden sich in irgendeiner Gemeinde an, ziehen dann wieder fort, melden sich aber nicht mehr ab, und bleiben so, bis man es zufällig entdeckt, trotzdem weiter Bürger der Gemeinde. - Das ist alles nicht schlimm, verschleiert aber so ein bisschen auch die tatsächliche Entwicklung der Insel und hat in der Vergangenheit auch schon dazu geführt, dass man uns mit unheimlichen Statistiken ein Wachstum vorgerechnet hat, welches einfach kein Fundament hat. - Auch gibt es innerhalb der Insel eine ziemliche Fluktuation der Einwohner, die auch keine Meldung nach sich zieht. - So scheuen viele Menschen auch das Ritual der Ab-, Um-, und Anmeldung, ganz einfach weil es einen ziemlichen Papierkram nach sich zieht. - Die Steuern für das Auto sind ein Thema dabei, aber die häufigste Erklärung ist, dass man mit einem Wohnortwechsel auch einen neuen Hausarzt bekommt, weil nun ein anderes Gesundheitszentrum für einen zuständig ist. - Santa Cruz beklagt sich schon eine Weile darüber, dass viele Menschen zwar in der Stadt wohnen, aber nicht dort gemeldet sind, sondern immer noch in den Breñas oder Fuencaliente meinetwegen, und damit eine Schieflage des Melderegisters erwirken. - Nun hat man, allerdings mit großem personellem Aufwand, 145 neue Einwohner hinzuzugewinnen können. - Diese Bürger hatten sich einfach noch nicht umgemeldet, wohnten aber schon eine Weile in der Stadt, nun hat man sie "erwischt" und zu Einwohnern der Hauptstadt gemacht. - Allerdings halte ich jede Wette, dass die anderen Gemeinden, denen diese Einwohner nun fehlen, die auch aus ihrem Melderegister nicht streichen. - Die letzte Volkszählung fand 1994 meine ich statt, also so richtig mit von Haus zu Haus gehen, und Menschen zählen, alles danach ist irgendetwas zwischen Phantasie und geduldigem Papier.

Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln - Flugstornierungen in der Provinz Teneriffa

Heftige Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 122 Stundenkilometern machten den Flugverkehr auf den westlichen Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro nahezu unmöglich. Zahlreiche Flüge wurden ersatzlos gestrichen oder teilweise umgeleitet. Besonders betroffen war der Flughafen Mazo auf La Palma, wo sowohl 15 Abflüge, wie auch genauso viele Ankünfte gestrichen werden mussten. Andere Maschinen wiesen erhebliche Verspätungen auf. Ein Flug aus Nürnberg wurde nach Teneriffa Süd umgeleitet, während eine Maschine aus Hamburg gegen 15 Uhr landen konnte. Ebenso gelang es Islas Airways um 18 Uhr einzufliegen. Je nach momentaner Windstärke oder -pause waren Starts und Landungen möglich oder eben nicht. Auch der interinsuläre Flugverkehr war durch die Sturmböen nur eingeschränkt möglich. Auf El Hierro mussten insgesamt acht Flüge abgesagt werden und auch La Gomera stornierte die vier für heute vorgesehenen Flugverbindungen. Ob der Flugverkehr am Donnerstag normal operieren wird, hängt von der meteorologischen Entwicklung ab.


Kanarische Inseln - Weiter heftige Sturmböen auf Gran Canaria, La Palma und Teneriffa – Wetteralarm in 10 spanischen Provinzen

Weiter heftige Sturmböen auf Gran Canaria, La Palma und Teneriffa - Insgesamt besteht aktuell für 10 spanische Provinzen Wetteralarm der Stufe 2 (Naranja). Für den heutigen Donnerstag (15. April) hat das meteorologische Institut (Agencia Estatal de Meteorología kurz AEMET) eine Sturmwarnung mit Alarmstufe “Gelb” für die Kanareninseln La Palma und Gran Canaria ausgegeben. Für die Gemeinden La Orotava und Villaflor auf Teneriffa gilt die Warnstufe 2 (Orange). Es werden laut Vorhersage des Institutes AEMET Windgeschwindigkeiten bis zu 80 km/h (Stärke 8 ) erwartet. Der Zivilschutz empfiehlt, Türen und Fenster verschlossen zu halten und Gegenstände, welche der Wind fortwehen könnte, zu sichern. Wassersportler (Surfer, Segler, Schwimmer, Taucher usw.) auf die Beflaggung der einzelnen Strände zu achten.
Auf dem spanischen Festland werden die Stürme in vielen Provinzen auch von heftigen Regenfällen begleitet. Betroffen sind unter anderem die Küsten von La Coruña und Lugo, sowie weite Teile der Provincen Huelva, Sevilla, Córdoba, Cáceres und Badajoz. Die Balearen erwarten-, genau wie die Kanarischen Inseln- in weiten Teilen ‘nur’ heftige Windböen, vom Regen bleiben Mallorca und Co. vorerst noch verschont.


Kanarische Inseln – Ausgaben für Dienstwagenflotte soll untersucht werden

Im kanarischen Parlament geht der Streit um die hohen Ausgaben für Dienstfahrzeuge weiter. Auf Antrag der Sozialisten soll jetzt untersucht werden, ob die Ausgaben für den Kauf bzw. Leasing von Dienstwagen in den vergangenen Jahren gerechtfertigt waren, die Oppositionsparteien halten davon wenig. „Solang der Hubschrauber das Verkehrsmittel Nummer eins des Regierungsvorsitzenden ist, braucht man über hohe Kosten für Dienstwagen nicht wirklich diskutieren“, erklärte der Sprecher der Opposition gestern gegenüber der Presse. Paulino Rivero ist bekannt dafür, vor allem die Strecken zwischen den Inseln im Helicopter zurückzulegen, diese Dienstflüge sind sehr umstritten.


Kanarische Inseln – Weniger Bootflüchtlinge als vor 10 Jahren

Die Einwanderung auf Booten vom afrikanischen Kontinent zu den Kanaren ist fast nicht mehr existent. Das Thema erscheint auch nicht mehr auf der politischen Agenda. Inzwischen kommen weniger „Boat People“ als noch vor 10 Jahren. Hierfür gibt es drei Gründe: Die Gewässer zwischen dem afrikanischen Kontinent und den Kanaren werden inzwischen deutlich besser überwacht, das Risiko abgeschoben zu werden, ist inzwischen deutlich höher und der dritte und wichtigste Grund ist die desolate wirtschaftliche Lage in Spanien


Spanien/Kanarische Inseln - Spanier müssen Gürtel noch enger schnallen: Preis für das Griechenland-Rettungspaket?

Neben Deutschland und Frankreich muss auch Spanien zur Stabilisierung des griechischen Staatshaushaltes beitragen: Während Kanzlerin Merkel ein Kreditpaket von 8,4 Milliarden Euro schnüren musste und Frankreichs Präsident Sarkozy mit 6,3 Milliarden Euro Nothilfe dabei ist, beläuft sich das Kreditpaket von Regierungschef Zapatero zwar „nur“ auf 3,6 Milliarden Euro, doch angesichts von 553,5 Milliarden Euro Staatsschulden, einem Haushaltsdefizit von 11,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, das Zapatero bis 2013 auf unter drei Prozent drücken muss, kommt es auf jede Milliarde an. So kündigte der sozialistische Regierungschef weitere Sparmaßnahmen für Spanien, die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, an. Straßenbau, Sportrechte für das Staatsfernsehen, die Diäten der Politiker, die Löhne im öffentlichen Dienst, die Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 Jahren auf 67 Jahre plus einer Änderung der Berechnungsgrundlage der Rente, die Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 18%, eine Arbeitsmarktreform die Kündigungen billiger machen und den Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung weiter senken soll und eine Lockerung des Kündigungsschutzes, alles kommt auf den Prüfstand, alles darf diskutiert werden. Tabus kann sich der Sozialist kaum noch leisten, selbst wenn er sich dabei mit den großen Gewerkschaften des Landes anlegen muss. Hauptsache Spanien kann die wachsenden Befürchtungen zerstreuen, ebenso wie Griechenland zum Stabilitätsrisiko innerhalb der Eurozone zu werden. Ob Zapatero alle seine Sparmaßnahmen durchgesetzt bekommt und wenn ja, ob sie wirklich helfen, weiß niemand. Selbst die spanische Zentralbank zweifelt und prophezeit, dass die spanische Wirtschaft 2010 trotz aller Maßnahmenpakete weiter schrumpfen wird.

Während die Spanier mühen versuchen, aus dem Blickfeld der Ratingagenturen zu kommen, haben diese längst die Briten im Visier. Die, so warnte die Europäische Kommission, sind mit 12% ihres Bruttoinlandsproduktes verschuldet - in absoluten Zahlen sogar um ein Vielfaches mehr - und könnten, falls sie nicht drastische Sparmaßnahmen einleiteten, durchaus in eine mit Griechenland vergleichbare Lage geraten. Für die Griechen müssen die Briten jedenfalls kein Geld locker machen, lediglich die Iren sind mit 0,5 Milliarden dabei.


Gran Canaria – Seilbahnprojekt stark umstritten

In der Inselmitte von Gran Canaria, hoch in den Bergen, liegt die Stadt Tejeda. Östlich davon steht eines der Wahrzeichen der Insel, der Felsen „Roque Nublo“. Tejeda leidet in der Abgeschiedenheit der Berge. Keine Industrie, keine Arbeitsplätze. Die jungen Menschen verlassen die Stadt, Tejeda veraltet. Die meisten Bewohner befürworten deshalb das Projekt eines kanarischen Ingenieurs: Eine Seilbahn von Tejeda zum Roque Nublo. Um zum Roque Nublo zu gelangen, muss man einen halbstündigen Fußmarsch zurücklegen. Etwa 400 Besucher tun dies täglich. Am vergangenen Sonntag versammelten sich viele Wanderer und Naturliebhaber am Roque Nublo, um gegen die Seilbahn und für den Erhalt der Natur zu protestieren





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Freitag, 16. April 2010, 12:20



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La Palma - Unwetter zwingt Flughafen La Palma wieder zur Schließung

Nachdem es gestern Morgen noch Hoffnungen gab musste der Flughafen der kleinen Kanareninsel La Palma wieder geschlossen werden. Der starke Seitenwind aus südwestlichen Richtungen machte einen Flugverkehr unmöglich. Zwei Binter und ein Isla Airway Flug hatten versucht die Insel anzufliegen und mussten die Landung aus Sicherheitsgründen abbrechen. Danach wurde der Airport wieder dicht gemacht. Auch internationale Flüge sind betroffen. Ankommende Flüge wurden nach Teneriffa und Gran Canaria umgeleitet. Viele Touristen sitzen nun schon wieder den zweiten Tag auf La Palma fest.


Kanarische Inseln/Mitteleuropa - Spanienflüge durch Vulkanasche verspätet oder gestrichen - Deutschland schließt Teile des Luftraums

Die Aschewolke des isländischen Vulkans wirbelt den Flugverkehr in Europa durcheinander. Von und nach England geht ab 13 Uhr gar nichts mehr. Auch der deutsche Luftraum ist teilweise gesperrt. Betroffen ist hier der Norden und Nordwesten Deutschlands. Flüge von Flughäfen im Norden nach Spanien werden gestrichen. Ankommende Flüge aus Spanien werden auf südlichere Flughäfen umgeleitet.

Von und nach England geht ab heute Mittag 13 Uhr gar nichts mehr. Die Vulkanasche legt den gesamten Flugverkehr um England lahm. Der Luftraum ist bis auf weiteres gesperrt. Dadurch kommt der komplette Flugverkehr in Europa nicht nur heute durcheinander. Auch in den nächsten Tagen ist mit Flugstreichungen und Verspätungen zu rechnen. Allen Reisenden wird empfohlen, sich rechtzeitig bei der Airline zu informieren.


Kanarische Inseln - Die Zukunft liegt in alternativen Energiequellen

Die Sonne hört nie auf zu scheinen, und auch der Wind ist auf den Kanaren ein fast ständiger Begleiter. Gerade deshalb bieten sich diese beiden Naturelemente auf dem Archipel besonders zur effektiven Nutzung an.
Die Sonne hört nie auf zu scheinen, und auch der Wind ist auf den Kanaren ein fast ständiger Begleiter. Gerade deshalb bieten sich diese beiden Naturelemente auf dem Archipel besonders zur effektiven Nutzung an. Wie die Stromausfälle im Februar bewiesen haben, gibt es in puncto Energieversorgung noch einige Lücken zu schließen. Die Forderungen gehen zwar immer noch in Richtung einer dritten Elektrizitätszentrale, die die beiden vorhandenen in Caletillas und Granadilla de Abona entlasten soll, und in einer wesentlichen Verbesserung des zum Teil veralteten Überlandnetzes, aber vor allem nimmt die Idee der Nutzung erneuerbarer Energiequellen immer mehr Raum ein. Auch wenn der Schritt von einer völligen Unabhängigkeit von der herkömmlichen Energie noch weit entfernt ist, soll doch zumindest eine Zuspeisung ins öffentliche Netz in einer signifikanten Größenordnung erzielt werden.

Derzeit plant die Inselregierung in Zusammenarbeit mit dem Institut für erneuerbare Energie, ITER, die Installation zweier Mini-Wasserwerke, die sich den Wind und das natürliche Relief der Insel zunutze machen. So soll mit Hilfe von Windenergie Wasser in höhere Lagen gepumpt werden. Dieses wird dann durch das Gefälle ins Tal geleitet und erzeugt währenddessen via integrierter Generatoren Strom. „Die Ausfälle im Februar haben einmal mehr bewiesen, dass es in Bezug auf die Stromversorgung noch viel zu tun gibt, und für uns liegt die Energie der Zukunft eindeutig in der Nutzung von Wind- und Sonnenkraft. Selbst wenn wir noch weit davon entfernt sind, autark und unabhängig vom Erdöl unseren Energiebedarf zu decken, so sehen wir doch in einer schrittweißen Entwicklung darin langfristig unser Endziel”, bestätigt der Energiebeauftragte der Inselregierung, Carlos Alonso. Dabei soll die alternativ erzeugte Energie nicht direkt zur Versorgung einzelner Dörfer genutzt, sondern generell in das bestehende Netz eingespeist und so Teil eines Ganzen werden. In Zukunft könnte der Anteil alternativ erzeugten Stroms immer größer werden.


Dies sei nicht nur im Hinblick auf eine Unabhängigkeit wichtig, sondern trage ganz wesentlich zur Verminderung von Treibhausgasen bei. Auf Gran Canaria ist man diesem Ziel schon um einiges näher, denn dort wird bereits rund die Hälfte des benötigten Stroms aus alternativen Energiequellen bezogen, und die hydroelektrische Zentrale in Soria-Chira ist produzierende Realität.
Die tinerfenische Inselregierung erwartet demnächst ein Gutachten des ITER-Instituts, das eine optimale Lage für die ersten beiden Mini-Kraftwerke empfehlen soll. Fast sicher ist, dass das Projekt an der Nordküste realisiert wird, und dort wird vor allem die Isla Baja im Nordwesten als möglicher Favorit gehandelt. Nicht nur Teneriffas Regierung, sondern auch die spanische ist daran interessiert, die autarke Versorgung zu fördern und hat im Rahmen des Plans Canarias 500 Millionen Euro zugesichert, die auf Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera und La Palma in alternative Energie investiert werden sollen.


Kanarische Inseln - Die Kanarischen Inseln als riesiger Nationalpark- Kommission überprüft Vorschläge

Mindestens 10 Gebiete auf den Kanarischen Inseln haben das Zeug zum Nationalpark – Experten der autonomen Organisation ‘Parques Nacionales’ überprüfen vorgeschlagene Gebiete auf Gran Canaria, La Palma, Teneriffa, La Gomera und Lanzarote. Bislang gibt es auf den Kanaren vier ausgewiesene Nationalparks auf Teneriffa (Cañadas del Teide), La Palma (Caldera de Taburiente), La Gomera (Garajonay) und Lanzarote (Timanfaya). Wenn es nach den Vorschlägen der Kanaren Regierung geht, könnte sich die Anzahl der Schutzgebiete in Zukunft auf 14 erhöhen. Ob es jedoch dazu kommt, dass entscheiden Experten der Organisation ‘Parques Nacionales’. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf ein rund 8.300 Hektar großes Gebiet zwischen Veneguera und La Aldea de San Nicolás, im Südwesten der Kanareninsel Gran Canaria gelegt. Der Nationalpark in Spe würde auch das Lanschaftsschutzgebiet ‘Güi-Güi’ einschließen. Die Inselregierung Gran Canarias zeigt sich zuversichtlich, dass das Gebiet nach mehreren Jahren Kandidatur nun die Ernennung zum ‘Parque Nacional’ erhält.
Aber auch weitere 9 Gebiete werden derzeit genauer unter die Lupe genommen, ernsthafte Kandidaten sind unter anderem ein 13.500 Hektar großes Gebiet auf der Halbinsel Jandia (Fuerteventura), weite Teile der Nebeninsel La Graciosa, sowie einige tausend Hektar hinter dem Meeresschutzgebiet ‘Mar de las Calmas’ auf der kleinsten Kanareninsel El Hierro.


Kanarische Inseln – Regierung setzt EU Richtlinie um

Auf den Kanaren gibt es etwa 4.000 staatlich geprüfte und zugelassene Reiseführer, „Guías Turísticos“. Nun hat die kanarische Regierung nicht ganz freiwillig ein Dekret erlassen, dass es allen EU- Reiseleiterinnen und Reiseleitern erlaubt, auf der Inselgruppe tätig zu sein, auch wenn sie nicht auf den Kanaren wohnhaft sind. Die Kanaren haben damit zwangsweise eine EU- Vorgabe umgesetzt. Die 4.000 kanarischen Guías protestieren dagegen. Sie fürchten um ihre Arbeitsplätze und fordern, dass sich auch die ausländischen Konkurrenten Prüfungen unterziehen, bevor sie den Touristen die Sehenswürdigkeiten der Inseln zeigen dürfen.


Kanarische Inseln – Haushalt: Soria muß nachbessern

Schwere Zeiten kommen auf den kanarischen Wirtschafts- und Finanzminister, José Manuel Soria, zu. Der Haushaltsentwurf für 2011 war mit 500 Millionen weniger an Einnahmen geplant worden. Jetzt muss nachgebessert werden, denn die Steuerausfälle und sonstigen stark gesunkenen Einnahmen betragen inzwischen 1,1 Milliarden Euro. Nun will Soria auch bei den Gehältern von Geschäftsführern staatlicher Unternehmen und bei den Spitzenbeamten sparen.


Teneriffa - II. Benefiz-Aprilmesse in La Laguna

Am kommenden Wochenende, dem 17. und 18. April, wird es in einem Festzelt auf der Plaza del Cristo feurig-spanisch, denn dann findet die II. Aprilmesse statt. In einem 400 Quadratmeter großen Zelt ruft der bekannte Choreograph und Tänzer Luilli González dazu auf den feurigen Flamenco oder die stolze Sevillana hautnah zu erleben und sich mitreißen zu lassen. Während am Samstag vor allem die Tänze aus Andalusien im Mittelpunkt stehen, ist am Sonntag der große Tag des Coro Rociero de la Real Hermandad del Rocío aus Las Palmas sowie mehrerer Kinderballetts, nach Flamenco-Rhythmen ihr Bestes geben. Außerdem gibt es jede Menge andalusische Köstlichkeiten zu verkosten. Der Eintritt kostet zwei Euro und kommt der spanischen Krebshilfegesellschaft zugute.





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Montag, 19. April 2010, 11:54



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Kanarische Inseln – Am Samstag fielen 347 Flüge auf den Kanaren aus und mehr als 30.000 Menschen sitzen fest

Viele Urlauber auf den Kanaren haben noch ein paar Tage Zwangsurlaub dazu verordnet bekommen. Durch die Sperrung des größten Teiles des europäischen Luftraums fielen am Samstag 347 der 496 geplanten Flüge aus. Gut 30.000 Menschen sitzen inzwischen auf den Kanaren fest und heute dürften weitere hinzukommen, weil auch heute nicht geflogen wird. Die staatliche Flughafengesellschaft AENA hat auf den Kanaren einen Krisenstab gegründet um die gestrandeten Urlauber besser und effektiver betreuen zu können. Seit heute Mittag greifen hier mehrer Maßnahmen, die den Passagieren das Leben erleichtern sollen.

Auf den Kanarischen Inseln sitzen rund 30.000 Urlauber fest. Allein auf Teneriffa warten rund 13.000 Menschen vergeblich auf die Abreise. Insgesamt waren von den 275 ausgefallenen Starts und Landungen auf den Kanaren rund 30.000 Reisende betroffen. Der Krisenstab kümmert sich jetzt um diese Menschen. Für besonders Bedürftige, wie zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, wurde ein besonderer Service eingerichtet. Die Flughafen-Restaurants haben die Öffnungszeiten verlängert. Betroffen sind vor allem Individualtouristen. Pauschalreisende konnten zum größten Teil in ihren Hotels bleiben.


Bild: Marco Fulle (Stromboli Online) Vulkan Eyjafjallajökull


Kanarische Inseln/Mitteleuropa - Touristik der REWE Group: Alle Reisen für Montag abgesagt

Die Folgen des Vulkanausbruchs auf Island werden den Flugverkehr in Europa weiter stark beeinträchtigen. Der deutsche Luftraum bleibt bis Montag, 19. April, um 20 Uhr, gesperrt. Die Touristik der REWE Group mit den Reiseveranstaltern Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG sagt deshalb alle Flugpauschalreisen mit Abflug bis einschließlich Montag, 19. April 2010, ab.

Die Reiseveranstalter bieten den betroffenen Kunden eine Umbuchung ihrer Reise auf einen späteren Zeitpunkt an. Gäste, die sich bereits in ihrem Urlaubsort befinden, werden vor Ort durch die Reiseleitung betreut. Um die Urlauber vor Ort zu betreuen und Fragen von Gästen zu beantworten, die in den nächsten Tagen in den Urlaub reisen möchten, haben die Veranstalter der REWE Group ihr Personal deutlich aufgestockt.

Die Gäste der Veranstalter erhalten aktuelle Informationen über die frei geschalteten Hotlines sowie über die Internetseiten der Reiseveranstalter.

Dertour, Meier`s Weltreisen, ADAC Reisen:

24-Stunden Hotline: +49 69 9588-2770

www.dertour.de
www.meiers-weltreisen.de
www.adac-reisen.de

ITS, JAHN REISEN, TJAEREBORG:

24-Stunden Hotline: +49 2203 42875

www.its.de
www.jahn-reisen.de
www.tjaereborg.de

Die Touristik der REWE Group ist mit den Fluggesellschaften und Flughäfen ständig in Kontakt und informiert baldmöglichst über die weitere Entwicklung der Reisemöglichkeiten für ihre Gäste.


Kanarische Inseln - Im März verzeichneten die kanarischen Flughäfen 6 Prozent mehr Passagiere

Auch im Monat März haben die Kanaren ein steigendes Passagieraufkommen zu verzeichnen. Wie die staatliche Flughafengesellschaft AENA mitteilte, wurden auf den Flughäfen der Kanaren im März dieses Jahres 6 Prozent mehr Passagiere abgefertigt. Auf allen Flughäfen der kanarischen Inseln wurden im März 2.875.047 Passagiere gezählt. Im ersten Quartal wurden damit 7,9 Millionen Passagier abgefertigt. Die AENA ist mit diesem Ergebnis und dem positiven Trend gerade wegen der anhaltenden Krise sehr zufrieden.


Kanarische Inseln - Preise auf den Kanaren sind um 0,7 Prozent gestiegen

Erstmals seit mehreren Monaten sind die Preise auf den Kanaren wieder gestiegen. Um ganze 0,7 Prozent kletterten die Preise Monat März. Damit liegen die Kanaren im Durchschnitt Spaniens, den Verbrauchpreisindex stieg auch in Spanien um 0,7 Prozent. Das gab das Verbrauchschutzministerium in dieser Woche in Madrid bekannt. Urlauber und Bewohner der Kanaren werden diesen geringfügigen Anstieg der Preise kaum gemerkt haben.


Kanarische Inseln – Keine Entschädigung für Investor

1989 hatten die Behörden ein neu gebautes Hotel im Campo de Golf des deutschen Hoteliers Gerlach aufgekauft, um es abzureißen. Als Gegenleistung erhielt der Hotelier ein Grundstück zum Hotelbau oberhalb von Pasito Blanco, am heutigen Golfplatz Meloneras. Wegen des Moratoriums der kanarischen Regierung über den Bau von Hotels durfte Gerlachs Hotelgruppe dort aber nicht mehr bauen und hatte deshalb die Regierung verklagt. Der oberste kanarische Gerichtshof gab den Klägern 2008 Recht, die kanarische Regierung wurde zu einer Entschädigung von etwa 4 Millionen Euro verurteilt. Der Oberste Spanische Gerichtshof hob dieses Urteil nun auf. Der Investor hätte sehr wohl mit dem Hotelbau beginnen können, hatte aber die von der Stadt Maspalomas festgelegten Fristen für den Baubeginn verstreichen lassen. Somit müsse die kanarische Regierung auch keine Entschädigung bezahlen. Die kanarische Regierung ist nun optimistisch, dass auch 20 weitere Klagen von Unternehmen auf Entschädigung in Höhe von insgesamt einer Milliarde Euro vom Obersten Gerichtshof letztendlich abgewiesen werden.


Kanarische Inseln - Dieser Winter brachte auf den Kanaren einen neuen Regenrekord

Auch wenn das nicht so richtig zusammen passt: Regen und Kanaren, die Unwetter dieses Winters haben den Kanaren einen neuen Regenrekord beschert. Viele ausgetrocknete Stauseen führen inzwischen wieder Wasser. Der Wetterdienst hat am Wochenende die aktuelle Statistik über die Wetterlage der vergangenen Monate vorgelegt. Danach war der Winter der regenreichste auf Gran Canaria seit mehr als 50 Jahren. Gerade im Süden und im Zentrum der Insel hat es in diesem Winter besonders oft und vor allem ergiebig geregnet. Sowohl die Regenhäufigkeit als auch die Wassermengen waren in diesem Winter mehr als doppelt so hoch als in den vergangenen Jahren. Gemessen wurden die Niederschlagsmengen zwischen November 2009 und Februar 2010. Das Wasser hatte die Insel auch dringend nötig. Einige Stausee im Inselsüden hatten kein Wasser mehr. Inzwischen vermelden einige dieser Wasserspeicher einen Füllstand von 100 Prozent.


Kanarische Inseln - Alejandro Fernandez gibt auf seiner Welttournee Konzerte auf Gran Canaria, Teneriffa und La Palma

Im Rahmen seiner Welttournee ‘Dos Mundos’ gibt Alejandro Fernández Konzerte auf Gran Canaria, Teneriffa und La Palma. Am 29. Juli gibt er sein erstes Konzert auf dem Messegelände in Santa Cruz de La Palma. Das zweite Konzert findet am 31. Juli im Estadio de Los Cristianos in Arona auf Teneriffa statt. Am 05. August 2010 findet das letzte Konzert von Alejandro Fernández im Estadio de Gran Canaria in Las Palmas statt. Am 17. Juli stellt Alejandro Fernandez sein neues Album ‘Dos Mundos’ in Valladolid vor. Am 20. Juli in Madrid und am 24. Juli in Malaga.

Alejandro Fernandez, er ist einer der bekanntesten Sänger Mexikos. Alejandro Fernández kam am 24. April 1971 als Sohn eines Sängers in Mexiko City zur Welt. Seine Fans und die Medien haben ihm den Spitznamen ‘El Potro’ (Das Pony) gegeben. Fernández spielt traditionelle mexikanische Musik, die mit einigen Latin-Pop Einflüssen angereichert wurde. Sein Debüt-Album erschien im Jahr 1991. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen gehören ‘Piel de Niña’ und ‘A Corazon Abierto’. 2003 spielte er die Hauptrolle in einem Film über den mexikanischen Helden Emiliano Zapata.


El Hierro - Wetter-Experten treffen sich auf der Kanareninsel El Hierro zur Konferenz “MeteoHierro 2010″

Internationale Wetter-Experten treffen sich auf der Kanareninsel El Hierro zur ersten Konferenz “MeteoHierro 2010″ - Ziel ist eine bessere Früherkennung von ungünstigen Wetterbedingungen. Jose Miguel Ruano, der kanarische Minister für Justiz und Sicherheit hat am Samstag zusamen mit dem Präsidenten El Hierros, Tomas Padron, auf der kleinsten Kanareninsel El Hierro die Wetter-Konferenz “MeteoHierro 2010″ eröffnet. Internationale Wetter-Experten tauschen sich noch bis Sonntag zu den Themen “bessere Früherkennung von ungünstigen Wetterbedingungen und Katastrophenschutz in Notfallsituationen” aus. El Hierro wurde als Veranstaltungsort ausgewählt, weil gerade hier in den letzten Jahren sukzessive, widrige Witterungsverhältnisse beobachtet wurden.

Die Kanarischen Inseln haben als Inselgruppe von Makronesien mit Wetterbedingungen zu kämpfen, die sowohl aus Richtung afrikanischer Kontinent, als auch vom offenen Atlantik kommen. “Wir können die Wetter-Phänomen nicht verhindern, wohl aber Maßnahmen zur Früherkennung verbessern und so zum Schutz von Menschen und Natur auf den Kanarischen Inseln beitragen”, so Minister Jose Miguel Ruano in seiner Eröffnunsrede.
Makaronesien umfasst vier spanische und portugiesische Inselgruppen, sowie die seit 1975 unabhängigen Kapverdischen Inseln

Azoren (Portugal)
Madeira (Portugal)
Ilhas Selvagens (Madeira, Portugal)
Kanarische Inseln (Spanien)
Kapverdische Inseln



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Dienstag, 20. April 2010, 13:58

Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de


Kanarische Inseln - Situation im Luftverkehr entspannt sich

Auch wenn das Flugverbot für den deutschen Luftraum bis heute 14 Uhr erneut verlängert wurde, so werden doch bereits zahlreiche Ausnahmegenehmigungen für „kontrollierten Sichtflug“ und für Langstreckenflüge erteilt. Auch auf anderen europäischen Flughäfen herrscht nicht mehr totaler Stillstand.
Aufgrund der neuen Regeln, auf die sich gestern die EU-Verkehrsminister geeinigt haben, wurde in anderen europäischen Staaten das Flugverbot inzwischen ganz oder teilweise aufgehoben. Jetzt wird zwischen drei Zonen unterschieden: In der ersten gilt ein absolutes Flugverbot, in der zweiten können die Mitgliedsstaaten entscheiden, ob sie Flugzeugen das Abheben erlauben, und im dritten Bereich ohne Asche-Gefahr ist das Fliegen unbegrenzt erlaubt. Deutschland liegt nach Auskunft der europäischen Flugsicherungsbehörde Eurocontrol momentan am Rand der Sperrgebiete. Freigegeben sind bereits Tschechien, Südpolen und das östliche Österreich.
Auf Großbritannien kommt momentan eine neue Asche-Wolke zu; an die Aufhebung der Flugverbote ist noch nicht zu denken. Dafür sollen jetzt auch die Handels- und die Kriegsmarine für die Rücktransporte von Urlaubern auf die Insel genutzt werden.

Während die deutschen Fluggesellschaften die Lockerungen begrüßen und auch durch Sondergenehmigungen nutzen, kommt scharfe Kritik von der deutschen Pilotenvereinigung Cockpit, die Genehmigungen für den Sichtflug als unverantwortlich einschätzt. Mit Verweis auf die weiterhin in der Luft vorhandenen Asche wird der Verdacht geäußert, dass die Flugverbote wegen wirtschaftlichen Druck umgangen würden.


Kanarische Inseln - TUI chartert 15 weitere Maschinen um die Spanien-Urlauber schnell nach Hause zu bringen

Die Rückholaktion der TUI läuft auf Hochtouren. Für die Gäste von Deutschlands führendem Reiseveranstalter sind neben 19 TUIfly-Maschinen weitere 15 Flugzeuge im Subcharter unterwegs, darunter zwei Jumbos. Unter dem Strich sind das 34 Flugzeuge und mehr als 60 Flüge, mit denen TUI voraussichtlich etwa 11.000 gestrandete Urlauber Richtung Heimat bringt. Es hätten noch fast 2.000 mehr sein können, aber in der Nacht war es nicht immer möglich, die Gäste rechtzeitig zum Flughafen zu transportieren. Der Grund: Sie haben geschlafen.
Auf der Kanaren-Insel Teneriffa konnte der Veranstalter bis zum Morgen bereits alle Gäste, die auf ihren Rückflug gewartet hatten, nach Deutschland bringen. Und allein von Palma de Mallorca gehen 17 Flüge nach Hannover, Leipzig, Köln und Düsseldorf, mit denen gut 2.500 Passagiere befördert werden können. In der Nacht sind bereits die ersten Gäste gelandet, die letzten zusätzlichen Starts vom Flughafen Son Sant Joan sind für 18.00 Uhr vorgesehen.

Weitere Flüge starten von den Kanarischen Inseln, Hurghada, Sharm el Sheikh, Marsa Alâm (Ägypten), Antalya, Bodrum (Türkei), Rhodos (Griechenland), Funchal (Madeira/Portugal), Boa Vista (Kapverden), Agadir (Marokko) und Monastir (Tunesien). Da jeden Tag neue Gäste hinzukommen, deren Ferienaufenthalt zu Ende geht, summiert sich die Zahl derer, die dann noch auf Heimflüge warten, auf circa 12.000. Dieser Rückstau sollte nach einer Normalisierung des Flugbetriebes in den kommenden ein bis zwei Tagen aufgelöst werden. TUI sorgt nicht nur für eine kurzfristige, massive Aufstockung der Flugkapazitäten, sondern stellt auch sicher, dass die Gäste in den Urlaubsgebieten per Bus rechtzeitig zu den Flughäfen gebracht werden und kümmert sich darüber hinaus um die Verpflegung derjenigen, die dabei Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Für zusätzlich notwendige Übernachtungen übernimmt TUI aus Kulanz die Kosten. Zur Weiterreise vom Zielflughafen gilt für Pauschalreisende das Zug-zum-Flug-Ticket 1. Klasse. Wo Engpässe abzusehen sind, versucht TUI mit dem Chartern von Reisebussen oder Sonderzügen Abhilfe zu schaffen.

Alle Flugreisen ab Deutschland mit heutigem Abflug bis 24 Uhr sind vom Reiseveranstalter abgesagt worden, zunächst hat die Rückholaktion oberste Priorität. Ab Mittwoch, 21. April, 00.00 Uhr, plant TUI dann Normalbetrieb. Gäste, deren Urlaub morgen beginnen soll, werden vom Kundenservice bereits über geänderte Abflugzeiten informiert.
Aktuelle Informationen dazu werden laufend auf www.tui.com bereitgestellt oder können telefonisch unter der Kunden-Hotline 0511-567/8000 abgefragt werden.


Kanarische Inseln - Kulturministerium der Kanareninsel Gran Canaria zeigt eine Doku über Bestattungsriten der Altkanarier

Kanaren-Doku im Netz – Das Kulturministerium der Kanareninsel Gran Canaria stellt eine 50-minütige Dokumentation über die Bestattungsriten der kanarischen Ureinwohner ins Netz. Auf den Webseiten des “Patrimonio Histórico” können interessierte Besucher ab sofort einen 50 Minuten Film über die Bestattungs-Rituale der Ur-Canarios anschauen. Unter dem Titel “18 in 16 – Memoiren eines Friedhofs” zeigt Regisseur Francis Quintana Archäologen auf Spurensuche in der Nekropole Juan Primo in Galdar. Dort wurden im Jahr 2007 in 16 Grabstätten 18 über 600 Jahre alte Skelettreste entdeckt, die Dank wissenschaftlichen Untersuchungen Aufschluss über die Bestattungsriten der kanarischen Ureinwohner geben. Bei den 18 Skeletten gelang es im Rahmen der intensiven Untersuchungen Details wie z.B. Geschlecht, Alter, körperliche Belastung im Arbeitsalltag und sogar körperliche Gebrechen nachzuweisen.
An dem Dokumentarfilm wirken bekannte spanische Archäologen wie Amelia Rodríguez, Martha Alamón, Pepe Guillén, Teresa Correa und Verónica Alberto mit, unterstützt wurden die Dreharbeiten vom “Museo Canario” und dem “Museo y Parque Arqueológico Cueva Pintada”, dem Universitätskrankenhaus “Doctor Negrín”, sowie der Universität von Las Palmas de Gran Canaria. Der Dokumetarfilm “18 en 16 – Memorias de un cementerio” gehört zur kulturellen Aufklärungskampagne “Es todo tuyo” (es ist alles Deins)
Durch die Veröffentlichung des Films auf der Webseite und in diversen sozialen Netzwerken erhoffen sich die “Macher” der Doku eine weitaus größere Resonanz auf das aufwendig und wissenschaftlich fundierte Filmprojekt.

Die Doku 18 en 16 – Memorias de un cementerio:



Kanarische Inseln – Fahren ohne TÜV wird teuer

Härtere Strafen für Autofahrer gibt es ab sofort, wenn man ohne gültigen TÜV erwischt wird. In diesem Fall wird nicht nur die Strafe von 150 Euro erteilt, sondern auch der Fahrzeugschein abgenommen. Das hat die Verkehrsdirektion gestern bekannt gegeben. Autofahrer dürfen den Termin für die vorgeschriebene TÜV-Inspektion maximal um 10 Tage überschreiten, ab dann muss die Polizei durchgreifen.


Lanzarote - Neun Personen unter Korruptionsverdacht auf der Kanareninsel Lanzarote verhaftet

Eine Antikorruptionseinheit der Guardia Civil hat auf kanarischen Vulkaninsel Lanzarote neun Personen unter dem Verdacht der Korruption, Bestechung und Einflussnahme auf öffentliche Bedienste verhaftet. Unter den Verhafteten ist auch die ehemalige Bürgermeisterin Mary Elizabeth Reef Deniz. Neues Beweismaterial hatte diese Verhaftungen gerechtfertigt. Nach Aussagen eines Ermittlungsbeamten ist der Sumpf der Korruption auf Lanzarote noch lange nicht trocken gelegt.







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Mittwoch, 21. April 2010, 11:35



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de


Seit heute 11.00 Uhr sind alle Sperrungen im Deutschen Luftraum komplett aufgehoben


Kanarische Inseln/Mitteleuropa – TUIfly, Air Berlin und Condor starten Urlauber-Rückholaktion von den Kanaren

TUI, Air Berlin und Condor nehmen nach der (fast) kompletten Freigabe des Luftraums über Deutschland den regulären Flugplan wieder auf – TUIfly.com will bis zum Abend rund 20.000 auf den Kanaren und den Balearen festsitzende Urlauber nach Hause fliegen. Für tausende deutsche (Zwangs)Urlauber auf den Kanarischen Inseln ist nun ein Rückflug in Sichtweite. Nach dem fast völlig aufgehobenem Start- und Landeverbot auf den deutschen Airports durch die Deutsche Flugsicherung wollen TUI, Air Berlin, Condor und Co. so schnell als möglich zum normalen Flugplan zurückfinden. Deutschlands größter Reiseveranstalter TUI gab am Morgen bekannt, dass man bis Mittwochabend (21. April) rund 20.000 Urlauber von den spanischen Ferieninseln Mallorca, Ibiza, Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote ausfliegen wolle.
Um dieses Ziel zu erreichen charterte TUI weitere 15 Flugzeuge und fliegt nun mit insgesamt 34 Maschinen Urlauber nach Hause. Air Berlin und Condor liessen verlauten, dass man so schnell als eben möglich zum regulären Flugplan zurückkehren möchte und bei eventuellen Verspätungen auf das Verständnis der Passagiere hofft.


Kanarische Inseln – Vulkanausbruch verursacht 25 Millionen Euro Verlust am Tag

Auf rund 25 Millionen Euro pro Tag beziffert der Hoteliersverband FEHT die Schäden, die dem kanarischen Tourismus durch den Vulkanausbruch auf Island und die damit verbundene Sperre der Flughäfen zugefügt werden. Etwa 250.000 Urlauber werden in der kommenden Woche ausbleiben, das ist ungefähr die Hälfte der Gesamtkapazität. Viele Hotels stehen dann fast vollständig leer, andere können sich nur durch Langzeiturlauber oder die Besucher vom spanischen Festland retten. Der Vorsitzende der FEHT, Fernando Fraile, ist gestern in Las Palmas mit der Tourismusministerin Rita Martin und dem Finanzminister der kanarischen Regierung, Jose Manuel Soria, zusammengetroffen. Die FEHT fordert Sonderhilfen für die betroffenen Hotels. Währenddessen werden immer mehr Urlauber von den Kanaren zurück in ihre Heimatländer geflogen. Die großen Reiseveranstalter bringen die Betroffenen mit Spezialflügen aufs spanische Festland, von dort aus geht es dann per Bus weiter. Auf einigen Flughäfen werden auch die von der Flugsicherung genehmigten Zeitfenster genutzt, um die Passagiere direkt in ihre Heimatländer zu bringen.


La Palma - Fischer gehen auf die Straße

Eine Insel wird rebellisch

Fischer sollten nicht auf der Straße sein, sondern auf dem Meer. - Wenn es allerdings auf dem Meer nichts mehr zu fangen gibt, dann lohnt es sich schlichtweg nicht, mit dem Kahn hinaus zu fahren. - Gestern gab es in Puerto de Tazacorte eine Manifestation der Fischer, man ist äußerst unzufrieden mit der Handhabung und den Maßnahmen nach dem massenhaften Entkommen von Wolfbarschen aus den Schwimmkäfigen. - Das Thema zieht sich seit Januar schon durch Presse aber auch Gesellschaft, die Fischer beklagen, dass die "lubinas", wie die Wolfsbarsche hier heißen, ihnen alle Fische nun vor der Küste wegfressen und sie dadurch ihr Einkommen verloren hätten. - Es wildern Zahlen durch die Presse, zwischen 200.000 und 300.000 Exemplare dieses Raubfisches sollen bei schwerer See entkommen sein, als Netze der Schwimmkäfige rissen, in denen man zum weiteren Verkauf, diese Exemplare mästete. - Seit dem machen die Fischer mobil, auch angesichts der Untätigkeit des obersten Fischereirates der Kanaren, die erst Monate nach dem Vorfall Untersuchungen angekündigt hatten, und das auch nur auf Druck der öffentlichen Meinung. - Dann gab es so etwas wie einen Vergleich, die Fischer sollten ihre Arbeit wieder aufnehmen, und anstatt wie bislang Makrelen und Sardinen nun die Wolfsbarsche fangen, aber das erscheint unrealistisch. - Angeblich hatte die Firma, welcher die Fische entkommen sind sogar ein Kopfgeld von 26 Cent pro Wolfsbarsch ausgelobt, und die Fischereibehörde aus Tenerife hatte verkündet, dass man nun ein Abkommen mit der Fischereigenossenschaft in Tazacorte darüber beschlossen hätte. - Allerdings erwies sich das als pure Annahme, die Fischer weigern sich heftig für so wenig Geld diese Fische zu fangen und von einem Abkommen weiß die Genossenschaft auch nichts, das mit den 26 Cent war wohl lediglich ein Vorschlag, welcher der Betreiberfirma und der Fischereibehörde gefallen hat.

Also nichts ist mit einem Abkommen, die Fischer fahren nicht mehr raus, weil es nichts mehr zu Fangen gibt und währenddessen fressen die Wolfsbarsche die Küste leer. - Die Fischereibehörde hält sich gedämpft zurück und behauptet nach wie vor, es sei völlig normal, dass bei schwerer See solche Unfälle passieren können und der Betreiber habe alle notwendigen Papiere und alles sei völlig legal. - Wenn also die Legalität Umweltschäden in immer noch nicht untersuchtem Ausmaß hervorbringen kann und einen kompletten Wirtschaftssektor in die Pleite reißt, dann ist etwas an dieser Legalität nicht in Ordnung. - Den Fischern reicht es jetzt auf jeden Fall, die fordern inzwischen nicht mehr nur Entschädigungen, sondern auch Köpfe. - Nicht nur Fischköpfe, sondern auch die in der Fischereibehörde, die nun seit etwa drei Monaten untätig dem Geschehen vor unserer Küste zusehen. - Neu ist nun auf La Palma, dass man auf die Straße geht, das Vorbild Autobahn und Asphaltwerk macht Schule und so trabten gestern gut 300 Personen mit Spruchbändern und markanten Sprüchen auf der Lippe durch Puerto de Tazacorte und erreichten genau das, was sie wollten, nämlich Aufmerksamkeit und breites Presseecho. - Aber nicht nur das, auch die Bürgermeister von Tijarafe und Tazacorte waren mit dabei, Abgeordnete der PSOE aus der Gemeinde, aber auch dem Cabildo, und nun kommt es, auch der Rat für Landwirtschaft und Fischerei der Inselregierung La Palmas. - Auch der lief in der Gruppe der Demonstranten, ganz vorne weg, welche gleichzeitig den Rücktritt der Vorgesetzten dieses Herren forderte. - Gleiche Partei, gleicher Hintergrund, und auch unser Rat für Fischerei hat seinerzeit die Fischfarmen als neuen Wirtschaftszweig für die Insel vorangetrieben. - Was draus wird, keine Ahnung, und mit einer Abfindung ist zwar momentan den Fischern von Tazacorte gedient, aber was die Auswirkungen der abertausenden von fremden Raubfischen vor unserer Küste für das Ökosystem haben, das weiß immer noch keiner. - Auf jeden Fall sind Demonstrationen inzwischen auf La Palma schick geworden, da wird die Insel langsam erwachsen und streitbarer. - Man sollte aber schon aufpassen, für, gegen, auf, unter oder warum man auf die Straße geht, und vor allem mit wem.

Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold


Kanarische Inseln – Firmen Neugründungen stark rückläufig

Die Zahl der Firmen-Neugründungen ist in den vergangenen Monaten stark zurückgegangen. Das belegt einen aktuelle Studie der Handelskammer. Demnach sind in den ersten 3 Monaten des Jahres 2010 um 14 % weniger Firmen neu angemeldet worden, fast 10 % der im Vorjahr gegründeten Unternehmen haben ihre Geschäftstätigkeit nach weniger als einem Jahr Laufzeit wieder eingestellt. Die Handelskammer erwartet einen Aufschwung der Wirtschaft auf den Inseln frühestens zum Ende des Jahres.


Kanarische Inseln – Kneipensterben

Laut einer Studie der Handelskammer Teneriffa werden, aufgrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise, etwa 20 Prozent aller Bars, Kneipen, Cafeterías und Restaurants aufgeben müssen. Es liegt auch an dem Überangebot, denn auf den Kanaren gibt es etwa 13.000 Bars, Kneipen und Cafeterías, sowie etwa 6.000 Restaurants.


Kanarische Inseln – Bewegung im Markt der Läuse

Die weiße Schildlaus, auf Spanisch Cochinilla, setzt sich auf den Blättern des Feigenkaktus fest. Dort lebt sie als Parasit vom Saft der Kakteen. Zerreibt man die weiße klebrige Masse, wird sie karminrot, der einzige natürliche Farbstoff von Tieren. Früher war er ein wichtiger Farbstoff, und man fand die Laus auch in Gummibärchen, Tortengüssen oder im Campari. Heute wird sie noch für Naturkosmetika und Textilien verwendet. Kultiviert wurde die Laus hauptsächlich auf Lanzarote. Inzwischen werden lediglich noch 200 Hektar angebaut, denn die Laus wird immer mehr von billigeren Farbstoffen wie Rote Beete- und Paprika- Extrakten, synthetischen Farbstoffen oder billigere Cochinilla aus Südamerika ersetzt, denn das Ablöffeln der Laus, wie es die Fachleute nennen, ist arbeitsintensiv und somit teuer. Aber nun kommt wieder Bewegung in den Markt der Läuse. 2 Firmen aus Dänemark und Deutschland haben insgesamt 19 Tonnen zum Preis von etwa 50 Euro pro Kilo bestellt


Kanarische Inseln - Umweltreferat der Kanaren bereitet Plan gegen die Frettchenplage vor

In der letzten Woche machte die Nachricht über die Plage mit verwilderten Frettchen auf den Kanaren die Runde. Das Umweltministerium der Kanaren hat inzwischen reagiert und ein Umweltreferat mit der Erarbeitung eines Plan beauftragt. Da die kleinen Räuber keine Feinde haben, soll trotzdem eine sehr naturschonende Methode gefunden werden, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Den kanarischen Inseln, insbesondere Gran Canaria und Teneriffa könnte eine Frettchenplage drohen. Entwichene Tiere vermehren sich unter den Bedingungen auf den Kanaren hervorragend. Fehlende Sorgfalt in einer Jagdpraxis, die scheinbar über lange Zeit gut funktionierte, könnte den kanarischen Inseln bald eine Plage bescheren. Entkommene Frettchen werden zunehmend in der Wildbahn heimisch und vermehren sich dort auch, berichten Forscher der Universität La Laguna auf der Webseite www.ull.es und in der Zeitschrift Oryx. Dieser Umstand könnte die Tierwelt in der Touristendestination in Zukunft gehörig durcheinanderbringen. Die kleinen Tiere werden gern für die Jagd auf Kaninchen genutzt.


Fuerteventura - Toter 300-Kilo Schnabelwal am Strand von Fuerteventura

Toter Schnabelwal an der Küste von Fuerteventura - In unmittelbarer Nähe der Entsalzungsanlage “Aguas de La Oliva” wurde am Dienstagmorgen der Kadaver eines 300 Kilogramm schweren Schnabelwals gefunden. Am Strand von Corralejo, in der Nähe einer Entsalzungsanlage, wurde am Dienstag (20. April) ein verendeter Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris) gefunden. Nach ersten Einschätzungen von Experten soll der Meeressäuger schon vor mehreren Tagen verendet sein. Es handelt sich bei dem Exemplar um ein 3 Meter langes und rund 300 Kilo schweres Weibchen, bei dem keine Anzeichen von äußeren Verletzungen gefunden werden konnten. Der Schnabelwal wurde von der Fischereisicherung (Servicio de Vigilancia Pesquera) vom Strand entfernt und soll nun im Auftrag des Umweltministeriums an der Universität von Las Palmas de Gran Canaria von Veterinären untersucht werden.

Vor acht Jahren verendeten an den Küsten von Fuerteventura und Lanzarote insgesamt 17 Cuvier-Schnabelwale. Damals ergaben Untersuchungen, dass Marine-Übungen für das Verenden der Wale verantwortlich zeichneten.





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Donnerstag, 22. April 2010, 13:43

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La Palma – Deutscher Tourismus legt auf der Kanareninsel La Palma um 4 Prozent zu

Auf La Palma hat man Bilanz gezogen. In diesem Winter konnte die Kanareninsel, die gerade für ihre einzigartige Natur bekannt und beliebt ist, ein Buchungsplus von 4 Prozent bei deutschen Urlaubern verzeichnen können. Das ist der erste Anstieg deutscher Urlauber auf La Palma seit der Saison 2004/2005. Fast 30.000 deutsche Touristen besuchten die Insel in diesem Winter. Das gab der Tourismuschef der Insel Beatriz Paez gegenüber Pressevertretern bekannt. An Platz zwei lagen in der vergangenen Saison die Belgier.


Kanarische Inseln - Freizeitindustrie der Kanaren sieht dem kommenden Sommer wenig optimistisch entgegen

Die kanarische Freizeitindustrie sieht dem Sommer wenig optimistisch entgegen – Die Vereinigung der Freizeitindustrie auf den Kanaren beklagt massive Verschlechterung der Bedingungen aufgrund von neu erlassenen Verordnungen der autonomen Kanaren Regierung. Die Federacion Empresarial Canaria de Ocio (FECAO) beklagt sich über anhaltend rückläufige Touristenzahlen im Sommer. Nach Meinung der kanarischen Vereinigung der Freizeitindustrie zeichnet die Kanaren-Regierung mit ihren vielen neuen Verordnungen in den letzten Jahren für den massiven Rückgang der Sommer-Touristen verantwortlich. “Die Regierung der Kanarischen Inseln gewinnt mit ihren Verordnungen einen neuen Touristen und vergrault zur gleichen zeit 10!”, so die Kernaussage der FECAO.

In erster Linie zielt die Kritik der kanarischen Freizeitindustrie auf den in letzter Zeit verschärften Jugendschutz und die geänderten Lärm- und Öffnungszeit-Regelungen für die Bars, Diskotheken und Freizeiteinrichtungen auf den Urlauberinseln im Atlantik ab. “Wir werden auch in diesem Jahr wieder erleben, wie die Sommer-Urlauber vom spanischen Festland in der Nacht mit ihrem im Supermarkt gekauften Alkohol auf den Strassen und an den Stränden feiern”, so ein FECAO-Sprecher.
Nach Ansicht der Federacion Empresarial Canaria de Ocio ist es “völlig am Thema vorbei Verordnungen zu erlassen, die Sicherstellen, dass in Party-Hochburgen wie z.B. Playa del Ingles ab 01:00 Uhr in der Nacht Ruhe herrscht, damit die Selbstversorger in den umliegenden Appartements nicht gestört werden.”


Kanarische Inseln – Rote Laterne in Sachen Bildung

Die Kanaren sind das Schlusslicht in Sachen Bildung des Landes. Das erklärte gestern ein Sprecher der Gewerkschaft gegenüber der Presse. Nirgendwo im Land sind die Bildungschancen so gering wie auf den Kanaren, die meisten Schüler brechen ihre Ausbildung außerdem vorzeitig ab. Das Budget für Bildung wird jedes Jahr gekürzt, anstatt erhöht, und das macht die Kanaren schließlich zu jener Region Spaniens, in der die Menschen über die geringste Bildung und Ausbildung verfügen.


Gran Canaria - Streit um Abriss und Neubau des Boulevard Anexo II in Playa del Ingles

Der Streit um das Projekt des Boulevard Anexo II in Playa del Ingles geht weiter. Befürworter und Gegner streiten weiter um dieses für die Touristengemeinde so wichtige Projekt. Viele empfinden den Boulevard inzwischen als Schandfleck. Mieter und Besitzer der Läden fürchten um ihre Existenz.
Der Boulevard Anexo hat eine lange Tradition in Playa del Ingles und viele Besucher verbinden mit dieser alten Flaniermeile viele schöne Urlaubserinnerungen. Inzwischen ist dieser Bereich an den Dünen so heruntergewirtschaftet, dass er sich zum Schandfleck der Touristengemeinde entwickelte. Betreiber und Mieter und die Behörden streiten sich immer noch um die Zukunft des Anexo II in Maspalomas im Süden von Gran Canaria. Wird der Boulevard nun abgerissen oder nicht?

Der zuständige Gemeinderat für Disciplina Urbanistica, David Delgado, hat sich für eine Verlegung der Lokale des Anexo II in Playa del Ingles ausgesprochen. Ein Konzept der Architekten der Inselregierung sieht den Bau eines neuen, offenen Einkaufszentrums am jetzigen Parkplatz vor dem Anexo vor, dort könnten auf mehreren Etagen verschiedene Restaurants, Bars und Souvenirgeschäfte Platz finden. Damit wäre erstens der ewige Zwist mit der Küstenbehörde Costas behoben und das ganze Gebiet würde wieder an Attraktivität gewinnen, erklärte David Delgado gegenüber der Presse. Nach dem Küstenschutzgesetz ist das Einkaufszentrum zu dicht am Meer und am Naturschutzgebiet der Dünen.


Gran Canaria - Kanaren Präsident Rivero hält Seilbahn zwischen dem Roque Nublo und Tejeda für eine “fantastische Idee”

Kanaren-Präsident Rivero hält Seilbahn zwischen dem Roque Nublo und Tejeda für eine “fantastische Idee” - Trotz der Tatsache, dass dieses Vorhaben wegen geltender Umweltschutz-Verordnungen quasi nicht realisierbar ist, greift Rivero das Thema bei einem Zusammentreffen mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Tejeda wieder auf. Der Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, traf am Anfang der Woche mit Encarnacion Dominguez, der Bürgermeisterin von Tejada zusammen. Beim Zusammentreffen im Rathaus von Tejeda ging es um die Verbesserung der Infrastruktur der Gemeinde Tejeda, sowie um die Fortschritte bei der Reparatur der bei den heftigen Regenfällen zerstörten Straßenverbindung zwischen Ayacata und San Bartolome de Tirajana. Auch das eigentlich schon in der Planungsphase gescheiterte Seilbahn-Projekt zwischen dem Monolithen “Roque Nublo” und der Ortschaft Tejada war beim Zusammentreffen zwischen Rivero und Dominguez ein Thema.

Trotz der Anfang April von Umweltminister Domingo Berriel getroffenen Aussage, das Seilbahn-Projekt sei ob geltender Umweltschutz-Verordnungen quasi “undurchführbar” (IslaCanaria.net berichtete), äußerte sich Paulino Rivero dahingehend, dass die Seilbahn zwischen Tejeda und dem Wahrzeichen Roque Nublo eine “fantastische Idee” sei. Die Umweltschutzorganisation Ben Magec merkte bereits bei der ersten Vorstellung der Seilbahn-Idee an, dass dieses Vorhaben gegen geltende Umweltschutz-Verordnungen verstoße.




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Die Utopie ist aufgrund menschlichen Versagens nicht ausführbar - Stephen Hawking

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Freitag, 23. April 2010, 12:12



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Kanarische Inseln - Deutsche Urlauber sind sauer: Alle fliegen, nur Ryanair nicht

Ryanair will den Linienbetrieb erst heute wieder aufnehmen. „Wir müssen unsere Maschinen zunächst von den Basen aus positionieren und wollten erst einige Testflüge machen, ob der Luftraum tatsächlich sicher ist“, sagte Ryanair-Sprecherin Henrike Schmidt. Flüge in Südeuropa fanden gestern allerdings statt. Auf Nordeuropa-Strecken, so teilten die Iren gestern mit, wird heute ab 5 Uhr früh gestartet. 7.000 Ryanair-Verbindungen sind seit dem Flugverbot ausgefallen, eine Million Passagiere nicht befördert worden. In Lübeck mussten mehr als 9.000 Fluggäste am Boden bleiben. Während die Airline davon spricht, die Kunden hätten „großes Verständnis“ gezeigt, bot sich in Blankensee gestern ein anderes Bild: Etliche Passagiere, die sich nach den Ryanair-Flügen erkundigten, reagierten mit Empörung auf den Ausfall der Verbindungen. Angesichts des Bürgerentscheids am Sonntag über die Zukunft des Airports hätte man auf weitere gestrichene Flüge und verlorene Einnahmen gern verzichtet, sagte Flughafen-Geschäftsführer Michael Lange.

Vor allem bei gestrandeten Urlaubern im Ausland ist die Wut groß. „Alle fliegen, nur Ryanair nicht. Die hoffen wohl, dass wir freiwillig umbuchen“, sagte eine deutsche Urlauberin, die betroffen war.


Kanarische Inseln - Banken auf den Kanaren geben an Unternehmen kaum Kredite

Viele kleine und mittlere Unternehmen sind finanziell in der Klemme. Zahlungsausfälle haben zum Teil einen erheblichen Teil der Liquidität aufgefressen. Bankkredite könnten die Unternehmen nach vorne bringen, doch die tun sich schwer. Die Handelskammer beklagt, dass die Banken kleine und mittlere Unternehmen fast vollständig fallen lassen. Gerade jetzt, in Krisenzeiten, haben die Banken ihr Geschäftsgebaren gegenüber den Klein- und Mittelbetrieben verschärft. Finanzierungen sind seit dem Jahresende für die kleinen Unternehmer kaum zu bekommen. Die Handelskammer hat die kanarische Regierung um Unterstützung gebeten. Sonderbürgschaften sollen den kleinen Unternehmern aus der Krise helfen. Doch auch die Banken sind in der Pflicht, ihren wirtschaftlichen Auftrag zu erfüllen.


Teneriffa - Umwelttage in Los Silos

Vom 20. bis 24. April finden sich zur dritten Umweltkonferenz der Isla Baja Laien, Naturfreunde und Spezialisten ein, um ihre Erfahrungen und Informationen über bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie die Erhaltung der ökologischen Lebensräume auszutauschen.
Mitinitiator ist unter anderem die Stiftung Félix Rodríguez de La Fuente sowie das Unternehmen Birding Canarias. Einige Pflanzenarten eignen sich zum Beispiel hervorragend als Indikatoren, die etwas über das Gleichgewicht in der umgebenden Natur aussagen. Insgesamt sind 14 Konferenzen und Gesprächsrunden geplant. Eingebunden sind auch Videovorführungen zum Thema. Die genauen Vorführzeiten können im Tourismusbüro in Los Silos nachgefragt werden. Gerade auf der Isla Baja, wo die Natur noch nahezu unberührt erscheint und einige Spezies in den Bergen des Tenomassivs ein letztes Refugium gefunden haben, ist die Frage Umwelt und touristische Entwicklung im Einklang mit der Natur immer wieder ein zentrales Thema. Mehr Informationen zum Thema sind auch unter www.jornadasislabaja.org erhältlich.


Gran Canaria - Fiesta del Queso – Käsefest in Santa Maria de Guia

In Santa María de Guía im Norden der Kanaren Insel Gran Canaria findet am Sonntag den, 25. April 2010 ab 10 Uhr das bekannte Käsefest (Fiesta del Queso de Flor) statt. Der Blumenkäse “Lomo Gordo” aus der Käserei “Queso de Guía” wurde auf der “Premio Agrocanarias 2009″ von den Experten als ‘bester Käse der Kanarischen Inseln’ ausgezeichnet. Als bester Käse wurde im Jahr 2009 der Blumenkäse (Queso de Media Flor) “Lomo Gordo” von der Käserei in Guia (Gran Canaria) ausgezeichnet


Lanzarote - Bestechungs- und Schmiergeldfall auf der Kanareninsel Lanzarote – Ex-Bürgermeisterin Deniz in U-Haft

Im aktuellen Bestechungs- und Schmiergeldfall auf der Kanareninsel Lanzarote (Operation Jable) wurden in dieser Woche weitere Tatverdächtige verhaftet - Prominentester neuer Untersuchungshäftling ist die Ex-Bürgermeisterin von Arrecife, Maria Isabel Deniz. Bis zum frühen Morgen des gestrigen Donnerstags (23. April) dauerte die Vernehmung vor Untersuchungsrichter César Romero Pamparacuatr. Gegen 05:00 Uhr stand dann fest- Maria Isabel Deniz, die Ex-Bürgermeisterin der Gemeinde Arrecife, wird die nächste Zeit in Untersuchungshaft verbringen. Neben der Politikerin, die aktuell ein Amt bei der Kanaren Regierung im Programm “Academia Canaria de Seguridad” bekleidet, mussten auch Urbaser-Manager Jacinto Álvarez und der Chef des technischen Büros der Gemeinde Arrecife, Rafael Arrocha, den Weg ins Untersuchungsgefängnis Tahiche antreten.
Der ebenfalls unter Bestechungsverdacht stehende Ingineur Manuel Spínola und der Partido Popular-Politiker Julio Romero konnten nach der Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter das Gerichtsgebäude unter Meldeauflagen verlassen. Vor allem gegen die Ex-Bürgermeisterin Maria Isabel Deniz hat die Staatsanwaltschaft eine Menge Beweise zusammengetragen- So soll der unter Bestechungsverdacht stehende Abfallentsorger Urbaser zu Weihnachten 2005 eine Marokko-Reise im Wert von über 12.000 Euro für die Geschwister der damaligen Bürgermeisterin “gesponsort” haben. Insgesamt geht es im Korruptionsfall “Jable” um satte 8 Millionen Euro, die vom Entsorger Urbaser zur “Sicherung der Auftragslage” in den Jahren 2003 bis 2007 an diverse Ex-Stadträte und Gemeindemitarbeiter geflossen sein sollen.


Lanzarote - CÉSAR MANRIQUE

Die Bedeutung, die César Manrique für Lanzarote hat, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Viele von uns leben hier, weil „unsere“ Insel zu dem, was sie ist, auch durch diesen herausragenden Künstler dazu wurde. Dass Lanzarote frei blieb von am Wege postierten stillosen, abgeschmackten und sinnfreien Reklameschildern, von einer landschaftszerstörenden Architektur, die, partiell viel zu buntig und anarchisch, unsere Nachbarinseln in stellenweise Sehstörungen auslösende Landstriche verunstaltet, dass Lanzarote, trotz der kriminellen Allüren von Politikern und Hotelmafia, immer noch eine gewisse eigene Würde bewahren konnte, das alles geht nicht zuletzt auch auf ihn zurück. Aber er hat nicht nur etwas für die Insel getan, sondern es war eben auch andersherum: die Insel hat ihm, der sie freilich auch sehen konnte, ihre Formen und Farben geschenkt. In ihren Gesteinsformationen und vom unterirdischen Feuer modellierten Lavafeldern fand er die inspirierenden Materialien für seine Malerei, seine plastischen Werke und seine architektonischen Einmischungen.


Text: Dr. Karl Kunze

DIE ANFÄNGE

César Manrique wurde am 24. April des Jahres 1919 in Arrecife geboren. Er, der auf internationalem Niveau einst schaffen und die Symbiose von Kunst und Natur zu einem ihrer Höhepunkte führen sollte wie kaum einer vor ihm, wuchs zwar aufgrund seiner familiären Situation privilegiert auf, vor seinen Augen aber lag nur das Meer, über das und – fast - nur über das der Rest der Welt erreichbar war. Ein paar gesunkene Boote ragten aus der Wasseroberfläche, ein paar Gebäude gab es wie das Castillo des Heiligen Gabriel, aber der Rest der Insel erging sich in einer heute kaum mehr zu erahnenden Schufterei auf den Feldern, abgesehen von ein paar betuchten Familien, die den gesamten Reichtum der Insel vereinnahmten und die übrige analphabetische Bevölkerung als Sklaven hielten. Die Spanische Grippe hatte mit weltweit mehr als 50 Millionen Toten mehr Opfer gefordert als der Erste Weltkrieg, der im Jahr zuvor zu Ende gegangen war, ein Krieg, der die spanischen Unternehmer durch den Handel mit der Entente reich gemacht hatte, aber die Masse verarmen ließ. Eine Regierung löste die andere ab, die Gewerkschaften und die Arbeiterbewegung erstarkten, verbreiteten revolutionäres Gedankengut, aber genauso erstarkten die faschistischen Gegenbewegungen, die später einmal das Ruder übernehmen sollten.

In diesen Jahren der Unruhe, der allgemeinen Armut, der revolutionären Ideen und der faschistischen Anfänge, wuchs Manrique als Kind des Kaufmanns Gumersindo Manrique und seiner Frau Francisco Cabrera am Charco de San Ginés in der Juan-de-Quesada-Straße auf, weit weg und nichts ahnend von Unruhen, politischen Morden und Revolution. Seine Zwillingsschwester Amparo, sein Bruder Carlos und seine Schwester Juana rundeten die Familie ab. 1934, zwei Jahre vor dem verheerenden Bürgerkrieg, ließ der Vater in La Caleta de Famara ein Sommerhaus errichten, an das sich Manrique später immer wieder gern und oft erinnerte. Hier erhielt er die ersten Impulse für sein inniges Verhältnis mit der Natur, das nicht nur sein Werk, sondern sein ganzes Leben bestimmen sollte. Noch 60 Jahre später sollte er von „jenen wilden Sommern von La Caleta" schwärmen, „wo das gesamte Licht mein Besitz war und sich das Meer jeden Tag in den salzigen Augen des Fischers Feliciano spiegelte", vom „Atlantik, meinem Lehrer, meiner höchsten und konstanten Unterweisung im Enthusiasmus, in der Leidenschaft und der Freiheit." Hier in Famara entwickelt er wichtige Fähigkeiten: es ist einmal die Neugierde – er beobachtete alles ganz genau, was andere gar nicht wahr nahmen, sowohl die kleinen Detailles im tierischen, pflanzlichen und mineralischen Reich als auch die kosmischen Ereignisse, wie die Dunkelheit der Nacht, die er zu verstehen suchte, aber zunächst nicht verstehen konnte – zum anderen entfaltete sich dabei sein sehr eigenes, komplexes und intensives Verhältnis zur Umwelt. „So entstand meine Fähigkeit des Staunens über dieses fabelhafte Schauspiel des Lebens, indem ich auf eine sehr persönliche Art diesen magischen Ort des Raumes, wo ich mich befand, verstehen lernte." In diesen Jahren, in denen er seine ersten Zeichnungen anfertigte, war es nur die Natur, die Manrique inspirieren konnte, meilenweit von den kulturellen Zentren von Gran Canaria und Teneriffa weg und Lichtjahre entfernt von der Pariser Avantgarde. Menschen, die ihn kennen lernten, erzählen auch heute noch, dass es für ihn wichtig war, keinen - für ihn künstlichen - Gegensatz von Mensch und Natur zu propagieren, der Mensch sei ein Teil der Natur und nicht von ihr zu trennen.

In dieser Zeit entstand auch seine Freundschaft mit dem späteren Inselpräsidenten Pepín Ramirez, eine Freundschaft, die lange anhalten sollte, vom Kinderspiel über die Kriegskameradschaft bis hin zu den berühmten gemeinsamen Ausflügen, in denen der zum Politiker gemauserte Jugendfreund und der inzwischen berühmt gewordene Künstler die Landschaft Lanzarotes von den Reklametafeln säuberten, die, wie auf den übrigen Inseln, die Straßenränder säumten. Sie sägten sie einfach um und warfen sie auf den Müll.


DAS JAHR DES SURREALISMUS IN SPANIEN

Ein Jahr nach dem Bau des Sommerhauses, Manrique war gerade 16, erreichte der Surrealismus 1935 auch Spanien, interessanterweise zuerst Teneriffa. Eduardo Westerdahl und Óscar Domínguez hatten dort Werke von Miró, Picasso, Dalí und Max Ernst ausgestellt. André Breton, der große Promotor des Surrealismus und der Verkünder der Verwobenheiten von Kunst und Politik, war persönlich anwesend und hielt einen Vortrag. Die kanarischen Inseln wurden zum Sprungbrett des Surrealismus zum spanischen Festland. So war die große Kunst Lanzarote etwas näher gerückt, für Manrique in diesen Jahren dennoch unerreichbar. Ein Jahr später brach der Bürgerkrieg aus. In seinem Kontext zerbrachen die Anfänge der „Vanguardia" auf den großen Inseln, er spülte aber als Nebenprodukt Juan Carló, einen Lehrer der „Kunstgewerbeschule Luján Pérez" aus Gran Canaria, an die Küsten Lanzarotes. Der brachte seine ganze Familie mit, unter anderen seinen Sohn José María, der freundete sich wiederum mit César Manrique an, und so lernte dieser etwas kennen, wovon er vorher noch nie in dieser Fülle gehört, geschweige etwas gesehen hatte: Maler, Bildhauer, Schriftsteller und Zeitschriften, alles neu, alles unbekannt, alles sehr aufregend für einen wachen Geist wie ihn. Als er 1937 aus familiären Gründen nach Gran Canaria reiste, erhielt er dort zwar weitere künstlerische Anregungen, schloss sich aber Mitte 1938 eher unfreiwillig als freiwillig, wie manche Biographen meinen, vielleicht auf das hin, was man gesellschaftlichen Druck nennen könnte, den franquistischen Truppen an. Kurz vor Ende des Krieges erhielt er Urlaub für eine Reise nach Gran Canaria, dort erreichte ihn dann die Nachricht von dessen Ende. Die traumatischen Erfahrungen dieser Zeit ließen ihn später zum radikalen Antimilitaristen werden.


NACH DEM KRIEG

Zurück auf Lanzarote, sollte aus dem inzwischen Zwanzigjährigen nach den Plänen des Vaters nun was Ordentliches werden, und der hatte an einen Bauingenieur gedacht. Was Manrique, weiterhin den väterlichen Weisungen folgend, zum Studium der Arquitectura Técnica nach Teneriffa führte, aber nur zwei Jahre lang. Dann gab er gegen familiären Widerstand sein Studium auf, vielleicht sein erster emanzipatorischer Akt, der ihn dann aber auch zur Befreiung, zu seiner eigentlichen Berufung, eben zur Kunst, führen sollte. Bis dahin hatte sich seine künstlerische Tätigkeit auf einige naive Zeichnungen beschränkt, auf das Malen von Plakaten für das Arrecifer Kino, oder Nach-Zeichnungen von Picasso oder Braque. Dazu kam das Problem, dass in den Vierzigern das Land international isoliert war, keiner wollte etwas mit Spanien zu tun haben, die erste Sorge war das nackte Überleben, für Kunst war nur wenig Zeit, und wenn sie sich irgendwo bemerkbar machte, dann war sie, von wenigen Ausnahmen abgesehen, der herrschenden Ideologie verpflichtet. Glück für ihn war, wie damals die Bekanntschaft mit Carló, nun die Tatsache, dass der Bildhauer und Maler Pancho Lasso 1939 von Madrid nach Lanzarote zurückgekehrt war, wo er in der Arrecifer Kunstschule als Dozent tätig wurde. „1940 lernte ich ihn kennen. Spanien war wegen des Krieges abgeschlossen. Wir hatten kaum Kenntnisse über die Strömungen und die ästhetischen Bewegungen in der Welt. Von diesem Moment an waren wir sehr miteinander verbunden, auch im Austausch von Ideen, in täglichen, köstlichen (sabrosas) Gesprächen, in denen, als Ergänzung zu den generellen ästhetischen Problemen, es auch schon Überlegungen und Studien gab über die authentische Persönlichkeit unserer Insel". In dieser Zeit hatte er zum ersten Mal Gelegenheit, die avantgardistischen und abstrakten Zugänge zur Kunst kennen zu lernen. Dank seines Lehrers lernte er aber nicht nur, Kunst völlig neu und anders zu betrachten, sondern auch, die ihn umgebende Umwelt zur Thematik seines Schaffens zu machen. Dieser Idee sollte er bis zu seinem Tod treu bleiben. Zunächst aber kam es 1942 zu einer ersten Ausstellung seiner Bilder im Ayuntamiento von Arrecife, 34 an der Zahl. Bauern, Gesichter, die Kugelbrücke von Arrecife, Famara, Timanfaya, alles ganz nah gelegene Themen. Und alles noch recht realistisch gehalten, wie es für eine Zeit des Lernens eher typisch ist. Ein Jahr später wurde seine Ausstellung in Las Palmas gezeigt, und dort lernte er García Escámez kennen, der zunächst Militärgouverneur, dann ab 1943 Oberbefehlshaber der Kanaren war. Der kaufte nicht nur zwei Bilder Manriques, sondern schlug ihm vor, ein Stipendium zu beantragen, welches 1945 dann auch tatsächlich gewährt wurde. Der Weg nach Madrid war nun frei, und damit der erste Schritt zu einer großen Karriere zurückgelegt.


MADRID (1945 BIS 1965)

Diese begann zunächst einmal sehr arm: mit den 500 Peseten des Stipendiums konnte man gerade die Wohnung bezahlen und sich ernähren. Familiäre Hilfe gab es nicht. Manrique verließ nicht als einziger Künstler die Insel: ein wahrer Exodus, entweder nach Madrid oder nach Südamerika hatte eingesetzt. Er begann seine Studien in der Akademie der Schönen Künste, und war sich dabei der enormen Möglichkeiten, die seine neue Umgebung, auch wenn sie noch so ärmlich war, ihm bot, voll bewusst. Er lernte eifrig. Probleme bereitete ihm einer seiner Lehrer, Valverde, der ihn immer wieder auf das akademisch gewünschte Normalmaß, und das war damals eine mehr realistische Konzeption von Kunst, zurückstutzen wollte. Noch im Jahr seiner Ankunft lernte er auf dem Madrider Bahnhof Atocha Pepi Gómez kennen, eine Frau aus reichem Hause, die nach einer ersten frustrierenden Ehe in Madrid ein neues Leben beginnen wollte. Es sollte eine glückliche Beziehung werden, auch wenn das Paar niemals heiraten sollte und deshalb scheel angesehen wurde von einer verlogen-katholischen Gesellschaft, die nicht akzeptieren wollte, dass man auch ohne den Segen der Kirche nach wenigen Wochen des Kennens zusammenziehen konnte. In diesen ersten Jahren aber lernte er nicht nur das Malen, sondern auch eine Reihe von bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit kennen, und dies nicht nur bei kleineren, mehr persönlichen Anlässen, sondern auch bei Treffen in Regierungskreisen, zu denen er durch eine Freundin aus La Palma Zugang fand.

1950 beendete er seine Studien mit dem Titel eines Lehrers für Malen und Zeichnen. Damals dachte er keinen Augenblick daran, nach Lanzarote zurückzukehren. Zu sehr bot ihm die Hauptstadt Spaniens an Möglichkeiten, was ihm seine Heimatinsel nie hätte offerieren können. Dennoch tauchte Lanzarote in allen seinen Werken immer wieder auf. Sooft er konnte, reiste er auch dorthin und schuf dabei als Auftragsarbeiten seine ersten Wandbilder, z.B. im Parador von Arrecife. Ein Bild nannte er „Der Wind" und zeigt im realistischen Stil eine Bäuerin, die sich mit ihren beiden Kindern dem Wind entgegenstellt, im Hintergrund typisch kanarische Zutaten wie die Gerias (Mulden für den Weinanbau), Zocos (halbrunde Mauern für das Abhalten des Windes), weiße Häuser, ein Vulkan, eine vom Wind gebogene Palme. Auffallend die Betonung der Arme und Beine, der „Arbeitsorgane": auf allen Bildern sind sie überproportioniert und muskulös, die Köpfe dafür unterproportioniert. In dieser Zeit fiel auf, dass er die Formen zu vereinfachen begann, so, dass sie zwar gerade noch realistisch waren, aber er hatte schon die fotografische Genauigkeit verlassen, um das Essentielle durch die Synthetisierung seiner Erfahrungswelt zu suchen. Der Weg ins Abstrakte war von da an vorgegeben.

Entgegen konservativen Kreisen wurde diese Richtung offiziell unterstützt. Es war ausgerechnet Franco, der 1951 die „Erste hispanoamerikanische Biennale der Kunst" eröffnete, auf der auch jüngere abstrakte Maler zu sehen waren. Die von der Politik exilierten Künstler, in Paris beispielsweise, protestierten und organisierten eine Gegenbiennale, weil sie meinten, dass diese Öffnung hin zu einer gewissen Modernität nichts anderes war als opportunistische Taktik. Nichtsdestoweniger war diese erste Ausstellung dann doch eine erste Spaltung der kulturellen Mauer, die Spanien damals von der übrigen Welt trennte. Von da an gab es eine Fülle von Ausstellungen moderner Kunst zu sehen. Schon 1953 wurde auf Teneriffa das „Museum für abstrakte Kunst" gegründet, ein Zeichen, dass die großen kanarischen Inseln kulturell immer schon auf der Höhe der Zeit waren.


INTERNATIONAL GEFRAGT

1954 stellte Manrique eine Reihe von Monotypien aus, durch die er Zugang in den Kreis der avantgardistischen Künstler Spaniens erhält. Insgesamt gesehen hatte er sich aber schon vorher durchgesetzt, war ein anerkannter Maler geworden. 1955 war er aber zum ersten Mal auf der Biennale in Venedig dabei. Seine Bilder wurden in den wichtigsten europäischen Museen gezeigt. Er erhielt Aufträge von Kinos, Hotels, Banken und dem Flughafen Barajas in Madrid. Hier entwickelte sich auch die Verbindung von Kunst und Bauwerk, die ihn später nach seiner Rückkehr nach Lanzarote interessieren sollte.

Es waren 18 gute Beziehungsjahre, bis eine Krebserkrankung dem Leben seiner Geliebten Pepi ein Ende bereitete. Manrique wurde durch ihren Tod so erschüttert, dass er bald darauf Madrid verließ und 1965 nach New York ging. Hier erhielt er neue Anregungen durch Maler wie Rothko, durch die Pop-Art und andere neue Kunstrichtungen. Drei Jahre sollte er bleiben. Er bezeichnete diese Jahre als die lehrreichsten seines Lebens. Aber er lernte noch etwas, was für ihn viel entscheidender werden sollte: nämlich, dass er seine Kraft aus den Wurzeln in seiner Heimat schöpfte, die er künstlerisch-inspirativ letztlich nie verlassen hatte.

Als Manrique nach Lanzarote heimkehrte, stand die Insel an einem Scheideweg. Die Insel war arm. Einen Ausweg aus der Armut versprach der Tourismus. Der aber ist, wie wir es heute überall sehen können, ein zweischneidiges Schwert. Bei der Wahl zwischen Armut und zerstörendem Massentourismus setzte er von Anfang an auf einen Qualitätstourismus, weit weg von grölenden und besoffenen Barbaren in fettem Schweinchenrosa, wie man sie heute, besonders auf den großen Inseln, allenthalben antreffen kann, und auf konsequenten Umweltschutz. Eine Lösung für dieses ihm voll bewusste Dilemma sah er in der Verbindung von Natur und Kultur, die für den von ihm gewünschten Tourismus genügend visuellen Anreiz bietet, aber die Natur bewahrt. Er fand die nötigen politischen Mitstreiter, und so entstanden seine großen Werke auf Lanzarote, von den Jameos del Agua bis hin zum Kaktusgarten, in denen Kunst und Natur eine kaum zu übertreffende Synthese eingehen. Der Tourist findet so nicht nur ein lohnendes Ziel für seine Ausflüge über unbekanntes Terrain, sondern er findet, wenn er denn finden will, Orte der Kontemplation, in denen er sich selbst als Teil eines Ganzen erleben kann, das Natur ist, dennoch aber vom Menschen kulturell überhöht wurde. Und so kann er für sich selbst entscheiden, wo er in diesem Spannungsbogen selbst steht.

Gerade dies macht für den Besucher das Aufsuchen dieser Orte immer wieder spannend, weil er, selbst im dicksten Pulk einer Gruppe von Bustouristen, von ihrer durch die Kunst erst verdeutlichten natürlichen Magie in den Bann gezogen wird. Die Frage des Umgangs mit und die der eigenen Stellung in der Natur ergibt sich so wie von selbst. Es ist so nicht nur eine große Schönheit in all diesen Werken zu entdecken, sondern sie vermitteln auch ein „Erkenne dich selbst", an dem man kaum vorbeikommt.

Diese Arbeit wurde 1993 folgerichtig gekrönt durch die Anerkennung Lanzarotes zum Biosphärenreservat, ein eindeutiges Verdienst des großen Künstlers César Manrique. Dies allerdings hat er nicht mehr erlebt. Er starb am 25.September 1992 bei einem Verkehrsunfall in Tahiche.



V. JORNADAS CESARMANRIQUEÑAS


Am 24. April wäre César Manrique 91 Jahre alt geworden. Am Vortag, 23. April, 13:30 Uhr, findet an seinem Grab auf dem Friedhof in Haría eine Gedenkfeier zu Ehren Manriques statt. Dieses alljährliche Ritual des Erinnerns rief seine ehemalige Mitarbeiterin Bettina Bork vor vielen Jahren ins Leben, und bis heute hält sie mit dieser Geste Manriques Mahnung „Todavía se está tiempo" (Es ist noch immer Zeit) wach.
Außerdem ehrt die Academia de Ciencias e Ingenierias de Lanzarote den Künstler vom 20. bis zum 23. April mit einem Vortragszyklus auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote. Hier die Veranstaltungen auf Lanzarote:



Freitag 23. April
13:30 Uhr: Gedenkfeier am Grab in Haría

Ab 16:00 Uhr bis etwa 20 Uhr: „César Manrique in und um Deutschland", Symposium mit dem Bürgermeister von Haría, José Torres Stinga, dem Dipl. Ing. Michael Stein, Prof. Dr. Jochen Hanisch (präsentiert von Ch. Bernhold), D. Antonio Padrón, D. Luis Días Feria und Bettina Bork.

Alle Vorträge sind in spanischer Sprache, deutsche Redner werden simultan übersetzt. Die Veranstaltungen auf den anderen Insel finden Sie im Netz unter www.academiadelanzarote.es



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Montag, 26. April 2010, 12:19



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La Palma - Der französische Wanderverband adelt La Palma als “derzeit bestes Wandergebiet der Welt”

Topoguia La Palma - Der französische Wanderverband FFRP stellt den offiziellen Führer des Wanderwegnetzes von La Palma vor und adelt die “Isla Bonita” als derzeit bestes Wandergebiet der Welt. La Palma ist ohne Übertreibung wohl “Die” Insel der Wanderwege. 84 offizielle Routen mit insgesamt über 1.000 Kilometern Strecke ziehen sich durch die drittkleinste und nordwestlichste Kanareninsel. Viele der heutigen Wanderstrecken wurden vor über 500 Jahren von den Benahoaritas, den ersten Siedlern von La Palma als Wegstrecke markiert und genutzt. Die Stellung der Isla Bonita als Mekka für Wanderer wurde in diesem Monat von der größten europäischen Wandervereinigung, dem französischen Wanderverband FFRP (Fédération Française de la Randonnée Pédestre) untermauert.

FFRP-Präsident Claude Hüe nannte La Palma nach der Vorstellung des ersten offiziellen “Topoguia” der Kanareninsel La Palma “das derzeit beste Wandergebiet der Welt.” Der spanische Begriff “topoguía” leitet sich vom französischen “topoguide” ab, mit dem der französische Wanderverband FFRP (Fédération Française de la Randonnée Pédestre) schon seit Jahrzehnten die von ihm herausgegebenen Wanderführer bezeichnet.


Kanarische Inseln - Kanaren-Tourismus verzeichnet Anstieg der Übernachtungszahlen um 5,6 Prozent

Nach aktuellen Zahlen des Nationalen Instituts für Statistik (INE) verzeichneten die Kanarischen Inseln im Monat März 2010 einen Anstieg der Übernachtungen um 5,6 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres. In der Hauptsache zeichnen Urlauber aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich für den Anstieg in Sachen Touristenzahlen auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera verantwortlich. Insgesamt 4,4 Millionen Touristen aus Deutschland und Großbritannien urlaubten im März 2010 auf den Kanaren.

Im Durchschnitt erreichten die Hotels und Appartementhäuser auf den Kanarischen Inseln im vergangenen März eine Auslastung von 65,3 Prozent. Auf Gran Canaria kam man zusammen mit den einheimischen Übernachtungsgästen (vor allem an den Wochenenden) auf eine Belegung von bis zu 74,9 Prozent. Verglichen mit dem spanischen Festland und den Balearen sind die Kanaren in den ersten drei Monaten des Jahres Spitze, zumindest was die Touristenzahlen betrifft. Die Balearen kamen auf einen Belegungsdurchschnitt von 53,6 Prozent, die Hotels auf dem Festland mussten sich mit 48,9 Prozent zufrieden geben.


Kanarische Inseln – Es formiert sich erneut Widerstand gegen „Costas“

Die spanische Küstendirektion in Madrid untersteht dem Umweltministerium und ist zuständig für tausende Kilometer Küste in Spanien. Besonders hart ahndet sie Bausünden in Küstennähe. Auf den Kanaren sind etwa 1.000 Häuser durch die Küstendirektion vom Abriss bedroht. Nun haben sich die Betroffenen zu einer Initiative zusammengeschlossen, um besseren Widerstand gegen die drohende Abrissbirne zu organisieren. Auf Gran Canaria sind unter anderem die Gebäude im Anexo II am Strandeingang von Playa del Inglés und an der Küste von Ojos de Garza hinter dem Flughafen betroffen


Teneriffa - Mehr als 27 Millionen Euro Verlust auf Teneriffa

„Am Wochenende sind die letzten Aschewolke-Zwangsurlauber aus Teneriffa ausgeflogen worden“, bestätigte der Tourismusbeauftragte José Manuel Bermúdez, der trotz der schwierigen Situation die Professionalität aller Beteiligten lobte. Zu keinem Zeitpunkt hätte es am Südflughafen Chaos gegeben, denn man habe alle Urlauber bis zum Aufruf ihrer Flüge in den Hotels behalten und so chaotische Zustände am Flughafen vermieden. Über eine sofort eingerichtete Hotline hätten die Urlauber Auskünfte in fünf Sprachen erhalten. Mit dieser nahezu perfekten Koordination habe Teneriffa bewiesen, dass es auch schwierigen Situationen gewachsen sei, erklärte er weiter. Ungeachtet dessen, weist die Schadenbilanz 27,1 Millionen Euro Verlust aus. Insgesamt waren 608 Flüge und 96.763 Passagiere betroffen gewesen. Davon waren 46.062 Touristen, die ihre Ferien auf Teneriffa verbringen wollten, aber nicht anreisen konnten. Dies bedeutete einen Einnahmeausfall von fast 33 Millionen Euro. Diese Summe wird durch die rund 5,8 Millionen, die diejenigen zwangsläufig ausgeben mussten, weil sie nicht abreisen konnten, zu einem Bruchteil kompensiert. In der kommenden Woche wird in verschiedenen Gremien der Tourismusabteilungen über weitere Auswertungen und einen Maßnahmenkatalog für Notfälle diskutiert. Außerdem wird gefordert die Vereinheitlichung des europäischen Luftraumes, der für 2012 vorgesehen ist, vorzuziehen und die Flughafengebühren zu verringern. Ein kleines Trostpflaster war, dass nicht nur die Kanaren, sondern auch die beiden Hauptkonkurrenten, Türkei und Ägypten, von dem Chaos am europäischen Reisehimmel betroffen waren.


Gran Canaria - Reisemesse “Vacaciones en Canarias” in Las Palmas de Gran Canaria

Reisemesse in Las Palmas de Gran Canaria - Im Auditorio Alfredo Kraus findet vom 15. bis 16. Mai die dritte Ausgabe der kanarischen Reisemesse “Vacaciones en Canarias” statt. “Die Kanarischen Inseln, ein Archipel mit einer großen Vielfalt an Landschaften und Traditionen, insgesamt 7 Inseln, jedoch mit tausenden Möglichkeiten zu entspannen und etwas außergewöhnliches zu erleben” – Unter diesem Motto findet am 15. und 16. Mai 2010 die dritte Ausgabe der kanarischen Reisemesse “Vacaciones en Canarias” (Urlaub auf den Kanaren), im Auditorio Alfredo Kraus, in Las Palmas de Gran Canaria, statt.
Die Reisemesse “Vacaciones en Canarias” hat sich zum Ziel gesetzt, über die Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera zu informieren und den Tourismus auf dem Archipel zu fördern. Sie erreichen das Messegelände mit dem Bus (10 Gehminuten vom Busbahnhof Santa Cruz) oder mit der Straßenbahn “TRANVIA” (letzte Haltestelle).

Die Adresse:

Auditorio Alfredo Kraus
Avda. Príncipe de Asturias, s/n
35010 Las Palmas de Gran Canaria
Der Eintrittspreis liegt bei 3 Euro für Erwachsene, für Kinder unter 11 Jahren ist der Eintritt frei


La Gomera - Guardia Civil ermittelt wegen eines Umweltskandals auf La Gomera

Die Sondereinheit Seprona der Guardia Civil ist einem Umweltskandal auf der Kanareninsel La Gomera auf der Spur. Ein Anwohner von San Sebastian hatte Anzeige wegen illegaler Einleitung von Abwässern erstattet. Abwässer gelangte ungeklärt in den Atlantic und verseuchten einen Strand der Gemeinde San Sebastian. Die Beamten fanden bei ersten Ermittlungen eine größere Anzahl von toten Fischen in diesem Gebiet und machten auch die Quelle des Übels aus. Das Gesundheitsamt wurde eingeschaltet um Wasserproben zu analysieren und vorsorglich wurde der Abschnitt gesperrt. Die Quelle des Abwassers wird zurzeit noch ermittelt. Die Verantwortlich wird mit einer empfindlichen Strafe rechnen müssen. Ursache soll ein Schlammloch mit Fäkalien sein. Wer die dort hin gebracht hat muss nun geklärt werden. Nach Aussagen von Anwohnern soll die illegale Grube schon seit 2007 existieren.


Lanzarote - Weitere Verhaftungen im Korruptionsskandal auf Lanzarote

Am Samstag wurde der Gründer der Unabhängigkeitspartei von Lanzarote (PIL) Martin Dimas verhaftet. Der Untersuchungsrichter ordnete die Untersuchungshaft an, nach dem bekannt wurde, dass Dimas 8,5 Millionen verschwinden lassen hat. Beamte der Guardia Civil verhafteten Martin Dimas am frühen Samstag Nachmittag und brachten ihn in die Haftanstalt. Die Verhaftung erfolgte im Zuge der Ermittlungen über Korruption in Arrecife, wo auch schon in dieser Woche die Ex-Bürgermeisterin der Inselhauptstadt verhaftet wurde.


Lanzarote - Flüchtlingsschiff mit 10 Immigranten auf Lanzarote angekommen

Am Samstag Morgen konnten Beamte der Guardia Civil und der Polica Local auf der Kanareninsel Lanzarote die 10 Immigranten eines Flüchtlingsbootes verhaften, als sie gerade dabei waren, an Land zu gehen. Von den zehn Personen waren fünf Minderjährig, die gleich in eine spezielle Einrichtung des Jugendamtes gebracht wurden. Die anderen fünf Flüchtlinge wurden festgenommen und warten nun auf ihre Abschiebung. Dieses Boot ist erst das zweite in diesem Jahr, was die Küste Lanzarotes erreichte. Alle Flüchtlinge sind in einem sehr guten gesundheitlichen Zustand gewesen. Sie wurden medizinisch versorgt und dann in Gewahrsam genommen.



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Die Utopie ist aufgrund menschlichen Versagens nicht ausführbar - Stephen Hawking

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Dienstag, 27. April 2010, 12:03



Quelle: Sands FM; Mix 101 FM Radio; Islacanaria.net; Kanarenexpress.com; Wochenblatt.es; Lapalma.cc; Comprendes.de; Lanzarote37.de; Valle Bote



La Palma - Schwarzer Tag für La Palma

ESO bleibt ESO

Ausgeträumt. - ESO steht für "Southern European Observatory" und wird nicht zur "ENO", sondern wird ihr bedeutendstes Bauwerk jemals, das 42 Meter große Spiegelteleskop "E-ELT" am Cerro Armazones in Chile aufstellen. - Alea iacta est, La Palma ist raus aus dem Rennen und alles Klagen und Jammern über die größte Chance für diese Insel, die sich seit Jahrzehnten geboten hat aus der schwabbeligen Klammer zwischen Bananen und Tourismus herauszukommen, ist dahin. - Der "ESO-Council" hat sich fast einstimmig für den Standort in Chile ausgesprochen, auch das fast schon unanständige finanzielle Angebot Spaniens blieb ohne Wirkung. - Aus einer Pressemeldung der ESO kann man herauslesen, dass letztendlich die dann doch noch besseren klimatologischen Bedingungen in der trockenen Atacamawüste den Ausschlag gaben, genau so wie die Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung der Anlage mit den anderen dort bereits von der ESO installierten Observatorien. - Ich gebe es zu, es fällt mir schwer, Chile zu dieser Milliardeninvestition zu gratulieren, aber es bleibt uns nichts anderes übrig als anzuerkennen, wenn die Wissenschaftler das so entschieden haben, dass wird das schon seine Richtigkeit haben. - Schwamm drüber, weiter nach vorne sehen und nachhaken soll man ja nicht, aber es tut weh, wenn man die globale Möglichkeiten betrachtet, welche eine solche hochtechnologische Einrichtung auf ein solch abgestecktes Umfeld fallen würde, wie La Palma nun mal darstellt. - Dieses Observatorium hätte die Zielrichtung der Entwicklung dieser Insel ändern können, und meiner Ansicht nach zum Guten, und der Insel auch einen enormen wirtschaftlichen Schub verliehen, welcher sich in einer enormen Anzahl und Breite aus den Synergieeffekten ergeben hätte.

Daher kommt auch meine Kritik an der ESO. - Es obliegt mir nicht, die wissenschaftliche Entscheidung zu kritisieren, die haben das sicherlich korrekt gemacht. - Aber sie berücksichtigen eben nicht, die Folgen und die Synergieeffekte welche diese Anlage für die Umgebung haben könnte. - Dort in der Atacamawüste verpuffen alle diese Effekte, dort ist nichts, was davon profitieren könnte, dass diese Einrichtung dort hinkommt. - Denkt man zusätzlich noch an die "Europäische Karte", auf die man hier vor allem gesetzt hat nach dem Motto, das Geld unserer Steuerzahler sollte möglichst in Europa bleiben, die Hoffnung hat sich wohl als zu einfältig erwiesen. - Uns fällt ein bisschen die Kinnlade und die Laune aus dem Gesicht, hatten wir uns doch auch durch die mögliche Aufstellung hier auf La Palma einen Ausweg aus unserer durchweg prekären wirtschaftlichen Situation erhofft. - Jetzt müssen wir doppelt hart arbeiten und wieder ganz aus eigenen Ressourcen einen Strukturwandel basteln, von dem die meisten Planer und Politiker der Insel noch nicht einmal wissen, dass wir so etwas dringend benötigen. - Aber so viel Glück wäre ja vielleicht auch zu einfach gewesen und nur auf Geschenke von außen zu hoffen und zu warten, das ist einfach keine ordentliche Zukunftsperspektive. - Die Flasche Champagner bleibt also im Kühlschrank liegen, der gute Pommery der muss noch ein bisschen warten, bis wir die feinen Bläschen rauslassen. Heute Abend dämpfen wir mit heimischem Bier unseren Brummschädel des E-ELT Katers, und werkeln dann morgen in Demut und im schmutzigen Bananenarbeiterhemd wieder an unserer ländlich peripheren Welt. - Eigentlich unverschämt unser Gejammer, schließlich haben wir doch mit dem "Grantecan" das momentan größte Spiegelteleskop der Welt, und unser Griff nach noch mehr Aufmerksamkeit und astronomischen Lorbeeren war wohl einfach auch ein bisschen astronomisch große Megalomanie. - Sollen die da doch glücklich werden mit dem E-ELT, wir haben doch uns.

Zapatero ist der Schuldige

Wir sind schlechte Verlierer

Alle kanarischen Zeitungen machen heute mit der traurigen Nachricht auf, dass La Palma das Rennen als Standort für das Superteleskop E-ELT verloren hat. - Interessant dabei, wenn auch nicht unerwartet, sind die sofortigen Schuldzuweisungen an die Zentralregierung in Madrid. - Auch wenn das völlig haltlos ist, da die ESO nicht politisch beeinflusst wird, konzentrieren sich die Anschuldigungen gegen die Regierung Zapatero, die hätten zuwenig getan, oder gekämpft wie es so schön heißt in der Presse, die Entscheidung der ESO zu manipulieren. - Dabei hat man in Madrid sogar ein Drittel der Bausumme als Lockmittel geboten, ein Angebot, welches übrigens in der wissenschaftlichen Welt nicht besonders gut ankam, weil man sich in seiner Entscheidung nicht kaufen lassen wollte, sondern den Eindruck der Souveränität bewahren. - Leider werden wir, zumindest vorerst nicht erfahren, wie souverän diese Entscheidung wirklich war, und ob es nicht doch politischen Einfluss auf die Ratsmitglieder der ESO gab. - Lesen kann man, dass sich alle Mitglieder des "Council" für Cerro Armazones entschieden hätten, außer dem spanischen Repräsentanten und dem Britischen, der sich wohl der Stimme enthielt. - Solch eine Mehrheit war auf keinen Fall erwartet worden und schürt natürlich die Spekulationen, dass an der Entscheidung für Chile doch irgendwie manipuliert wurde. - Eine oft geäußerte Vermutung lautet, Spanien ist das einzige Mitgliedsland der ESO, neben Großbritannien, in dem eine, wie auch immer gelagerte Linksregierung an der Macht ist, und man eben diesen Zustand nicht unterstützen will. - Das ist nur eine Vermutung, die halt auch beinhalten würde, dass der ESO-Rat beeinflussbar wäre, was ja an sich schon eine derbe Vermutung darstellt.

In ersten Interviews äußern sich so befragte Politiker meist empört über die Entscheidung der ESO, manche aus dem Kreis der Partido Popular lassen sich sogar zu Entgleisungen wie "Skandal" oder "Schande" hinreißen. Bei den Mitgliedern der Coalicón Canaria überwiegt die Enttäuschung, gepaart mit trotzigem, wie verletztem Stolz und unsere bemühte, wie meist glücklos agierende Chefin der Sozialisten auf La Palma, strebt eine Reklamation gegen die Entscheidung der ESO an, weil man den finanziellen Faktor bei der Auswahl nicht berücksichtigt hätte. - Das hat gerade noch gefehlt und setzt uns dem schlimmen Verdacht aus, schlechte Verlierer zu sein. - Vielmehr müssen wir einfach wohl anerkennen, dass neben den zweifelsohne hervorragenden meteorologischen Eigenschaften der Atacamawüste für die astronomische Beobachtung auch noch andere Faktoren für den Standort Chile sprechen, ob uns das nun gefällt oder nicht. - Da ist zunächst die südliche Ausrichtung der Forschungsarbeit der ESO, die ja in ihrem Namen im Grunde die Hemisphäre bereits vorgibt. - European Southern Observatory heißt das und alle Observatorien der ESO befinden sich auf der Südhalbkugel und man wird auch versuchen, das E-ELT zusammen mit den bereits vorhandenen Einrichtungen der ESO in Chile, allen voran dem VLT (Very Large Teleskope) zu verbinden. - Das ist logisch und verständlich, wie auch der Vorzug der Wissenschaftler und Techniker der Organisation für Chile, die sich dort bereits installiert haben und sich hier auf La Palma erst in die bereits bestehende Hierarchie des "IAC" (Instituto Astrofísico de Canarias) einfinden müssten. - Dann kommt noch ein Punkt hinzu. - Die "Amerikaner" bauen, zusammen mit "den Japanern" bereits auf der Nordhalbkugel ein 30 Meter Teleskop, nämlich auf Hawaii. - Aus rein wissenschaftlicher Sicht wäre es nun kontraproduktiv bis sinnlos, ein weiteres enorm großes Teleskop auch wieder auf die Nordhalbkugel zu stellen, und die südliche Hemisphäre unbeobachtet zu lassen. - Mal sehen, wie lange es dauert, bis wir aus unserer Schmollecke wieder herausfinden und die Verschwörungstheorien hinter uns lassen. - Man fühlt sich halt betrogen hier, das ist so ein bisschen wie nach einem umstrittenen Elfmeter. Und wie jemand die Atacamawüste dem Roque de los Muchachos vorziehen kann, das wird uns niemals einleuchten.
Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Siebold

Und Trotzdem: Der Standort La Palma hätte auch Vorteile:

Reine Luft und hohe Erdbebensicherheit

Kurz vor der Entscheidung über den Standort des E-ELT, des europäischen Superteleskops, die für den Frühsommer erwartet wird (das Wochenblatt berichtete), melden sich weitere Gutachter zu Wort, die La Palma gegenüber dem Konkurrenten Armazonas in den chilenischen Anden den Vorzug geben.
So äußerte sich Emilio Cuevas, der Direktor des Instituts für Atmosphärenforschung der Sternwarte Izaña (Teneriffa), dahingehend, dass auf subtropischen Inseln, speziell auf Hawaii, La Palma und Teneriffa, besonders gute atmosphärische Verhältnisse für die Sternenbeobachtung vorhanden sind.
Während in kontinentalen Hochgebirgen viel mehr Turbulenzen aufgrund der stärkeren Lufterwärmung über Land entstehen und die Beobachtung stören können, sorgen die Wassermassen des Ozeans für geringere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und stabilisieren durch ihre hohe Wärmespeicherung die Atmosphäre insgesamt.
Hinzu kommt die günstige Lage in der geographischen Breite der sogenannten „Hadley-Zelle“, das ist der Bereich, wo die Luftmassen, die sich über dem Äquator aufheizen und in die Höhe steigen, wieder absinken und dadurch einen großen Teil des Jahres hindurch stabile Hochdrucklagen mit nur wenigen Wolken erzeugen. Die durch den Passatwind dennoch entstehende Wolkendecke liegt unterhalb der Höhe der Observatorien (2.400 m ü. NN) und schützt zusätzlich vor Licht oder Verschmutzung aus den bewohnten Küstenzonen. Der einzige negative Faktor wäre der Saharawind „Kalima“, der viel Staub mit sich trägt. Eine Datenanalyse vergangener Jahre zeigte jedoch keinerlei Tendenz zu häufigerem Vorkommen des Kalima, und außerdem ist La Palma als nordwestlichste Insel des Archipels traditionell davon am wenigsten betroffen.

Erdbebentendenz in Chile

Eine andere Studie stellte der Geophysiker Antonio Darwich von der Universität La Laguna vor. Er analysierte die Daten chilenischer Geologen über Erdbeben in Chile und verglich sie mit denen von La Palma. Es stellte sich heraus, dass die Erde in Chile viel häufiger bebt – und vor allem heftiger. Das mag für Observatorien üblicher Größe zu verkraften sein, aber je größer die Teleskope werden, desto empfindlicher reagieren sie auf kleinste Erschütterungen. Das E-ELT soll einen Spiegel von 42 m Durchmesser bekommen, der aus 984 wabenförmigen Segmenten bestehen wird, die alle einzeln justiert werden müssen. Ein solch gigantisches Teleskop einigermaßen erschütterungsfrei zu lagern würde enorme Extrakosten verursachen, und selbst dann besteht die Gefahr, dass das neue Observatorium im Wert von ca. einer Milliarde Euro durch heftige Beben wie unlängst in Chile unbrauchbar würde. Nach den Darwich vorliegenden Informationen „scheint es nicht so, als habe man Parameter wie die geologische Stabilität berücksichtigt“. Hier hat also La Palma trotz seines vulkanischen Ursprungs eindeutig die Nase vorn, denn Beben sind dort eher selten und schwach. Darwich stellt die Frage, ob man bei dem Erdbebenrisiko des chilenischen Standortes dort ein Atomkraftwerk genehmigen würde, denn „das Risiko ist vom ingenieurtechnischen Standpunkt vergleichbar“.
Ob die neuen Studien allerdings noch Einfluss auf die anstehende Entscheidung nehmen, ist mehr als fraglich. Allgemein wurde kritisiert, die kanarische Regierung hätte sich zu wenig um den Zuschlag bemüht. Die spanische Wissenschaftsministerin Cristina Garmendia, die selbst schon in der Kritik stand, den Kampf vorzeitig verloren gegeben zu haben, erinnerte daran, dass sie dafür gesorgt habe, dass Spanien mit 300 Millionen Euro dreimal so viel Geld zu dem Projekt beisteuern will wie Chile. Die kanarische Regierung habe hingegen nur 40 Millionen an Kostenübernahme versprochen. Juan Ruiz Alzola von der zuständigen Behörde der kanarischen Regierung wies den Vorwurf zurück mit dem Hinweis, dass das eine Menge Geld für die Kanaren sei, die ja nur 4 % des spanischen Bruttoinlandsprodukts repräsentieren und daher nicht so reich mit Geld gesegnet ist wie die Zentralregierung. Die Entscheidung über den Standort trifft jedoch die „Europäische Südsternwarte“ (ESO), die Eigentümerin des künftigen Großteleskops.


Kanarische Inseln - Jetzt auch biometrische Reisepässe auf Teneriffa

Seitdem das deutsche Konsulat auf Teneriffa trotz heftiger Proteste und Unterschriftenaktionen am 31. August 2001 aufgrund von Sparmaßnahmen der damaligen Bundesregierung geschlossen wurde, haben die deutschen Residenten auf Teneriffa gegenüber ihren Landsleuten, die sich auf der Nachbarinsel Gran Canaria niedergelassen haben, einen entscheidenden Nachteil.
Trotz der Bemühungen des Honorarkonsuls auf Teneriffa, Ingo F. Pangels und seinem Team, muss man für viele Formalitäten doch noch per Flugzeug oder Fähre nach Las Palmas zum richtigen Konsulat reisen, um dort persönlich vorstellig zu werden.
Dazu gehörte bis jetzt auch der Antrag auf Ausstellung des neuen biometrischen Reisepasses. Auf Teneriffa konnte man mangels technischer Ausstattung nur einen ein Jahr gültigen vorläufigen Reisepass ausstellen, der jedoch beispielsweise keine visafreie Einreise in die USA erlaubte.
Wer einen „richtigen“, bordeauxroten, biometrischen Reisepass brauchte, musste die teure und beschwerliche Reise zum Konsulat in Las Palmas in Kauf nehmen, was besonders für ältere Residenten oft unzumutbar war.
Jetzt endlich wurde auch das Honorarkonsulat mit der modernen Computertechnik ausgestattet, die zum Beispiel einen digitalen Fingerabdruckscanner beinhaltet. Die gesammelten Daten werden per gesicherter Leitung elektronisch zur Bundesdruckerei in Berlin geschickt.

Nun auch biometrische 10-Jahrespässe

Wie das Honorarkonsulat in Santa Cruz de Tenerife Ende April mitteilte, werden mit Wirkung vom 1. Mai 2010 auch Anträge auf Ausstellung von biometrischen 10-Jahrespässen entgegengenommen. Nach einer Probelaufzeit könne man die Geräte als zuverlässig betrachten und die Ergebnisse der Datenübertragung seien befriedigend.
Es sei jedoch erforderlich, einen Termin für die Datenerfassung zu vereinbaren und alle erforderlichen Unterlagen im Original und mit der entsprechenden Fotokopie mitzubringen. Fehlt ein Dokument, muss der Vorgang abgebrochen und ein neuer Termin vergeben werden. Hier ein Auszug aus dem Merkblatt der erforderlichen Unterlagen:
1. Jetziges Reisedokument (bei Verlust / Diebstahl: Verlustanzeige der Polizei)
2. Aktuelle Geburtsurkunde und ggfs. Heiratsurkunde von der Ehe, deren Familienname im Pass steht
3. Wohnsitzbescheinigung des spanischen Einwohnermeldeamtes, nicht älter als sechs Monate (Certificado de empadronamiento)
4. Ggfs. Abmeldebestätigung des letzten Wohnsitzes in Deutschland
5. Zwei biometrische Fotos
6. Passgebühren

In Bezug auf die Gebühren, bleibt ein Wermutstropfen bestehen: Die Pässe kosten auf Teneriffa mehr als auf Gran Canaria, denn das Honorarkonsulat muss die eigenen Kosten auf die Gebühren aufschlagen. So kostet der Europapass auf Teneriffa 117 Euro bzw. 95,50 Euro (unter 24 Jahre). Die Laufzeit zwischen Datenerfassung, Lieferung an die Bundesdruckerei und Aushändigung wiederum auf Teneriffa beträgt circa zwei Monate.
Das Honorarkonsulat befindet sich in der C/ Costa y Grijalba 18, Santa Cruz. Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 10 bis 13 Uhr. Terminvereinbarung für die neuen Reisepässe unter Tel. 922 24 88 20.
Die restlichen Passarten (Jahrespässe, Ersatzpässe etc.) und weitere konsularische Vorgänge zur gewohnten Zeit.


Kanarische Inseln – Streik bei Iberia angekündigt

Streik des Iberia-Bodenpersonals. Die Gewerkschaften haben gestern Streiks des Iberia-Personals angeboten. Pünktlich zum Feiertagswochenende kann es dadurch auf allen Flughäfen des Landes zu Verzögerungen kommen. Geplant sind die Streiks vorerst für den 30. April, den 3. und den 7. Mai, die Mitarbeiter der Iberia protestieren gegen die geplante Fusion mit der British Airways und deren Low-Cost-Politik.


Kanarische Inseln - Meeresschildkröte „Aurora“ überquerte in fünf Monaten den Atlantik

Fünf Monate hat die 53 Zentimeter große Meeresschildkröte namens Aurora gebraucht, um von den Kanarischen Inseln bis in die östliche Karibik zu schwimmen.
Das teilte Mitte April die spanische Beobachtungsstelle Observatorio Ambiental Granadilla mit, die die Unechte Karettschildkröte (Carreta caretta) im Juli 2009 auf La Gomera gefangen und mit einem Sender versehen hatte, um erstmals die Wanderung dieser Meerestiere über einen Satelliten verfolgen zu können. Über 6.000 km legte „Aurora“ in diesen fünf Monaten zurück.
Die transatlantische Migration von Meeresschildkröten war bereits mit Tieren von Andalusien, den Azoren und Madeira verfolgt worden. Aurora ist allerdings das erste mit einem Sender versehene Exemplar, dessen Reise bei den Kanarischen Inseln startete.

Ferne Geburtsstätte

Wie das staatliche Observatorium in diesem Zusammenhang mitteilte, stammen die bei den Kanaren lebenden Meeresschildkröten vor allem aus Ländern wie den USA, Mexiko oder Brasilien.
Bereits in ihrer frühen Jugend machen sich die Tiere auf den Weg über den Atlantik zu Gebieten wie den Kanarischen Inseln, wo sie sozusagen ihre frühe Jugend verbringen. Mit Beginn der Geschlechtsreife kehren sie über den Ozean in ihr Herkunftsgebiet zurück, um sich dort zu vermehren. Wie sehr sie sich dabei der Stelle nähern, an der sie einst aus dem Ei geschlüpft waren, sei nicht bekannt, teilte das OAG mit. Im Fall von „Aurora“ gehen die Wissenschaftler des Observatorio jedoch davon aus, dass sie an einem amerikanischen Strand geschlüpft sein muss.


Lanzarote - Ehemaliger Minister der Kanaren ohne Kaution wieder auf freien Fuß

Der im Zuge des Korruptionsprozesses auf der Kanareninsel Lanzarote verhaftetet ehemaliger Minister, Francisco Rodríguez-Batllori Sanchez, ist gestern vom Untersuchungsrichter ohne Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Dem Ex-Minister wird vorgeworfen, mindesten 8.5 Millionen Euro beiseite geschafft zu haben. Was für viele Menschen aber unverständlich ist, dass der ehemalige Minister bei den Vorwürfen der Korruption, Unterschlagung und Urkundenfälschung ohne Kaution wieder frei gelassen wurde. Waren auch hier alte Seilschaften aktiv? Böse Zungen behaupten, dass sich das Gericht dem Druck politischer Freunde Francisco Rodríguez-Batllori Sanchez gebeugt habe.

Der ehemalige Minister muss sich jetzt bis zur Verhandlung immer am ersten und fünfzehnten des Monats bei Gericht melden.


Interview:

Spanien/Kanarische Inseln - Reinhard Silberberg, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Spanien

Ende des vergangenen Jahres übernahm Reinhard Silberberg die Geschäfte als Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Spanien. Einer seiner ersten Besuche führte ihn auf die Kanarischen Inseln. Dem Kanaren Express gab er das folgende Interview:
Herr Botschafter, Sie wurden im November 2009 in Ihr neues Amt eingeführt, unmittelbar vor der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Spanien. War der Zeitpunkt Ihrer Amtsübernahme ein Zufall?

Ich bin wirklich sehr gerne nach Spanien gekommen, um in diesem Land die Bundesrepublik Deutschland als Botschafter zu vertreten. Mit Spanien verbinden mich auch familiäre Bande; meine Frau stammt aus Galizien.
In den letzten 20 Jahren habe ich mich schwerpunktmäßig mit Fragen der europäischen Integration befasst. Da war es in der Tat ein glücklicher Zufall, dass kurz nach meinem Eintreffen in Madrid Spanien die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union übernommen hat. So kann ich mich in meiner Tätigkeit auch weiterhin Fragen der europäischen Integration widmen.

Sie sind seit 1978 im Auswärtigen Dienst tätig und seit 1990 direkt mit der EU-Politik befasst. Man kann sie also getrost als EU-Spezialisten bezeichnen. Inwiefern können Sie als Botschafter in dem Land, das den EU-Ratspräsidenten stellt, ganz besonders die Interessen Deutschlands im europäischen Rahmen unterstützen?

Unsere spanischen Freunde haben den EU-Ratsvorsitz in einer äußerst schwierigen Zeit übernommen. Ganz oben auf der europäischen Agenda steht natürlich die Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Staats- und Regierungschefs haben sich bereits auf zwei Gipfeln in diesem Frühjahr intensiv mit diesem Thema befassen müssen. Ein anderes schwieriges Thema ist die Bekämpfung des Klimawandels. Das Ergebnis von Kopenhagen vom letzten Dezember kann uns nicht wirklich zufrieden stellen. Unter dem spanischen Ratsvorsitz muss die Europäische Union ihre Vorreiterrolle bewahren und den internationalen Verhandlungsprozess wiederbeleben.
Mit dem Lissabonner Vertrag ist die Europäische Union deutlich gestärkt worden. Sie wird transparenter, demokratischer und auch handlungsfähiger. Ein wichtiges Element des neuen Vertrages ist die Schaffung eines Europäischen Auswärtigen Dienstes. Wir hoffen, den Beschluss für die Gründung dieses Europäischen Auswärtigen Dienstes noch unter spanischer Präsidentschaft fassen zu können.

Auch wenn die derzeitige Bundesregierung wieder verstärkt auf Atomkraft setzt, so hat doch die Bedeutung der Solarenergie an sonnenreichen Standorten nicht an Bedeutung verloren. Einst wurde der Aufbau der solarthermischen Andasol-Kraftwerke in der Provinz Granada unterstützt. Wie sieht das heute aus, und welche Pläne gibt es von deutscher Seite aus zur Nutzung erneuerbarer Energien in Spanien und ganz speziell auf den Kanaren?

Erneuerbare Energien sind seit einigen Jahren aus dem Tagesgeschäft der bilateralen Beziehungen zwischen Spanien und Deutschland nicht mehr wegzudenken. Dies resultiert einerseits daraus, dass die nachhaltige Umgestaltung unserer Energiepolitik in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Zielsetzungen der Europäischen Union geworden ist. Doch die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern beschränkt sich nicht auf die Begleitung der diesbezüglichen Aktivitäten der Europäischen Union. Sie beschränkt sich auch nicht auf den politischen Bereich. Vielmehr werden die bilateralen Beziehungen immer mehr auch durch die vielfältigen Kooperationen zwischen den international tätigen Unternehmen Spaniens und Deutschlands geprägt. Diese Kooperationen führen zum Einen zur Realisierung wichtiger Großprojekte wie z.B. der solarthermischen Kraftwerke Andasol. Ein wesentlicher Teil der Zusammenarbeit findet jedoch auf der Ebene kleiner und mittelständischer Unternehmen statt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat vor einigen Jahren eine „Exportinitiative Erneuerbare Energien“ ins Leben gerufen. Diese Exportinitiative unterstützt mit einem breiten Angebot von Maßnahmen Unternehmen der Branche bei der Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland. Spanien war in den letzten Jahren immer wieder bevorzugtes Zielland der Exportinitiative. Schon allein aufgrund der klimatischen Eigenschaften des Landes ist Spanien ein idealer Standort für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Dies gilt selbstverständlich ganz besonders auch für die kanarischen Inseln.

Als Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Spanien sind Sie ja vor allem für die Beziehungen zwischen beiden Ländern zuständig und dafür, ein entsprechendes Deutschland-Bild in der spanischen Öffentlichkeit zu vermitteln. Mit etwa zehn Millionen Urlaubern aus Deutschland jährlich, intensivem Handel zwischen beiden Ländern und etwa 500.000 ständig in Spanien lebenden Deutschen haben Sie doch sicher auch viel mit Ihren eigenen Landsleuten zu tun. Um welche Problembereiche handelt es sich da vor allem?

Bis in die 70er Jahre war Deutschland das Ziel spanischer Arbeitnehmer; seither sind es die Deutschen, die nach Spanien kommen, allerdings überwiegend nicht um zu arbeiten, sondern um ihren Urlaub oder den Ruhestand hier zu verbringen. Viele Deutsche haben auf den Kanaren eine zweite Heimat gefunden. Ich weiß, dass mit den Jahren ganz neue Themen für sie wichtig geworden sind: altersbedingte Krankheiten, Pflegebedürftigkeit und nicht selten – oft nach dem Tod des Partners – finanzielle Nöte. Die große Resonanz der Beratungsveranstaltungen der Botschaft, unseres Konsulates und den deutschen Sozialversicherungsträgern auf den Inseln zeigt mir, dass es noch viel Unsicherheit in elementaren Fragen der sozialen Sicherung gibt. In diesem Jahr hat es bereits zwei große Beratungsveranstaltungen auf den Kanaren gegeben. Wir werden unsere Arbeit in Zusammenarbeit mit den deutschen Sozialversicherungsträgern intensiv fortsetzen.

Sie haben Ihr Amt in einer Zeit übernommen, in der die Krise offenbar ihren Höhepunkt erreicht hat und von der auch zahlreiche in Spanien lebende Deutsche betroffen sind. Können Sie uns sagen, wie viele Deutsche wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind, weil sie in Spanien keine Lebensbasis mehr sahen?

Hierüber haben wir leider keine Erkenntnisse. Da es für Deutsche in Spanien, anders als für Spanier in Deutschland, keine Verpflichtung gibt, sich bei der Botschaft oder dem Konsulat anzumelden, haben wir keinen Überblick darüber, wie viele Deutsche genau in Spanien leben und demzufolge auch nicht, wie viele Deutsche Spanien wieder verlassen haben. Auch wir sind hier, genau wie Sie, auf die Angaben der spanischen Behörden angewiesen, die nur einen Teil der deutschen Residenten erfassen. Aus ihnen lässt sich bisher kein Trend zu einer verstärkten Rückkehr ablesen.

Ein Großteil der auf den Kanaren lebenden Deutschen besitzt neben dem Pass lediglich einen alten deutschen Personalausweis, der wegen fehlender Ähnlichkeit zum spanischen D.N.I. zuweilen als Ausweisdokument angezweifelt wird. In diesem Jahr wird auch in Deutschland der Personalausweis im Scheckkartenformat eingeführt. Wann können wir hier erwarten auch einen solchen Ausweis zu erhalten? Wird dieser dann eine evtl. nicht mehr existierende deutsche Adresse enthalten oder die aktuelle spanische?

Auch in Deutschland ist der Personalausweis im Scheckkartenformat noch nicht eingeführt. Dieser kommt erst im November dieses Jahres. Bis dahin werden auch in Deutschland noch die alten, größeren Ausweise produziert.
Ab dem 1. November 2010 ist dann jede deutsche Meldebehörde verpflichtet, deutschen Bürgerinnen und Bürgern ohne Wohnsitz in Deutschland einen Personalausweis auszustellen. D.h. sie können sich an das Einwohnermeldeamt wenden, in dessen Amtsbezirk sie sich gerade aufhalten. Dabei müssen sie jedoch beachten, dass man den Personalausweis auch persönlich abholen muss. Da zwischen Antragstellung und Abholung oft mehrere Wochen vergehen, kann es sein, dass man zwei Mal nach Deutschland fliegen muss, um den Ausweis zu bekommen.

Ab dem 1. Januar 2013 werden dann auch die deutschen Auslandsvertretungen Personalausweise ausstellen können. Deutsche Bürgerinnen und Bürger in Spanien können ihren Ausweis dann bei der Botschaft oder einem Konsulat beantragen und auch dort abholen.
Ausführliche Informationen hierzu, wie auch zu allen anderen konsularischen Fragen befinden sich auch auf der Internetseite der deutschen Botschaft Madrid unter der Rubrik Bürgerservice. Ich kann einen regelmäßigen Blick auf diese Seite jedem deutschen Residenten in Spanien nur wärmstens ans Herz legen.
Ausführliche Informationen hierzu, wie auch zu allen anderen konsularischen Fragen befinden sich auch auf der Internetseite der deutschen Botschaft Madrid unter der Rubrik Bürgerservice. Ich kann einen regelmäßigen Blick auf diese Seite jedem deutschen Residenten in Spanien nur wärmstens ans Herz legen.

Herr Botschafter, bereits wenige Wochen nach Ihrem Amtsantritt durften wir Sie auf unserem schönen Archipel begrüßen, der ein Hauptreiseziel deutscher Touristen ist und auf dem sehr viele Deutsche zeitweise oder ständig leben. Waren Sie das erste Mal auf den Kanaren? Wie gefielen Ihnen die Kanarischen Inseln, und wann können wir Sie wieder bei uns begrüßen?

Mein Besuch auf den Kanarischen Inseln im Januar des Jahres war in der Tat mein erster Besuch in einer der Regionen Spaniens. Ich habe die Kanarischen Inseln vorher nicht gekannt und ich war beeindruckt von den unterschiedlichen Landschaften etwa auf Gran Canaria und Teneriffa. Der Teide mit seinen vulkanischen Landschaften ist einzigartig.

Besonders interessant waren meine politischen Gespräche mit der Regierung der Kanarischen Inseln. Sie haben mir tiefen Einblick in die besondere Situation des Archipels gegeben, aber auch neue Ansatzpunkte für eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland aufgezeigt. Ich hoffe hieran bei meinem nächsten Besuch anknüpfen zu können; denn ich habe mir fest vorgenommen, die Kanarischen Inseln – wie auch andere Regionen Spaniens – häufig zu besuchen.


Vielen Dank für das Interview, Herr Botschafter, und viel Erfolg für Ihre Tätigkeit in diesem schönen Land. Vielleicht können auch wir Sie bei einem Ihrer nächsten Besuche auf dem Archipel wieder begrüßen.


Das Interview wurde von Dietmar A. Hennig geführt


Satire:

La Gomera - Greisverkehr im Faltenwohnheim

Gomera entwickelt sich mehr und mehr zum Rentnerparadies - allerdings weniger für die, die mit einer satten Altersversorgung gelangweilt am Pool rumhängen und neckische Goldkettchen aus dem offenen Hawaiihemd baumeln lassen. Auch nicht für die gestopften Witwen, die botongespritzt und silikonvermopst im hautengen Tigeranzug dem Latin Lover auflauern. Die nicht. Die leben in Florida. Die spielen Golf. Zwar gibt es durchaus auch auf Gomera Leute, die gegen den goldenen Rolexträger nichts einzuwenden hätten, sofern der nur die Eurolette ordentlich kreisen ließe. Tut der aber nicht. Jedenfalls nicht auf Gomera. Es gibt hier zwar inzwischen auch einen Golfplatz, aber den haben die Goldenen Rentner noch nicht so richtig als ständigen Altersruhesitz entdeckt. Muss der Olsen noch warten, bis Dubai endgültig pleite ist. Vielleicht werden dann ja ein paar Investitionsmillionen für prospektive Gomeragolfer frei.


Wer auf Gomera heute mit seinen dritten Zähnen noch eine zweite Jugend genießen will, der tut das meist so, wie er das in den 60er und 70er Jahren schon gern getan hätte, als er aber leider seine Rente noch nicht durch hatte: als Aussteiger, als Radieschenzüchter, als Angler eben als „Downshifter“.

Da macht es dann auch nichts, wenn die Rente für eine goldene Badewanne oder Champagner aus der 3-Liter-Magnum-Flasche nicht ganz reicht. Frischt man sich die mickrigen Zahlungen aus dem Generatonenvertrag eben mit einer kleinen Kneipe, einem Tabakladen oder einer Pommesbude auf. Auch als Handaufleger, Sternendeuter, Seehasenerklärer oder Gesundbeter kann man sich als rüstiger Opa auf Gomera immer noch manche Scheibe Wurst aufs trockene Rentnerbrot zuverdienen. Als Downshifter lernt man Bescheidenheit.

Manch einer verunglimpft unsere residierenden Rentner als „Sparschweine“ (was mit dem gleichnamigen Billigsupermarkt in Borbalán allerdings nur bedingt zu tun hat). Gomeras Rentner sind sparsame Leute. Die hauen ihre Rente nicht einfach sorglos auf den Kopf. Zum einen argwöhnen sie (wohl nicht ganz zu Unrecht) dass die Rente keinesfalls mehr so sicher ist, wie das ein gewisser Norbert Blüm seinerzeit vollmundig versprach, zum anderen muss schließlich was vererbt werden, wenn der Löffel dermaleinst endgültig weggelegt ist. Und so geht der gomerianische Rentner in die Pilze. Er sammelt Kräuter am Wegesrand, aus denen sich manch schmackhaftes Süpplein kochen lässt. Gern steht er auch mit einer Plastiktüte am Tor der Bananenkooperative. Wäre doch schade, wenn die zu kleinen, zu krummen oder zu frühzeitig gereiften Inselfrüchte einfach so in Müll kämen. Da sind doch Vitamine drin!

Also, Ihr Rentner von morgen, die Ihr Euch im Residentenforum von “egomera” bereits heute, im biblischen Alter von 53 Jahren, Sorgen um Eueren Lebensabend auf Gomera macht, bleibt mal ganz locker. So alt, dass es weh tut, werdet IHR garantiert nicht. Wetten?





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